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2020

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Dezember 2020

 

21.12.2020

Gemeindebrief – Weihnachten 2020

 

Liebe Jettenbacher Bürgerinnen und Bürger,

 

das Jahr 2020 mit seinen besonderen Herausforderungen an uns alle, speziell mit der zu bewältigenden Corona-Pandemie, geht nun bald zu Ende. Vieles hat sich in diesen 12 Monaten geändert. Wir mussten lernen, mit einem neuartigen Virus umzugehen und die erforderlichen Schutzvorkehrungen einzuhalten. Vor einem Jahr war für uns alle eine weltweit herrschende Pandemie undenkbar. Covid-19 hat uns nun seit mehr als neun Monaten fest im Griff. Die große Hilfsbereitschaft hierzu, die wir in unserer Gemeinde untereinander erfahren haben, ist lobenswert.

 

Eine Menge Anlässe für schöne und interessante Treffen konnten in diesem Jahr leider nicht stattfinden. Ebenso musste der für heuer im Sommer geplante Besuch bei unseren Freunden in St. Saturnin abgesagt werden. Die Reise nach Frankreich wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Inzwischen gab es im französischen Führungsteam aufgrund der kommunalen Neuwahlen personelle Veränderungen.

 

Aufgrund der erreichten zweiten Welle der Pandemie konnten wir heuer im November auch die Eltern, der in 2020 neugeborenen Jettenbacher Kinder, mit ihrem Nachwuchs in der Gemeinde nicht empfangen; dieser Empfang wird auf 2021 verschoben. Wir alle mussten auf private Feierlichkeiten und Zusammenkünfte verzichten. Bestimmt werden die vor uns liegenden Wintermonate nicht einfacher. Die herrschende Pandemie prägt die kommenden Tage, Wochen und Wintermonate. Demzufolge können wir für das Jahr 2021 vorerst leider keinen Terminplan vorlegen, da abzuwarten ist, wie sich Covid-19 weiterentwickelt.

 

Die im März stattgefundenen Kommunalwahlen haben in unserem Gemeinderats­gremium eine Verjüngung der Ratsmitglieder ergeben. Mit den gewählten Räten/Innen wurde wiederum eine gesunde Basis für die kommenden Jahre geschaffen. Ich bedanke mich bei allen Wählern, die mit dem Gang zur Wahlurne ihren Beitrag dazu geleistet haben. Als Familien- und Seniorenbeauftragte konnte die Gemeinderätin Frau Seidl-Pritzl bestellt werden.

 

Wichtige Informationen in einem kurzen Rückblick auf ein Jahr, das viele Veränderungen mit sich brachte und Informationen zu künftigen Neuerungen, erhalten Sie in der unten beigefügten Anlage.

 

Doch jetzt – in der "staaden Zeit" – heißt es in der Politik und im Privatleben ein wenig zur Ruhe zu kommen. Es soll eine Zeit sein zum Erholen, Zeit für die Familie, Zeit aber auch, sich gedanklich bereits auf das kommende Jahr einzustellen. Weihnachten ist das Fest der Liebe, der Besinnlichkeit, der Barmherzigkeit und des Friedens. An Weihnachten erinnern wir uns an unsere christlichen Werte.

 

Vor allem ist es auch eine Zeit um "DANKE" zu sagen. Es ist mir ein großes Anliegen, mich an dieser Stelle bei all denen zu bedanken, die sich, in welcher Form auch immer, für den Nächsten einsetzen, ihre freie Zeit ehrenamtlich einbringen und somit einen nicht zu bezahlenden Anteil am Funktionieren unserer Gemeinde haben. Für die stets gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr bedanke ich mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, ebenso bei allen Vereinen, Organisationen, bei unserer Verwaltung, den Gemeindemitarbeitern und bei unserem Gemeinderat.

 

Das Weihnachtsfest wird in diesem Jahr Corona-bedingt anders ausfallen. Geht bitte weiterhin mit Respekt und Rücksicht aufeinander zu, haltet den nötigen Abstand zur eigenen Sicherheit aber auch zum Schutz der Nächsten. Nur so können wir die einhergehende Pandemie bewältigen und hoffentlich bald wieder unbeschwert in größerer Gesellschaft verweilen. Und so wünsche ich allen Jettenbacher Bürgern/Innen mit ihren Familien ein besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest und für das Jahr 2021 reichlich Gesundheit, Glück, Erfolg und Gottes Segen!

 

Ihre

Maria Maier

 

Erste Bürgermeisterin

 

21.12.2020

Mitteilungsblatt – Dezember 2020

 

Neues Informationsheft der Gemeinde Jettenbach zusammen mit der Marktgemeinde Kraiburg – "lnnformiert"

Seit September 2020 haben wir in unserer Gemeinde eine neue Informationsplattform mit dem Informationsheft "lnnformiert". Neben einer Ausgabe auf Papier sind diese Informationen auch im Internet abrufbar. Es erfolgt monatlich zum 1. eine Neuausgabe. Das Heft ist im Gemeindegebiet erhältlich und liegt im Rathaus aus, am Haupteingang zum Kindergarten in Jettenbach, im Vorraum der Grafengarser Kirche, sowie neben unseren kommunalen Schaukästen in Jettenbach, Grafengars und in Jettenbach­-Bahnhof. Hierfür wurden separate Prospektbehälter angebracht. Alle örtlichen Vereine haben die Möglichkeit, ihre aktuellen Informationen in das Gemeindeblatt kostenfrei einzubringen.

In der Oktober-Ausgabe 2020 konnten Sie in meinem Rechenschaftsbericht als Erste Bürgermeisterin umfangreiche Informationen und die Haushaltszahlen von 2019 anstelle der abgesagten Bürgerversammlung finden. Falls jemand dieses Ausgabeblatt nachträglich wünscht, sind einzelne Ausgaben noch in den vorgenannten Prospektbehältern bzw. in der Gemeinde Jettenbach erhältlich.

Vorgesehen ist, dass künftig mehr Informationen auch aus den öffentlichen Gemeinderatssitzungen in diesem Heft erscheinen. Hierzu wäre es wünschenswert, dass sich jemand findet, der die Artikel aus den Gemeinderatssitzungen verfasst. Im Übrigen hoffen wir, dass diese Informationsform auch von den örtlichen Vereinen gut angenommen und mit Leben erfüllt wird. Falls mit dem Gemeindeblatt "Innformiert" ein aktiver Informationsaustausch möglich wird, könnte der künftige Weihnachtsbrief mit Terminkalender in diesem Blatt aufgenommen werden.

Online steht das Blatt unter www.innformiert.de zur Verfügung. Texte und Fotos können unter vorgenannter Adresse jeweils für die nächstfolgende Ausgabe bis Mitte des Vormonats zum Druck eingereicht werden. Nähere Informationen finden Sie in den monatlichen Ausgaben "Innformiert".

 

Wasserversorgung Jettenbach – hohe Investitionen

Wir haben nun 2020 eine Menge unaufschiebbare und zukunftsweisende Investitionen in unsere Wasserversorgung umgesetzt bzw. für 2021 auf den Weg gebracht. Mit diesem überaus sensiblen Thema hat sich unser Ratsgremium 2019 und 2020 in so manchen Sitzungen beschäftigt und die Weichen gestellt:

 

  • Ersatzverbund: Der Leitungsbau über die Trasse Grünthal mit dem Wasserbeschaffungsverband Grünthal und dem Anschluss in Einharting beim "Zweckverband zur Wasserversorgung bei der Taufkirchner Gruppe" wurde im Sommer 2020 abgeschlossen. Im Dezember erfolgt nun der Umbau der Hochbehälter in Oberhöhenberg und in Grünthal, somit kann der erste Probelauf im Ersatzverbund noch im Dezember stattfinden. Der Kostenanteil allein der Gemeinde Jettenbach liegt nach Abzug der staatlichen Zuwendungen und des Anteils vom Wasserbeschaffungsverband Grünthal bei rund 140.000,00 Euro.

 

  • Sanierung der Quellenfassung: Die derzeitige Quellenfassung ist nicht mehr stabil, die Nachhaltigkeit kann nicht mehr gewährleistet werden. Sobald die Funktionsfähigkeit über den Ersatzverbund gegeben ist, kann der Beginn der Sanierungsarbeiten eingeplant werden. Die Baumaßnahme ist für die kommenden Wintermonate vorgesehen. Hierzu wurden bereits eine Menge Vorarbeiten geleistet. Im Frühjahr d. J. wurden rund um die Quellen die Gehölze entfernt; Bodenproben genommen und zur Analyse der Bodenbeschaffenheit an ein Speziallabor zur Untersuchung gegeben. Vor Beginn der Quellenbau-Maßnahme sind aufwändige Hangsicherungsmaßnahmen durchzuführen. In Abstimmung mit dem zuständigen Ingenieurbüro und dem Landratsamt Mühldorf sind eine Reihe von landschaftspflegerischen Maßnahmen zu beachten. Dazu musste über ein Landschaftsarchitekturbüro ein landschaftspflegerischer Begleitplan ausgearbeitet werden, welcher während der gesamten Bauphase einzuhalten ist. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf insgesamt rund 500.000,00 Euro. Für diese Baumaßnahme hat die Gemeinde Jettenbach einen Förderantrag gestellt; die Zusage für eine Zuwendung in Höhe von maximal 165.500,00 liegt uns vor. Der Wasserbeschaffungsverband Grünthal beteiligt sich an den nicht förderfähigen Kosten.

 

  • Druckminderer am Kreuzberg: Die dringend erforderlichen Umbauarbeiten am Kreuzberg wurden im Sommer 2020 umgesetzt. Dabei wurde die Druckminderer-Anlage aus dem gräflichen Privatbesitz ausgebaut und im öffentlich zugänglichen Bereich am Kreuzberg, neben der Kreisstraße eingesetzt. Die Kosten betragen für diese Baumaßnahme rund 35.000,00 Euro.

 

  • Trinkwasserhauptleitung: Aufgrund der alten und maroden Trinkwasserhauptleitung von Grafengars nach Jettenbach-Bahnhof ist der Brandschutz für den Ortsteil Jettenbach-Bahnhof nicht mehr gewährleistet. Im Notfall muss derzeit Löschwasser vom Hydranten bei der Kläranlage nach Jettenbach-Bahnhof befördert werden. Der Bau dieser Trinkwasserhauptleitung wurde bereits 2019 geplant; die Bauausführung ist für 2021 vorgesehen. Hierzu wurde vor wenigen Wochen ein entsprechender Förderantrag gestellt, um noch in den aktuell gültigen Förderrichtlinien (gültig bis 31.12.2020) bedacht zu werden. Wir hoffen auf eine Förderzusage bis Jahresende 2020, so dass die Finanzierung für unsere Gemeinde in einem noch überschaubaren Rahmen bleiben kann. Dieses Bauvorhaben muss gemäß den aktuellen Förderrichtlinien bis Jahresende 2021 abgeschlossen sein.

 

  • Ausweisung Wasserschutzgebiet: Mit diesem Thema haben wir uns nach Fertigstellung der Quellensanierung zu befassen. Teilweise werden erforderliche Probebohrungen für das Schutzgebiet (in Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt Rosenheim) mit den Bauarbeiten während der Quellensanierung einhergehen, damit können wir uns einzelne separate Probebohrungen ersparen.

 

Die Umsetzung der genannten baulichen Investitionen beanspruchen die Kostenkonten der Wasserversorgung Jettenbach in einem Maße, die nicht über die jährlichen Wassergebühren gedeckt sind. Nach Abschluss dieser Baumaßnahmen sind Umlegungen anhand von Einmalzahlungen der einzelnen Wasserabnehmer-Haushalte notwendig. Wir sind bemüht, die erforderlichen Investitionen mit der nötigen Sorgfalt unter Beachtung der gebotenen Regeln der Technik und den kostengünstigen Angeboten, bei Ausschöpfen aller möglichen Fördertöpfe durchzuführen. Die Abrechnung erfolgt anhand eines Beitragsbescheides gemäß der Wasserabgabesatzung (WAS) voraussichtlich Ende 2021 bzw. zu Beginn des Jahres 2022. Die geschätzte Einmalzahlung für eine Durchschnitts-Immobilie beläuft sich voraussichtlich auf ca. 1.850,00 bis ca. 2.300,00 Euro.

