Stellenausschreibungen

Die nächsten Termine

 

 


13.08.

Endspiele mit Sommerfest

15.08.

ESV Gartenfest

11.00 Uhr Obermeierhof

07.10.

Motorsägenschnitzen

Aktuelles aus der Gemeinde Jettenbach

 

02.08.2022

Befüllung der Swimming-Pools

 

Unser Trinkwasser ist ein wertvolles Gut. Die richtige Absicherung ist deshalb sehr wichtig, um die Trinkwasserqualität zu erhalten. Die gesetzlichen Anforderungen für die Hygiene und den Schutz von Trinkwasser haben sich in den letzten Jahren verschärft. Immer wieder fragen Bürger nach der Möglichkeit, ihren Pool über einen Hydranten zu befüllen. Leider ist dies aus folgenden Gründen nicht mehr möglich:

 

  • Poolwasser ist Schmutzwasser, somit fallen auch Kanalgebühren an. Schwimmbadwasser ist wasserrechtlich gesehen als Abwasser einzustufen und muss daher auch ordnungsgemäß entsorgt werden. An dieser wasserrechtlichen Auffassung ändern auch Bio-Reiniger oder sonstige "unbedenkliche Wasseraufbereitungsmittel" nichts. Ebenfalls unerheblich ist, ob das Wasser jedes Jahr getauscht wird oder mehrere Jahre im Pool verbleiben kann. Das Wasser aus Pools ist allein durch die Benutzung "belastet" und somit als Abwasser zu bewerten.

 

  • Eine Ausleihe von Hydrantenstandrohren zur privaten Poolbefüllung ist nicht möglich. Das Wasser aus Hydranten ist Trinkwasser. Daher darf die Bedienung von Hydranten nur von Personal der Wasserversorgung Jettenbach und unterwiesenen Feuerwehrleuten zu Übungs- und Löschzwecken erfolgen. Eine falsche Handhabe hierbei kann negative Auswirkungen in Form von Verunreinigungen des Trinkwassers mit sich bringen. Dies gilt es in jedem Fall zu vermeiden.

 

  • Eine Befüllung durch die Feuerwehr aus Hydranten ist nicht erlaubt. Die Feuerwehren sind angehalten, die Hydranten nicht für private Zwecke anzuzapfen. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Feuerwehr diesem Wunsch nicht nachkommen kann.

 

  • Auch eine Befüllung durch unsere Bauhofmitarbeiter ist nicht mehr möglich. Die Abrechnung der Arbeitsstunden, des Materialeinsatzes und die Berechnung der Wasser- und Abwassergebühren ist sehr aufwendig. Der durchschnittliche Zeitaufwand für den Bürger, für die Befüllung über den Hausanschluss ist durchaus vertretbar. Damit können auch die entstehenden Verbrauchsgebühren korrekt verrechnet werden.

 

Wir bitten Sie daher, Ihren Pool zukünftig nur über Ihren Hausanschluss zu befüllen. Vielen Dank!

 

 

25.07.2022

Weinfest lockt mit Spezialitäten

Nach drei Jahren coronabedingter Pause konnten die Jettenbacher Freunde von Saint Saturnin wieder ihr traditionelles Weinfest in Burle's Kneipe in Grafengars feiern. Leckere Spezialitäten wie Käse und Baguette zählten zu den beliebtesten Lebensmitteln der Besucher. Typisch französisch sorgte auch eine traditionelle Sportart für Spaß und Unterhaltung. "Auch dieses Mal fand wieder ein Boule-Turnier für Jung und Alt mit wechselnden Mannschaften statt", sagt Michael Stork, Schriftführer des Vereins. "Die Festbesucher spielten auf vier präparierten Boule-Bahnen bis tief in die Nacht." Das Weinfest begeisterte die Festbesucher, denn einen Tag lang drehte sich hier wirklich alles um "la petite France". (seitz)

 

 

22.07.2022

Frauengemeinschaft Jettenbach verjüngt sich

Einen Generationswechsel gab es in der Frauengemeinschaft Jettenbach, die 1978 gegründet wurde und derzeit etwa 80 Mitglieder zählt. Während der Jahresversammlung in der Bahnhofsgaststätte Grasser in Jettenbach fanden die Neuwahlen für die kommenden drei Jahre statt. Christa Obermaier, die den Verein seit 1987, also 35 Jahre lang, leitete, gab ihr Amt nun in jüngere Hände.

Als Vorsitzende wurde einstimmig ihre bisherige Stellvertreterin Renate Gottwald gewählt. Zweite Vorsitzende ist jetzt Martina Geck. Als Kassier löst Anita Stecher Monika Hummel ab. Das Amt der Schriftführerin geht von Inge Kelldorfner an Monika Beham. Julia Auer, Rebekka Jonda und Christine Kinzner sind Beisitzerinnen, bisher waren es Elisabeth Beham, Anneliese Bruckmaier und Martina Geck. Das Amt der bisherigen Kassenprüferinnen Marianne Hauner und Renate Englmaier übernehmen Rita Eicher und Sabine Lemaire.

