Stellenausschreibungen

2021

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Dezember 2021

 

29.12.2021

Bürgerinformation – InnHügelLandEnergie eG

 

Die Energiewende ist eine Aufgabe, die alle angeht. Aus diesem Grund hat sich eine Gruppe von interessierten Bürgern aus den Gemeinden Unterreit und Gars auf den Weg gemacht und im September eine Bürgerenergiegenossenschaft gegründet, die InnHügelLandEnergie eG. Wir wollen, dass die Energieerzeugung auch in der Hand der Bürger liegt und in der Region stattfindet. Das Genossenschaftsprinzip ermöglicht eine gemeinschaftliche und transparente Form der Projektfinanzierung für eine breite Beteiligung der Bürger unserer Gemeinden. Künftig soll sich jeder an der Energiewende beteiligen können durch Investitionen in lokale Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energie.

 

Das erste Projekt der Energiegenossenschaft ist das "Solarfeld Innwerkssiedlung". Die Baumaßnahmen der Photovoltaikanlage bei Gars-Bahnhof durch die Fa. MaxSolar GmbH sind im Laufe des Dezembers sehr weit fortgeschritten. Zur Fertigstellung fehlen noch die Trafostation und die Übergabestation, welche voraussichtlich im Mail 2022 errichtet werden. Danach kann die Anlage in Betrieb gehen und Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Zu diesem Zeitpunkt ist auch dann die Übernahme der Anlage durch die kürzlich gegründete Bürgerenergiegenossenschaft InnHügelLandEnergie eG geplant.

 

Ab sofort ist es möglich, Anteile an der Bürgerenergiegenossenschaft zu erwerben. Die Höhe eines Anteils beträgt 250 Euro plus 5 Euro Aufgeld. Bis Ende Januar 2022 wird die Zeichnung von Anteilen zunächst den Bürgern und Firmen aus den Gemeinden des InnHügelLandes Aschau, Gars, Jettenbach, Reichertsheim und Unterreit ermöglicht. Danach wird diese regionale Beschränkung aufgehoben.

 

Nehmen Sie Teil an der regionalen Energiewende und werden Sie Mitglied! Sie erhalten eine attraktive Rendite für Ihre gezeichneten Anteile durch die Ausschüttung der erzielten Gewinne. Viele Informationen zur Genossenschaft und zu den Projekten finden Sie auf unserer Homepage: www.ihl-energie.de

Dort können Sie sich als Mitglied registrieren und online Anteile zeichnen.

Bei weiteren Fragen können Sie sich auch gerne an einen der Vorstände wenden:

 

Thomas Schachner: schachner@ihl-energie.de, 0175 / 55 44 680

Willi Huber: huber@ihl-energie.de

Markus Lutz: lutz@ihl-energie.de

 

Wir freuen uns, mit Ihnen zusammen einen regionalen Beitrag zur nachhaltigen Energiewende zu leisten!

 

 

23.12.2021

Kindergarten verabschiedet Leiterin

Christine Kufner beendet nach über 24 Jahren ihre Tätigkeit im Jettenbacher Kindergarten Kunterbunt, den sie seit seiner Gründung mit viel Engagement und Herz leitete. Die Eltern und Kinder organisierten zusammen mit dem Kindergarten-Team eine Abschiedsfeier mit Lichterwanderung. Die Mitglieder des Gemeinderates Jettenbach bedanken sich mit einem Geschenkkorb und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.

Bei der Verabschiedung: (von links) Thomas Beham, Tanja Jonda-Fischl, Petra Seidl-Britzl, Christine Kufner, Silvia Sieghart und Andreas Eicher. (re)

 

 

 

 

 

 

23.12.2021

Horst von Hobe feiert seinen 90. Geburtstag

 

Der Lebensweg von Horst von Hobe führt durch ganz Deutschland, jetzt lebt er seit 24 Jahren in Jettenbach. "Ich bin heilfroh, dass ich in so einer schönen ländlichen Umgebung leben darf und bin Gott sehr dankbar, dass ich mich allein versorgen kann", so der Jubilar an seinem 90. Geburtstag.

 

Seine Lebensgeschichte begann am 20. Dezember 1931 in Hagen/Westfalen, wo er mit seinem Bruder aufwuchs. Dieser verlor 1943 an der Front sein Leben. Eingeschult wurde von Hobe noch in Hagen, doch bereits in der ersten Klasse ging für ihn die Wanderung los. Seine Familie siedelte nach Berlin über. "Dies war eine sehr schwere Zeit für mich, ich musste meine Freunde zurücklassen und besonders schwer war es für mich", so von Hobe. Im Jahr 1943 musste die Familie vor Bomben fliehen und sie fand in Aach im Hegau eine neue Unterkunft. Mit elf Jahren kam er in eine Mittelschule nach Stockach.

 

Nach erfolgreichem Schulabschluss folgte ein Praktikum in Konstanz beim Zeitschriftenverlag "Landpost" mit anschließender Ausbildung zum Redakteur. Als Pressereferent war er ab 1958 bei Hanomag in Hannover beschäftigt, bevor er nach fünf Jahren wieder nach Konstanz zurückging und als Chefredakteur arbeitete. Dieser Umzug stellte sich als Glücksfall heraus, denn er lernte seine spätere Ehefrau Gudrun kennen. Geheiratet wurde 1965 in Konstanz. Die Söhne Andreas und Christian vervollständigten das Familienglück. Als Agrarjournalist war die SKW in München ab 1967 sein neuer Arbeitgeber. Die Familie wohnte damals in Heimstetten. Als im Jahr 1982 das Büro nach Trostberg verlegt wurde, verbrachte die Familie 15 Jahre in Tacherting, bis sie dann 1997 das Eigenheim in Jettenbach bezog.

 

Zum Ruhestand gehörten Reisen nach Ägypten, Sizilien und in die Türkei, solange es der Gesundheitszustand seiner Gudrun erlaubte. Leider verschlechterte sich dieser immer mehr, sodass sie die letzten dreieinhalb Jahre ihres Lebens im Adalbert-Stifter-Wohnheim in Waldkraiburg verbrachte. Täglich besuchte der Jubilar seine Ehefrau mittags und abends. Im Jahr 2014 musste er von ihr Abschied nehmen.

 

Eine besondere Aufgabe war über 14 Jahre lang die Sorge um den jetzt 18-jährigen Enkel Marco. "Ich war alleinerziehender Opa und lernte mit meinem Enkel die Fußballplätze im ganzen Landkreis kennen", erinnert er sich. Als langjähriges Vereinsmitglied ist von Hobe beim ESV Grafengars, dem Gartenbauverein, der Feuerwehr und bei der KSK (Krieger- und Soldatenkameradschaft) geschätzt. Als Gratulanten kamen an seinem Geburtstag Bürgermeisterin Maria Maier (Foto) sowie für die Pfarrei Pfarrer Alois Stautner und Renate Englmaier. (fim) Foto: fill

 

 

20.12.2021

Gemeindebrief – Weihnachten 2021

 

Liebe Jettenbacher Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

in wenigen Wochen geht das Jahr 2021 zu Ende, das gibt uns wiederum Anlass auf die letzten 12 Monate zurückzublicken. Das Jahr war mit vielen Veränderungen und auch mit so manchen Einschränkungen verbunden.

 

Der rasante Klimawandel mit immer stärkeren Auswirkungen wird uns in den kommenden Jahren immer mehr beschäftigen. Wir denken an die unbeschreiblichen Verwüstungen durch Sturzfluten z. B. im Rheinland-Pfälzer Landkreis Ahrweiler. Hier kamen allein 132 Menschen ums Leben. Die überaus langen Hitzeperioden haben weltweit, aber auch im europäischen Raum wie Griechenland oder Italien verheerende Waldbrände ausgelöst.

 

Beim Thema der herrschenden Corona-Pandemie sind wir langsam alle mürbe. Weltweit stehen wir nun das zweite Jahr in Folge, noch immer vor besonderen Herausforderungen mit der inzwischen katastrophalen Entwicklung. Wir sind dünnhäutiger geworden. Die Corona-Pandemie und auch das unterschiedliche Impfverhalten hat unsere Gesellschaft verändert und teilweise gespalten. Die vierte Welle der Pandemie hat unser Land, insbesondere flächendeckend unseren Landkreis, mit voller Wucht getroffen. Krankenhäuser schlagen Alarm, weil sie kurz vor ihrer Belastungsgrenze stehen oder diese bereits überschritten haben. In den Kliniken herrscht zur Zeit der Ausnahmezustand, der mit fatalen Auswirkungen droht. Immer mehr schwerkranke Patienten können in den ortsnahen Krankenhäusern nicht mehr untergebracht werden. Die komplett belegten lntensivbetten fehlen nicht nur neu erkrankten Corona-Patienten, sondern u.a. auch Unfallopfern oder Schlaganfallpatienten. Das Personal arbeitet schon sehr an den Grenzen der möglichen Belastbarkeit. Diesen dramatischen Entwicklungen müssen wir uns mit aller Kraft entgegenstemmen. Und die beste Waffe, die wir aktuell gegen Corona haben, ist die Impfung. Zum eigenen Schutz, aber auch zum Schutz der Mitmenschen ergeht daher nochmals der dringende Aufruf: "Wenn Sie können, lassen Sie sich bitte impfen bzw. boostern."

 

Wir alle wissen noch nicht, wie sich das kommende Jahr von der Pandemie erholen wird. Vorsichtig haben unsere Ortsvereine ihre Termine für 2022 geplant, die wir in unserem alljährlichen Terminkalender zusammengefasst haben. Der seit zwei Jahren anstehende Besuch bei unseren Freunden in St. Saturnin wurde vorerst weiterhin auf unbestimmte Zeit verschoben.

 

Jede Arbeit verdient Respekt und Anerkennung. So bedanke ich mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die Zusammenarbeit im vergangenen Jahr, vor allem bei den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr, bei allen Vereinen, Organisationen, bei unserer Verwaltung, bei allen Gemeindebediensteten und bei unserem Gemeinderat für die verantwortungsvolle Arbeit zum Wohl unserer liebenswerten Gemeinde Jettenbach.

 

In der Weihnachtszeit heißt es im Alltag ein wenig zur Ruhe zu kommen, um Zeit zu finden für unsere Mitmenschen und für unsere Familien, aber auch Zeit für sich selbst. Denn im neuen Jahr warten neue Herausforderungen auf uns, die wir nur mit voller Kraft und gemeinsam bewältigen können.

 

Allen Jettenbacher Bürger/Innen mit ihren Familien wünsche ich erholsame und besinnliche Weihnachten und für das Jahr 2022 alles Gute; bleiben Sie gesund.

 

Ihre Erste Bürgermeisterin

Maria Maier

 

 

20.12.2021

Mitteilungsblatt – Dezember 2021

 

Baulanderschließung

Die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet in der Lindenstraße der Köllerersiedlung sind soweit ausgeführt. Es fehlt lediglich die Fein-Asphaltierung, die voraussichtlich 2023/24 erfolgen kann.

 

Bauhof-Mitarbeiter

Für 2022 wollen wir zur Verstärkung unserer Mitarbeiter im Bauhof eine neue Arbeitskraft in Teilzeit anstellen. Damit verbunden sind gleichzeitig u.a. weitere Aufgaben zur Instandhaltung der kommunalen Gebäude und Außenanlagen. Die Ausschreibungsfrist ist am 30.11.2021 abgelaufen – Einladungen zu den Bewerbungs­gesprächen folgen in den kommenden Wochen.

 

Kindergarten

Unser Kindergarten, der Kinder ab zwei Jahren aufnimmt, ist aktuell vollständig belegt. Unsere bisherige Kindergartenleiterin, Frau Christine Kufner, wird zum 31.12.2021 ihren Dienst beenden. Die Stelle wird zum 01.01.2022 mit Frau Katja Lettl neu besetzt. Frau Lettl hat langjährige Berufserfahrung als Erzieherin und freut sich auf ihre neue Arbeitsstätte. Wir wünschen ihr und dem gesamten Team einen guten Start. Das Kindergarten-Büro befindet sich derzeit im Raum oberhalb des Schulungsraumes. Derzeit wird für das Büro ein neuer Raum oberhalb des Feuerwehr-/Fahnenzimmers geschaffen. Damit der Büroraum mit dem großen Kindergartenraum verbunden werden kann, erfolgte in den letzten Tagen ein Wand-Durchbruch. Zur Erreichung des neuen Büroraumes vom Treppenhaus kommend, wird eine neue Brandschutztüre eingebaut. Der große Kindergartenraum bekommt im Januar 2022 anschließend eine Schallschutz­-Decke und neue Leuchtkörper. Zur Verbesserung der Luftverhältnisse wird im Januar für die beiden großen Kindergarten-Räume eine Be- und Entlüftungsanlage installiert. Die Geräte sind bereits bestellt und ca. ab Januar 2022 zum Einbau verfügbar. Der Kostenaufwand für die Anschaffung und den Einbau der Anlage wird voraussichtlich mit 80 % bezuschusst.