 

Breitbandausbau

Mit der neuen Gigabitrichtlinie besteht seit Mai 2020 die Möglichkeit, eine Breitbandversorgung mit mindestens 1 Gbit/s im Down- und Upload für gewerbliche Anschlüsse sowie mit mindestens 200 Mbit/s im Down- und Upload für private Anschlüsse zu erreichen. Diese Maßnahme wird in der Gemeinde Jettenbach für jede zu versorgende Adresse gefördert. Die Gemeinde nimmt dieses Förderprogramm in Anspruch.

 

Bauland – Vergabe von Wohnbaugrundstücken

Die Bewerbungen zum Kauf für ein Wohnbaugrundstück in der Köllerersiedlung wurden bis 09. Juli 2020 angenommen und anschließend entsprechend eines ausgearbeiteten Punktesystems der Reihenfolge nach vergeben. Inzwischen stehen alle zum Verkauf angebotenen Parzellen vor der notariellen Verbriefung. Im Frühjahr 2021 beginnen nun die Baumaßnahmen für die Erschließung, die voraussichtlich bis Ende Juli soweit fertig gestellt sein sollen. Wir freuen uns auf die Erweiterung des Baugebiets in der Köllerersiedlung und wünschen allen "Bauherren" gutes Gelingen zur Errichtung ihres neuen Eigenheims.

Die Gasversorgung der Energie Südbayern GmbH (ESB) hat uns angeboten, im Neubaugebiet einen Gasanschluss (mit Insel-Lösung) bereitzustellen. In einigen Jahren könnte dann direkt eine Gasleitung nach Jettenbach verlegt werden, damit wäre auch für die übrigen Bürger im Ort ein Gas-Anschluss machbar.

 

Erlass einer Satzung für die Erhebung der Hundesteuer

Die Hundesteuersatzung wurde aktualisiert und tritt zum 01.01.2021 in Kraft. Der Steuersatz für den ersten und für den zweiten Hund bleibt unverändert. Für den dritten Hund beträgt der Steuersatz 150,00 Euro, für den vierten und jeden weiteren Hund 200,00 Euro. Für jeden Kampfhund (auch Kampfhunde der Klasse 2 mit Negativzeugnis) 500,00 Euro.

 

Kinderspielplatz – Mehrgenerationenplatz

Zeitig im Frühjahr 2020 wurde mit der Sanierung unseres Kinderspielplatzes und der Schaffung eines Mehrgenerationenplatzes in der Dorfmitte begonnen. Bei der Planung und Umsetzung stand stets die sicherheitstechnische Gestaltung im Vordergrund. Viele fleißige Hände aber auch eine Menge Spender haben an der Kinderspielplatzgestaltung mitgewirkt. Seitens einer Fachfirma wurde die Abnahme der Spielgeräte mit deren Platzierungen und Sicherheitsvorkehrungen geprüft und ohne Beanstandungen freigegeben.

Im Frühjahr 2021 kann die Neugestaltung des Kinderspielplatzes abgeschlossen werden. Vielleicht lässt es die Corona-Pandemie zu, den Platz im kommenden Jahr in einer kleinen Feierstunde zu repräsentieren und allen Beteiligten und Spendern dabei zu danken.

Bitte beachten Sie, dass derzeit gemäß der aktuellen Bayerischen lnfektionsschutzmaß­nahmenverordnung (Stand 30.11.2020) Spielplätze unter freiem Himmel für Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen geöffnet sind. Die begleitenden Erwachsenen sind gehalten, jede Ansammlung zu vermeiden und wo immer möglich auf ausreichenden Abstand der Kinder zu achten.

 

Räumung und Sanierung / Entschlammung der ehemaligen Pflanzenkläranlage (Foto)

Vor wenigen Tagen wurde nach Abmähen des Schilfes die Räumung der alten Teichkläranlage vollzogen. Die Anlage ist seit rund 23 Jahren außer Betrieb. In dieser Zeit hat sich der Bewuchs immer weiter ausgedehnt, so dass kaum noch Licht in die Anlage fallen konnte, das Wasser immer weniger wurde und die Amphibien kaum noch einen Überlebensraum finden konnten. Zusammen mit dem Landratsamt Mühldorf, der Unteren Naturschutzbehörde und dem Bund Naturschutz wurde eine schonende Räumung angestoßen. Die Ausholzung um den Teich hat unser Zweiter Bürgermeister Franz Wieser in Abstimmung mit den Behörden ehrenamtlich übernommen. Eine Spezialfirma konnte nach dem Abmähen des Schilfs mit dem wassertauglichen TRUXOR (mit Baggervorsatz) und einem Raupenbagger aus der Teichanlage in etwa 200 m3 Material entnehmen, das am Rand des Teiches gelagert werden darf. Mit Abschluss dieser Aktion wurde nach Abnahme des Landratsamtes das Areal im November in unser Öko-Konto mit aufgenommen. Zur Schaffung von Ausgleichsflächen (zum Ausweis von Bauland) benötigen wir jetzt noch eine landschaftsarchitektonische Planung.

 

Städtebauförderprogramm für "Kleinere Städte und Gemeinden"

Im April 2020 wurde im Gemeinderat der Beschluss gefasst, das Planungsbüro Rainer Heinz, Rosenheim zu beauftragen, die Durchführung einer vorbereitenden Untersuchung zu starten und eine Sanierungssatzung auszuarbeiten. Der Auftrag beinhaltet die Ermittlung vordringlicher Maßnahmen, die Erstellung einer Grobanalyse und eines Sanierungskonzeptes für den Ortskern, auf dem die Gemeinde dann aufbauen kann. Hierzu wurde im Herbst bereits eine Befragung einzelner Bürger gestartet, welche jedoch aufgrund der Pandemie zurückgestellt wurde. Jetzt streben wir an, diese Befragungen teilweise telefonisch abzuarbeiten.

 

21.12.2020

Autorin aus Jettenbach schreibt seit 30 Jahren Bücher

 

Eine Melange, Block und einen Stift, mehr braucht Annemarie Köllerer nicht, wenn sie gemütlich in einem Salzburger Kaffeehaus sitzt und an ihren bayerischen Gedichten und Kurzgeschichten feilt. Die Jettenbacher Mundartautorin schreibt seit 30 Jahren Bücher. Sie hat so manche Stunden in schmucken Kaffeehäusern verbracht, und zwar immer mit der Intention, Seite um Seite ihrer kleinen Geschenkbücher zu füllen, die von der Verlagsanstalt Bayerland in Dachau heraus gebracht werden.

 

"Mein Mann und ich verbringen die Sommermonate oft und gerne in Salzburg", verrät Annemarie Köllerer. Sie schwärmt vom Kunst- und Kulturangebot der Mozartstadt und von der Inspiration an allen Ecken und Enden für ihre Geschichten. Aber auch in ihrem Haus in Jettenbach fühlt sich die Autorin pudelwohl und gibt zu: "Ich bin einfach wahnsinnig gerne daheim."

 

Und daheim ging es all die Jahre im Hinblick auf das Schreiben richtig rund. Bevor sich die gelernte Industriekauffrau ans Bücherschreiben machte, verfasste sie für den Münchner Merkur unter der Rubrik "Bayerische Heimat" unzählige Beiträge. Der Wendelstein Kalender veröffentlichte darüber hinaus lange Zeit Geschichten und Gedichte aus Köllerers Feder.

 

Die dichterische Ader, so die Vermutung der Autorin, stamme wahrscheinlich von ihrem Großvater Matthias. "Er hat über Gott und die Welt gedichtet", berichtet die Jettenbacherin, die im Jahre 1992 ihr erstes Geschenkbücherl mit dem Titel "Weihnachten spürn" der Öffentlichkeit präsentierte.

 

Mittlerweile blickt die im Sternzeichen Skorpion geborene Autorin auf 13 Buch-Publikationen zurück. Sie arbeitete auch an zahlreichen Anthologien mit und brachte drei E-Books im Eigenverlag heraus. Die Liebe zu ihrer Heimat und zum bayerischen Dialekt dominieren in den vielen Gedichten und Geschichten der Schreiberin, die nicht verstehen kann, dass bayerische Eltern ihren Kindern den Dialekt oftmals gar nicht mehr beibringen wollen.

 

"Unsere Regionalsprache ist doch so warm und eigentlich überall beliebt. Wer Bairisch spricht, muss sich bestimmt nicht genieren." Das sieht auch Annemaries Gatte Erich so. Er ist überhaupt sehr stolz auf seine bessere Hälfte und offenbart: "Meine Frau braucht nur ein passendes Stichwort zu bekommen, schon sprudeln aus ihr die Ideen für ein neues Gedicht oder für eine kleine Geschichte nur so heraus."

 

Die Texte in den Köllerer-Geschenkbüchern kommen leichtfüßig, spitzbübisch und manchmal auch hintersinnig daher. Das Anliegen der Jettenbacherin ist es seit jeher, die Leser mit ihren Geschichten zu erfreuen. Gerade die jüngste Ausgabe mit dem Titel "Verkorkste Weihnachten" soll wie ein Antidepressivum auf die Leser einwirken. Die Autorin bezieht sich auf die Corona-Krise und bedauert: "Unser aller Leben ist momentan ziemlich anstrengend. Die Pandemie kratzt an der Seele."

 

Quasi als Gegenpart dazu dient das pfiffige Weihnachtsbuch, das Annemarie Köllerer mit anderen Heimatschriftstellern verfasste. Für sie bedeutet dieses Büchlein aber noch etwas Zusätzliches: Die Jettenbacherin will sich mit diesem Band nämlich nach knapp drei Jahrzehnten als Autorin zurückziehen. Zumindest sieht es im Moment danach aus.

 

Doch dann holt Annemarie Köllerer aus einer Schublade noch ein Blatt Papier hervor. Es steht ein von ihr verfasstes Märchen drauf. Dabei geht es um Krankheit, Geduld und Hoffnung. "Das Soziale ist auch mein Ding, schließlich habe ich vor vielen Jahren für längere Zeit im Kloster Au gearbeitet und dort Kinder mit Handicap unterstützt", so Köllerer. Sie bezeichnet auch im Nachhinein diese Tätigkeit im heutigen Franziskushaus als sehr prägend für ihr ganzes Leben. Ob eines Tages überraschenderweise doch noch ein "Jettenbacher-Märchenbuch" aus dem Hut gezaubert wird, bleibt derzeit offen. (huc)

 

 

12.12.2020

Kitasatzung und Köllerersiedlung

Die Kindergartensatzung und die Gebührensatzung der Kindestageseinrichtung stehen in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 17. Dezember, auf der Tagesordnung. Außerdem geht es um die Straßenbezeichnung und Hausnummerierung für das Baugebiet "Köllerersiedlung IV", zwei Bauanträge, die Aufnahme der Ortsteile Oberhöhenberg und Haberthal in das Satzungsgebiet der Wasserabgabesatzung und einen Antrag auf Verlängerung der wasserrechtlichen Erlaubnis für die thermische Nutzung von Grundwasser. Die öffentliche Sitzung in der Mehrzweckhalle beginnt um 19 Uhr. Der Zutritt für Zuhörer ist nur mit FFP-2-Masken erlaubt.