Nach dem Totengedenken verlas Kelldorfner das Protokoll. Durch die Anschaffung einer Tischtennisplatte für den Spielplatz ging aus Hummels Kassenbericht für 2020 ein Minus von 1500 Euro hervor, 2021 waren es 52 Euro. Auch Obermaiers Rückblick war coronabedingt weniger umfangreich als in früheren Jahren. Es fanden Treffen, Geburtstage, Spieleabende, Wanderungen und das Palmbuschen-Binden statt. Beim Ostermarkt in Haberthal waren die Frauen mit Kaffee- und Kuchenverkauf dabei sowie beim Gemeindeturnier im Stockschießen oder beim Fest der KSK zum 100-jährigen Bestehen des Kriegerdenkmals. In der Vorschau nannte Obermaier zur Aktion Ferienprogramm das Perlen-Basteln zusammen mit der Landjugend am Mittwoch, 17. August, und den Kinderbasar am Sonntag, 18. September. Weiter sind Seniorenausflüge, Minigolf-Turniere und ein Ausflug nach Reit im Winkl geplant.

"Nur mit eurer Unterstützung habe ich es so lange gemacht", dankte Obermaier ihren Kolleginnen. Sie blickte auf 30 Gartenfeste in Haberthal zurück. Faschingsbälle, Theater- und Ausflugsfahrten, Besuche von Christkindlmärkten und Busfahrten zum Ferienprogramm wurden in ihrer Amtszeit veranstaltet.

Die Erlöse, zum Großteil vom Kaffee- und Kuchenverkauf bei den Gartenfesten und verschiedenen Anlässen, wurden für soziale Zwecke gespendet: Von 1986 bis 2001 waren es über 33000 D-Mark, ab 2002 bis jetzt 18000 Euro. "Ich freue mich, dass jetzt eine junge Crew unsere Arbeit gut weitermacht." Bürgermeisterin Maria Maier gratulierte und dankte dem Vorstand für das Engagement: "Die Gemeinde kann auf euch zählen." (bac)

 

 

21.07.2022

Mein Anliegen ist das Beisammensein

Zwei Jahre mussten sowohl Jahresversammlung als auch Sommerfest des Ortsverbands Jettenbach-Fraham-Grünthal vom Sozialverband VdK Deutschland ausfallen. Umso wichtiger sei es gewesen, nun wieder Gelegenheit zum Austausch im lauschigen Jettenbacher Pfarrgarten zu bieten, erzählte Vorsitzende Tanja Fischl-Jonda. "Mein Anliegen ist das Beisammensein. Die Jungen sind auf allen Volksfesten vertreten, und uns war es wichtig, dass die Älteren auch wieder zusammenkommen." Zehn selbst gebackene Leckereien, von der Sahnetorte bis zum Obstkuchen, standen bereit. Mit einem Ansturm von 65 Besuchern, unter ihnen Gemeinderätin Petra Seidl-Britzl, hatte niemand gerechnet. Die Jettenbacher waren nicht nur hungrig nach Süßem, sondern auch nach Gesprächen und Unbeschwertheit. Schade war jedoch, dass die Veranstalter coronabedingt keinen Abholservice aus Seniorenheimen anbieten konnten. Dennoch war es ein gelungener Nachmittag, der sich bis in den Abend hinzog. (re)

 

 

19.07.2022

Stimmungsvolles Wasserbüffel-Fest der Bund-Naturschutz-Kreisgruppe

 

Zwei Jahre lang hatten die Jettenbacher Wasserbüffel ihre Ruhe – aber vielleicht haben sie den freundlichen Trubel auch schon etwas vermisst, wenn sie beim "Wasserbüffel-Fest" der Kreisgruppe Mühldorf des Bund Naturschutz im Mittelpunkt des Interesses stehen. Nach der durch Corona bedingten Zwangspause war das Besucherinteresse in diesem Jahr besonders groß, ganze Familien ließen sich von den Führungen durch Flora und Fauna im Talraum Jettenbach begeistern.

 

Und nicht nur die Wasserbüffel, die sich in aller Ruhe in ihrem selbst angelegten Tümpel suhlten, waren von Interesse: Seefrosch, Ringelnatter, Gelbbauchunke, Baldrian, Blutweiderich, kriechender Scheiberich und viele andere Arten von Tieren und Pflanzen warteten auf den Besuch der "Hobby-Naturforscher".

 

Dr. Andreas Zahn, engagierter BN-Kreisvorsitzender war unermüdlich in Gummistiefeln unterwegs, stündlich führte er Gruppen durch das Gelände, und es gab so gut wie keine Frage, die er nicht beantworten konnte. Worauf es ihm besonders ankam, waren die "kleinen Schätze", Pflanzen und Tiere also, die man nicht auf den ersten Blick erkennt, die aber beim genauen Hinsehen nicht nur interessant, sondern auch sehr ansehnlich sind wie beispielsweise schöne blaue Libellen oder Seefrösche, die in großer Zahl in Pfützen am Wasserrand zu sehen sind.