 

Kinderspielplatz – Mehrgenerationenplatz

Danke an alle Spender und ehrenamtlich Beteiligten. Die Anlage des Platzes wurde heuer im Spätsommer soweit fertiggestellt. Ursprünglich war für Herbst eine kleine "Dankes-Feier" direkt am Spielplatz geplant. Leider hat uns hier die 4. Welle der Pandemie überrascht, sodass wir diese Aktion auf das kommende Frühjahr schieben müssen. Der neue Termin steht noch nicht fest.

 

Städtebauförderung

Seit zwei Jahren arbeiten wir schon an dem Projekt, wobei aufgrund der Pandemie größere zeitliche Lücken entstanden sind. In den Sommermonaten fanden mit einzelnen Bürgern und dem Planer, Herrn Architekt Heinz, einzelne Gespräche statt. Herr Heinz hat danach einen Konzept-Entwurf erarbeitet, der in den nächsten Schritten in weiteren persönlichen Gesprächen und unter Einbeziehung der Bürger in einer Bürgerveranstaltung verfeinert werden soll. Wir halten es für vernünftig, die Bürgerveranstaltung ins Frühjahr zu verschieben, in der Hoffnung, dass dann wieder eine lebendige Veranstaltung in Präsenz möglich wird.

 

Straßenbaumaßnahme Waldrandsiedlung

In der Waldrandsiedlung wurde die seit Jahren dringend notwendige Straßen­entwässerung umgesetzt. Im Zuge dieser Baumaßnahme konnte zugleich die Asphaltierung der Straße durchgeführt werden, weil sich alle Anlieger dafür eingesetzt und sich einheitlich an den Asphaltierungskosten beteiligt haben. Vor wenigen Tagen wurde das Bauvorhaben fertiggestellt und zur Nutzung freigegeben.

 

 

20.12.2021

Neugeborenen-Empfang

Im September haben wir die glücklichen Eltern mit ihrem Nachwuchs ins Rathaus zum Neugeborenen-Empfang eingeladen. Nachdem der Empfang 2020 Corona-bedingt ausgefallen ist, haben wir alle Eltern mit ihrem Nachwuchs der letzten 23 Monate in der Mehrzweckhalle herzlich willkommen geheißen. Der Nachmittag ermöglichte einen Informationsaustausch mit der Kommune, aber auch ein Kennenlernen der Eltern untereinander in schöner, ungezwungener Atmosphäre.

 

 

 

 

20.12.2021

Schüler-Ehrung für den Abschluss-Jahrgang 2021

Drei Jettenbacher Schülerinnen und Schüler wurden im Oktober in einer kleinen Feierrunde für ihre herausragenden Leistungen im Sitzungszimmer der Gemeinde geehrt.

Von links nach rechts: Erste Bürgermeisterin Maria Maier;

Alexander Papp, Ausbildung zum Industrie­Kaufmann, Notendurchschnitt 1,7;

Elisabeth Bichlmaier, Ausbildung zur Chemielaborantin, Notendurchschnitt 1,3;

Jessy Geck (nicht auf dem Bild), Abiturabschluss, Notendurchschnitt 1,4

 

 

 

 

11.12.2021

Gemeinderat tagt am Mittwoch

In der am Mittwoch, 15. Dezember, um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle Jettenbach stattfindenden Sitzung des Gemeinderates geht es um zwei Baugebiete. Auf der Tagesordnung steht die Beratung des Bebauungsplans "Köllerersiedlung IV" und "Süd-West" im Bereich der Eichenstraße. Außerdem berät das Jettenbacher Gremium über Bauanträge.

 

 

 

 

 

 

08.12.2021

Eine gemeinsame Reise durch mittlerweile fünf Jahrzehnte

Ehepaar Mußner feiert in Jettenbach goldene Hochzeit: Seit 50 Jahren leben Walli und Franz Mußner in ihrem Eigenheim in der Köllerer-Siedlung. Die schwere Erkrankung der Ehefrau macht den Alltag jedoch nicht immer leicht. "Man muss alles nehmen, wie es kommt", meint der Jubilar und zeigt sich trotzdem zufrieden. Sein Elternhaus steht in Wimm in der damaligen Gemeinde Wang. Dort begann sein Leben am 28. Januar 1947. Er wuchs mit einem Bruder und zwei Schwestern auf. Nach dem Schulbesuch machte er beim Kfz-Reisinger in Wasserburg eine Lehre zum Kfz-Mechaniker. 31 Jahre war er bei BMW Huber in Unterbierwang beschäftigt. 1979 bildete er sich zum Kfz-Meister fort und machte sich selbstständig.

Walli Mußner stammt aus Taufkirchen. Sie kam am 28. Februar 1949 auf dem Bliemeranwesen zur Welt und wuchs mit vier Schwestern und drei Brüdern auf. Sie wurde Einzelhandelskauffrau in Engelsberg. Mehrere Jahre war sie bei der Firma Fairchild in Wasserburg beschäftigt. 1971 wurde geheiratet. Sie bezogen das erste Eigenheim in Jettenbach Dorfmitte. Vier Söhne und eine Tochter vergrößerten den Haushalt. Jetzt gratulieren vier Enkel dem Jubelpaar.

Eine Leidenschaft von Franz Mußner ist der Flug-Modellbau. Er war dabei, als sich der FC Grünthal vor über 50 Jahren gründete. Seit 40 Jahren ist er Mitglied der Spielvereinigung Jettenbach. Seine Leidenschaft gilt dem Fußball. Er war als Alte-Herren-Spieler auf dem Fußballplatz aktiv. Beim BMW-Club Grünthal, dem Eintracht Frankfurt Fanclub Unterbierwang, bei den Freunden von St. Saturnin, der Krieger- und Soldatenkameradschaft und der Feuerwehr ist er als Mitglied geschätzt.

Seit einigen Jahren steht die Fürsorge seiner Frau an erster Stelle. Als Blumenliebhaberin ist sie Mitglied beim Gartenbauverein. Bis zu Walli Mußners Erkrankung galt ihre Sorge der Familie, dem Haushalt und den Blumen. Die Betreuung der Enkel nahm einen wichtigen Platz in ihrem Alltag ein. Bürgermeisterin Maria Maier besuchte das Jubelpaar und überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde. (fim) Foto: fill

 

 

04.12.2021

Kuratiegemeinde freut sich über zwei neue Ministranten

Zum Beginn des Kirchenjahres am ersten Advent führte Dekan Ulrich Bednara Fabian Beham und Niklas Jonda (vorne, von links) offiziell mit einem Segensgebet in ihren Dienst als Ministranten in der Kuratiegemeinde Jettenbach ein. Dass nach einer längeren Durststrecke die zwei Buben die Gottesdienste mit Feuereifer als Ministranten mitgestalten, darüber freuten sich die Kirchengemeinde und auch die Gemeindereferentin, Schwester Marita Meister (rechts), die den beiden ein kleines Einstiegspräsent überreichte. Zugleich dankte sie Pia Ottenloher (links), die die beiden Ministranten in ihre Aufgaben eingewiesen hat. Foto: Pfaffenberger

 

November 2021

 

17.11.2021

Mitteilungsblatt – Informationen zur Wasserversorgung Gemeinde Jettenbach

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Wasserversorgung Jettenbach!

 

Mit diesem Informationsschreiben möchten wir Ihnen einen ersten Überblick zu den durchgeführten

Baumaßnahmen in der kommunalen Trinkwasserversorgung geben:

 

Download Mitteilungsblatt (PDF)

 

 

 

17.11.2021

Wassergebühren sind Thema im Rat

Um die Gebühren für Wasser und Abwasser geht es bei der nächsten Sitzung des Gemeinderats in Jettenbach morgen, Donnerstag. Daneben stehen verschiedene Bauanträge auf der Tagesordnung. Die Sitzung in der Mehrzweckhalle beginnt um 19 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

13.11.2021

Nachruf – Frieda Aigner

Ein langer Lebensweg liegt hinter Frieda Aigner aus Grafengars. Jetzt durfte sie im Kreise ihrer großen Familie dieses Leben beenden. Da ihre Kinder sie pflegten, erfüllte sich ihr Wunsch, trotz einer schweren Krankheit zu Hause bleiben zu können.

In Oberreit bei Passau erblickte sie als Zwilling am 7. Januar 1933 das Licht der Welt, sie war das dritte Kind von insgesamt acht. Nach dem Schulbesuch in Windorf/Vilshofen verdiente sie sich ihren Lebensunterhalt auf einem Gutshof in Gauting. Dort lernte sie ihren späteren Ehemann Konrad Aigner kennen und lieben. Im Jahr 1960 wurde mit der Heirat in Grafengars das Schusteranwesen zu ihrer Heimat. Für neun Kinder war sie immer eine fürsorgliche Mutter. Ihre ganze Liebe gehörte auch den neun Enkeln und zwei Urenkeln.

Doch neben vielen Sonnentagen waren auch schwere Tage zu meistern, ihr starker Glaube an Gott half ihr dabei. Sie musste im Jahr 2016 ihren Gatten, und 2019 auch Sohn Konrad zu Grabe begleiten. Bereits vor sechs Jahren musste sie gegen eine Krebserkrankung ankämpfen, vor der sie sich aber wieder erholen konnte. Solange es die Gesundheit erlaubte, besuchte sie gerne die Seniorennachmittage und die Seniorengottesdienste, zu denen sie immer abgeholt wurde. Jetzt aber war die Krankheit stärker und sie verlor den Kampf. Auf dem Gottesacker in Grafengars wurde sie im Beisein ihrer Familie neben Ehemann und Sohn zur letzten Ruhe bestattet. (fim)

 

Oktober 2021

 

19.10.2021

Gemeinderat tagt am Mittwoch

Der Gemeinderat in Jettenbach kommt am morgigen Mittwoch zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem ein Bauantrag, die Anpassung der Verordnung über die Sicherung der Gehwege im Winter, zur Gasversorgung die Ermittlung des Wärmebedarfs und Informationen zur Kriminalstatistik 2020. Der öffentliche Teil der Sitzung beginnt gegen 19.45 Uhr.

 

 

 

 

 

 

07.10.2021

Heindl zum Ehrenvorsitzenden ernannt

 

72 Jahre hat der Jettenbacher Sportverein seit seiner Gründung im Jahr 1949 mittlerweile auf dem Buckel. 23 Jahre davon leitete Peter Heindl die Spielvereinigung als Vorsitzender. Dafür wurde von seinem Nachfolger Thomas Loose vorgeschlagen, ihn zum Ehrenvorsitzenden der Spielvereinigung zu ernennen, was von der Jahresversammlung mit stehenden Ovationen quittiert wurde. Loose ehrte neben Heindl, der vor und während seiner Zeit als Vorstand auch noch einige Jahre die Fußballabteilung leitete und zudem fast zwei Jahrzehnte die Alten Herren der Fußballer anführte, noch zwei weitere langjährige Funktionäre.

 

So bekam "Haudegen" Peter Schillmaier, der als Fußball-Abteilungsleiter (1975 bis 1992) und als Schatzmeister des Hauptvereins (1993 bis 2020) tätig war, eine Ehrenurkunde. Genauso wie Christian Gerstner, der die Ehrenämter als Tennis-Abteilungsleiter (2002 bis 2008), als stellvertretender Vorsitzender der Spielvereinigung (2010 bis 2020) und als Homepagebeauftragter vorbildlich ausfüllte. Diese Zahlen beeindruckten auch den stellvertretenden BLSV-Kreisvorsitzenden Martin Wieser und Bürgermeisterin Maria Maier. Generell stellte sich die Spielvereinigung als große Familie vor, die auch in den schwierigen Coronazeiten zusammengestanden ist.

 

So präsentierte Schriftführerin Rita Eicher beeindruckende Mitgliederzahlen, die trotz des zeitweiligen Sportstillstandes sogar einen Höchststand in der Vereinsgeschichte aufweisen. 684 Mitglieder sind aktuell bei der Spielvereinigung mit dabei. Dazu habe auch die neue Fußball-Freizeittruppe beigetragen, die vom stellvertretenden Vorsitzenden Klaus Alt als Verbindungsmann gefördert wurde. Auch die Berichte der Abteilungsleiter Stefan Greilinger (Tennis), Gabi Saller (Fitness und Turnen) und Thomas Mittermaier (Fußball) waren überwiegend von Teamgeist, guten Ergebnissen, Fortschritten und Zusammenhalt geprägt.

 

So konnte Greilinger ebenfalls von einen Mitgliederhöchststand bei der Tennisabteilung, einem neuen Rekord an Mannschaftsmeldungen, einer rasanten Jugendentwicklung und der unproblematischen Neuaufstellung der Abteilungsführung berichten. Aktuell jagen hier 184 Mitglieder der gelben Filzkugel hinterher. Mittermaier berichtete nach dem bitteren Abstieg der ersten Mannschaft (Quotientenregelung) von einer Aufbruchstimmung mit dem neuen Trainer Mathias Schmid und vom derzeitigen Aushängeschild, der Damenmannschaft, die als Spielgemeinschaft mit dem TSV Gars in die Kreisliga aufgestiegen ist. Die größte Vereinssparte, Turnen- und Fitness, erweiterte, wie Gabi Saller berichtete, ihre Führung mit Sabine Lemaire und Anita Pfaffenberger. Zu ihrem Angebot gehörten auch über Skype abgehaltene Übungsstunden.