 

 

 

05.12.2020

Nachruf – Franz Benno Hingerl

Im Alter von 69 Jahren ist Franz Benno Hingerl aus dem Kreis seiner Familie gerissen und auf dem Gottesacker in Grafengars beerdigt worden. Der ruhige und bescheidene Mitbürger war allseits beliebt. Freunde und Bekannte sowie Vereine gedachten ihm im Stillen, da die Begleitung auf seinem letzten Erdenweg nur im engsten Familienkreis möglich war. Der Lebensweg von Franz Hingerl begann am 8. April 1951 in Ampfing, wo er mit drei Geschwistern aufwuchs. Nach der Schulzeit erlernte er den Beruf des Kfz-Mechanikers. Ab 1974 war er bis zum Ruhestand als Lkw-Fahrer bei der Firma Bartlechner beschäftigt. Für neue Touren studierte er immer wieder Landkarten, da es noch keine Navis gab, erinnert sich seine Ehefrau. Sein Leben in Jettenbach-Bahnhof begann mit der Heirat mit Rosmarie Grasser 1975. Dem glücklichen Ehebund entstammen die Töchter Michaela und Melanie. Viel Freude bereiteten ihm die vier Enkelkinder. Gerne fuhr er mit seiner Familie mit dem Wohnmobil in den Urlaub, die gemeinsamen Tage genoss er sehr. Im Ruhestand verbrachte er viel Zeit in der Minigolfanlage. Viele Jettenbacher Vereine verlieren ein langjähriges Mitglied und die Familie einen treu sorgenden Ehemann, Vater und Opa. (fim)

 

November 2020

 

24.11.2020

Auch mit 80 Jahren noch sehr aktiv

In Abständen kamen die Gratulanten auf den Aderberghof, um dem rüstigen Jubilar Matthias Kinzner alles Gute zu wünschen. Dabei war auch Bürgermeisterin Maria Maier für die Gemeinde Jettenbach und Sonja Karl für die Pfarrei Grünthal. Der "Oderberga Hias" ist ein Grenzgänger – und das schon seit 80 Jahren. "Des Telefon stand net still, vui hommt ogruafa, weils ja net kemma hommt kinna", sagt seine Frau Amalie.

Begonnen hat sein Leben am 16. November 1940 auf dem elterlichen Hof, dort wuchs er mit drei Geschwistern auf und besuchte die Schule in Grünthal. Anschließend lernte er zu Hause die vielen Arbeiten eines Bauern, unterstützt vom Besuch der landwirtschaftlichen Winterschule. Eine glückliche Zeit begann für den Jubilar mit der Heirat mit Amalie Seidl aus Bichl im Jahr 1975. Die Söhne Matthias und Reinhard und Tochter Maria vervollständigten das Familienglück. Jetzt gratulieren sieben Enkel ihrem geliebten Opa zum Geburtstag. Gemeinsam mit seiner Gattin wurde der Hof bewirtschaftet und immer wieder modernisiert bis zur Übergabe an Sohn Matthias im Jahr 2006. Aber auch als Austragsbauer gibt es immer Arbeit: ob bei Holzarbeiten oder mit seinem geliebten Traktor. Neben der Arbeit gönnt sich das Ehepaar Ausflugsreisen.

"Der Sonntag gehört dem Jubilar oft für Touren mit seinem Motorrad", sagt seine Frau, "da wird dann der Landkreis erkundet". Aber auch als Mitglied bei der Jettenbacher Feuerwehr, der Marianischen Männerkongregation, Seniorenclub, KSK, Schützenverein Grünthal-Einharting und bei den Ehemaligen schätzt man den Jubilar. Viele Jahre übernahm er als Fähnrich des Gartenbauvereins Grünthal diese ehrenamtliche Tätigkeit. Jetzt hofft er, dass die Coronabeschränkungen bald wieder aufgehoben werden, denn Frühschoppen und Seniorenclubtreffen fehlen ihm schon sehr. (fim)

 

 

23.11.2020

Jettenbach gedenkt der Toten

Trotz Corona-Beschränkungen wurde auch in Jettenbach der Volkstrauertag würdig begangen. Nach dem Gedenkgottesdienst, den Pater Ulrich Bednara zelebrierte, hielt Bürgermeisterin Maria Maier im Gotteshaus die Ansprache und legte am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Pater Bednara segnete die Gedenkstätte, die Fahne des Krieger- und Soldatenvereins senkte sich, und drei Salutschüsse erhallten zur Ehre der Gefallenen und Vermissten. (bac)

 

 

 

 

 

 

 

 

11.11.2020

250 Millionen Euro-Projekt: So steht es um das neue Innkanal-Kraftwerk

Sein 100-jähriges Betriebsjubiläum hätte das Wasserkraftwerk Jettenbach-Töging 2024 gefeiert. Doch dazu wird es nicht mehr kommen: In zwei Jahren soll das neue Kraftwerk in Töging, unmittelbar neben dem jetzigen "Wasserschloss" gelegen, seinen Betrieb aufnehmen. Auch die Arbeiten an der Wehranlage in Jettenbach sind in vollem Gange. Um ein Viertel werde die jährliche Stromerzeugung steigen, wenn das Kraftwerk fertig ist, teilt dazu das österreichische Energieunternehmen VERBUND mit, das die Innkraftwerke 2009 erworben hat. Die neue Anlage wird dann den Strombedarf von rund 200 000 Haushalten decken können. Die VERBUND Innkraftwerke GmbH mit Sitz in Töging investiert in das Neubauprojekt 250 Millionen Euro. Das Projekt umfasst neben dem Kraftwerksneubau in Töging auch die Erneuerung der Wehranlage in Jettenbach sowie Baumaßnahmen am 20 Kilometer langen Innkanal. (...)

In Jettenbach wird das Wehr, dem ebenfalls ein kleines Kraftwerk angegliedert ist, mit den derzeit sechs Wehrfeldern durch einen Neubau mit nur noch vier, dafür aber größeren Wehrfeldern ersetzt. Jedes der neuen Wehrfelder ist 26 Meter breit, neun Meter hoch und über 100 Tonnen schwer. Zwei dieser Wehrfelder sind inzwischen fertiggestellt. Das Stauziel am Wehr in Jettenbach – der Wasserstand im Kanal – werde um 70 Zentimeter angehoben, die bisherige Stauanlage nach dem Bau des neuen Wehrs abgerissen, so VERBUND-Pressesprecher Wolfgang Syrowatka. Derzeit beginne die Niedrigwasserphase, was insbesondere für die Arbeiten auf der Wehrbaustelle von besonderer Bedeutung sei. Nur jetzt könnten die Maßnahmen zur Herstellung der noch fehlenden Wehrfelder 1 und 2 begonnen werden. Sie müssten rechtzeitig abgeschlossen werden, denn wenn im alpinen Einzugsgebiet des Inn die Schneeschmelze einsetzt, wäre eine Fortsetzung der Arbeiten erst im Herbst/Winter des nächsten Jahres wieder möglich. (fb) Fotos: Verbund AG

 

Oktober 2020

 

12.10.2020

Eine ganz "Alte" in Grafengars

Die Grafengarser Kirche St. Michael ist das älteste und höchste Gebäude im Dorf, das zur Gemeinde Jettenbach gehört. Über ihre Existenz gibt es schon seit 1532 schriftliche Aufzeichnungen, doch die baulichen Ursprünge des Sakralbaus reichen bis in die Romanik zurück – das ist die Epoche zwischen 950 und 1250. (stl)

 

 

 

 

 

 

 

September 2020

 

30.09.2020

SpVgg Jettenbach unter neuer Leitung

 

Die Neuwahlen bei der Jahresversammlung der Spielvereinigung brachten Veränderungen an der Führungsspitze. Peter Heindl übergab, nach 23 Jahren als Vorsitzender, die Vereinsführung an Thomas Loose. Der zweite Vorsitzende Christian Gerstner und Schatzmeister Peter Schillmaier übergaben ihre Positionen an Klaus Alt und Georg Lackmaier. Der neue Vorstand wird von der bisherigen Schriftführerin Rita Eicher ergänzt. Der Hauptsportwart, bisher Alt, wird bei der nächsten Jahresversammlung gewählt.

 

Den Anfang der Abteilungsberichte machte Gabriele Saller für die Turn- und Fitnessabteilung, die mit über 200 Mitgliedern die größte Sparte innerhalb des Vereins darstellt. Saller wies darauf hin, dass die Corona-Pandemie die Sportstunden teilweise lahmlegte und weiterhin beeinflussen wird.

Für die Abteilung Fußball sprach Franz Mußner junior. Er zeigte sich mit den im Spielbetrieb befindlichen Mannschaften, insbesondere der Damenmannschaft zufrieden. Er äußerte Sorgen wegen der anhaltenden Pause, die einige Spieler dazu bewegt hat, nicht mehr aktiv am Ball zu sein.

Das Tenniswunder in Jettenbach halte weiter an, so der stellvertretende Abteilungsleiter Josef Köbinger in seinem Bericht. Insbesondere die Nachwuchsarbeit trage Früchte. Über das ganze Jahr herrsche am Tennisgelände Betrieb. Enttäuscht zeigte sich Köbinger über die Besucherzahl bei der Black-Out-Party.

Kein gutes Jahr hatten die Basketballer in der Spielgemeinschaft mit Töging. Noch sei unklar, wann die nächste Saison starte. Auch die Spielgruppe sei ungewiss, nachdem die vergangene Saison kurz vor Rundenschluss abgebrochen werden musste. Schillmaier, der den Spartenbericht vortrug, meinte, man werde vorbereitet sein, um an alte Erfolge anzuschließen.

 

Der Kassenbericht von Schillmaier zeigte auf, dass der Verein finanziell stabil ist, trotz eines Verlustes von 1800 Euro aus dem Jahr 2019. Renovierungsarbeiten am Sportheim des Trainingsplatzes waren dafür verantwortlich. Der Tätigkeitsbericht von Heindl führte den 65 anwesenden Mitgliedern die Bandbreite seiner Aufgaben vor Augen. Er kann seinem Nachfolger einen Verein mit 620 Mitgliedern übergeben.

Für Heiterkeit sorgte ein Auftritt von Mußner, der die drei Ausscheider mit dem Vortrag "Adios Vorstandsdinos" verabschiedete. "Standing Ovations" gab es für Schillmaier, der nach 46 Jahren Funktionärstätigkeit mit der Ehrenmitgliedschaft der Spielvereinigung bedacht wurde.

 

Die bisherigen Vorsitzenden seit der Gründung: 1949 bis 1952: Rudolf Linke; 1953 bis 1954: Josef Hösl; 1955 bis 1965: Rudolf Linke; 1966 bis 1970: Georg Jonda; 1971 bis 1996: Johann Schreiner; 1997 bis 2020: Peter Heindl. (psc)

 

 

23.09.2020

Spielvereinigung Jettenbach holt sich den Wanderpokal

Ein fester Bestandteil im Fußballkalender der Spielvereinigung Jettenbach ist das Johann-Schreiner-Gedächtnis-Turnier. Kurz vor dem Punktspiel-Re-Start waren 25 Spieler am Ball, die in einem internen Kurzturnier den Wanderpokal des "Präse" ausspielten. Als ungeschlagener Sieger ging die Mannschaft mit (von links) Patrick Wieser, Josef Manstetter, Sebastian Stephan, Patrick Feulner und Wolfgang Mußner hervor. Elvira Schreiner überreichte den Pokal. Es fehlt: Klaus Alt. (psc)

 

 

 

 

23.09.2020

Tennisabteilung vermittelt den Sport mit Engagement

Die Tennisabteilungsleitung der Spielvereinigung Jettenbach zeigte sich mehr als zufrieden bei der durch die Corona-Krise verspätet abgehaltenen Jahresversammlung. Während andere Vereine mit rückläufigen Mitgliederzahlen zu kämpfen haben, hält in Jettenbach der Aufschwung an. Die Mitgliederzahl konnte auf 178 Sportler erhöht werden. Als Hauptgrund dafür nannten Abteilungsleiter Stefan Greilinger und Kassenwart Thomas Loose ein perfektes Zusammenspiel von Sport und Geselligkeit. Besonders erfreulich zeigt sich auch die Entwicklung im Nachwuchsbereich. Greilinger dankte dafür der Jugendleitung mit ihren Übungsleitern, die mit vielfältigen Aktionen und Ideenreichtum den Kindern den Tennissport vermitteln.