 

Sowohl die ansehnlichen Murnau-Werdenfelser Rinder als auch die Wasserbüffel sind Teil des Tierbestandes des Reiserer-Hofs der Familie Reißaus, ein Naturland-Betrieb, bei dem artgerechte Tierhaltung groß geschrieben wird. Das ändert jedoch nichts daran, dass die Tiere auch geschlachtet werden, allerdings werden auch hier andere Wege gegangen: Der Metzger kommt mit einer mobilen Schlachtbox, wenn ein bis zwei Tiere im Monat geschlachtet werden. Die Schlachtung erfolgt schonend und stressfrei.

 

Von der Qualität des Fleisches konnten sich die Besucher beim Wasserbüffel-Fest überzeugen: Familie Reißaus stand ab Mittag unermüdlich am Grill. Würstel und Burger fanden reißenden Absatz. "Wir freuen uns, wenn die Qualität, die wir hier erzeugen, auch gewürdigt wird", sagen Fini und Matthias Reißaus, denen es auch ein Anliegen war, ihre Philosophie der Landwirtschaft zu erklären: "Wir arbeiten mit der Natur und für die Natur."

 

Und die Tiere geben etwas zurück, wenn auch in besonderer Form, wie BN-Kreisvorsitzender Dr. Zahn beim Anblick eines frischen Kuhfladens erklärte: "So ein Fladen ist eine Heimat für viele Insekten, und die wiederum schmecken zum Beispiel Vögeln wieder sehr gut – für die ist so ein Fladen fast schon ein Schnellimbiss-Restaurant", merkte er zur Erheiterung seiner Mit-Wanderer an. Für die Besucher war es ein lehr- und ereignisreicher Tag, den man an der Kaffee- und Kuchen-Theke mit Gesprächen "abrunden" konnte. Eine Meinung war dabei immer wieder zu hören: "Im nächsten Jahr treffen wir uns wieder bei den Wasserbüffeln."

 

Die Fotos zeigen BN-Kreisvorsitzenden Dr. Andreas Zahn sowie die fröhliche Grillstation: (von links) Matthias Reißaus, Thomas Hager, Fini Reißaus, Claudia Wolf und Julie Hager brutzelten, was das Zeug hält – aber nur Fleisch von höchster Qualität. (kreibich)

 

 

15.07.2022

Den Nerv der Besucher genau getroffen

 

Ein gemütlicher Stadl, großartige Musikanten aus der Heimat und eine der erfolgreichsten Moderatorinnen Bayerns, die mit ihrer herzerfrischenden Art mitreißt, und schon ist ein unvergesslicher Abend im Herzen von Grafengars garantiert. Der Heimat- und Kulturkreis Jettenbach hatte zu seinem "Boarisch singa und spuin" die beliebte Fernsehmoderatorin Traudi Siferlinger eingeladen. Die Münchnerin ist bekannt als Moderatorin und musikalische Gestalterin der "Wirtshausmusikanten", eine der beliebtesten Volksmusiksendungen im BR-Fernsehen. Mit ihrer authentischen und fröhlichen Art, ihrem herzerfrischenden Humor und ihrem unglaublichen Fachwissen begeistert und fasziniert sie ihr Publikum seit mehr als 35 Jahren.

 

Seit es den Heimat- und Kulturkreis gibt, findet alle zwei Jahre ein "Boarisch singa und spuin" mit allerlei musikalischen Schmankerln statt. Wegen Corona musste es 2020 leider ausfallen. "Traudi Siferlinger ist heute das erste Mal bei uns. Das freut uns natürlich sehr", sagt Vorsitzende Elvira Schreiner. Schreiner und Ulrike Zöller, die beide in der Vorstandschaft des Heimat- und Kulturkreises Jettenbach aktiv sind, haben all das möglich gemacht. Im Stadl sind mehrere Bühnen aufgebaut. Die Mischung der Musikanten ist bunt. Jeden zeichnet eine ganz besondere Geschichte aus. Hier musizieren Familien, Ehepaare und Freunde miteinander.

 

Das erste Lied spielt die "Werkskapelle Jakob Limpert". Die vier Burschen und eine Harfenistin aus dem Altlandkreis Wasserburg begeistern mit Tanz- und Unterhaltungsmusik. Die Idee für die Gruppe entstand durch die drei Bläser, die seit Jahren in der Wasserburger Stadtkappelle gemeinsam musizieren. Der Vierte im Bunde, der Ziachspieler, und die Harfenistin verleihen ihrer Musik einen besonderen Charme. Alle Blechblasinstrumente wurden von Jakob selbst entworfen und angefertigt.