 

Auch der Kassenbericht des neuen Schatzmeisters Georg Lackmaier beeindruckte. Trotz der schwierigen Zeit mit Ausfall von Veranstaltungen und Feste, stieg der Kassenstand an. Die Vorhaben, die Loose in seinem Ausblick skizzierte, werden diesen Kassenstand aber in nächster Zeit doch deutlich senken. So sollen die beiden Flutlichtanlagen auf LED umgestellt werden, eine Beregnungsanlage der Tennisplätze installiert und für die geplante Mehrzweckhalle auch ein Begegnungsraum für die Sportler eingeplant werden, wenn diese sich nach dem Training zusammensetzen wollen.

 

Ein Mittelpunkt des Vereinsjahres 2022 wird das 50-jährige Jubiläum der freundschaftlichen Beziehungen zum Partnerverein TuS Jettenbach/Pfalz sein. Vom 24. bis 26. Juni wird diese Vereinsfreundschaft in der Pfalz gefeiert. Loose ernannte dazu Harald Bauernschmid, der als "Pfalzgeist" die Verbindung pflegt, zum Vereinskoordinator der Festlichkeiten. (psc)

 

 

07.10.2021

Schleiferlturnier in Jettenbach

Beste Bedingungen und eine Rekordbeteiligung prägten das traditionell letzte Open-Air-Event der Tennisabteilung der Spielvereinigung Jettenbach. Das Schleiferlturnier zeigt den Tennisspielern das sich nahende Ende der Freiluftsaison und den Wechsel in die Hallensaison an. Abteilungsleiter Stefan Greilinger konnte dazu 24 Tennisbegeisterte, darunter auch erstmals einige Jugendspieler, begrüßen. Alle drei Plätze waren während des Tages laufend belegt, um sich die begehrten Schleiferl zu sichern. Bei den Damen holte sich Brigitte Loose vor Monika Forster und bei den Herren Josef Mußner vor Martin Graspointner die größte Anzahl davon. (psc)

 

 

05.10.2021

Spende für Hochwasseropfer

 

Der VdK Ortsverein Jettenbach/Fraham/Grünthal hat für Hochwasseropfer in Not gespendet. Vom Vereinskonto wurden 300 Euro überwiesen.

 

 

 

 

September 2021

 

30.09.2021

Damals ging es zu Fuß zum Einsatz

 

Anton Hagn sitzt auf seiner Bank im heimischen Garten. Der Rentner genießt die Ruhe der Natur. Vor 75 Jahren wäre so etwas undenkbar gewesen, denn da war er als junger Bursche immer aktiv. So auch bei der Feuerwehr. Seit seinem 14. Lebensjahr ist er ein Feuerwehrmann mit Leib und Seele.

 

Seine Eltern waren geborene Jettenbacher, genauso wie er und seine Söhne Anton junior (68) und Hubert (59). "Mein Vater war Feuerwehrkommandant in Jettenbach. Das gehörte einfach dazu, dass man als Bursche Feuerwehrmann wurde", erinnert er sich. Als der Zweite Weltkrieg zu Ende war, war Hagn 15. Während die Männer im Krieg kämpften, mussten sich die Frauen, Kinder und ältere Menschen zu Hause um alles kümmern. So auch bei der Bekämpfung von Bränden, die es zu der damaligen Zeit immer wieder mal gab. "Meinen allerersten Feuerwehreinsatz hatte ich 1943 in Grafengars. Damals gab es noch kein Löschfahrzeug. Man musste mit dem Pumpenfahrzeug, das von Pferden gezogen wurde, zum Einsatzort laufen", erzählt er.

 

"Ein altes Haus brannte. Die Bewohner waren draußen auf dem Feld und arbeiteten. Da die erwachsenen Männer ja alle im Krieg waren, musste ich mit meinen 14 Jahren den Einsatz organisieren", setzt er fort. Die Brandursache war schnell geklärt. Ein kleines Mädchen, das zu Hause geblieben war, hatte mit Feuer gespielt und dadurch das alte Haus in Brand gesetzt. Das marode Gebäude brannte komplett ab. Verletzt wurde zum Glück niemand.

 

Was den Jettenbachern immer wieder zu schaffen machte, waren Überschwemmungen. "Bei Überschwemmungen mussten wir das ganze Wasser von Hand mit Eimern ausschöpfen. Die Pumpe konnten wir zum Auspumpen nicht einsetzen, da sie sonst aufgrund des 'Mehlsandes' kaputt gegangen wäre", erklärt der 92-Jährige. Die schlimmste Überschwemmung in Jettenbach erlebte er in den 1940er-Jahren. Da stand alles unter Wasser.

 

Nach Ende des Krieges legte Hagns Vater das Amt als Feuerwehrkommandant nieder. Mit den Jahren kam der Fortschritt nach Jettenbach. Ein Anhänger für das Einsatzmaterial wurde angeschafft. Nach dem Anhänger durfte sich die Feuerwehr in den 1950ern über ein richtiges Einsatzfahrzeug freuen: einen Ford Transit. Als dieser ausgedient hatte, gab es ein neues Einsatzfahrzeug. Ein Löschfahrzeug LF8 der Marke Magirus. Heute sorgen ein LF8 und ein GW-L1 dafür, dass die Feuerwehr schnell am Einsatzort ist.

 

Verändert hat sich nicht nur die Geschwindigkeit der Fortbewegung, sondern auch die Zahl der Mitglieder. Vor mehr als 75 Jahren waren es gerade mal etwa 20 Floriansjünger in Jettenbach. Heute können sie auf 31 aktive und 109 passive Mitglieder zählen.

 

Anton Hagn junior (68) hat viel im Leben von seinem Vater gelernt. Auch er und sein jüngerer Bruder Hubert gingen schon in der Jugend zur Feuerwehr. "Ich bin sehr stolz auf meinen Vater, dass er sich sein Leben lang so toll für das Gute engagiert hat. Für mich ist er auf alle Fälle ein tolles Vorbild", sagt sein Sohn. Ein Vorbild ist Hagn definitiv auch für viele andere Menschen, denn er zeigt, was Treue zur Heimat und zum Verein bedeutet.

 

Drei Fragen an Anton Hagn:

 

Welches war Ihr brenzligster Einsatz?

Anton Hagn: "Der Brand eines Kuhstalls beim Schloss des Grafen Toerring. Dieser brannte komplett aus. Auch da hatten alle wieder großes Glück. Es kamen Gott sei Dank keine Menschen und keine Tiere zu Schaden. Wir konnten die Kühe noch retten. Der Brand war etwa Ende der 1950er-Jahre."

 

Was waren besonders große Hürden, die es damals zu meistern gab?

Anton Hagn: "Natürlich der Weg zu Fuß zum Einsatzort. Hinzu kam, dass einige Zeit verstrich, bis man dort eintraf. Damals hatte nicht jeder ein Telefon und die Polizei konnte keinen Alarm auslösen. Da ich ein Telefon hatte und nah bei der Feuerwehr wohnte, rief mich die Polizei an. Ich lief dann runter zum Feuerwehrhaus und löste manuell den Alarm aus. Ein großes Problem war auch die Wasserzufuhr. Heute gibt es Hydranten. Früher gab es das nicht. Wir mussten also immer schauen, wo wir das Wasser zum Löschen herbekamen."

 

Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Feuerwehr?

Anton Hagn: "Es wäre schön, wenn die Menschen, vor allem junge Leute, sich wieder mehr in der Gemeinde engagieren würden. Als ich noch jung war, musste man zu Fuß gehen. Man setzte sich im Dorf zusammen und hatte eine tolle Zeit in netter Gesellschaft. Als die Mobilität kam, fuhren die Leute davon. Es zieht sie nach draußen. Die Gemeinschaft zerbricht und auch die Vereine leiden darunter." (kim)

 

 

27.09.2021

Bundestagswahl – Die Ergebnisse aus Jettenbach

Die Wahlbeteiligung in der Gemeinde Jettenbach lag bei 80,4 %.
Es wurden folgende Ergebnisse erzielt (Zweitstimme in Klammern):

- CSU: 43,5 % (36,0 %)

- Freie Wähler: 12,8 % (12,9 %)

- SPD: 10,0 % (12,3 %)

- Grüne: 8,3 % (9,1 %)

- AfD: 7,8 % (10,1 %)

- FDP: 7,2 % (9,3 %)

- Die Basis: 4,1 % (3,4 %)

- ÖDP: 2,8 % (1,3 %)

- Linke: 2,0 % (1,1 %)

- Bayernpartei: 1,5 % (1,1 %)

 

 

27.09.2021

Tennis – Jugendarbeit nimmt rasant an Fahrt auf

Sportliche Erfolge, eine erfolgreiche Jugendarbeit, eine neue Mitgliederhöchstzahl und eine reibungslose, mit Emotionen verbundene Neuwahl der Abteilungsleitung. Dies waren die prägenden Punkte bei der Jahresversammlung der Tennisabteilung in der Spielvereinigung Jettenbach.

Die vielen positiven Berichte der Mannschaftsführer mit durchweg guten Platzierungen bei den Rundenspielen beeindruckten ebenso wie der Bericht von Abteilungsleiter Stefan Greilinger, der zwar bedauerte, dass einige geplante Veranstaltungen coronabedingt abgesagt werden mussten, aber dennoch feststellte, dass man sich nicht unterkriegen ließ und lässt.

Vereinsmeisterschaft, Sommerfest und Schleiferlturnier konnten abgehalten, Pflasterarbeiten am Gelände fertiggestellt und neue Markierungslinien auf den Plätzen aufgebracht werden.

Die Tennisfamilie ist trotz der schwierigen Zeit größer geworden. Dazu trug der Neuaufbau der Montagsgruppe bei, wo sich "ältere" Neuanfänger bei Training und Spiel einem neuen Hobby widmen können.

Rasant an Fahrt aufgenommen hat auch die Entwicklung der Jugendarbeit. Der Zulauf liegt auch in den jährlichen Ferientagen begründet, wo sich die Teilnehmer erste Eindrücke holen können. So waren beim Ferientag über 40 Kinder mit dabei, wie Jugendleiter Thomas Thaler berichtete. Mit 184 Mitgliedern weist die Tennisabteilung den höchsten Stand seit der Gründung auf. Die Traummarke von 200 Mitgliedern ist in Sichtweite. Beim Mitgliederzuwachs erzielten die Jettenbacher Tennisler sogar den zweitbesten Wert aller im Bayerischen Tennisverband gemeldeten Vereine.

Einen großen Verdienst erwarb sich Thomas Loose, der im vergangenen Jahr zum Vorstand des Gesamtvereins gewählt wurde und deshalb bei der Versammlung seinen letzten Kassenbericht sowie Zahlen und Bilder präsentierte. Loose versteht es, Sport und Geselligkeit zu verzahnen – das Erfolgsgeheimnis für die Weiterentwicklung und den Boom im Jettenbacher Tennis im letzten Jahrzehnt. Die stehenden Ovationen der Versammlungsteilnehmer rührten den gebürtigen Rheinländer, der in Jettenbach sein zweites Zuhause fand und weiter ein "Tennisler" bleibt. Sehr schnell konnte Wahlleiter Georg Lackmaier als einer der letzten Tagungspunkte die Neuwahlen durchziehen. Die Weichen wurden dafür bereits im Vorfeld gestellt. Abteilungsleiter bleibt Stefan Greilinger, sein neuer Stellvertreter ist Alexander Kufner. Die Kasse macht künftig Florian Mittermaier, neue Schriftführerin ist Franziska Mußner. Jugendwart ist Thomas Thaler, Technischer Leiter Josef Köbinger und Sportlicher Leiter Denis Reiter. (psc)

 

 

22.09.2021

SpVgg lädt zum Fitnessprogramm

Die SpVgg Jettenbach bietet Mitgliedern und Neueinsteigern ein Fitnessprogramm für Herbst und Winter. Ort ist die Mehrzweckhalle an der Grünthaler Straße. Das Eltern-Kind-Turnen findet freitags von 9 bis 10.30 Uhr statt. Das Kiddy-Mix, für Kinder ab zwei Jahren in Begleitung eines Erwachsenen, findet mittwochs von 15.30 bis 16.30 Uhr statt. Kinder ab vier Jahren treffen sich zum Turnen am heutigen Mittwoch, 22. September, von 17 bis 18 Uhr. Qigong begann am Montag, 20. September, von 16.45 bis 18.10 Uhr. Der Zehner-Kurs Fitness-Dance startet am Montag, 27. September, von 18.25 bis 19.25 Uhr. Body-Styling startete Montag, 20. September, von 19.40 bis 20.40 Uhr. Am Dienstag, 5. Oktober, von 9 bis 10 Uhr beginnt Bodyworkout. Pilates startet am Mittwoch, 6. Oktober, um 18.30 Uhr. Der Zehner-Kurs "Gesunder Rücken" findet donnerstags ab 23. September um 18.30 Uhr statt. Und ab 14. Oktober um 19.45 Uhr wird die Kondition und Fitness verbessert. (psc)

 

Download Programm 2021/22 (PDF)

 

 

20.09.2021

Nicht nur Corona setzt Partnerschaft zu

Deutsch-französische Beziehungen brauchen neue Impulse und vor allem junge Leute. Die Kontaktbeschränkungen während der Pandemie haben auch die deutsch-französischen Städte- und Gemeindepartnerschaften im Landkreis mit voller Wucht getroffen. Begegnungsfahrten wurden verschoben, Projekte gestoppt, die Kontakte kamen zum Erliegen. Wie und ob es weitergeht mit den länderübegreifenden Beziehungen, das fragen heute Frankreich-Freunde in Waldkraiburg, Jettenbach und Gars. Denn: Schon vor Corona hatten die kommunalen Partnerschaften mit Problemen zu kämpfen.