So konnte neben der Damen- und den beiden Herrenmannschaften erstmals eine Nachwuchsmannschaft zum Rundenspielbetrieb gemeldet werden. Loose wies darauf hin, dass wegen vieler Neuanmeldungen von jungen Tennisspielern der Altersdurchschnitt der Abteilung um einige Jahre gesenkt werden konnte. Neben einigen Verbesserungsarbeiten an der Anlage sollen, falls es die Corona-Lage zulässt, wieder das Franz-Greilinger-Gedächtnis-Watt-Turnier und die monatlichen Tennisheim-Frühschoppen im Winterhalbjahr durchgeführt werden. Das traditionelle Schleiferl-Turnier steht am Samstag, 26. September, auf dem Programm. Mit dem Herrichten der Plätze und dem geplanten Auslands-Trainingslager wird im Frühjahr die Tennissaison 2021 eröffnet. Diese soll den Aufschwung fortsetzen, so Greilinger und Loose. Spielvereinigungs-Vorsitzender Peter Heindl sprach in seinen Schlussworten der Abteilung Anerkennung für ihre Arbeit aus und lobte dabei noch Loose, der fast Tag und Nacht für die Tennisabteilung sozusagen "am Ball" ist. (psc)

 

 

21.09.2020

Schüler für großartige Leistungen geehrt

 

Arbeitseifer und Mühen haben sich gelohnt. Neun Schüler und Schülerinnen aus den Abschlussjahrgängen 2019/2020 wurden von Bürgermeisterin Maria Maier in einer kleinen Feierrunde für ihre Leistungen geehrt. Die Freude und Erleichterung über die erfolgreich abgeschlossenen Prüfungen war bei den jungen Leuten groß, doch die Corona-Krise trübte die Stimmung. Statt fröhlich und ausgelassen mit Freunden und Familie diesen besonderen Anlass feiern zu können, fanden die Ehrungen im kleinen Rahmen unter strenger Einhaltung der Corona-Vorschriften im Schulungsraum der Gemeinde statt.

Der Jettenbacher Nachwuchs hatte allen bewiesen, wie clever, zielstrebig und motiviert er ist. "Mit viel Fleiß, Ehrgeiz und Ausdauer habt ihr erfolgreich euren Abschluss gemacht. Ihr könnt sehr stolz auf euch und auch eure Eltern sein. Eure Eltern haben euch begleitet und euch die besten Voraussetzungen mit auf den Weg gegeben, dass ihr in Zukunft gut arbeiten könnt", lobte Maier die fünf Burschen und vier jungen Frauen. "Man lernt im Leben immer dazu und man darf nie aufhören, zu lernen", setzte sie fort und wünschte den Schulabgängern Erfolg und Glück für den privaten und beruflichen Werdegang.

 

Geehrt wurden Robert Saller für die Abschlussprüfung der Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Staatlichen Berufsschule Mühldorf II mit einem Notendurchschnitt von 1,8, Lisa Füger für ihre Bachelorprüfung des Studienlehrgangs "Betriebswirtschaft" bei der Technischen Hochschule in Regensburg, mit Notendurchschnitt 1,6, Jonathan Zehrer für die Allgemeine Hochschulreife am Gymnasium Gars mit einem Notendurchschnitt von 1,4, Simone Saller für den Realschulabschluss bei der Staatlichen Realschule in Waldkraiburg mit dem Notendurchschnitt 1,4, Dominik Forster, der seine Abschlussprüfung der Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Staatlichen Berufsschule Altötting mit dem Notendurchschnitt 1,5 ablegte, Fabian Bruckmaier für seine Abschlussprüfung der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker – Pkw-Technik bei der Staatlichen Berufsschule Mühldorf I mit Notendurchschnitt 1,16, Kristina Köbinger, die ihre Allgemeine Hochschulreife am Gymnasium Waldkraiburg mit einem Notendurchschnitt von 1,9 erreichte, Magdalena Theresa Gottwald für den Realschulabschluss bei der Staatlichen Realschule in Waldkraiburg mit einem Notendurchschnitt von 1,4 und Jonas Forster, dem der Realschulabschluss bei der Staatlichen Realschule in Waldkraiburg mit einem Notendurchschnitt von 1,9 gelang. (kme)

 

 

10.09.2020

Heinrich Böhm feiert 80. Geburtstag

Heinrich Böhm fand in Jettenbach seine zweite Heimat und gründete hier eine Familie. Seine Wiege stand in Kunewald im Sudetenland. Dort erblickte er am 1. September 1940 das Licht der Welt. Dort durfte er auch mit einem Bruder seine ersten Lebensjahre verbringen. Durch die Ausweisung kam die Familie zuerst in das Lager Mettenheim und anschließend in die Gemeinde Obertaufkirchen. Dort besuchte der Jubilar auch die Schule und erlernte anschließend in Waldwinkel den Beruf eines Schlossers. Nach der Lehrzeit und seiner Wehrdienstzeit in Bad Reichenhall und Mittenwald war er elf Jahre bei Pumpen Fischer beschäftigt, bevor er ins Kraftwerk Gars wechselte und dort 31 Jahre bis zum Renteneintritt beschäftigt blieb.

Sein zweiter glücklicher Lebensabschnitt begann im Jahr 1964 mit der Heirat mit Margaretha  Reiser, die aus Nesnitz im Egerland stammt. Die  Geburt von Tochter Judith vervollständigte das Eheglück. Seit 1969 lebt der Jubilar Heinrich Böhm mit seiner Familie in Jettenbach. Im Eigenheim kann der Jubilar jetzt gemeinsam mit seiner Gattin den wohlverdienten Ruhestand genießen. Der Garten gehört zum Alltag und besonders der jährliche Urlaub in Südtirol darf nicht fehlen. Mussten diese "Bergtage" wegen Corona um Monate verschoben werden, konnte jetzt gestartet werden.

Als Mitglied beim Schützenverein "Drei Rosen" Jettenbach, bei den Grafengarser Stockschützen, der Feuerwehr sowie der Krieger- und Soldatenkameradschaft ist er sehr beliebt. Mit einem musikalischen Ständchen überraschte ihn die Verwandtschaft an seinem Geburtstag und machten diesen Tag zu einer geselligen Runde. Auch Bürgermeisterin Maria Maier und Pfarrer Alois Stautner gesellten sich zu den Gratulanten und überbrachten ihre Glückwünsche. (fim) Foto: fill

 

 

08.09.2020

Neues Infoblatt "INNFORMIERT"

 

Ab August 2020 wird die Gestaltung und Veröffentlichung des Kraiburger Informationsblattes durch die Fa. Werbetechnik Robeis (Ensdorf 7a, 84559 Kraiburg) übernommen.

Die "INNFORMIERT" erscheint monatlich und kann über folgenden Link auch online abgerufen werden:

 

www.innformiert.de/ausgaben.htm

 

Vereine können ihre Artikel gerne weiterhin kostenlos veröffentlichen lassen. Bitte senden Sie diese direkt an:

 

E-Mail: kraiburg@innformiert.de

Telefonnummer: 08638/886965

 

Das Infoblatt liegt im Gang/Schulhaus (Aufgang zum Kindergarten), im Glockhaus der Grafengarser Kirche, im Gang des Gasthauses Grasser und auch in der Gemeinde kostenlos aus.

 

 

 

August 2020

 

27.08.2020

Josef Heindl bricht Ewigkeitsrekord

Lange Zeit schien der Vereinsrekord im Herren-Einzel der Spielvereinigung unantastbar. Tennis-Ikone Klaus Wasylaszcuk stellte ihn mit zwölf Titeln in den Achtziger- und Neunzigerjahren auf. Bei den kürzlich abgehaltenen Vereinsmeisterschaften wurde dieser Rekord von Josef Heindl gebrochen. Zudem gab es in den weiteren Wettbewerben neue Meister.

So sicherte sich Brigitte Loose im Damen-Einzel erstmals die Meisterschaft. Im Vorjahr noch im Endspiel an Dorothea Cornette gescheitert, ließ Loose der Endspielgegnerin Magdalena Achatz mit eindeutigen Ergebnissen wenig Möglichkeiten, um zu ihrem Spiel zu finden. Die deutliche Siegerin konnte sich noch einen weiteren Titel sichern. Bei den in Gruppenspielen ausgetragenen Damen-Doppel gewann sie zusammen mit Neueinsteigerin Franziska Mußner. Im Herren-Doppel kam es zu einem Endspiel zwischen Stefan Greilinger und Partner Josef Mußner gegen das Duo Hans Voglmaier und Michael Wasylaszcuk. Die Favoriten Greilinger und Mußner siegten in zwei Sätzen. Mit Spannung wurde auch das Endspiel der Herren-B-Runde erwartet. Es trafen mit Neuzugang Hans Sperr und Alexander Spahmann zwei gleichwertig eingeschätzte Spieler aufeinander. Letztlich sicherte sich Sperr erstmals den Titel.

Höhepunkt der Vereinsmeisterschaften sollte das Herren-Einzel zwischen der Nummer eins und zwei im internen Ranking werden. Dabei trafen Josef Heindl und Florian Köbinger aufeinander, die die zurückliegenden acht Meisterschaften unter sich ausgemacht haben – jeder gewann vier Mal, wobei in den vergangenen Jahren Köbinger die Nase vorne hatte. Jetzt schlug der Altmeister zurück. In einem hochklassigen Spiel siegte Heindl. Für ihn war es zugleich der 13. Vereinsmeistertitel im Herren-Einzel für Heindl. Damit löschte er den Ewigrekord von Wasylaszcuk. (psc)

 

 

22.08.2020

Nachruf – Florian Hauner

Der Lebenskreis von Florian Hauner hat sich nun geschlossen. Nach längerer schwerer Krankheit ist er am Samstag, 8. August, im Alter von 78 Jahren zuhause in Jettenbach verstorben. Nach der Trauerfeier im Schlosshof wird seine Urne im Grafengarser Friedhof beigesetzt.

Geboren wurde Florian Hauner am 31. Januar 1942 in Kühnham/Grünthal. Er wuchs dort auf dem elterlichen Hof mit sieben Geschwistern auf, wovon zwei bereits im Kindesalter verstarben. Der "Flori", wie er allseits bekannt war, besuchte die Volksschule in Grünthal und arbeitete anschließend am elterlichen Hof mit. Mit 22 Jahren begann er dann eine Lehre als Maurer bei der Firma Binder in Taufkirchen. Als Maurer-Vorarbeiter war er geschätzt und er blieb dem Bauunternehmen 37 Jahre lang bis zum Eintritt in den Ruhestand treu.

In der Jettenbacher Seeweiherstraße erbaute er sich 1968 ein Eigenheim. Dieses bezog er nach der Hochzeit zusammen mit seiner Frau Marianne, geborene Huber, die er 1972 heiratete. Stolz war er auf seine fünf Kinder, die aus der glücklichen Ehe hervorgingen. Außerdem bereiteten ihm sechs Enkelkinder große Freude, die inzwischen die Familie vergrößerten.

24 Jahre lang, von 1978 bis 2002, war Florian Hauner als Mitglied im Gemeinderat tätig, wo er das Gemeindeleben stark mitprägte. Als geselliger Bürger war der Hauner Flori auch Mitglied in zahlreichen Ortsvereinen. Seine Heimatverbundenheit zeigte er durch die Übernahme vielfältiger, ehrenamtlicher Aufgaben rund um den Friedhof in Grafengars und in der Gemeinde Jettenbach. Bei diversen Bauvorhaben wurde er oft um Unterstützung angefragt und war dadurch über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und unterwegs. So war sein Leben geprägt durch Fleiß, Arbeit und Geselligkeit. Fest verankert und beliebt in Nachbarschaft und Freundeskreis, zog es ihn jeden Mittwoch zu "seinem Stammtisch" in der Bahnhofs-Gaststätte – auch dann noch, als es für ihn aufgrund seiner Krankheit immer beschwerlicher wurde. Geschwächt durch seine Krankheit, verbrachte er zuletzt viel Zeit zuhause und genoss seinen Lieblingsplatz – "sein Bankerl" im Garten hinterm Haus. Nun durfte er heimgehen in den ewigen Frieden. (bac)

 

 

10.08.2020

Schülerehrung in Jettenbach

Die nächste Bürgerversammlung der Gemeinde Jettenbach findet voraussichtlich im September statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung soll auch die Schülerehrung abgehalten werden.