 

Harfe spielt auch Annelies Brandstätter. Mit ihrem Mann Günther Arnold an der Maultrommel bildet sie das Duo "CrembalumArpa". Ein Klang, der zum Träumen verführt. Ihr Repertoire spannt sich von traditionellen bayerischen und Tiroler Stücken, kleinen klassischen Werken bis hin zu Tänzen und Weisen aus verschiedenen europäischen Ländern. "Es ist ein Geschenk, wenn man als Ehepaar zusammen Musik machen kann. Der Maultrommel sagt man ja magische Kräfte nach", sagt die Moderatorin. "Die Maultrommel ist auf der ganzen Welt verbreitet", setzt Arnold fort. "Ich fing in den 1970ern damit an." Im Gegensatz zu der imposanten Harfe, die seine Frau spielt, ist die Maultrommel geradezu perfekt für die Hosentasche. Mit ihrem selbst geschriebenen Lied "Crembalissimo" verzaubern sie ihr Publikum.

 

Magisch geht es mit der "Baderhäusl Terz" weiter. Dahinter verbergen sich Doris Zweckstetter (Gitarre, Flöte, Gesang) mit ihren beiden Söhnen Isidor (Bass) und Jakob (Tenor), Maria Wild (Sopran, Hackbrett, Flöte) und Ulrike Zöller (Alt, Flöte, Raffele, Bassklarinette). Die "Baderhäusel Terz" sind ein noch recht neuer Musikantenpool, mit flexiblen Besetzungen. Ihr Name kommt vom Baderhäusel, das seinen Ursprung im Jahr 1511 hatte. Ihr Repertoire ist nicht nur volksmusikalisch-, sondern auch renaissance- und klassikgeprägt. Als sie ihr erstes Lied anstimmen, hat man das Gefühl, eine Zeitreise ins Mittelalter zu machen.

 

Harmonisch wird es auch mit dem Davidl-Duo. Heimatpfleger Reinhard Baumgartner und seine Frau Maria begeistern mit Gesang und Zither-Klängen. Mit ihren Schwestern bildet Maria das Trio "Geschwister Haselbeck". Drei Damen mit großartigen Stimmen.

 

So viele Highlights machen gute Laune und Traudi Siferlinger hat, wie zu erwarten, das Publikum in ihren Bann gezogen. Elvira Schreiner und Ulrike Zöller sind glücklich, dass ihre Veranstaltung vom Heimat- und Kulturkreis Jettenbach so toll ankam. Sie hatten genau den Nerv der Besucher getroffen. (seitz)

 

 

12.07.2022

Jettenbacher Schlossareal bringt Aufregung in die Bürgerversammlung

 

Einen anschaulichen und tiefen Blick in die eigene Städtebauhistorie erhielten die Jettenbacher im Rahmen ihrer jüngsten Bürgerversammlung. Noch bevor Bürgermeisterin Maria Maier den anwesenden rund 60 Bürgern sowie dem fast vollzähligen Gemeinderat in der Mehrzweckhalle Haushalts- und Rechenschaftsbericht ablegte, zeigte Rainer Heinz Mängel und Möglichkeiten der lokalen Baustruktur auf. Der Rosenheimer Architekt und Stadtplaner war von der Gemeinde beauftragt worden, eine städtebauliche Analyse für die Städtebauförderung zu erstellen, die ausreichend Anlass zu regen Diskussionen in der Bürgerschaft bot.

 

Besonders der Burgberg mit baufälligem Zehentstadel, Mühle, ehemaliger Brauerei und natürlich einem "Dornröschenschloss, das leider keiner kennt", so der Diplom-Ingenieur, biete viele Möglichkeiten für Sanierungen und eine attraktive Umgestaltung. Auch bei Leerständen sei dieses Areal um das "Brachfeld Brauerei" samt ehemaligem Gewerbegebiet zuvorderst zu nennen. Hier seien nicht nur Städtebauförderung und Gemeinde gefragt, sondern auch bürgerschaftliches Engagement. Denn: Von einer aufgehübschten Burg könne auch das zweite große Ziel einer Ortsmittenbelebung profitieren und Besucher anlocken. "Derzeit kommt doch keiner zum Einkaufen nach Jettenbach", betonte Heinz.

 

Am Thema Schloss und Burgberg als attraktive Anziehungspunkte scheiden sich die Geister bei den Jettenbachern, die mit diesem Thema schon länger abgeschlossen haben. Unmut geht in Richtung der Grafen Toerring, denen das Areal samt Schloss gehört. Die seien in der Pflicht, an denen scheitern doch alle Bemühungen seit Jahrzehnten, beschwert sich der ehemalige Vereinssprecher der SpVgg Jettenbach Peter Heindl und stößt damit weitere Wortmeldungen an, die in diese Richtung gehen. Bürgermeisterin Maria Maier stellte dann unmissverständlich klar, dass eine Belebung des Ortes ohne Fördertöpfe und einer Zusammenarbeit mit dem Haus Toerring, das engstens mit der Ortsgeschichte verknüpft ist, nicht zu machen sei. Rainer Heinz fügte allerdings hinzu, dass vonseiten der Grafen bisher wenig Ideen gekommen seien. "Man muss einfach dranbleiben und den Austausch mit Städtebau und Toerring gleichermaßen suchen", schloss Heinz.