Was waren das für Zeiten, als Gabriel Usclade, der Bürgermeister von St. Saturnin in der Auvergne, und Georg Köllerer, sein Jettenbacher Amtskollege, 1978 mit großer Geste die Verschwisterung der beiden Gemeinden besiegelten und die erste deutsch-französische Partnerschaft im Landkreis begründeten (Foto). Sie gehörten einer Generation an, der die deutsch-französische Aussöhnung ein Herzensanliegen war und alles andere als selbstverständlich. (...)

Wegen der Pandemie sei seit dem Jubiläumsfest in Jettenbach vor drei Jahren kein Gegenbesuch in der Auvergne möglich. "Auch heuer ist das zu gefährlich." Zudem stelle sich die Frage, wer die Strapazen einer langen Busfahrt noch auf sich nehmen kann. Der Partnerschaftsverein leide unter Überalterung. Er brauche Nachwuchs, einen Generationenwechsel. (...)

Was trotz allem Hoffnung macht: Trotz der schwierigen Umstände haben die Verantwortlichen in den Partnerschaftsvereinen die deutsch-französische Sache noch lange nicht aufgegeben. Auch Jettenbachs Bürgermeisterin Maria Maier verweist darauf, dass in den 40 Jahren echte Freundschaften gewachsen seien, auf die sich aufbauen lässt. (hg)

 

 

16.09.2021

Feuerwehr Jettenbach – Hier entstehen Freundschaften fürs Leben

 

Teamarbeit, Kameradschaft und Verantwortung sind wichtige Eckpfeiler

"Brände kommen zum Glück selten vor, aber wenn, dann sind es oft sehr fordernde Einsätze", sagt Vereinsvorsitzender Hans Egner. Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit ist der Brand auf einem Hof in Gänsberg bei Kraiburg im Januar vergangenen Jahres. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte stand bereits das landwirtschaftliche Nebengebäude lichterloh in Flammen. Das Gebäude brannte komplett nieder. Verletzt wurde zum Glück niemand. Mit vereinten Kräften hatten die Feuerwehren aus der Region den Brand unter Kontrolle bringen können.

 

Damit der Verkehr rollt

Sturmschäden hingegen nehmen zu. Kommt es etwa durch umgefallene Bäume oder durch Unfälle auf der stark befahrenen Strecke zwischen Waldkraiburg und Wasserburg zu Behinderungen, ist der Einsatz der Feuerwehr gefragt. Blockaden müssen schnell beseitigt werden, damit es nicht zu größeren Verkehrsbehinderungen kommt. Auch das Bergen von Personen bei Notarzteinsätzen hat zugenommen. "In älteren Gebäuden sind Treppen oft so eng, dass der Transport mit der Trage oder einem Tragetuch nicht möglich ist", erklärt Hans Egner. Zum Glück müsse aber die Feuerwehr nicht jede Woche einen Einsatz fahren. Vergangenes Jahr sei zum Beispiel ein ruhiges Jahr gewesen. Zwölfmal wurde die Jettenbacher Feuerwehr zu einem Einsatz gerufen.

 

Training ist ein Muss

Nichtsdestotrotz muss regelmäßig geübt werden, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. Das war im vergangenen Jahr bedingt durch die Pandemie schwierig: "Einiges konnten wir über Onlineschulungen, die unser stellvertretender Kommandant Robert Lemaire organisiert hat, auffangen. Das hat erstaunlich gut funktioniert, zumindest bei theorielastigen Themen wie etwa Unfallverhütung", so der Vorsitzende. Schwieriger war der Trainingsausfall für die Atemschutzgruppe. Der Umgang mit dem Atemschutzgerät, der Erwerb technischer Grundkenntnisse oder auch Themen rund um die Wartung und Pflege lassen sich nicht so einfach digital ersetzen: "Allein die regelmäßigen Belastungsübungen auf der Übungsstrecke müssen vor Ort trainiert werden."

 

Jugendgruppe im Aufbau

Aktuell beschäftigt die Jettenbacher Feuerwehr vor allem die Nachwuchsgewinnung. In den vergangenen Jahren gab es eine starke Jugendgruppe. Mittlerweile sind die meisten Nachwuchskräfte aber aufgrund ihres Alters zu den Aktiven gewechselt. Jetzt heißt es, neue Kinder und Jugendliche für die Feuerwehr zu gewinnen, um für die Zukunft vorzusorgen. "Wir hoffen da ein wenig auf unser neues Baugebiet. Da gibt es Familien mit Kindern, wobei auch Erwachsene bei uns willkommen sind", so Egner.

 

Man lernt fürs Leben

Die Jugendarbeit richtet sich an Kinder ab zwölf Jahren. Das Angebot ist vielseitig, reicht von Löschwasser-Suchwanderungen, Umgang mit technischen Geräten bis hin zu Vergleichswettkämpfen auf Kreisebene. Trainiert wird für richtige Einsätze, an denen Jugendliche ab 16 Jahren mitwirken können, etwa bei der Verkehrssicherung oder ähnlichen, nicht gefährlichen Tätigkeiten. Ebenso wichtig ist der soziale Aspekt. Neben Ausflügen und Bootsfahrten gehört auch ein Zeltlager zu den Aktivitäten. Teamarbeit, Kameradschaft, Verantwortung sind Eckpfeiler der Ausbildung. Feuerwehr ist dabei keine Männerwehr. Das Angebot richtet sich explizit auch an Mädchen.

 

Vorsilvesterparty und Pilgerverpflegung mit Kultstatus

Das Miteinander gilt nicht nur in der Jugendarbeit. Die Aktionen der Feuerwehr haben ihren festen Platz im Gemeindeleben. Kultstatus genießt etwa bei den Jüngeren die Vorsilvesterparty im Feuerwehrgerätehaus. Auch im Ferienprogramm engagiert sich die Feuerwehr. So nahmen etwa beim Spiel und Spaß rund um das Feuerwehrhaus heuer über 35 Kinder teil, übten das Zielspritzen oder bedienten die Schaumkusswurfmaschine. Ebenfalls eine feste Größe im Veranstaltungskalender ist die Verpflegung von 500 bis 800 Pilgern, die jedes Jahr zu Pfingsten von Poing aus nach Altötting wandern und am Pfadfinderhaus Station machen: "Coronabedingt sind diese Aktionen ausgefallen, aber wir hoffen, dass sich das wieder normalisiert", so der Vorsitzende.

 

Gründungsjubiläum

2025 steht ein großes Gründungsjubiläum an: 150 Jahre. "Wie genau wir die Feier ausrichten werden, steht noch nicht fest. Aber dass gefeiert wird, steht außer Frage", ist sich Egner sicher.

 

 

15.09.2021

Kameraden bleiben bei bewährtem Vorstand

Wie bei allen Vereinen lag auch bei der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Jettenbach das Vereinsleben aufgrund von Corona still. Mitte September konnte endlich wieder eine Jahresversammlung stattfinden.

An den Ergebnissen der Vorstandswahl sah man, dass die Krieger- und Soldatenkameraden ihre Vereinsleitung schätzen: Der alte Vorstand wird auch weiterhin die Interessen der Kameradschaft vertreten. Anton Schatzeder wurde einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt. Als sein Stellvertreter bleibt Sebastian Knollhuber im Amt, Kassier bleibt Karl-Heinz Hippolsteiner und Alfred Tanzer wird weiterhin als Schriftführer für den Verein aktiv sein. Als Beisitzer ergänzen sich Jakob Bichler, Bernhard Stecher und Johannes Bruckmaier. Jürgen Hagn bleibt nach wie vor in seiner Funktion als Kanonier. Er bekommt ab sofort Unterstützung von Hans Egner als stellvertretender Kanonier.

Besondere Ehrungen erhielten ein Vater-Sohn-Gespann. Jakob Bichler Senior (84) hält dem Verein seit 50 Jahren die Treue. Sein Sohn Jakob Bichler Junior (55) wurde als Ehrenvorsitzender ausgezeichnet. Er absolvierte schon in Jugendjahren die Ausbildung zum Kanonier, war von 1995 bis 2001 Reservistenführer und übernahm 2001 nach dem Tod von Anton Stecher spontan den Vorsitz des Vereins bis 2015.

Es gab eine kleine Änderung innerhalb des Vereins. Die derzeitige Satzung musste an die allgemeingültige Mustersatzung angepasst werden. Außerdem begrüßte Schatzeder die Bürgermeisterin Maria Maier als neues Mitglied im Verein. Ob die Termine für das kommende Jahr umsetzbar sind, wird sich zeigen. Geplant sind Vereinsfeste, Turniere, die Teilnahme am Ferienprogramm und der Fronleichnamsprozession sowie die Versteigerung von Christbäumen.

Das Foto zeigt den geehrten Jakob Bichler junior und Jakob Bichler senior (vorne mit Urkunde) im Rahmen ihrer Jahresversammlung: (von links) Karl-Heinz Hippolsteiner, Alfred Tanzer, Sebastian Knollhuber und Anton Schatzeder. (kme) Foto: re

 

 

14.09.2021

Tennisclub sucht Vereinsmeister

Unter schlechten äußeren Bedingungen fanden die Vereinsmeisterschaften der Jettenbacher Tennissportler statt. Trotz einiger Regenunterbrechungen konnten dennoch alle Endspiele absolviert werden. Dabei gab es einige Überraschungen.

So wies das Damenfinale mit Franziska Mußner und Franziska Offenberger zwei neue Namen auf. In einem spannenden Finale setzte sich Mußner nach verlorenem ersten Satz (4:6) und engem zweiten Satz (7:5) im Match-Tiebreak mit 10:3 durch und sicherte sich damit erstmals die Meisterkrone. Auch im Damen-Doppel triumphierte die Neu-Einsteigerin wie im Vorjahr an der Seite von Brigitte Loose.

Mit Josef Köbinger tauchte im Herren-Finale ein neuer Name auf. Im Familienduell setzte sich jedoch Bruder Florian Köbinger wie erwartet mit 6:3 und 6:1 glatt durch. Jettenbachs aktuelle Nummer 1 gewann damit zum fünften Mal den Meistertitel in der Herren-Klasse. Zudem gewann er mit Partner Martin Graspeutner das Doppelfinale klar mit 6:0 und 6:1 gegen die Paarung Josef Mußner und Willi Clemens.

Für eine große Überraschung sorgte außerdem im Herren B-Finale Juniorenspieler Borna Bayo. Das 13-jährige Nachwuchstalent siegte gegen Thomas Götz mit 6:1 und 6:4.Die Vereinsmeisterschaften waren auch in diesem Jahr gekoppelt mit einem Sommerfest der Abteilung. Dank Heizstrahlern musste niemand frieren. Die Fotos zeigen Florian Köbinger und Franziska Mußner. (psc)

 

 

07.09.2021

Feuerwehr Jettenbach ehrt Anton Hagn für 75 Jahre Treue

Kürzlich konnte eine Abordnung der Feuerwehr Jettenbach eine besondere Ehrung durchführen. Anton Hagn ist seit 75 Jahren Mitglied in der Wehr. Im Alter von 15 Jahren begann er 1945 seinen aktiven Dienst und blieb nach seiner "Pensionierung" dem Verein als passives Mitglied erhalten. Für seine Treue zum Verein überreichte Vorsitzender Hans Egner dem Jubilär eine Ehrenurkunde sowie eine persönliche Widmung des Ministerpräsidenten. Die Ehrung wäre bereits für die Hauptversammlung 2020 geplant gewesen, konnte wegen der Pandemie-Einschränkungen jedoch erst jetzt im kleinen Rahmen durchgeführt werden. Auf dem Foto zu sehen sind (von links) Kommandant Thomas Beham mit Vereinsfahne, Kassier Georg Lackmaier, stellvertretender Vorsitzender Bernhard Stecher, Anton Hagn und der Vorsitzende Egner. (re)

 

August 2021

 

31.08.2021

Erlebnistag auf dem Hof

Das Ferienprogramm-Angebot des ESV Grafengars und der Freunde von St. Saturnin war ein voller Erfolg. Insgesamt 17 Kinder haben sich für den Erlebnistag auf dem Bruckmaierhof angemeldet. Wettkämpfe wie Dosenwerfen, Bockstechen und Sackhüpfen wurden ausgetragen. Neben dem Eisstockschießen durften die Teilnehmer als Highlight des Tages auch auf den beiden Ponys reiten. (re)

 

 

 

 

 

 

30.08.2021

Gemeinde Jettenbach sucht Gemeindearbeiter (m/w/d)

 

Die Gemeinde Jettenbach (ca. 720 Einwohner) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Gemeindearbeiter (m/w/d) in Teilzeit für ca. 25-30 Wochenstunden.