Die Gemeindeverwaltung Jettenbach bittet deshalb alle Schülerinnen und Schüler, die in den letzten zwei Schuljahren einen Schulabschluss unter 2,0 erreicht und noch keine Ehrung erhalten haben, eine Zeugniskopie bis Ende August vorzulegen.

 

 

 

 

 

01.08.2020

Jettenbacher Rat tagt am Donnerstag

Der Jettenbacher Gemeinderat trifft sich am kommenden Donnerstag, 6. August, 19 Uhr, im Schulungsraum zu seiner nächsten Sitzung. Dabei steht unter anderem eine Diskussion zum Planfeststellungsverfahren im Bezug auf die Erneuerung der Eisenbahnüberführung in Aschau auf der Tagesordnung. Außerdem werden sich die Gemeinderäte mit der Bauleitplanung der Stadt Waldkraiburg, genauer gesagt mit dem Bebauungsplan Nr. 69 für das Gewerbegebiet nördlich der Daimlerstraße, befassen. Der Gemeinderat wird in dieser Sitzung überdies eine Familien- und Seniorenbeauftragte bestellen und über die Anschaffung von neuen Geräten für den Spielplatz entscheiden.

 

 

Juli 2020

 

18.07.2020

Bund Naturschutz lädt zum Wasserbüffelfest nach Jettenbach

Zum "Wasserbüffelfest" am heutigen Samstag lädt die Kreisgruppe Mühldorf des Bund Naturschutz (BN) nach Jettenbach ein. Von 11 bis 16 Uhr führen Experten des BN stündlich Besucher durch das Gelände des Weideprojekts im Jettenbacher Talraum. Treffpunkt ist der Aussichtsturm am Rand des Biotops neben dem Weiher am Sportplatz. Die Teilnehmer haben Gelegenheit, Büffel, Seefrosch, Gelbbauchunke, Blutweiderich und andere Arten kennenzulernen.

Die Büffel sind mit einigen Rindern als vierbeinige Landschaftspfleger im Talraum tätig. Ohne deren Fraß und Tritt würde das Tal zuwachsen und sich zu einem Waldgebiet entwickeln. Die Wasserbüffel legen zudem als "Biobagger" beim Suhlen neue Tümpel für Amphibien und Libellen an.

Bei der Veranstaltung grillen Josefine und Matthias Reißaus, die Halter der Büffel und Rinder, Burger und Würstchen und es gibt Kaffee und Kuchen. Zu festem Schuhwerk wird geraten. Die Regeln des bayerischen Hygienekonzepts für Veranstaltungen sind zu beachten. Bei Dauerregen entfällt die Veranstaltung. (re)

 

Juni 2020

 

15.06.2020

Gemeinderat segnet Haushalt für 2020 einstimmig ab

Einstimmig hat der Gemeinderat Jettenbach den Haushalt für das laufende Jahr beschlossen. Der Haushalt hat ein Gesamtvolumen von 1,9 Millionen Euro. Auf den Verwaltungshaushalt entfallen 1,27 Millionen Euro, auf den Vermögenshaushalt 632 000 Euro. Ein Minus von 17 000 Euro im Verwaltungshaushalt wird durch Zuführung aus dem Vermögenshaushalt gedeckt.

Im Finanz- und Investitionsprogramm, das ebenfalls einstimmig gebilligt wurde, sind unter anderem 50 000 Euro für den Kinderspielplatz angesetzt sowie ebenfalls 50 000 Euro für die Erneuerung der Sanitäranlagen in der oberen Etage der Mehrzweckhalle. Bürgermeisterin Maria Maier hofft, dass die Einschränkungen aufgrund der Pandemie weiter gelockert werden können und die Corona-Krise nicht allzu stark auf die Gemeindefinanzen in Jettenbach durchschlägt.

Vor den Haushaltsberatungen hatte das Gremium die Jahresrechnung für 2019 abgesegnet. In diesem Haushaltsjahr konnte die gesetzlich vorgeschriebene Mindestzuführung erreicht werden. 238 500 Euro konnten aus dem Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt zugeführt werden. Der Ansatz im Haushalt hatte bei nur 6000 Euro gelegen. Hauptgründe für dieses Ergebnis waren Minderausgaben und Mehreinnahmen in fast allen Bereichen des Verwaltungshaushalts. Der Vermögenshaushalt schließt mit einem Minus (inklusive Zuführung vom Verwaltungshaushalt) in Höhe von 6000 Euro ab. Dieser Betrag wurde der allgemeinen Rücklage entnommen. Diese sank damit zum Jahresende auf 902 000 Euro. Die Gemeinde konnte 2019 41 000 Euro Schulden tilgen. Der Schuldenstand betrug damit zum 31. Dezember 335 000 Euro. Bei einer Einwohnerzahl von 703 (Stand: 30. Juni 2019) beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung damit 476,53 Euro.

Zum letzten Mal hat der Gemeinderat Jettenbach wegen der Corona-Pandemie in der Mehrzweckhalle getagt. So hat es das Gremium einstimmig beschlossen und damit einem Antrag von Peter Heindl von der Spielvereinigung entsprochen. Die Hygienevorschriften wegen Corona sollen natürlich auch künftig eingehalten werden. Die Mehrzweckhalle wird aber nun wieder für sportliche Aktivitäten genutzt. (hra)

 

 

02.06.2020

Halteverbot an der Hauptstraße?

Über ein Halteverbot entlang der Hauptstraße berät der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 4. Juni, um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle. Weitere Themen sind ein Antrag auf Erlass einer Innenbereichssatzung im Bereich der Seeweiherstraße, die Kriminalitätsstatistik der Polizeiinspektion, das Ferienprogramm, der Kinderspielplatz und die Anschlagtafel am Kinderspielplatz sowie Informationen zum Breitbandausbau und Bauanträge. (hg)

 

 

 

 

Mai 2020

 

20.05.2020

Jettenbach bislang einzig Infektionsfall-freie Gemeinde im Kreis Mühldorf

Jedes Mal, wenn das Landratsamt Mühldorf seine Statusmeldungen zur Corona-Lage veröffentlicht, sticht die Gemeinde heraus. Denn in Jettenbach gibt es bislang keine gemeldeten Corona-Infektionen. Woran kann das liegen? "Uns ist das hier auch schon aufgefallen", berichtet Bürgermeisterin Maria Maier (JWG) gegenüber innsalzach24.de. "Es scheint, als wären wir da eine Art 'gallisches Dorf'. Wir scheinen großes Glück gehabt zu haben und sind sehr dankbar." Eine Erklärung dafür habe sie aber nicht. "Wir haben uns da natürlich auch schon Gedanken darüber gemacht."

Ein Faktor sei zweifellos, dass Jettenbach mit 718 Einwohnern beziehungsweise 78 Einwohner je Quadratkilometer relativ klein ist und auch eine relativ geringe Bevölkerungsdichte hat. Beispielsweise Aschau am Inn hat 3384 Einwohner und 163 Einwohner je Quadratkilometer. Die Kreisstadt Mühldorf am Inn hat 20.323 beziehungsweise 691 Einwohner je Quadratkilometer, Waldkraiburg mit 23.442 Einwohner hat 1088 Einwohner je Quadratkilometer. "Das kann aber nicht die alleinige Antwort sein", betont Maier. "Denn viele Einwohner von Jettenbach arbeiten auch in den größeren Ortschaften, vor allem Waldkraiburg. Außerdem sind unter den örtlichen Arbeitnehmern auch einige Krankenschwestern. Wie gesagt, es scheint vor allem Glück zu sein, aber auch, dass sich alle gut an die Maßnahmen zum Infektionsschutz halten."

"Wir wissen nicht, warum in Jettenbach bislang noch kein Fall aufgetreten ist", erklärt auch das Gesundheitsamt Mühldorf. "Natürlich kann die dünne Besiedelung eine Rolle spielen, ebenso, dass es sich um eine kleine Gemeinde mit wenigen Einwohnern handelt", vermutet man dort. Eine Dunkelziffer, weil eventuell Erkrankungen, wegen eines milden Verlaufs, nicht erkannt wurden und zu Hause auskuriert wurden sei möglich. "Leichte Fälle werden unter Umständen nicht erkannt, da oft weder ein Arzt konsultiert wird noch eine Testung erfolgt." (hs)

 

 

15.05.2020

Baugebiet in Reichweite

In der konstituierenden Sitzung behandelte der neue Gemeinderat die Stellungnahmen zur erneuten Auslegung der zweiten Änderung des Bebauungsplanes "Köllerersiedlung IV". Markus Schmidinger erläuterte den Gemeinderäten die geänderte Planung. Durch Änderung des Aufstellungsverfahrens und durch wesentliche Erleichterungen in Bezug auf die Bebauungsmöglichkeit der Bauparzellen musste der Bebauungsplan erneut ausgelegt werden. Bei dieser erneuten Auslegung wurden vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim Hinweise zum vorsorgenden Bodenschutz gegeben, die in den Plan aufgenommen werden. Da ansonsten keine relevanten Stellungnahmen vorlagen, beschloss der Gemeinderat einstimmig die zweite Änderung.

Zum Thema Baugebiet erkundigten sich Andreas Eicher und Thomas Beham. Bürgermeisterin Maria Maier führte hierzu aus, dass auf Grundlage der neuen Planung eine aktualisierte Kostenschätzung erstellt wird. Der genaue Verkaufspreis soll nach Vorliegen der Ausschreibungsergebnisse ermittelt werden. Die Bauwerber erhalten dann die Informationen. (msc)

 

 

07.05.2020

Gemeinde Jettenbach erhöht Abgaben

Die Gewerbesteuer steigt auf 360 Punkte, die Grundsteuer A auf 400 Punkte. Eine Steuererhöhung – ausgerechnet in Zeiten der Corona-Krise? Es hat sich so gefügt in der Gemeinde Jettenbach. Zum wiederholten Mal war die Kommune nach einer überörtlichen Rechnungsprüfung durch das Landratsamt dazu aufgefordert worden, die Gewerbesteuer und die Grundsteuer A anzuheben. Beide Steuern liegen unter Landes- und Landkreisdurchschnitt. Und die Realsteuerkraft Jettenbachs ist unterdurchschnittlich. Die kleinste Gemeinde im Landkreis kann jeden Euro brauchen.

Derzeit liegt der Hebesatz für die Gewerbesteuer bei 320 Punkten. "Unverändert seit 1978 ist das so", sagte Markus Schmidinger von der Verwaltungsgemeinschaft im Gemeinderat. Der Durchschnittswert im Landkreis: 344. Bürgermeisterin Maria Maier schlug eine Anhebung auf 360 Prozentpunkte vor. Maier und Schmidinger begründeten dies auch damit, dass unter den rund 20 Gewerbesteuerzahlern im Ort die meisten Einzelunternehmer seien. Bis zu einer Anhebung auf 400 Punkte entstehe diesen kein Nachteil, weil sie es mit der Einkommensteuer gegenrechnen können. Alle Gemeinderäte schlossen sich dem Vorschlag Maiers an.

Anders bei der Grundsteuer A, der Grundsteuer für landwirtschaftliche Betriebe. Vor 15 Jahren wurde der Hebesatz von 300 auf 360 Punkte erhöht, liegt aber ebenfalls schon eine Weile unter Landkreisdurchschnitt (386). Einige Gemeinde haben 400, manche sogar 450 Prozentpunkte, berichtete die Bürgermeisterin. Gedrückt wird dieser Schnitt durch die finanzstarke Nachbargemeinde Aschau, die den Landwirten nur 250 Punkte zumutet. 400 Punkte schlug Maria Maier als "angemessen" vor. "Wir wären mittendrin, aber nicht die höchsten. Wir können es uns nicht leisten, Geld zu verschenken." Bernhard Stecher und Peter Holzhammer äußerten sich kritisch zu der Anhebung, wollten eine geringere Erhöhung. Mit sechs gegen drei Stimmen wurde auch diese Erhöhung beschlossen, die ebenfalls rückwirkend zum 1. Januar 2020 in Kraft tritt.