 

In eine andere Richtung ging der Beitrag von Uta Marschmann: "Wir sind so daran gewöhnt, dass der Burgberg eine halbe Ruine ist. Sollten wir uns nicht lieber auf die Lebensqualität konzentrieren?" Abgesehen von einer Vernetzung der Rad- und Wanderwege und einer Ortskernbelebung, auf die Rainer Heinz bereits eingegangen war, wäre eine Bademöglichkeit eine schöne Sache. Gerne nehme er diese Anregung auf, so Heinz, ein Dorfweiher sei ja vorhanden, aber: "Der gehört doch auch irgendwem", so der Stadtplaner mit einem Schmunzeln. Auch die Möglichkeit für Cafés oder einen Dorfladen sei zu prüfen; bei rund 700 Einwohnern müssten allerdings Konzept und die Wirtschaftlichkeit stimmen, so Rainer Heinz und nahm dann mit vielen Fragezeichen und Anregungen im Gepäck seinen Abschied von der Bürgerversammlung.

 

Überraschend wenig Diskussionsanlass boten im Anschluss die kurzen Vorträge von Mitarbeitern der Firma Energie Südbayern (ESB), die einen Standort in Waldkraiburg haben. Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Erdgasknappheit stellten sie ihr Angebot bei Flüssiggas, Pellets, Wärmenetze und einer möglichen Umstellung auf Wasserstoff vor. Es war wieder Peter Heindl, der nach der für ein Wärmenetz lohnenden Anzahl von Anschlüssen fragte. Steffen Otto, Geschäftsführer der ESB Wärme GmbH, musste zugeben, dass dies vom Verbrauch abhänge, was zu prüfen sei. Wobei man wieder beim Thema Ortsentwicklung sei. Gemeinsame Lösungen seien gefragt.

 

Der Vortrag von Maria Maier über Einwohnerentwicklung, Haushalt samt Rechenschaftsbericht ging dann zügig über die Bühne: Der aktuelle Haushalt 2021 liegt bei 2,5 Millionen Euro, Rücklagen haben sich wegen der Bauarbeiten an der Wasserversorgung um knapp 400000 Euro verringert. Positiv sei, so Maier, die "soweit gebaute Wasserversorgung" zu vermerken, dafür gestalte sich der Breitbandausbau weiterhin "holprig". Die Baustellen gehen den Jettenbachern also sicher nicht nur am Burgberg nicht aus. Außerdem stellte sich mit Vitus Lackmeier der neue Vereinssprecher der SpVgg Jettenbach in der Mehrzweckhalle vor. (petzi)

 

 

12.07.2022

Treue Mitglieder der Jettenbacher Feuerwehr

 

Die Mitgliederversammlung der Jettenbacher Feuerwehr hat stattgefunden. Da die Veranstaltung 2020/21 coronabedingt ausgefallen war, galt es, die beiden vergangenen Jahre abzuhandeln.

 

Wie der Vorsitzende Hans Egner berichtete, fand im Dezember 2019 noch die traditionelle Vorsilvesterparty statt. Im Sommer des vergangenen Jahres gab es einen Kameradschaftsabend. Heuer beteiligt sich die Feuerwehr wieder beim Ferienprogramm. Termin hierfür ist der Samstag, 6. August. Am selben Tag steigt ab 19 Uhr für die Aktiven und ehemaligen Aktiven ein Kameradschaftsabend. Geplant ist, nach den Sommerferien einen Vereinsausflug zu organisieren. Für den Verkauf von Lebensmitteln bei Veranstaltungen beschaffte die Wehr vier Plexiglashauben als "Spuckschutz". Die Handspritze von 1876, die bisher im Feuerwehrhaus Waldkraiburg ausgestellt war, kehrte nach Jettenbach zurück. Das Gerät in Form einer Pferdekutsche steht vorerst in einer Garage von "Graf Toerring". Es gilt, eine endgültige Lösung für den Verbleib des antiken Gerätes zu finden. Die Jettenbacher Wehr blickt 2025 auf ihr 150-jähriges Bestehen. Zur Vorbereitung der Festlichkeit gibt es einen Festausschuss, der die Planung vorantreibt.

 

Kommandant Thomas Beham informierte über 19 Einsätze. Übungen waren coronabedingt nicht möglich, Einsätze wurden mit der Maske gefahren. Mittlerweile finden wieder normale Monatsübungen statt. Auch die Funkübungen liefen wieder an. Beham dankte den Aktiven, der Gemeinde und dem Vorstand für die Unterstützung. Besonders hob er seinen Stellvertreter Robert Lemaire hervor, der ihm viel Arbeit abnimmt. Durch den Übertritt der letzten Jugendfeuerwehrler in die aktive Mannschaft gab es 2021 keinen Nachwuchs mehr. Inzwischen haben sich wieder sechs Jugendlichen gefunden, die mit Eifer an den Übungen teilnehmen. Einige Ehrungen fanden statt: Für 25 Jahre aktive Dienstzeit wurden Thomas Beham, Andreas Eicher, Georg Lackmaier und Bernhard Stecher belobigt. Landrat Max Heimerl zeichnete Johann Bruckmaier für 50 Jahre Treue aus.