 

Ihr Aufgabengebiet umfasst schwerpunktmäßig:

• Hausmeistertätigkeiten in den kommunalen Liegenschaften

• Pflege der kommunalen Grünanlagen

• Allgemeine Bauhoftätigkeiten

• Winterdienstliche Tätigkeiten

• Mitarbeit in der kommunalen Trinkwasserversorgung

• Betreuung des Wertstoffhofes

 

Wir erwarten:

• Abgeschlossene Ausbildung in einem handwerklichen Beruf

• Körperliche Belastbarkeit

• Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick

• Verantwortungsbewusstsein und selbständiges Arbeiten

• Führerschein der Klasse B / BE (C / CE wäre wünschenswert)

Eine künftige Mitgliedschaft bei der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr wäre wünschenswert.

 

Wenn wir Ihr Interesse an der Stelle geweckt haben, senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungs-unterlagen schriftlich bis spätestens 29.10.2021 an die Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg, Marktplatz 1, 84559 Kraiburg a. Inn oder per Email (nur pdf-Dateien) an: alexander.adamhuber@vgem-kraiburg-a-inn.bayern.de

 

Konkrete Informationen erhalten Sie bei der 1. Bürgermeisterin Maria Maier (Tel. 0172 / 9345586).

 

Eingegangene Papierbewerbungen werden nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens nicht mehr zurückgesandt und nach den Bestimmungen des Datenschutzes vernichtet.

 

 

30.08.2021

Wieder Schülerehrung

Die Gemeinde Jettenbach führt wieder eine Schülerehrung durch. Die Schüler, die im vergangenen Schuljahr einen Schul- oder Ausbildungsabschluss unter 2,0 erreicht haben, werden gebeten, bis zum 10. September bei der Gemeindeverwaltung eine Zeugniskopie abzugeben.

 

 

 

 

 

 

 

07.08.2021

Bund Naturschutz feiert Büffelfest

Über 150 Gäste gehen dabei auf die Suche nach Seefrosch und Kriechendem Sellerie. "Ich bin kaum nachgekommen." Hans Wild, Urgestein des Bund Naturschutz (BN) aus Jettenbach hatte einen anstrengenden Tag beim Wasserbüffelfest. Denn als örtlicher Vertreter der BN-Kreisgruppe hatte er die Kaffee-Versorgung der Gäste übernommen. Über 150 Besucher, darunter BN-Gruppen aus den Nachbarlandkreisen, Vertreter von Naturschutzbehörde und Landschaftspflegeverband nahmen an den stündlichen Führungen teil und ließen sich Bioburger, Kuchen und Kaffee schmecken.

Seit über 20 Jahren wird der Talraum in Jettenbach, der von Graf Toerring zur Verfügung gestellt wird, vom Bund Naturschutz in Kooperation mit Landwirten durch Beweidung gepflegt. Wasserbüffel und Rinder vom Reiserer-Hof in Oberneukirchen sind als Landschaftsgestalter von April bis November im Einsatz. Ohne deren Fraß und Tritt würde das Tal in kurzer Zeit zuwachsen und sich zu einem reinen Waldgebiet entwickeln. Die Tiere legen zudem als "Biobagger" beim Suhlen neue Tümpel für Amphibien und Libellen an. Das inzwischen bayernweit bekannte Projekt wird auch von der Gemeinde Jettenbach unterstützt. Foto: Zahn

 

Juli 2021

 

29.07.2021

Zum ersten Mal am Tisch des Herrn

Vier Kinder aus der Pfarrkuratie Jettenbach-Grafengars feierten mit Pater Alois Stautner in der Kirche in Grafengars ihre erste heilige Kommunion. "Vertrau mir, ich bin da!" – so das Thema, das in der Vorbereitung, den Texten des Festgottesdienstes und den Gebeten und Liedern Ausdruck fand. Musikalisch und gesanglich gestaltete die Gruppe "Joy for Fun" aus Wang den Gottesdienst, die Erstkommunionkinder beteiligten sich mit Texten und Gebeten. Auf dem Foto (von links) Jasmin Zitzelsberger, Niklas Jonda, Pater Alois Stautner, Fabian Beham und Helene Köbinger. Foto: cg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28.07.2021

Nachruf – Johann Baptist Bibinger

Das Dorf Grafengars war für Johann Baptist Bibinger 88 Jahre lang Heimat. Der Limoarhof war sein Geburtsort und jetzt, auch als seine Kräfte immer mehr nachließen, sein Sterbeort, wie er es sich immer gewünscht hatte. Am 5. März 1933 erblickte Johann Bibinger auf dem elterlichen Hof das Licht der Welt, wuchs dort mit seiner Schwester auf und besuchte die Volksschule. Um den elterlichen Hof mitten in Grafengars später als Bauer zu bewirtschaften, holte er sich das Rüstzeug daheim. 1963 trat er mit Susanne Maria Fraitzl aus Unterreit an den Traualtar, das Familienglück wurde mit der Geburt von Tochter Susi vervollständigt. Dieses Glück währte aber nur 15 Jahre, im Januar 1978 riss der Tod der Ehefrau und Mutter eine große Lücke in das Familienglück.

Im Jahr 1986 erbaute er sich ein Austragshaus gegenüber und lebte dort in den letzten Jahren, begleitet von seiner Lebensgefährtin Marianne. Der "Limoar Baptist" liebte den Wald, Blumen und Tiere und traf sich gerne mit seinen Schafkopffreunden zu gemütlichen Kartenspielrunden. Er war zeitlebens ein Vereinsmensch. So war er Gründungsmitglied beim Gartenbauverein und des ESV Grafengars. Besonders für die Stockschützen hatte er ein offenes Ohr. So stellte er den Grund für den Bau von Asphaltbahnen zur Verfügung, er war viele Jahre selbst ein überzeugter Eisschütze. In den letzten Jahren war er durch eine Gehbehinderung etwas eingeschränkt, er unternahm dennoch gerne Ausflugsfahrten in die Bergwelt.

Die Fahnenabordnungen der KSK und der Feuerwehr nahmen Abschied am offenen Grab von ihrem geschätzten Mitglied und würdigten ihn mit Nachrufen. Auch die Fahne des Schützenvereins Drei Rosen senkte sich am offenen Grab. Pfarrer Alois Stautner hielt den Trauergottesdienst, bevor die Urne auf dem Gottesacker neben seiner Ehefrau bestattet wurde. (fim)

 

 

23.07.2021

Nachruf – Klaus Obirei

Der Lebensweg von Klaus Obirei zeigt viele Stationen, bis er nach Jettenbach kam und dort eine zweite Heimat fand. Seine Wiege stand in Breslau in Schlesien, dort erblickte er am 15. September 1941 das Licht der Welt. Bereits im Oktober musste er den Ort mit seiner Mutter wegen der schwierigen Lage verlassen, eine neue Bleibe fanden sie bei seinen Großeltern in Strelitz/Waldwiese. Auch hier konnten sie nicht lange bleiben und flohen nach Tschechien. Zum Ende des Krieges war schließlich ein Fußmarsch zurück nach Schlesien angesagt. Bei dem Marsch brach er sich ein Bein, für den jungen Klaus sehr beschwerlich. Im Jahr 1946 kam Klaus dann mit seiner Mutter und seiner Schwester Uschi auf Umwegen erst nach Burghausen, dann nach Mettenheim und schließlich nach Aschau-Werk. Nach seiner Schulzeit in Aschau absolvierte er eine Lehre als Tischler bei den Salesianern Don Bosco Waldwinkel. Danach zog es ihn in die Ferne und er meldete sich freiwillig zum Wehrdienst bei der Marine, dort tat er Dienst von April 1960 bis März 1963.

Eine glückliche Zeit begann 1966 mit der Heirat mit seinem Annerl, er bezog mit ihr eine Wohnung in Jettenbach und die Söhne Harald und Klaus komplettierten das Familienglück. Im Verlauf seines Lebens engagierte er sich gemeinsam mit seiner Ehefrau bei vielen Vereinen und bald kannten ihn alle als "Kaleu". Bis zu seinem Tod stand sein Salettl für alle immer offen und er half auch jedem, so gut er konnte. Sein letztes Jahr war den Jüngsten von Jettenbach gewidmet, ihnen baute er Möbelstücke wie Kinderwiegen oder kleine Stühle. Seinen letzten Erdenweg Kurs Nord-West in den Sonnenuntergang, wie auf dem Sterbebild liebevoll geschrieben, begleiteten neben seiner Familie auf dem Gottesacker von Grafengars auch die Fahnenabordnungen der KSK und der Feuerwehr. Mit einem besonderen Nachruf verabschiedeten sich die KSK und der Sportverein von ihrem geliebten und geschätzten Mitglied. (fim)

 

 

09.07.2021

Bund Naturschutz feiert Wasserbüffelfest

Der Bund Naturschutz lädt am Samstag, 10. Juli, zum jährlichen "Wasserbüffelfest" ein. Die Wasserbüffel verhindern durch Fraß und Tritt, dass sich ihr Weidegebiet im Talraum Jettenbach zu einem reinen Waldgebiet entwickelt. Zudem legen sie als "Biobagger" beim Suhlen neue Tümpel für Amphibien und Libellen an (Foto). Von 11 bis 16 Uhr finden stündlich Führungen statt. Treffpunkt ist der Aussichtsturm am Rande des Biotops im Süden neben dem Weiher am Sportplatz. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Josefine und Matthias Reißaus, die Halter der Büffel und Rinder, grillen, der Bund Naturschutz sorgt für Kaffee und Kuchen. Für die Begehung der Weidefläche wird zu festem Schuhwerk geraten. Die Hygieneregeln sind zu beachten und Kontaktdaten abzugeben. Bei Dauerregen entfällt das Wasserbüffelfest. (re)

 

 

05.07.2021

Kindergarten Jettenbach sucht Erzieher/in

 

Für unseren gemeindlichen, eingruppigen Kindergarten "Kunterbunt" suchen wir zum 01.09.2021 eine/n staatl. anerkannte/r Erzieher/in (m/w/d) in Teilzeit (idealerweise 30 Std./Woche) als Leitung der Einrichtung.

 

Wünschenswerte Voraussetzungen für diese Stelle wären:

• Erfahrung in der Arbeit mit Kindern von 2-6 Jahren als Gruppenleitung

• Fundiertes Fachwissen bei der Umsetzung des pädagogischen Konzeptes

• Leitungskompetenz in Teambildung, Verwaltung und Elternarbeit

• Kenntnisse mit dem Förderprogramm BayKiBIG

 

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 14.07.2021 an die Verwaltungsgemein-schaft Kraiburg, Marktplatz 1, 84559 Kraiburg a. Inn oder per Mail (nur PDF-Datei) an die Personalstelle:

alexander.adamhuber@vgem-kraiburg-a-inn.bayern.de

 

Vorab telefonische Informationen erhalten Sie in der Verwaltung:

Frau Wastlhuber (Tel.: 08638/9838-12) oder von der Bürgermeisterin Frau Maier (Tel.: 0172/9345586)

 

Eingegangene Papierbewerbungen werden nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens nicht mehr zurückgesandt und nach den Bestimmungen des Datenschutzes vernichtet.

 

 

02.07.2021

Haushaltsplan 2021: Wasserversorgung kostet viel Geld

 

Die Gemeinde Jettenbach mit aktuell 722 Einwohnern muss in den kommenden Jahren ordentlich Geld in die Wasserversorgung investieren. Deshalb ist geplant, 379.500 Euro aus den Rücklagen zu entnehmen. Das berichtete Kämmerer Alexander Adamhuber, als er den Haushalt 2021 im Gemeinderat vorstellte. Insgesamt hat der Gemeindehaushalt ein Volumen von etwas mehr als 1,5 Millionen Euro im Verwaltungs- und rund 1,6 Millionen Euro im Vermögenshaushalt.

 

Im Verwaltungshaushalt werden die laufenden Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde dargestellt: Der größte Posten bei den Einnahmen sind der Anteil der Einkommenssteuer mit 451.500 Euro. Sie stellt damit die größte Einnahmequelle der Gemeinde dar, während die Gewerbesteuer mit 59.000 Euro relativ gering ausfällt. Das ist aber kein Phänomen des Jahres 2021, das hat sich in den vergangenen Jahren nicht großartig verändert. Es zeigt, dass in Jettenbach nicht viele Betriebe angesiedelt sind.

Die zweitgrößte Einnahmequelle sind die Schlüsselzuweisungen. Das sind staatliche Mittel, die Gemeinden helfen, die fehlende Steuerkraft auszugleichen. Jettenbach bekommt für das Jahr 2021 257.000 Euro. Dies ist eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um rund 24.000 Euro.

Die Grundsteuer B (für bebaute oder bebaubare Grundstücke und Gebäude) soll der Gemeinde in diesem Jahr etwa 64.000 Euro bringen; in etwa genau so viel wie in den vergangenen Jahren. Das Gleiche gilt für die Grundsteuer A (für Grundstücke der Land- und Forstwirtschaft). Hier plant der Kämmerer mit etwa 17.000 Euro. Das ist genauso viel wie im Jahr 2020, als die Steuer von 360 v.H. auf 400 v.H. erhöht wurde.