Etwa 60.000 Euro hat die Gemeinde in den vergangenen Jahren über die Gewerbesteuer eingenommen, nur 2017 war es wegen einer Nachzahlung deutlich mehr. Die Grundsteuer A beläuft sich auf 15.000 Euro im Jahr. Die weitaus wichtigsten Einnahmeposten der Kommune ist der Einkommenssteueranteil sowie die Schlüsselzuweisungen des Freistaats. (hg)

 

 

05.05.2020

Nachruf – Richard Maier

Der Lebenskreis von Richard Maier hat sich geschlossen. Schon vor vier Jahren machte sich eine tückische Krankheit bemerkbar, die ihn nicht mehr losgelassen hat. Jetzt hat er den Kampf verloren. Sein Leben war geprägt von der Sorge um seine Familie und durch das Leben in der Gemeinde und der Vereine.

Richard Maier wurde am 21. September 1953 in Lehen bei Allmannsau, Gemeinde Rechtmehring, geboren. Wohl umsorgt wuchs er mit vier Geschwistern auf dem elterlichen Hof auf. Nach dem Schulbesuch erlernte er das Bäckerhandwerk in der Bäckerei Fellner in Haag. Nach der Ausbildungszeit wechselte er in einen Bäckereibetrieb in Hörlkofen, dort bildete er sich zum Meister fort und übernahm die Lehrlingsausbildung in der Bäckerei Schauer. Von 1984 bis zum krankheitsbedingten Ausscheiden im Jahr 2016 war die Waldkraiburger Bäckerei Pötzsch sein Arbeitgeber.

Durch den Erwerb eines Zweifamilienhauses im Jahr 1977 wurde er ein Jettenbacher. Sein glücklicher weiterer Lebensabschnitt startete mit der Hochzeit mit seiner Maria im Jahr 1981. Die Kinder Eva und Richard vervollständigten das Familienglück. Jetzt trauern auch zwei Enkel um ihren geliebten Opa. In seiner Freizeit fand er in den bayerischen Bergen, an den Seen und bei Spaziergängen einen Ausgleich. Der Verstorbene war schon in der Landjugend Rechtmehring in der Vorstandschaft und als Theaterspieler sehr aktiv. Zehn Jahre hat er sich dem Technischen Hilfswerk verpflichtet. Besonders den Feuerwehren fühlte sich Maier zugetan. 30 Jahre lang war er im Vorstand der Jettenbacher Wehr tätig. Für seine Verdienste wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Jettenbach verliert mit seinem Tod einen engagierten Bürger. Schmerzlich war auch, dass die Beerdigung aufgrund der Corona-Bestimmungen nur im engsten Familienkreis stattfinden konnte. (fim)

 

April 2020

 

29.04.2020

Gemeinde will Steuern erhöhen

Die Gemeinde Jettenbach will die Gewerbesteuer und die Grundsteuer A anheben. Die geplante Erhöhung ist Thema in der Sitzung des Gemeinderats am heutigen Mittwoch, 18.30 Uhr, in der Mehrzweckhalle. Mit 320 Punkten liege der Hebesatz bei der Gewerbesteuer derzeit unter dem Landkreisdurchschnitt, sagt Bürgermeisterin Maria Maier. Auf welches Niveau die Steuer angehoben werden soll, war vor der Sitzung noch nicht bekannt. Die Grundsteuer A liegt aktuell bei 360 Punkten. Weitere Themen auf der Tagesordnung betreffen ein Bauleitplanverfahren der Nachbargemeinde Unterreit sowie die Jahresrechnungen 2016 bis 2018. (hg)

 

 

17.04.2020

Öffnungszeiten Wertstoffhof

Der Wertstoffhof ist bis auf weiteres nur am Samstag von 15 bis 16 Uhr geöffnet. Die zusätzliche Öffnungszeit mittwochs entfällt vorübergehend wegen der Corona-Pandemie. Die Gemeinde Jettenbach bittet die Bürger um Verständnis.

 

 

 

 

 

17.04.2020

Wasserbüffel sind wieder in Jettenbach

Sie sind wieder da: Anfang April ist meist der Zeitpunkt, wenn die Wasserbüffel aus ihrem Winterquartier vom Reisererhof der Familie Reißaus bei Oberneukirchen nach Jettenbach "chauffiert" werden. Wasserbüffel zählen hier in den Sommermonaten längst zum "normalen" Alltag. Im Auftrag des Bund Naturschutz sind die Wasserbüffel unbewusst als Landschaftspfleger im Niedermoor tätig. In dem von Graf Toerring zur Verfügung gestellten Talraum erhalten die seltenen Tiere einen artenreichen Lebensraum, denn als sogenannte Bio-Bagger durchforsten sie die Kleingewässer, halten diese damit offen und ermöglichen gefährdeten Libellen und Amphibien geeignete Bedingungen zur Fortpflanzung. Zudem verhindern sie die starke Verbuschung. Fleißig durchstreifen sie nun wieder das Naturschutzgebiet. Dabei sind die oft scheuen Wasserbüffel an manchen Tagen gut zu sehen. (stl)

 

März 2020

 

24.03.2020

Mitteilungsblatt – März 2020

 

Liebe Jettenbacher Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

vorerst bedanke ich mich ganz herzlich bei den Wählern und Wählerinnen für das ausgesprochene Vertrauen, das Sie bei den Kommunalwahlen am 15. März unserem künftigen Gemeinderat und mir gegenüber bekundet haben. Gerne werde ich mich auch weiterhin für die Belange unserer Bürger einsetzen und unsere Gemeinde lebenswert und zukunftsfähig gestalten.

 

Mit der Corona-Krise ist nun das gesellschaftliche Miteinander sehr eingeschränkt. Auch in unserer Region besteht gegenwärtig eine erhöhte Infektionsgefahr. Dabei sind die offiziell ausgesprochenen Maßnahmen zur Eindämmung der höchst ansteckenden Krankheit dringend zu beachten. Künftige Einkaufsfahrten für den täglichen Bedarf sind gezielt und wohl überlegt vorzunehmen. Jeder soll sich und seine Mitmenschen bestens schützen, um die Gefahr von Neuinfektionen zu reduzieren.

 

Aus diesem Anlass möchte die Gemeinde gerne für die älteren Bürger bzw. für die Risikogruppen in unserem Umfeld eine Möglichkeit schaffen, Einkaufsdienste im Verbund mit freiwilligen Helfern anzubieten.

 

Für die Übernahme der Koordination dieser Maßnahme hat sich Frau Monika Hummel bereit erklärt. Die Beschaffung und Auslieferung der bestellten Waren erfolgen über freiwillige Helfer. Konkret heißt das, dass Sie bei der Koordinationsstelle unter nachfolgenden Kontaktdaten Ihre Einkaufswünsche mitteilen können:

 

Tel. Nr.: 08638-67646 von 8.00 bis 18.00 Uhr

Fax Nr.: 08638-85130

E-Mail: koller-vertrieb@freenet.de

 

Den weiteren Ablauf einer Bestellung erfahren Sie direkt über die Kontaktdaten von Frau Monika Hummel.

 

Personen, die sich gerne als Helfer einbringen wollen, sollen sich ebenso bei Frau Hummel melden.

 

Jeder Einzelne hat nun Verantwortung für sich und seine Mitmenschen und so hoffen wir auf Eure Unterstützung, damit wir alle gesund bleiben und die Krise gut überstehen!

 

Ihre

Maria Maier

 

Erste Bürgermeisterin

 

 

23.03.2020

Sinnvoll genutzte Sperrzeit: Der Spielplatz wird jetzt saniert

Gleich doppelt "ausgespielt" hat es sich in der Gemeinde Jettenbach: Im Zuge der Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus musste auch der zentral gelegene Spielplatz am Kriegerdenkmal für alle Besucher, Familien und Kinder gesperrt werden. Die Gemeinde nutzt diese Gelegenheit: Der Spielplatz wird nach langer Zeit saniert und wurde daher an allen Eingängen mit Absperrband und "Zutritt verboten"-Schildern bestückt. (stl)

 

 

 

 

 

 

 

18.03.2020

Hinweis zum eingeschränkten Dienstbetrieb im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg a. Inn

 

Aufgrund des bayernweit ausgerufenen Katastrophenfalls schränkt das Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg a. Inn ab Donnerstag, 19.03.2020 seinen Dienstbetrieb ein.

Bis vorerst Montag, 30.03.2020 sind nur noch vorab telefonisch vereinbarte Termine möglich. Der Haupteingang bleibt verschlossen. Die Verwaltung bittet darum, nicht zwingend erforderliche, persönliche Behördengänge auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Vereinbarte Termine sollten Bürger nur wahrnehmen, wenn sie sich gesund fühlen und sich in den letzten 14 Tagen nicht in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

 

Die wichtigsten Telefonnummern im Rathaus im Überblick:

Zentrale: 08638/9838-0

Geschäftsleitung: 08638/9838-14

Einwohner-/Pass- und Meldeamt: 08638/9838-22

Soziales/Renten: 08638-9838-15

Bauamt: 08638/9838-277

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

 

17.03.2020

Maria Maier ist Bürgermeisterin – Wechsel im Gemeinderat

Mit 90,99 Prozent Stimmenanteil kann Maria Maier auch zukünftig wieder auf dem Bürgermeistersessel Platz nehmen. Über dieses Wahlergebnis zeigt sich Maria Maier sehr glücklich. 9,01 Prozent der Wahlberechtigten schrieben einen anderen Namen auf den Stimmzettel.

Im Gemeinderat ergibt sich jetzt folgender Wechsel: Ausgeschieden sind Ingeborg Kelldorfer, Walter Steiglechner, Peter Holzhammer und Andreas Hummel. Sie werden von Petra Seidl-Britzl, Andreas Eicher, Johannes Bruckmaier und Thomas Beham ersetzt. Den größten Zuspruch der Wähler bekam Franz Wieser. Er erhielt 253 von 2666 Stimmen. Außerdem wurden auf den Stimmzetteln vier andere wählbare Personen genannt. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,3 Prozent. (huc)

 

 

14.03.2020

Wasserversorgung für den Notfall rüsten

 

Die Gemeinde Jettenbach und der Wasserbeschaffungsverband (WBV) Grünthal investieren in eine gemeinsame Trinkwasser-Ersatzversorgung mit Anschluss an den "Zweckverband zur Wasserversorgung der Taufkirchener-Gruppe" und sorgen damit für den Notfall vor. Beide Wasserversorger haben Ende Januar bzw. Mitte Februar 2020 dazu die gemeinsame vertragliche Vereinbarung genehmigt. Das teilt die Gemeinde Jettenbach mit. Die Wasserleitung beginnt am Übergabeschacht der Taufkirchener-Gruppe in Einharting bei Grünthal und verläuft über den Hochbehälter in Grünthal bis zum Hochbehälter Jettenbach in Oberhöhenberg. Die gesamte Länge beträgt rund 3400 Meter, wobei rund 1800 Meter der bereits bestehenden Hauptleitung vom WBV Grünthal einbezogen werden können.

 

Im Normalbetrieb wird diese Leitungstrasse vom Hochbehälter Jettenbach bis zum Hochbehälter Grünthal vom WBV Grünthal als Hauptversorgungsleitung genutzt. Die Baumaßnahme für den Ersatzverbund ist aus Sicht der Gemeinde Jettenbach für die zu sichernde Trinkwasserversorgung zukunftsweisend. Auch von den Behörden wird bereits seit mehreren Jahren auf einen Ersatzverbund gedrängt. Ohne funktionierende Ersatzversorgung wäre die anstehende Sanierung der Quellfassung nicht durchführbar. Zusammen mit dem WBV Grünthal ist die Sanierung der Quellfassung im Jahr 2021 geplant. Während der Sanierungsphase der Quellfassung benötigt die Gemeinde Jettenbach und der WBV Grünthal dann für mehrere Wochen das Trinkwasser der Wasserversorgung der Taufkirchener-Gruppe.