 

Kreisbrandinspektor Bernd Michl betonte, dass die Jettenbacher Truppe bei der Leistungsprüfung "Technische Hilfe" als eine der Besten im Landkreis abschnitt. Landrat Heimerl dankte für die Leistungen der Feuerwehr. Wie er schilderte, hatte er, als frisch gewählter Landrat, die Corona-Krise sowie einige Bombenfunde mit Evakuierungen in Mühldorf zu bewältigen. In den Feuerwehren fand er dabei zuverlässige Unterstützung. Die Dritte Bürgermeisterin Silvia Sieghart stellte die gute Jugendarbeit der Feuerwehr heraus. Sie sicherte für die Belange der Feuerwehr immer ein offenes Ohr der Gemeinde zu. (re)

 

 

11.07.2022

Ferienprogramm 2022

 

Das aktuelle Ferienprogramm liegt am Eingang zum Kindergarten, zur Mehrzweckhalle und zur Kirche in Grafengars aus.

 

 Folgende Veranstaltungen werden angeboten:

 

-  03.08.2022: Alpaka-Wanderung mit Honigschleudern

-  06.08.2022: Spiel und Spaß rund um das Feuerwehrhaus

-  10.08.2022: Erlebnistag auf dem Bruckmaier-Hof

-  17.08.2022: Wir basteln mit Perlen

-  27.08.2022: Tennis-Schnuppertag

-  02.09.2022: Wir backen unser Brot selbst

 

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07.07.2022

Heimatverein lädt zum Musikabend mit Traudi Siferlinger ein

 

Der Heimat- und Kulturkreis Jettenbach ist wieder in seinem Element, wenn es heißt, gute Laune zu verbreiten und gemeinsam zu feiern. Dies beweist sein buntes Programm:

 

Die bayerische Moderatorin Traudi Siferlinger kommt am Sonntag, 10. Juli, um 18 Uhr zum "Boarisch singa und spuin" in den Pfandfinderhof Grafengars. Siferlinger wird an dem Abend durch das Event führen und moderieren. "Wie immer bei den Veranstaltungen versuchen wir vom Heimat- und Kulturkreis, die bayerische Sprache und Musik in der Form zu Wort kommen zu lassen, wie sie gesprochen, gespielt und gesungen wird, ohne Schielen auf Fremdenverkehr oder Publicity", sagt die Beisitzerin im Heimat- und Kulturkreis Jettenbach, Ulrike Zöller, die gemeinsam mit der Vorsitzenden Elvira Schreiner alles organisiert hat (Foto). Die beiden haben schon eine Menge Veranstaltungen zum Thema Heimatpflege und Erhalt alter Traditionen auf die Beine gestellt. Sie fesseln die Menschen nicht nur mit ihren Geschichten, sondern auch mit ihrer Liebe zur Musik und das am besten typisch traditionell boarisch.

 

"Wir laden Sänger sowie Musikanten aus der Region ein, die sich mit dem Liedgut und den Musikstücken befassen, die eine Beziehung zu unserem Dorf und dem Umkreis haben. Dabei treffen sich Alt und Jung, Frauen und Männer, die begeistert 'Musi macha' und dabei ihren großen Spaß haben", setzt sie fort. Mit dabei sind "Die Werkskapelle Jakob Limpert" aus dem Altlandkreis Wasserburg, "die Westacher Musi und Sänger" aus Haag, "Haselbeck Dreigesang", "CrembalumArpa", das "Davidl Zwoagesang" und das "Baderhäusl Terz". Siferlinger, die durch ihre Sendung "Wirtshausmusikanten" bekannt und beliebt ist, wird sich mit den Musikanten auf ihre bekannt charmante und informative Weise unterhalten, Lieder erklären und vielleicht auch zur Geige greifen.

 

Der Eintritt beträgt zwölf Euro an der Abendkasse. Informationen und Vorverkauf sind ab sofort möglich unter der Telefonnummer 08638/73176 oder per E-Mail an elvira-schreiner@t-online.de. (re)

 

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07.07.2022

Saint-Saturnin-Freunde veranstalten Weinfest

Seit 1978 verbindet die Gemeinde Jettenbach eine Freundschaft zu ihren Brüdern und Schwestern des Dorfes Saint-Saturnin in der Region Auvergne-Rhône-Alpes in Frankreich. Die "Freunde von Saint-Saturnin" Jettenbach veranstalten am Samstag, 16. Juli, ab 17 Uhr in Burle's Kneipe in Grafengars ein französisches Weinfest.

Nicht nur der gute Traubentropfen soll die Besucher begeistern, sondern auch das Programm. "Es wird ein Boule-Turnier für Jung und Alt geben", so Schriftführer Michael Stork. Auch für das leibliche Wohl und Unterhaltung ist gesorgt. Das Fest bietet zudem die Möglichkeit, "une touche française", zu Deutsch "ein Hauch von Frankreich", zu erleben.