 

Bei den Ausgaben ist der größte Brocken die Kreisumlage, die bei 370.000 Euro liegt. Diese Umlage muss von jeder Gemeinde anteilig an den Landkreis bezahlt werden, damit dieser seine Aufgaben wahrnehmen kann. Eine weitere Umlage ist die VG-Umlage. Sie liegt bei 120.000 Euro.

Ein großer Posten sind auch die Personalkosten. Sie liegen bei rund 271.000 Euro, die im Vergleich zum Vorjahr um über 40.000 Euro gestiegen sind.

Hoch sind die Ausgaben für den Straßenunterhalt. Diese betragen 35.000 Euro, was einen Anstieg von 15.000 Euro zum Vorjahr bedeutet. Auch die Ausgaben für den Unterhalt der Kanalisation sind um 13.000 Euro höher geworden als zum Vorjahr. Aktuell liegen diese Ausgaben bei 35.000 Euro. "Dieses Jahr muss die Kläranlage ausgepumpt und entsorgt werden. Das sind Mehrkosten für die Gemeinde Jettenbach", erklärte Bürgermeisterin Maria Maier. 65.000 Euro muss die Gemeinde an Gastschulbeiträgen an Aschau und Waldkraiburg überweisen. Angestiegen sind die Schülerbeförderungskosten. Diese liegen 2021 bei 40.000 Euro, was im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 7.500 Euro bedeutet.

 

Insgesamt liegen die Einnahmen damit bei rund 1,5 Millionen Euro, die Ausgaben bei rund 1,4 Millionen Euro. Die verbleibenden 92.000 Euro werden dem Vermögenshaushalt zugeführt. Zum Ausgleich des Vermögenshaushalts 2020 musste ein Betrag von 21.000 Euro den Rücklagen entnommen werden. Der Vermögenshaushalt regelt die geplanten Investitionen der Gemeinde. Dabei sind bei den Ausgaben rund eine Million Euro für die Wasserversorgung und 415.000 Euro für den Straßenbau eingeplant. Dabei hat die Gemeinde auch einen Kredit in Höhe von 300.000 Euro eingeplant. Der Gemeinderat stimmte dem Haushaltsplan und der Haushaltssatzung 2021 einstimmig zu. (kim)

 

Download Haushalt Übersicht (PDF)

 

Juni 2021

 

23.06.2021

Neue Bezeichnung für Kraftwerkanlage

 

Wem gehört eigentlich das Stauwehr? Diese Frage sorgt in der Landkreismitte, rechts und links des Inns, für eine kuriose Diskussion. In Aschau können einige nicht mehr verstehen, warum immer vom Jettenbacher Wehr die Rede ist, wo doch die ganze Anlage, die derzeit umgebaut und erweitert wird, auf Aschauer Gemeindegebiet liegt. Und in Jettenbach versteht man die Welt nicht mehr. Schließlich trägt das Wehr seinen Namen, seit es vor einem Jahrhundert gebaut wurde.

 

Ja, er sei zuletzt von mehreren Bürgern auf den Namen des Wehrs angesprochen worden, bestätigt Aschaus Bürgermeister Christian Weyrich (CSU). Er erinnert sich etwa an eine Feuerwehrübung, wo sich einer geärgert habe: "Warum, zefix, heißt das noch nicht Stauwehr Aschau?" Weyrich versteht solche Fragen. Schließlich liege die gesamte Wehranlage, von einigen Betriebsgebäuden abgesehen, im Ortsteil Reit und damit auf Aschauer Gemeindegebiet. Wenn der laufende Umbau abgeschlossen werde, stehe das neue Betriebsgebäude auch auf Reiter Seite. Und: Das Wehr sei "ein Teil der Aschauer Identität". Doch im Namen schlage sich das bisher gar nicht nieder. "Uns ärgert das", so Weyrich, der bestätigt, dass die Gemeinde mit dem Verbund, der das Kraftwerk betreibt, deshalb Kontakt aufgenommen habe.

 

Maria Maier (JWG), seine Bürgermeisterkollegin auf der anderen Seite des Flusses, wundert sich über die Anfrage der OVB-Heimatzeitungen zur korrekten Bezeichnung des Wehrs. "So heißt es halt: Stauwehr Jettenbach", sagt sie und lacht. "Seit Urzeiten ist das so." Jettenbach habe sich immer für das Stauwehr eingesetzt, so Maier. Im Übrigen: "Mit uns hat noch niemand ein Gespräch über Namensänderungen geführt. Ich erwarte schon, dass man da auf uns zukommt." Elvira Schreiner, die Vorsitzende des Heimat- und Kulturkreises Jettenbach, springt der Bürgermeisterin bei. In sämtlichen Dokumentationen, auf allen alten Ansichten und Postkarten sei vom Stauwehr Jettenbach die Rede. "Nicht nachvollziehbar" findet es Schreiner, dass man "nach 100 Jahren plötzlich drauf kommt", einen anderen Namen einführen zu wollen. Sie hat den neuen Aschauer Bürgermeister im Verdacht, diese Angelegenheit zu forcieren. Der wiegelt ab. Er wolle keine große Affäre draus machen, sagt Weyrich. "Das ist ja kein Weltuntergang." Auch er wisse, dass die Namensgebung historische Gründe habe. Das sei aber kein Hindernis für Korrekturen.

 

Hoffnung macht Weyrich ein Brief der Geschäftsführung der Verbund Innkraftwerk GmbH in Töging. Darin heißt es, das Unternehmen habe sich "im Rahmen der laufenden Arbeiten an der Erneuerung des Kraftwerks Töging und Wehr Jettenbach auch mit der Anlagenbezeichnung auseinandergesetzt". Und die Firma kündigt neue Bezeichnungen an. Demnach soll das Wehrbauwerk nach Abschluss der Arbeiten "Wehr Jettenbach-Aschau" heißen. Die Wasserkraftschnecke am linken Innufer, die derzeit im Bau ist, erhalte die Bezeichnung "Kraftwerk Reit". "Das bestehende und verbleibende Triebwerk auf der rechten Uferseite wird auch weiterhin als Triebwerk Jettenbach geführt." Damit wolle das Unternehmen "dem guten Miteinander in der Nachbarschaft auch in der Kraftwerksbezeichnung Ausdruck verleihen".

 

Wie das Jettenbacher Wehr zu seinem Namen kam:

Als vor einem Jahrhundert das Kraftwerk Töging-Jettenbach und das Stauwehr Jettenbach gebaut wurden, stand eine Bezeichnung der Anlage nach der Gemeinde Aschau überhaupt nicht zur Debatte. Denn: Der Standort Reit, der damals aus einem einzigen Bauernhof bestand, habe zur Gemeinde Fraham gehört, so der Waldkraiburger Stadtarchivar Konrad Kern. Als Namensgeber sei jedoch auch Fraham nicht infrage gekommen. Ganz praktische Gründe sprachen dagegen. "Jettenbach war damals ein Ort mit größerer Bedeutung. Die Grafenfamilie war bekannt, auch die Brauerei. Und das Jettenbacher Schloss lag in Sichtweite des Wehrs." Fraham, das nur aus wenigen Häusern bestand, sei viel weiter entfernt, so Kern, der sich intensiv mit der Geschichte des Innkanals beschäftigt und vor zwei Jahren eine große Ausstellung dazu organisiert hat. Der Archivar kennt kein Dokument, in dem der Name Fraham bemüht wird, um das Werk zu lokalisieren. "In der Regel hieß es Stauwehr Jettenbach. Auch in den Unterlagen der damaligen Innwerk AG. Wenn man es mit der Ortsangabe genau nehmen wollte, dann wurde noch der Name Reit dazugesetzt." Zur Gemeinde Aschau gehört das Wehr erst seit 1976, als ein Teil der Gemeinde Fraham zu Aschau, ein anderer zu Waldkraiburg kam. Fraham sei im Gegensatz zu anderen Kleingemeinden damals nicht aus finanziellen Gründen aufgelöst worden, dank des guten Gewerbesteuerzahlers Innwerk AG. (hg)

 

 

19.06.2021

Fotovoltaikanlagen Thema im Rat

Am kommenden Donnerstag, 24. Juni, findet um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle Jettenbach eine Sitzung des Gemeinderates statt. Auf der Tagesordnung stehen neben zwei Bauanträgen die 6. Änderung des Flächennutzungsplans und der Bebauungsplan "Fotovoltaikanlage Innwerksiedlung" sowie der Bebauungsplan "Fotovoltaikanlage Krücklham II". Zuhörer haben vor der Teilnahme an der Sitzung einen negativen aktuellen Corona-Test vorzulegen.

 

 

 

 

 

 

12.06.2021

Stützmauer in Köllerersiedlung?

Bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates stand eine Anfrage zur Errichtung einer Stützmauer zur Hangbefestigung bei zwei Parzellen im Baugebiet Köllerersiedlung auf der Tagesordnung. Diese Anfrage sorgte für Diskussion im Gremium. Gemäß der zweiten Änderung des Bebauungsplans müssen Einfriedungen straßenseitig mindestens einen halben Meter zurückgesetzt werden. In diesem Fall stellte sich die Frage, wie weit diese Stützmauer von der Straße entfernt wäre und wie sie aussehen würde. Diese Fragen konnten in der Sitzung nicht geklärt werden, da noch Vermessungen durchgeführt werden müssen. Bei einer der Parzellen hatte der Gemeinderat keinerlei Bedenken und befürwortete die Anfrage einstimmig. Bei der anderen wolle das Gremium das Ergebnis der Vermessungen abwarten, sodass eine Entscheidung dazu zurückgestellt werden musste. (kme)

 

Mai 2021

 

25.05.2021

Aktuelles aus dem Gemeinderat

Ein Thema im Jettenbacher Gemeinderat war die Erhöhung der Kindergartenbeiträge. Diese steigen ab dem neuen Betreuungsjahr um etwa zehn Prozent. Der Gemeinderat stimmte der Erhöhung einstimmig zu. Auch wenn diese Maßnahme erforderlich ist, investiert die Gemeinde Jettenbach viel für ihren Nachwuchs. "Der Kinderspielplatz wird von den Leuten sehr gut angenommen", freut sich die Bürgermeisterin Maria Maier (Jettenbacher Wählergemeinschaft). Es gebe noch ein paar kleine Arbeiten, die gemacht werden müssen, doch sicher sei, dass der Kinderspielplatz ein beliebter Treffpunkt für Kinder ist. Geld möchte die Gemeinde außerdem in die Sanierung des Kindergartenraumes investieren.

Ein weiteres Thema in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats war der Ausbau der Gasversorgung in Jettenbach durch die Energie Südbayern (ESB). Dabei ging es um einen Straßenbenutzungsvertrag und einen Pachtvertrag für einen temporären Flüssigkeitstank. "Wenn die Leitungen unterirdisch verlegt werden, haben wir weniger Probleme", sieht Bürgermeisterin Maria Maier (JWG) den Vorteil beim Ausbau der Gasversorgung. Bei den Gemeinderäten gab es keine Bedenken hierzu, sodass alle einstimmig dafür waren.

In der Gemeinde Jettenbach ist am Montag, 7. Juni ab 7 Uhr die Straßenkehrmaschine unterwegs. Die Bewohner werden gebeten an diesem Tag ihre Fahrzeuge frühzeitig von der Straße zu entfernen und Gehwege freizuhalten. (kme)

 

 

18.05.2021

Gemeinderat tagt am Donnerstag

Die nächste Sitzung des Jettenbacher Gemeinderates findet am kommenden Donnerstag, 20. Mai, 19 Uhr, in der Mehrzweckhalle statt. Auf der Tagesordnung stehen neben verschiedenen privaten Bauanträgen auch der Vertrag zur Gasversorgung in Jettenbach sowie der Haushaltsplan 2021, der Finanz- und Investitionsplan 2020 bis 2024 sowie eine Erhöhung der Kindergartenbeiträge ab September.