 

Der erste Bauabschnitt von der Kreuzung Haberthal bis zum Hochbehälter Oberhöhenberg mit einer Gesamtlänge von 1080 Meter haben die Gemeinde Jettenbach und der WBV Grünthal gemeinsam in Eigenregie geplant. Die Kosten betragen laut Maria Maier, Bürgermeisterin von Jettenbach, 60000 Euro. Der Rohrleitungsbau hat bereits Ende Februar begonnen. Die betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe können also ihre Feldbestellungen ohne Einschränkungen vornehmen. Der zweite Bauabschnitt verläuft vom Übergabeschacht in Einharting bis zum Hochbehälter in Grünthal und hat eine Gesamtlänge von rund 530 Meter. Zu den Kosten kann Maier noch nichts sagen, eine Förderung stehe in Aussicht. Der Rohrleitungsbau soll voraussichtlich noch im Frühjahr starten. Im Anschluss werden die Hochbehälter in Grünthal und in Jettenbach mit den für die Ersatzversorgung notwendigen Armaturen und Edelstahlleitungen umgebaut.

 

Die Bürgermeisterin und die Verbandsvorsitzenden Martin Seidl und Johann Ortner junior danken allen Grundstückseigentümern für die erhaltenen Leitungsrechte. Die Wasserwarte Andreas Eicher und Tobias Heindl haben sehr zeitaufwendige Unterstützung geleistet, der Zweckverband der Taufkirchener-Gruppe habe den Anschluss der Ersatzversorgung unbürokratisch abgewickelt.

 

 

11.03.2020

Ergebnisse der Kommunalwahl 2020

 

Die Ergebnisse der Kommunalwahl sind nach der Auszählung unter folgendem Link einsehbar:

https://kraiburg.lra-mue.de/de/gde/markt_kraiburg/verwaltungsgemeinschaft_kraibu/kommunalwahl_2020.htm

 

 

 

 

 

 

Februar 2020

 

24.02.2020

Bauplan "Köllerersiedlung IV" geändert

In der letzten Sitzung hat sich der Gemeinderat mit den Stellungnahmen der Behörden und der Öffentlichkeit im Rahmen der öffentlichen Auslegung der zweiten Änderung des Bebauungsplanes "Köllerersiedlung IV" befasst. Die kleineren Anregungen und Anpassungswünsche verschiedener Behörden und Bürger wurden vom Gemeinderat grundsätzlich befürwortet und fließen in die weitere Planung ein.

Mit dem Landratsamt Mühldorf wurde noch während der Auslegungsfrist, wie von der Abteilung Ortsplanung gewünscht, ein Gespräch über die Gestaltung des Bebauungsplanes, in der zweiten Änderung geführt. Das Landratsamt schlug hierbei vor, die Festsetzungen des Geltungsbereiches der zweiten Änderung weitgehend zu verschlanken, um den Bauwerbern eine flexiblere Möglichkeit der Bebauung der Parzellen zu ermöglichen. So wurden die Baugrenzen (Teil des Grundstücks, welches überbaut werden darf) nun nicht mehr für jede Parzelle einzeln festgelegt sondern durch die Abstandsregelung der Bayerischen Bauordnung. Weiter wird nun auch ermöglicht, Wohnhäuser mit zwei Vollgeschossen zu errichten. Nachdem durch diese Planänderungen die Grundzüge der Planung tangiert werden, muss das Änderungsverfahren angepasst und die öffentliche Auslegung nochmals wiederholt werden. (msc)

Alle Dokumente können auf der Unterseite der Bauleitplanung eingesehen werden.

 

 

18.02.2020

Die schöne Aussicht bequem genießen

Knapp 40 Damen und Herren nahmen an der Jahreshauptversammlung des Ortsverschönerungs- und Gartenbauvereins Jettenbach teil. Auf der Agenda stand neben den üblichen Programmpunkten ein Vortrag der Kräuterfachfrau Hildegard Hintereder aus Holzhausen über Wildhecken und Beeren.

Der Kassenbericht von Maria Bichlmaier informierte über Einnahmen und dem aktuellen Vermögen über 8000 Euro. Nachdem keine Mängel der Kassenführung gefunden wurden, riet Prüferin Monika Hummel zur Entlastung der Vorstandschaft, was durch die Vollversammlung einstimmig bestätigt wurde.

Nach der Vorstellung des umfangreichen Jahresprogramms durch Vorsitzende Angela Förster, brachte Axel Strobel die 15 "Bankerl" im Gemeindegebiet zur Sprache. "Einige sind dringend sanierungsbedürftig", befand Strobel und belegte dies mit Fotos. Damit die zahlreichen Wanderer in und um Jettenbach die schöne Aussicht wieder genießen können, sollen die Bänke nun erneuert werden.

Abschließend dankte Bürgermeisterin Maria Maier der Vereinsführung und den Mitgliedern für das Engagement bei diversen Aktionen zur Dorfverschönerung. (cg)

 

 

12.02.2020

Kopf an Kopf bei Formel "S"

Zum Kinderfasching in Jettenbach waren etwa 120 kleine und große Besucher gekommen. Der Spielvereinigung Jettenbach würdig, hatten die Fußballdamen der SG Jettenbach/Gars ein sensationelles Programm organisiert. Am Start der Formel "Spaß" waren Vampire, Clowns, Schlümpfe und allerlei Getier. Erst mittels des Zielfotos konnten die Sieger ermittelt werden. Höhepunkt des Programms war der Auftritt der "Teenies" der Narrengilde Kraiburg. Das Betreuerteam führte Andrea Romaner (Kapitänin der Damenmannschaft) an, die Moderation übernahm Clown Svenja Dörfel. Als beste Masken 2020 wurden die Zwillingsclowns, zwei Babyschlümpfe und ein Burgfräulein prämiert. (cg)

 

 

11.02.2020

Den Ort attraktiv gestalten

Maria Maier kandiert als Bürgermeisterin in Jettenbach: Als Herausforderungen sehe ich nach wie vor, die seit Jahren schwache Finanzkraft unserer Gemeinde durch umsichtige Entscheidungen für die Zukunft zu stärken, unseren Ort attraktiver zu gestalten und gesundes Wachstum zu erzielen. In der Wasserversorgung Jettenbach ist die Zukunft unseres Trinkwassers zu gewährleisten, dazu stehen größere Investitionen an, die in den kommenden zwei Jahren abzuarbeiten sind. Jettenbach voranbringen, nicht nur Bestehendes verwalten, sondern Neues schaffen. Mit der finanziellen Unterstützung des Städebauförderprogramms soll die Sanierung des Ortskerns ermöglicht werden.

Mit dem Ausweis eines neuen Baugebietes soll Lebensraum für Jung und Alt angeboten und attraktiv gestaltet werden. Die Wohnraum-Schaffung dient unter anderem dazu, dass unsere jungen Bürger im Ort bleiben können und bezahlbaren Wohnraum finden. Die Digitalisierung und schnelles Internet sind auch für Jettenbach ein Schwerpunkt-Thema. Projekte, wie zum Beispiel einige Straßensanierungen müssen entsprechend der Dringlichkeit und in Abwägung der künftigen Finanzlage eingeplant werden.

Persönliches: Alter: 65;  Familienstand: verheiratet, zwei Kinder; Beruf: Rentnerin; Hobbys: Sport, Schwimmen, Wandern, die Natur um Jettenbach genießen, Handarbeiten, Gartenpflege, Unternehmungen mit meinen Enkelkindern

 

 

06.02.2020

Ortsvorstellung Jettenbach – Rückblick 2019 & Vorschau 2020

 

Wie hineingeschmiegt in eine Innschleife liegt der Ort Jettenbach, den das Schloss des Grafen Toerring überragt. Es gliedert sich in Schloss, Schlosskapelle und Brauereigelände und ist umgeben von vielen schönen Spazier- und Radwegen.Vom Schloss aus hat man einen guten Blick auf den kleinen Ort mit dem Kriegerdenkmal im barocken Ortskern.

 

Ein Platz für alle

Gleich daran schließt sich der Spielplatz an, der aktuell zu einem Mehrgenerationenplatz umgestaltet wird. Zunächst werden die sicherheitsrelevanten Aufgaben umgesetzt, so hat es der Gemeinderat im letzten November beschlossen. Der Spielplatz soll einen Zaun entlang der Kreisstraße bekommen. Der Bachlauf soll abgesichert werden und nicht mehr einwandfreie Spielgeräte werden ausgetauscht. Neu hinzu kommt eine Bocciabahn, die von vielen Einwohnern schon sehnsüchtig erwartet wird und die dieses Jahr gebaut werden soll. Eine Büchersäule ist bereits vorhanden. Sie ist in einer alten, gelben Telefonzelle untergebracht. Hier kann man seine gelesenen Bücher hineinstellen und andere Bücher dafür auswählen und mitnehmen.

 

Städtebauprojekt für kleine Gemeinden

Jettenbach soll insgesamt noch attraktiver werden. Daher strebt die Gemeinde die Aufnahme in das Städtebauprogramm für "kleine Städte und Gemeinden" an. In einer Voruntersuchung müssen dafür die Zusammenhänge zwischen Ort und Schlossberg aufgezeigt werden. Im nächsten Schritt müssen dann alle anstehenden Aufgaben aufgenommen werden. Dazu gehören zum Beispiel Leerstände, deren Umnutzungen und Perspektiven. Erste Schritte zur Durchführung von vorbereitenden, städtebaulichen Untersuchungen werden bereits eingeleitet.

 

Auch Inn ist ein Thema

Trotz der Nähe des Inns, kennt Jettenbach nur wenig Überschwemmungen, so Bürgermeisterin Maria Maier. Das Schloss und die meisten Siedlungen liegen auf Anhöhen. Das Wasser ist jedoch ein Thema, mit dem sie immer wieder zu tun hat. In der Wasserversorgung wird eine Notversorgung für die Wasserverteilung gebraucht. Für den notwendigen Ersatzverbund wurden im vergangenen Jahr die Weichen gestellt. Die Gemeinde beschloss, den Ersatzverbund über die Trasse Grünthal mit dem Wasserbeschaffungsverband Grünthal zu gehen und in Einharting anzuschließen. Die Baumaßnahme ist heuer geplant.

 

Kindergarten

Bereits umgesetzt werden konnte eine Aufstockung des Personal für den Kindergarten mit zwei Teilzeitkräften: Dies war notwendig, weil der "Landkindergarten" für Kinder ab zwei Jahre vollständig belegt ist.

 

Aktives Vereinsleben

Die Jettenbacher sind sehr aktiv in ihren 19 Vereinen. Einer der Vereine sind die "Freunde von Saint Saturnin". Die Partnerschaft mit dem französischen Dorf wurde erst 2018 anlässlich des 40-jährigen Bestehens groß gefeiert. Der Künstler Helmut Wiedemann fertigte ein aufwändig gemaltes Bild an. Es zeigt den Lebensbaum, ein Gewächs aus Saint Saturnin. Auf dem Baum sind alle Teilnehmer der Partnerschaft zu sehen, französische und deutsche. Er symbolisiert, wie im Laufe der Jahre die Freundschaft zusammengewachsen ist. Die Idee dafür stammt aus dem Dokument zum Freundschaftsbund in dem es heißt, "möge unser Bund wie ein fruchtbarer Baum für ein freies Europa wachsen." Durch die Partnerschaft, die bereits seit 1979 besteht, sind im Laufe der Zeit ganz besondere Freundschaften entstanden. In diesem Jahr besuchen die Jettenbacher die Partnergemeinde Saint Saturnin vom 4. bis 7. Juni.

 

Begegnungsstätte

Ebenfalls ein Ort der Begegnung ist der Obermeierhof in Grafengars. Er befindet sich in einem ökologisch renovierten Bauernhof und ist eine gemeinnützige Einrichtung des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Er bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten etwa für Schullandaufenthalte und Klassenfahrten. (sn)

 

 

06.02.2020

Wir leben gerne in Jettenbach, weil ...