Die Freunde von Saint-Saturnin heißen alle willkommen und suchen Interessierte für die Freundschaft zu ihrer Partnergemeinde. "Mitglied kann jeder bei uns werden. Auch jene, die nicht aus Jettenbach sind. Wer sich für Frankreich, Land und Leute dort begeistert, ist bei uns goldrichtig", konstatiert Stork.

Weitere Informationen zu den Freunden von Saint-Saturnin und zur Veranstaltung gibt es bei der Gemeinde Jettenbach unter Telefon 08638/7647. (kme)

 

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07.07.2022

Wasserbüffel sind die Attraktion des Büffelfestes

Der Bund Naturschutz lädt zum jährlichen "Wasserbüffelfest" in Jettenbach am kommenden Samstag, 9. Juli, von 11 bis 16 Uhr. Besucher haben unter fachkundiger Führung durch Experten des Bund Naturschutz Gelegenheit, Büffel, Seefrosch, Ringelnatter, Gelbbauchunke, Baldrian, Blutweiderich, den kriechenden Scheiberich und andere Arten kennenzulernen. Die Führungen finden stündlich statt. Treffpunkt ist der Aussichtsturm am Rande des Biotops. Für das leibliche Wohl sorgen Josefine und Matthias Reißaus, die Halter der Büffel und Rinder. Sie bieten Pulled-Beef-Burger und Würstel vom Grill. Für die Begehung wird zu festem Schuhwerk geraten. Bei Dauerregen entfällt die Veranstaltung (re)

 

 

04.07.2022

Ein Ort des Erinnerns und Friedens

 

Strahlend blauer Himmel und viel Sonnenschein – ein Tag zum Feiern. Dennoch gab es mahnende Worte, die selbst nach 100 Jahren nicht an Bedeutung verloren haben. Die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) feierte am Sonntag in Verbindung mit dem Pfarrfest das 100-jährige Bestehen des Kriegerdenkmals in Jettenbach. Mit den Fahnenabordnungen der teilnehmenden Vereine und musikalischer Begleitung durch den Musikverein Gars führte der Festzug vom Sportplatz zum Kriegerdenkmal.

 

Vor 100 Jahren waren die Schrecken des Ersten Weltkrieges längst nicht vergessen. Und heute nimmt der Krieg wieder mehr Platz ein, als man sich das gedacht hätte. Durch den Angriff auf die Ukraine ist er präsent in allen Köpfen. Es herrschte Stille, als der Erste Vorstand Anton Schatzeder, der Zweite Bürgermeister Franz Wieser, der KSK-Kreisvorsitzende Franz Maier und Elvira Schreiner zu den Festbesuchern sprachen. Ein Segen für den Verein ist Schriftführer und Archivar Alfred Tanzer. Seine historischen Dokumente lassen die Geschichte Jettenbachs genau nachvollziehen. "Wir stehen hier vor einem Denkmal in unserer Dorfmitte, das viele kennen, aber wenig darüber wissen. Am 29. November 1921 wurde auf Antrag des damaligen Zweiten Bürgermeisters Joseph Kinzner beim Bezirksamt in Mühldorf ein Plan vorgelegt, damit für die 20 Gefallenen des Ersten Weltkrieges aus Jettenbach, Grafengars und Fraham ein ehrendes Denkmal gesetzt wird. Am 17. Juli 1922 wurde der Antrag genehmigt", sagte Schatzeder.

 

Dabei ließ er die Entstehung und Entwicklung des historischen Ortes noch einmal Revue passieren. "Unsere Kinder leben zum Teil inzwischen schon in der dritten Generation, die Krieg nur noch aus der Erzählung der Eltern beziehungsweise der Großeltern und aus den Geschichtsbüchern kennen. Gerade in dieser Zeit soll dieses Kriegerdenkmal als Mahnmal und Erinnerung stehen. Nicht für die große Weltpolitik, sondern für unser Dorf und die Menschen, die hier leben." Schatzeder machte deutlich, wie sehr der Krieg Leben zerstört. Sei es damals in den beiden Weltkriegen gewesen oder heute, wo die Menschen noch immer Krieg und Terror verbreiten. Im Krieg gibt es niemals Sieger, sondern nur Verlierer. "Frieden ist nicht selbstverständlich. Für den Frieden muss man arbeiten. Tut alles, damit wir in Frieden leben können", appellierte Kreisvorsitzender Franz Maier an die Festbesucher. Elvira Schreiner sprach einige Gedanken und ein Gebet für die Kriegsopfer. "Wir wollen der Soldaten gedenken, die jetzt in Kriegsgebieten für einen unsinnigen und unsäglich fürchterlichen Krieg kämpfen und ihr Leben lassen müssen", sagte Schreiner.

 

Nach dem Festzug zum Kriegerdenkmal ging es für alle in die Mehrzweckhalle, wo das Pfarrfest begann. Pater Ulrich Bednara hielt einen Gottesdienst ab. Gemeinsam wurde das erste große Pfarrfest seit Ausbruch von Corona gefeiert. (seitz)

 

 

29.06.2022

Frauen spenden Tischtennisplatte für den Spielplatz

Die Frauengemeinschaft Jettenbach hat für den neu gestalteten Spielplatz in Jettenbach eine Tischtennisplatte gespendet. Den dafür nötigen Betrag in Höhe von 1700 Euro erwirtschafteten sie bei den durchgeführten Basaren für Kinderartikel.