 

 

 

 

 

 

12.05.2021

Leitung wird in zwei Schritten gelegt

Nachdem die alte Leitung bereits in einem maroden Zustand ist und damit der Brandschutz für den Ortsteil Jettenbach-Bahnhof nicht mehr gewährleistet ist, wurde jüngst die neue Trinkwasserhauptleitung zwischen Grafengars und Jettenbach-Bahnhof gelegt. Im Brandfall müsste nämlich das Löschwasser von einem Hydranten an der entfernten Kläranlage in den Ort befördert werden. Der zweite Teil der Leitungslegung in dem Feldbett ist aufgrund der Maisernte erst im Sommer geplant. (stl)

 

 

 

April 2021

 

27.04.2021

Antrag einstimmig im Rat abgelehnt

Einstimmig hat der Gemeinderat einen Antrag abgelehnt, die Außenbereichssatzung "Waldrandsiedlung" zu ändern und die Mindestgröße der Grundstücke von 600 auf 450 Quadratmeter zu senken. Der Antragsteller, der sein Grundstück teilen möchte, hatte dies damit begründet, dass er die Nachverdichtung fördern und den Flächenfraß verhindern wolle. In seinem Fall wären bei einer Grundstücksteilung etwa 545 Quadratmeter große Parzellen inklusive Gemeinschaftseinfahrt entstanden. Das sei durchaus zeitgemäß. Die durchschnittliche Grundstücksgröße für Doppelhaushälften liege heute bei 250 bis 300 Quadratmetern. Der Gemeinderat folgte dieser Argumentation nicht. Einstimmig lehnte er die Reduzierung der Mindestgrößen ab. Einen weiteren Antrag, in der Waldrandsiedlung auch in einer Doppelhaushälfte eine Einliegerwohnung bauen zu dürfen, hatte der Antragsteller während der Sitzung zurückgezogen. (hg)

 

 

10.04.2021

Nachruf – Elisabeth Bichler

Ein langer Lebensweg liegt hinter Elisabeth Bichler, jetzt konnte sie im Beisein ihres Gatten ruhig einschlafen. Begonnen hat ihr Leben am 29. März 1939 in Kraiburg, die ersten zwölf Jahre wuchs sie wohlbehütet und geliebt bei den Pflegeeltern Karoline und Nikolaus Hintermayr in Kraiburg auf. 1951 holte sie ihre Mutter Maria Kinzner nach der Heirat mit Josef Pfaffenberger nach Oberhöhenberg. Eine glückliche Zeit begann für sie mit der Heirat mit Jakob Bichler aus Fraham in der Gemeinde Taufkirchen im Jahr 1963. Der Familientraum erfühlte sich mit der Geburt von Sohn Jakob sowie den Töchtern Elisabeth, Monika und Maria. Sieben Enkel und vier Urenkel waren der Stolz der Oma. Den elterlichen Hof in Oberhöhenberg bewirtschafteten die Eheleute bis zur Übergabe im Jahr 2004 an Sohn Jakob.

Zu ihren Hobbys zählten die Blumen und Tiere in der heimischen Natur. Auch die Liebe zum Basteln hatte einen besonderen Stellenwert in ihrer Freizeit, hierzu fand sie immer trotz der vielen Arbeit Platz. Einige Jahre war sie Mitglied des Pfarrgemeinderats, und geschätzt war sie bei allen Vereinsfesten und Veranstaltungen als Tortenbäckerin. Gemeinsam mit ihrem Gatten liebte sie die Berge, auf die sie wandern konnten, bis Knieoperationen oft daran hinderten. Höhepunkte in ihrem Leben waren Reisen nach Lourdes, Israel, ans Nordkap sowie Kroatien. Leider machten gesundheitliche Probleme diesen Reisen in den letzten Jahren ein Ende, so konnten sie nur noch kleine Ausflüge in die nähere Umgebung genießen. Liebevoll umsorgt von ihrer Familie konnte sie kleinere Unfälle immer wieder gut wegstecken, die Tagespflege im Pflegeheim St. Nikolaus und des Pflegedienstes unterstützten die Familie. Ein Beinbruch im Januar überstieg ihre Kräfte und so wurde sie von einem erfüllten Leben durch den Tod erlöst. (fim)

 

März 2021

 

10.04.2021

Höhere Kita-Beiträge ab September

Die Erhöhung der Kindergartenbeiträge ab September 2021 ist Thema in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 15. April, um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle. Ein weiterer Tagesordnungspunkt betrifft die Widmung einer Teilstrecke der Gänsberger Straße. Der Gemeinde liegt außerdem ein Antrag auf Änderung der Außenbereichssatzung "Waldrandsiedlung" vor, der die Festsetzung zur Mindestgröße der Grundstücke und die Anzahl der zulässigen Wohnungen in Doppelhaushälften betrifft. Das Gremium behandelt zudem zwei Bauanträge.

 

 

 

 

20.03.2021

Infrastruktur Thema im Gemeinderat

In der vergangenen Gemeinderatssitzung in Jettenbach wurde zum Thema Breitbandversorgung das Ergebnis der Markterkundung im Rahmen des Förderprogrammes "Gigabitrichtlinie" behandelt. Hierbei wurden auch Probleme hinsichtlich der vorhandenen Infrastruktur und der Bandbreite besprochen. Alle Bürger, die Probleme mit der Internetanbindung haben, sollen eine Störungsmeldung an den betreffenden Telekommunikationsanbieter senden.

 

 

19.03.2021

Alte Strommasten müssen weichen

Fast beendet sind die Arbeiten zur Beseitigung der alten Strommasten zwischen Grafengars und der Waldrandsiedlung. Die alten Masten aus Beton wurden hier systematisch abgerissen und der Beton in Kleinteile zermahlen. Das Bild zeigt rechts einen der alten Masten und links die moderne Stromtrasse. (stl)

 

 

 

 

 

 

19.03.2021

Wertstoffhof wieder geöffnet

Der Wertstoffhof ist ab Samstag, 20. März wieder von 15 bis 16 Uhr und ab Mittwoch, 7. April von 18 bis 19 Uhr geöffnet. Gelbe Säcke sind im Wertstoffhof, bei Hans Bruckmaier und in der Gemeinde erhältlich.

 

 

 

 

 

 

13.03.2021

Startschuss für Jettenbacher Baugrundstücke

Fleißig "gewerkelt" wird seit kurzem am Rande der Jettenbacher Köllerersiedlung: Die Erschließung der neuen Wohnbaugrundstücke ist gestartet und soll bis Ende Juli fertig sein. Erste Dimensionen zu den Grundrissen der Straßenerweiterung und die mögliche Größe der Baugrundstücke sind aus knapp 93 Meter Höhe mit einer Drohne zu sehen. Im Neubaugebiet ist ein Gasanschluss mit einer Insellösung geplant. In einigen Jahren könnte dann direkt in den Ort eine Gasleitung verlegt werden, und damit wäre auch für die restliche Ortschaft ein Gasanschluss zu verwirklichen. (stl)

 

 

08.03.2021

Neue Infotafeln: Jetzt kann jeder den Mühlenweg in Jettenbach erkunden

 

Seit 2012 gibt es den Mühlenwanderweg in Jettenbach. Wer Natur und Heimat erleben, Geschichte kennenlernen und in längst vergessene Zeiten eintauchen will, konnte das bei geführten Wanderungen, die der Heimat- und Kulturkreis organisiert. Doch die sind in Corona-Zeiten verboten. Jetzt können sich Spaziergänger auch auf eigene Faust auf den Weg machen und was dabei mitnehmen. Elvira Schreiner (78), die Vorsitzende des Heimat- und Kulturkreises, hatte schon seit 2018 daran gearbeitet, den Mühlenweg mit Infotafeln zu versehen. "Unser Gedanke war, dass jeder den Weg auch ganz alleine gehen kann. Für Schulklassen ist so etwas auch sehr interessant und informativ."

 

Dass dieses Projekt mit viel Arbeit und Kosten verbunden war, machte es dem Verein nicht einfach. Auch Christian Gerstner war eine große Hilfe. Der Friseur tauschte Schere und Fön gegen Stift und Papier aus und half bei der Gestaltung der Flyer – kostenlos. Andreas Eicher (40) und Anton Schatzeder (62) übernahmen die Aufstellung der Schilder. Das Gute daran: Sie taten das ehrenamtlich. Die Gesamtkosten waren damit schon auf 2700 Euro geschmolzen. Tolle Unterstützung kam zum Glück von der LAG Mühldorfer Netz, die 2000 Euro zur Verfügung stellte und damit den Löwenanteil abdeckte.

 

Bürgermeisterin Maria Maier weiß das ehrenamtliche Engagement der Bürger sehr zu schätzen. "Ich finde es toll, wenn sich Vereine so vorbildlich in der Gemeinde engagieren, wie es der Heimat- und Kulturkreis tut. Jeder, der mit anpackt, ist ein echter Segen." Trotz Corona könnten schöne Dinge bewegt werden, lobt die Bürgermeisterin. "Wir freuen uns über jeden Besucher, der diese wunderschönen Wanderwege nutzt." Beschilderung und Flyer seien die perfekten Wegweiser. Natürlich musste auch die Erlaubnis der Grundstückseigentümer eingeholt werden. Das war zum Glück kein Problem. Jeder fand die Idee klasse.

 

Seit einigen Monaten stehen an jedem Standort, wo früher mal Mühlen ratterten, nun die Infotafeln und warten auf die Wanderer. Auf ihnen kann man die Veränderungen der letzten 650 Jahre nachlesen. Der Mühlenweg startet im Jettenbacher Ortsteil Grafengars beim Schmid am "Pockenschützgütl". Von 1370 bis 1815 gab es dort eine Schneid- und Schleifmühle. Gleich bei der ersten Infotafel findet man auch einen Kasten mit Flyern, die zur Orientierung helfen. Die Tour endet am Bahnhof Jettenbach. Nicht die gesamte Strecke ist behindertengerecht. Ein großer Teil davon ist jedoch gut mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen begehbar.

 

Elvira Schreiner, die die Organisation in die Hand genommen hatte, bedauert, dass Corona den Menschen so viele Steine in den Weg legt. "Wir wollten eigentlich letztes Jahr nach Fertigstellung unseres neuen Projekts eine Einweihungsfeier dazu machen. Coronabedingt war dies leider nicht möglich." Sie hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass die Feier an Pfingstmontag nachgeholt werden kann. (kim)

 

Download Flyer (PDF)

 

Februar 2021

 

27.02.2021

Jettenbacher Rat tagt am Donnerstag

Die nächste Gemeinderatssitzung in Jettenbach findet am kommenden Donnerstag, 4. März, 19 Uhr, in der Mehrzweckhalle statt. Neben verschiedenen Bauanträgen wird sich das Gremium auch mit dem Breitbandausbau in der Gemeinde befassen. Dabei geht es unter anderem um das Ergebnis der Markterkundung und eine Kostenschätzung.

 

 

 

 

 

 

26.02.2021

Jettenbacher Quellenfassung wird saniert

Die Arbeiten zur Jettenbacher Wasserversorgung laufen auf Hochtouren. Nach dem Abholzen rund um die alte Quellenfassung und der Untersuchung der Bodenproben werden aktuell Hangsicherungsmaßnahmen mit Baggern und Raupen ausgeführt. Danach beginnen die knapp eine halbe Million Euro teuren Quellenbau-Maßnahmen – parallel zu einer Reihe von strengen landschaftspflegerischen Maßnahmen – durch ein externes Ingenieurbüro und den Landkreis Mühldorf. Das Bild zeigt eine Drohnenaufnahme der aufwendigen Baustelle am westlichen Ortsrand von Jettenbach. (stl)

 

 

11.02.2021

Ortsvorstellung Jettenbach – Rückblick 2020 & Vorschau 2021

 

Auf den flüchtigen Besucher mag Jettenbach zunächst vielleicht etwas unscheinbar wirken. Ja, das Schloss und die ehemalige Brauerei, die fallen ins Auge. Aber ansonsten scheint Jettenbach mit seinen gut 700 Einwohnern an der beschaulichen Innschleife ein ruhiger Ort zu sein. Doch auf den zweiten Blick fällt auf: Hier putzt sich eine lebenswerte Gemeinde heraus, um seinen Alt- und Neubürgern auch weiterhin ein attraktives, lebenswertes Umfeld zu bieten.

 

Gemeinschaftsprojekt im Ortskern

Am auffälligsten ist dies im Ortszentrum. Gleich hinter dem Kriegerdenkmal hat sich der ehemalige Spielplatz inzwischen zu einem richtigen Mehrgenerationenplatz gewandelt: Der Bachlauf wurde abgesichert, damit niemand hineinfallen kann. Für die Kleinsten wurden neue Spielgeräte angeschafft; im Frühjahr kommen noch ein neuer Matschtisch zum Planschen sowie ein Kamelritt; für die Jugendlichen gibt es eine Tischtennisplatte; für die Erwachsenen eine Bocciabahn und für alle im Frühjahr neue Bänke. Ein Platz im Herzen der Gemeinde, der zum Verweilen, Spielen und Ratschen einlädt; ein Platz, den die Gemeinde mit Hilfe von Spendern aus eigener Kraft neu gestaltet hat. Ein Gemeinschaftswerk von allen für alle, das im Frühjahr, wenn es Corona erlaubt, mit einer kleinen Feier offiziell eröffnet werden soll.

 

Pflanzenkläranlage als Biotop

Auch an anderer Stelle putzt sich Jettenbach heraus. So wurde die ehemalige Pflanzenkläranlage, die seit 20 Jahren nicht mehr in Betrieb ist, deutlich aufgewertet. Der Teich wurde entschlammt und vom Schilf befreit; die Bäume an der Südseite ausgelichtet. Das ganze Areal wurde landschaftsgärtnerisch attraktiver gestaltet, damit sich in diesem schönen Biotop, das demnächst als Ausgleichsfläche ausgewiesen werden soll, wieder Amphibien und Frösche ansiedeln.

 

Alle Bauparzellen bereits vergeben

Damit die Gemeinde weiter wachsen kann, wurde mit der Köllerersiedlung IV ein neues Baugebiet auf den Weg gebracht. Die 15 Parzellen sind bereits alle an junge Familien aus Jettenbach und Umgebung vergeben. Nach dem Winter werden die Grundstücke erschlossen. Dann kann gebaut werden.