 

Maria Grasser

Wirtin der Bahnhofsgaststätte Jettenbach. "Ich lebe gerne in Jettenbach, weil ich hier geboren bin und mein Geschäft hier habe. Meine Eltern haben beim Graf Toerring gearbeitet. Am 1. Juni habe ich seit 60 Jahren die Gastwirtschaft, die mein Eigentum ist."

 

Rosemarie Hingerl

"Ich lebe gerne in Jettenbach, weil es ländlich ist und weil wir zufrieden sind mit dem Dorf. Es ist noch ein richtiges Dorfleben, wo jeder jeden kennt." (sn)

 

 

05.02.2020

Beliebter Pfadfinder-Lehrgangsort

 

Die Nachfrage ist enorm. Mehr als 16000 Übernachtungen hat der Obermeierhof in Grafengars im vergangenen Jahr verzeichnet. Sehr zur Freude der Verantwortlichen im Trägerverein, dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Freundeskreis Bayern. Dessen Vorstand befasste sich in einer Klausurtagung mit den aktuellen Entwicklungen im Landeszentrum der Pfadfinder in Jettenbach und stellte diese auf der Mitgliederversammlung vor. "Die Auslastung zeigt uns deutlich, wie wichtig der Obermeierhof für unsere satzungsgemäßen Aufgaben im Bereich der Jugendpflege und der Jugendfürsorge ist", betonte Vorsitzender Jan Hoffmann. "Erfreulich ist auch, dass deutlich mehr Gäste aus den Landkreisen Mühldorf, Altötting, Landshut und Rosenheim zu uns kommen – wir entwickeln uns zu einem regionalen Anlaufpunkt für Schullandheimaufenthalte."

 

Schatzmeister Roland Bernhard erläuterte den Haushalt und Jahresabschluss 2018, der es dem Verein ermöglicht hat, all seine laufenden Kosten aus eigenen Mitteln zu bestreiten. Der größte Ausgabeposten war der Kauf des Obermeierhofs und des Hauses Anni. "Die nächste große Maßnahme ist die Erneuerung und Erweiterung der Sanitäranlagen in Haus Anni", kündigte Bernhard an. Er zeigte sich zuversichtlich, dass dieses Projekt im laufenden Jahr umgesetzt werden könne.

 

Geschäftsführer Christoph Baierer informierte über die Entwicklungen des vergangenen Jahres, in dem die Wasserschule in Zusammenarbeit mit der Regierung von Oberbayern aufgebaut und offiziell eröffnet wurde. "Wichtig war uns als Pfadfindern schon immer der Brückenschlag zwischen Jugendverbands- und Schul-Pädagogik", erklärt Baierer. "Mit einer Reihe von Lehrgängen auf dem Obermeierhof erreichen wir inzwischen sehr viele Lehrerinnen und Lehrer aus allen Schularten." Daneben sind natürlich all die anderen Möglichkeiten, von der Kinderfreizeit über die Jugendleiterausbildung bis hin zum Schullandheimaufenthalt unverändert gut nachgefragt. Vorsitzender Hoffmann betonte die Notwendigkeit für das neue Haus Anni "Wir platzen aus allen Nähten, mit über 300 belegten Tagen im Jahr ist eigentlich die Volllast des Obermeierhofs erreicht." Haus Anni mit den zusätzlichen 30 Betten stelle eine wesentliche Entlastung des Angebots dar und mache zudem individuelles Lernen in der Gruppe oder Schulklasse einfacher.

 

Insgesamt sehen die Pfadfinder positiv in die Zukunft, da sich jetzt schon wieder eine gute Belegung für die nächsten beiden Jahre abzeichnet. Als ausgesprochen erfreulich bewertet Baierer, dass es gelungen sei, viele junge Gruppenleiter und Lehrer bei der Umsetzung ihrer Ideen tatkräftig zu unterstützen: "Mit unserer Flexibilität und dem Mut, als Pfadfinder auch mal neue und noch unbekannte Wege zu erkunden, sind wir sehr gut aufgestellt. Und mit der Wasserschule setzen wir inhaltlich einen wesentlichen Schwerpunkt zum Thema Klimaschutz."

 

Die Mitgliederversammlung des Trägervereins hat die Berichte positiv zur Kenntnis genommen und bei den Wahlen folgende Personen im Amt bestätigt: Vorsitzender Jan Hoffmann, Waldkraiburg; Zweiter Vorsitzender Gernot Bischoff, Vaterstetten; Schatzmeister Roland Bernhard, Vaterstetten, Beisitzer Thomas Riedl, Waldkraiburg. (re)

 

 

05.02.2020

"Dream-Team" hellwach

Obwohl einige Mannschaften kurzfristig absagen mussten, war das 16. Burle-Fußball-Tennis-Turnier der Spielvereinigung Jettenbach wieder ein Erfolg. Die Fußballabteilung als Ausrichter freute sich über die hohe Anziehungskraft der Veranstaltung. Dieses Jahr nahm zum ersten Mal ein Team aus Simbach am Inn teil. Kurzfristig wurden die Spielpläne umgestellt.

So spielten die Teams bei den Nichtaktiven nicht wie vorgesehen in zwei Gruppen, sondern jeder gegen jeden. Das "Dream-Team" mit den Spielerinnen Christina Roß, Nina Lorenz, Emmilie Beitzel sowie Christoph Annabrunner setzte sich erfolgreich als Sieger durch. Den zweiten Platz belegten die "geilen Taler Gletscherspalten" mit Moritz Herzog, Julian Schiller und Sebastian Hell vor den "Weißwurstraketen" mit Yannik Mitter, Marco von Hobe, Simon Stettner, Johannes Rosam und Thomas Godl.

Die zwölf angetretenen Teams in der Gruppe "Aktive" spielten in zwei Vorrundengruppen, sowie in Halbfinale und Finale den Sieger aus. Es gewannen die "Unsfoidnixgscheidsei" mit Markus Ohni, Nico Ernst und Andre Vogel. Platz zwei belegte der "Laterndlzug 1" mit Florian Mittermaier, Dominik Fischer und Michael Grassl, vor dem Team "Tennis" mit Josef Heindl, Michael und Stefan Wasylaszcuk. Als Sieger durfte sich außerdem das Team "Fettschleich" aus Reichertsheim mit Markus Huber, Tobias Mangstl, Karl Lehnert und Helmut Meilhammer fühlen. Sie sicherten sich damit den Wanderpokal von Burle-Wirtin Christa Kebinger. (psc)

 

Januar 2020

 

31.01.2020

Bis zu 500 Spiele für die Spielvereinigung

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres der Spielvereinigung ehrte die Fußballabteilung verdiente Aktive. Im Aufstiegsjahr der Damen- und Herrenmannschaft waren dies: Patrick Feulner und Josef Manstetter für jeweils 200 Spiele. Die Vereinsehrennadel in Bronze bekam Florian Mittermaier für 300 Spiele. Mit viel Applaus verbunden war die Überreichung der Vereinsnadel in Gold, die Georg Lackmaier für 500 Spiele im Dress der Spielvereinigung bekam. (psc)

 

 

28.01.2020

Nachruf – Otto Schreiner

Der Lebenskreis von Otto Schreiner hat sich mit seinem plötzlichen Tod geschlossen. Sein Lebensweg führte ihn beruflich rund um die Welt, bevor er seinen Ruhestand in Jettenbach gemeinsam mit seiner Gattin Ingrid genießen konnte. Otto Schreiner wurde am 21. Dezember 1943 in Schwabmünchen geboren. Nach dem Krieg zog die Familie nach Röthenbach an der Pegnitz und später nach Nürnberg, wo er seine Kindheit verbrachte. Schon im Internat in Bamberg träumte er davon, einen Beruf zu ergreifen, der ihn in die ganze weite Welt führen würde. Mit diesem Ziel vor Augen, begann er nach seinem Schulabschluss 1962 im Gut des Grafen Toerring in Jettenbach ein landwirtschaftliches Praktikum, denn er wollte danach tropische Landwirtschaft studieren. In Jettenbach lernte er seine Frau Ingrid kennen. Gemeinsam zogen sie 1966 nach Witzenhausen an der Werra und Otto Schreiner begann dort als einer von 14 Erst-Studenten seine Ausbildung zum Ingenieur an der neu eröffneten Schule für Tropenlandwirte. 1967 heirateten Otto und Ingrid Schreiner standesamtlich in Nürnberg und kirchlich im Dom zu Bamberg. Während des Studiums in Witzenhausen wurde ihr Sohn, Andreas, geboren. 1969 ging die Familie das erste Mal nach Afrika. Sie verbrachten zwei Jahre in Tunesien und Ghana. Dann kehrten sie nach Deutschland zurück und Otto Schreiner setzte sein Studium in Weihenstephan fort, wo er 1974 zum Diplom Agraringenieur für tropische Landwirtschaft graduierte. Er bereiste 138 von 198 Ländern der Erde. Einsätze bei -50° in Sibirien und bei +50° in der Sahara innerhalb eines Monats waren keine Seltenheit. Ab seinem 65. Geburtstag widmete er sich seiner Familie, sowie Haus und Garten in Jettenbach. Als Mitglied des Heimat- und Kulturkreis, dem Gartenbauverein und der Freunde von Saint Saturnin war der Verstorbene sehr geschätzt. Er war sehr vielseitig interessiert und belesen, verfolgte täglich alle Nachrichten aus dem In- und Ausland und diskutierte gern mit seiner Familie, was ihn bewegte. (fim)

 

 

25.01.2020

800 Euro für "BALU"

800 Euro haben die Klopfersinger des Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung in Jettenbach gesammelt und jetzt an Elisabeth Schneider von der Kinderkrebshilfe "BALU" übergeben. Die Organisation betreut 60 vom Schicksal betroffene Familien. Schneider berichtete auch von Familienwochenenden im Irmengardhof in Gstadt, die besonders auch für Geschwister von krebserkrankten Kindern sehr wertvoll seien, und vom Wunschmobil des Roten Kreuzes, mit dem letzte Wünsche von Kranken erfüllt werden.

Foto: Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hans Bruckmaier (links) und die Klöpfler nahmen Elisabeth Schneider (Dritte von links) von der Kinderkrebshilfe "BALU" in ihre Mitte. (fim)

 

 

22.01.2020

Anmeldung im Kindergarten

Am Montag, 27. Januar, sowie Dienstag, 28. Januar, findet im Kindergarten Kunterbunt von 10.30 bis 12 Uhr die Anmeldung für das neue Kindergartenjahr statt. Die Öffnungszeiten richten sich nach dem Bedarf der Eltern. Momentan ist die Bärengruppe von 7.30 bis 14 Uhr geöffnet. Impfheft, U-Heft sowie Personalausweis sind mitzubringen. Falls die Zeiten nicht wahrgenommen werden können, kann ein anderer Termin unter 08638/2099623 vereinbart werden.

 

 

 

22.01.2020

Erste Frau in der Siegerliste

Erstmals in der Geschichte des Peter-Heindl-Cup, dem traditionellen internen Fußball-Hallenturnier der Spielvereinigung, trug sich mit Theresa Perzlmaier eine Damenspielerin in die Siegerliste ein. Zum 14. Mal wurde der Cup der Spielvereinigung ausgespielt. Die Teams setzten sich per Losverfahren aus den teilnehmenden Spielern und Spielerinnen zusammen. Als Sieger ging ein gemischtes Team mit jungen sowie erfahrenen Spielern hervor. Den Wanderpokal sicherten sich Klaus Alt, Ghevdet Hyseni, Theresa Perzlmaier und Sebastian Gottwald. Die Mannschaft um Abteilungsleiter Franz Mußner, Stefan Wasylaszcuk, Georg Lackmaier, Florian Mittermaier und Besnik Hyseni landete auf dem zweiten Platz. Und Sportwart Klaus Alt trug sich – mit unterschiedlichen Teams – zum dritten Mal in die Siegerliste ein. (psc)

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

Grünthaler Straße 14

84555 Jettenbach

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