Bei der Übergabe: (von links) die Beisitzerinnen Anneliese Bruckmeier und Elisabeth Beham, Zweite Vorsitzende Renate Gottwald, Vorsitzende Christa Obermaier, Beisitzerin Martina Geck, Schriftführerin Inge Kelldorfner sowie Kassierin Monika Hummel. (re)

 

 

 

 

22.06.2022

Einladung zur Bürgerversammlung

Einladung zur Bürgerversammlung am Donnerstag, 07.07.2022 um 18:30 Uhr in der Mehrzweckhalle in Jettenbach. Alle Bürgerinnen und Bürger sind zur Teilnahme eingeladen.

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Bürgerbeteiligung im Rahmen der Städtebauförderung

3. Informationen der Firma Energie Südbayern zur angebotenen Gasversorgung

4. Totengedenken

5. Haushalt 2021

6. Rechenschaftsbericht der Bürgermeisterin Maria Maier

7. Bürgeranfragen

 

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21.06.2022

Nachruf – Georg Lackmaier

"Er ist nicht von uns gegangen, er hat nur einen früheren Zug genommen", so begann Pater Ulrich Bednara seine Abschiedsrede für Georg Lackmaier. Im hohen Alter von 91 Jahren schloss dieser im Krankenhaus Mühldorf für immer seine Augen.

Geboren wurde der "Buimoa Schos", wie er genannt wurde, als viertes von neun Kindern am 15. April 1931 in Zipfleck bei Waldhausen und verbrachte dort eine unbeschwerte Kindheit. Nach seiner Schulzeit arbeitete er auf dem elterlichen Hof und war dann bei verschiedenen landwirtschaftlichen Anwesen tätig. 1971 heiratete er seine Kathi und im gleichen Jahr übernahm das Ehepaar den Buimoa-Hof in Unterhöhenberg. Schos war mit Leib und Seele Landwirt, und er hat mit Tatkraft und Fleiß mit seiner Frau Stallgebäude und ein neues Wohnhaus in Angriff genommen. Zusätzlich arbeitete Georg Lackmaier 25 Jahre bei der Firma Binder in Taufkirchen. 1999 übergab er seinen Hof an seinen Sohn Vitus, war aber deshalb nicht untätig. Die Begeisterung zu den Rössern konnte er durch den Besuch der Leonhardi- und Georgi-Umritte in der Umgebung ausleben. Georg half fleißig auf dem Hof mit und hat auch in der Kirchengemeinde mitgewirkt. Er war zwölf Jahre im Pfarrgemeinderat tätig und 27 Jahre Obmann der Jettenbacher Sodalen. Georg war ein großer Marienverehrer und ein fleißiger Kirchgänger.

Wo jemand gebraucht wurde, war Schorsch immer zur Stelle. So hat er ganz alleine die Grabarbeiten zum neu errichteten Hagn-Kreuz durchgeführt. Aber nicht nur durch seine Arbeitsamkeit, sondern vor allem durch seinen trockenen und feinsinnigen Humor war der Buimoa-Schos weitum bekannt und beliebt. Eine große Trauergemeinde gab ihm in Grafengars das letzte Geleit. (se)

 

 

17.06.2022

Über 200 Bulldogs rauschen durch Grafengars

Über 200 Gefährte und einen Besucherrekord gab es beim traditionellen Bulldog-Frühschoppen von Burle's Kneipe in Grafengars. Nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause konnte Organisatorin und Kneipen-Chefin Christa Kebinger das beliebte nostalgische Treffen wieder zum Leben erwecken. Nach dem Weißwurst-Frühstück und der Schaustellung der teilnehmenden Fahrzeuge begann eine Rundfahrt um Grafengars. Ludwig Huber aus Hausing läutete die Fahrt als Goaßlschnalzer ein (Foto), später ließ er sich bei der Rundfahrt von seiner Tochter chauffieren. Die Rundfahrt legte den Verkehr in und um die Ortschaft komplett lahm.

Von den hohen Benzin-Preisen schienen die Fahrer der PS-starken Bulldogs, Unimogs, Motorräder und anderer Gefährte wie Rasenmäher und Mähdrescher unbeeindruckt, denn das einmalige Erlebnis wollte sich keiner vermiesen lassen. Rare Gefährte mogelten sich in die Bulldog-Parade, wie der motorisierte Krankenfahrstuhl Simson Duo 4/1. Als Dank für die Teilnahme erhielt jeder Fahrer einen Bierkrug, überreicht durch Georg Obermeier, bevor es zum Grillfest ging. (stl)

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

Grünthaler Straße 14

84555 Jettenbach

Öffnungszeiten / Parteiverkehr

Dienstag: 16.00 - 17.00 Uhr

Tel.: 08638 / 76 47

Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg

Montag - Freitag: 08.00 - 12.00 Uhr

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