 

Weiter mit Zuversicht

Die Gemeinde blickt zuversichtlich in die Zukunft: Es ist ein lebendiger Ort mit 19 Vereinen und einem sehr regen Gemeinschafts- und Vereinsleben, das derzeit leider darniederliegt. Ein Ort, dessen Bürger sich davon nicht unterkriegen lassen, die auch in Zeiten von Corona Wege finden, um miteinander in Kontakt zu bleiben und miteinander etwas zu unternehmen – zum Beispiel über gemeinsames Online-Training. Und so ist Bürgermeisterin Maria Maier zuversichtlich, "dass die Vereine ohne Probleme wieder aufleben werden. Das ist für das Dorfleben ein ganz wichtiger Punkt. Es warten alle schon darauf, dass es wieder weitergeht."

 

Notversorgung

Ohne sauberes und gesichertes Wasser gibt es kein Leben. Das gilt auch für Jettenbach. Und so steht die Wasserversorgung im Zentrum der kommenden Aktivitäten. Zunächst hat die Gemeinde eines der potenziell größten Probleme gelöst: Die Trinkwasserversorgung im Notfall: 2020 wurde die Schaffung einer Ersatzversorgung verwirklicht. Jettenbach kann sein Trinkwasser jetzt über den Wasserbeschaffungsverband Grünthal auch von der Taufkirchener Gruppe beziehen. Dazu wurden der Hochbehälter Grünthal umgebaut und neue Leitungen nach Grünthal verlegt. Zum Jahreswechsel waren diese Arbeiten abgeschlossen und auch der Testbetrieb lief erfolgreich.

 

Sanierung der Quelle

Jetzt kann das nächste, wichtige Projekt in Sachen Wasser angegangen werden: die Sanierung der eigenen Quelle. Die ist inzwischen deutlich in die Jahre gekommen, zum Teil brüchig und immer wieder dringen Wurzeln der umgebenden Bäume in das Quellenbecken ein und drohen das Wasser zu verunreinigen. Da die Ersatzversorgung mit Trinkwasser steht, kann die Quelle jetzt für gut 500000 Euro saniert werden: Dazu werden Bäume gerodet, Wurzelstöcke entfernt und der Hang abgesichert. "Wir haben da ganz schön viel zu tun", meint Bürgermeisterin Maria Maier. Bis zur Jahresmitte sollen die Arbeiten abgeschlossen und die Quelle saniert sein. Dann ist Jettenbach bei der Wasserversorgung auch hier für die kommenden Jahre bestens aufgestellt.

 

Breitbandausbau

Bleibt noch der Breitbandausbau: Eine Glasfaseranbindung wäre wünschenswert und von hoher Bedeutung. Hier hat Vodafone Kabel Deutschland nach eigenen Angaben einen eigenwirtschaftlichen Ausbau der vom Unternehmen versorgten Anwesen bis Ende 2022 auf dem Plan.

 

Großbaustelle Jettenbacher Wehr im Zeitplan

Es ist einer der größten Baustellen im Landkreis: Die Arbeiten an der Wehranlage in Jettenbach, die im vollem Gange sind. Der Kanalbetreiber Verbund GmbH muss die Niedrigwasserphase im Winterhalbjahr nutzen, um die Wehrfelder an der Wehranlage fertigzustellen. Der Wasserstand im Kanal soll um 70 Zentimeter angehoben werden. Das Wehr, dem ebenfalls ein kleines Kraftwerk angegliedert ist, mit den derzeit sechs Wehrfeldern wird durch einen Neubau mit vier größeren Wehrfeldern ersetzt. Bis zum Sommer und dem Einsetzen der Schneeschmelze müssen diese Arbeiten abgeschlossen sein, gab das Unternehmen bekannt. Aktuell sind die Arbeiten im Zeitplan. (esc) Fotos: Mayer, Eicher

 

 

03.02.2021

Informationsbroschüre Gewässerrandstreifen

 

Im Rahmen der Umsetzung des Volksbegehrens "Rettet die Bienen" beginnt das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim seit Anfang 2021 mit der Kartierung der Gewässerrandstreifen an Gewässern III Ordnung im Landkreis Mühldorf am Inn.

 

Das Wasserwirtschaftsamt bittet um Verständnis, dass derzeit keine genauen Angaben gemacht werden können, wann welches Gewässer in der jeweiligen Kommune genau kartiert wird. Die Kartierung wird voraussichtlich im Laufe des Jahres abgeschlossen.

 

Grundsätzliche Informationen zum Thema Gewässerrandstreifen können der nachfolgenden Infobroschüre entnommen werden:

 

Download Infobroschüre Gewässerrandstreifen (PDF)

 

 

 

 

 

 

02.02.2021

Jettenbachs Bürgermeisterin über die dringenden Aufgaben des Jahres 2021

 

Die Großbaustelle Wasserversorgung, ein neues Baugebiet und die Arbeit an einer Sanierungssatzung – in Jettenbach, der kleinsten Gemeinde im Landkreis Mühldorf, wurde 2020 einiges auf den Weg gebracht. Viele Aufgaben stehen im laufenden Jahr noch an, wie Bürgermeisterin Maria Maier im Interview ausführt.

 

Jettenbach war Monate lang die einzige Gemeinde weit und breit ohne Corona-Fall. Mittlerweile ist auch in Ihrer Gemeinde die Pandemie angekommen. Wie sehen Sie die Stimmung in Jettenbach?

Maier: Es war natürlich abzusehen, dass auch wir von der Corona-Pandemie eingeholt werden. Mit Sorge sehe ich das zum Erliegen gekommene soziale Leben in der Gemeinde und in den Vereinen. Trotzdem helfen sich die Bürger gut untereinander, gehen mit Vernunft und Rücksicht aufeinander zu, um Ansteckungen zu vermeiden. Von Anbeginn haben sie sich mit den Einschränkungen und Maßnahmen auseinandergesetzt, in der Hoffnung, diese schreckliche Pandemie halbwegs gut zu überstehen. Die Ungewissheit weckt gesundheitliche, aber auch finanzielle Ängste. Man spürt, wie abhängig und verletzlich wir geworden sind.

 

Die Wasserversorgung ist seit einiger Zeit ein Schwerpunkt der Arbeit. Welche Aufgaben wurden im vergangenen Jahr bewältigt? Wie teuer waren diese Maßnahmen?

Maier: Im letzten Jahr haben wir mehrere unaufschiebbare Investitionen getätigt und für 2021 auf den Weg gebracht. Die Wasserversorgung hatte bisher keinen Ersatzverbund. Mit dem Leitungsbau über die Trasse Grünthal und dem Anschluss in Einharting beim "Zweckverband der Wasserversorgung der Taufkirchener Gruppe" wurde der Ersatzverbund hergestellt. Nach Abschluss der Umbauarbeiten in den Hochbehältern in Oberhöhenberg und Grünthal, beim Wasserbeschaffungsverband Grünthal, konnte vor wenigen Wochen der erste Probelauf erfolgen. Allein der Kostenanteil unserer Gemeinde liegt nach Abzug der beantragten staatlichen Zuschüsse für die Ersatzversorgung bei rund 140 000 Euro. Zusätzlich waren weitere Investitionen für Umbauarbeiten der Druckminderer-Anlage "Am Kreuzberg" nötig.

 

Was steht im Jahr 2021 an? Wie hoch ist der finanzielle Aufwand?

Maier: Vorrangig ist nun die Sanierung der Quellenfassung der Wasserversorgung Jettenbach/Grünthal, die zuletzt 1960 vom Wasserbeschaffungsverband Grünthal saniert wurde. Inzwischen weist die Stauwand erhebliche Undichtigkeiten auf; ein Quellensammelschacht ist nicht vorhanden. Die Baumaßnahme wird einige Wochen andauern. Aktuell beziehen wir das Trinkwasser aus der Ersatzversorgung. Nach Fertigstellung der Sanierungsarbeiten haben wir uns mit dem Ausweis eines Wasserschutz-Gebietes zu befassen, wobei einzelne Probebohrungen bereits mit den Bauarbeiten während der Sanierungsphase einhergehen. Ebenso befassen wir uns mit dem Bau einer neuen Trinkwasserhauptleitung von Grafengars nach Jettenbach-Bahnhof. Damit kann künftig unter anderem in Jettenbach-Bahnhof der Brandschutz wieder in vollem Umfang gewährleistet werden.

 

Diese Investitionen können nicht über die Wassergebühren finanziert werden? Welche Kosten kommen auf die privaten Haushalte zu?

Maier: Der verbleibende finanzielle Aufwand der Gemeinde ist von den Zuwendungen abhängig. Nach Abschluss der bevorstehenden Baumaßnahmen werden Einmalzahlungen der einzelnen Wasserabnehmer-Haushalte notwendig. Die Umlegung der Kosten auf die betroffenen Haushalte wird nach Geschossflächen einer Immobilie bestimmt.

 

Wo steht Jettenbach in Sachen Breitbandausbau?

Maier: Eine stabile zeitgemäße Internetverbindung ist in unserem Gemeindegebiet derzeit leider nicht ausreichend vorhanden. Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Arbeitnehmer im Home-Office tätig sind, ist eine Glasfaseranbindung wünschenswert und von hoher Bedeutung. Die Firma Vodafone Kabel Deutschland hat laut eigenen Angaben einen eigenwirtschaftlichen Ausbau der von ihr versorgten Anwesen in unserem Gemeindegebiet bis Ende 2022 eingeplant.

 

Erstmals nach langer Zeit hat die Gemeinde wieder ein Baugebiet ausgewiesen. Wie geht es damit weiter?

Maier: Für das Baugebiet in der Köllerersiedlung beginnen im Frühjahr die Erschließungsarbeiten, so dass voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte mit den Wohnbauten begonnen werden kann. Das Bauland umfasst insgesamt rund 1,6 Hektar und besteht aus 19 Bauparzellen.

 

Welche Aufgaben sehen Sie darüber hinaus für 2021 als vordringlich an?

Maier: Wir müssen heuer mit den "vorbereitenden Untersuchungen" die Ausarbeitung einer Sanierungssatzung voranbringen. Der Auftrag beinhaltet die Ermittlung vordringlicher Maßnahmen für den Ortskern. In einer Befragung sollen unsere Bürger mit eingebunden werden. Corona-bedingt wurde diese Aufgabe in den letzten Monaten zurückgestellt. Als weitere Aufgabe ist im Gemeindeortsteil der Waldrandsiedlung eine Straßenbaumaßnahme mit der Straßenentwässerung umzusetzen. Wir haben uns auch mit der energetischen Sanierung des Gemeindegebäudes und der Mehrzweckhalle zu befassen. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten sind in nächster Zeit im Gemeindegebäude die Sanitäranlagen zu erneuern. (hg)

 

 

01.02.2021

Drei Bauanträge im Gemeinderat

Drei Bauanträge stehen in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 4. Februar, auf der Tagesordnung. Weitere Themen sind das Straßenbestandsverzeichnis (Widmungen), Stellungnahmen zur Bauleitplanung des Marktes Gars und die Bestellung eines Ansprechpartners für atomare Endlagersuche. Der Hintergrund: Im ersten Untersuchungsschritt für ein Atommüll-Endlager sind auch große Teile des Landkreises, darunter Jettenbach, und die Stadt Mühldorf dabei. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle.

 

 

 

 

Januar 2021

 

28.01.2021

Kindergarten: Anmeldung bis 17. Februar möglich

Für das Betreuungsjahr 2021/22 im Jettenbacher Kindergarten Kunterbunt können Eltern ihre Kinder nicht persönlich anmelden. Die Einrichtung betreut Kinder ab zwei Jahren in einer Gruppe. Die Öffnungszeiten richten sich nach dem Bedarf der Eltern, momentan ist die Gruppe von 7.30 bis 14 Uhr geöffnet. Die Kontaktaufnahme ist per E-Mail an kindergarten.jettenbach@gmx.de, oder unter der Telefonnummer 08638/2099623 bis 17. Februar möglich. Die Vorlage der zur Anmeldung benötigten Unterlagen wie Impfausweis und Untersuchungsheft, sowie die Begehung des Kindergartens kann aufgrund der Pandemie erst später erfolgen.

 

 

07.01.2021

Die Großbaustelle am Jettenbacher Wehr

Die Arbeiten an der Wehranlage in Jettenbach sind in vollem Gange. Das zeigt diese Luftaufnahme von einer der größten Baustellen im Landkreis. Der Kanalbetreiber Verbund muss die Niedrigwasserphase im Winterhalbjahr nutzen, um die Wehrfelder an der Wehranlage (im Vordergrund) fertigzustellen und an eine um 70 Zentimeter höhere Wasserführung anzupassen. Vier statt sechs Wehrfelder werden es künftig sein.

Bis zum Sommer und dem Einsetzen der Schneeschmelze in den Bergen müssen diese Arbeiten abgeschlossen sein, so das Unternehmen. Andernfalls wäre eine Fortsetzung erst im Herbst 2021 möglich. Doch nach Angaben des Energieversorgers sind die Arbeiten im Zeitplan. Die jährliche Stromerzeugung am kleinen Jettenbacher Kraftwerk soll nach deren Abschluss in zwei Jahren geringfügig von 29 Gigawattstunden auf 30,6 Gigawattstunden ansteigen. Sobald die neue Anlage fertig ist, wird das alte Bauwerk abgerissen. (...) Foto: stl

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

Grünthaler Straße 14

84555 Jettenbach

Öffnungszeiten / Parteiverkehr

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Tel.: 08638 / 76 47

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