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2018

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April 2018

 

23.04.2018

Vereinsfahne von 1959 retten

Während viele Vereine mittlerweile große Probleme bei der Findung ihrer Funktionärsriegen haben, hatte Jettenbachs Bürgermeisterin Maria Maier als Wahlleiterin bei der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins "Drei Rosen" leichtes Spiel. In Rekordzeit konnte sie die Wahl abwickeln.

Alle bisherigen Vorstandsmitglieder stellten sich ausnahmslos zur Wiederwahl (1. Schützenmeister: Franz Wimmer; 2. Schützenmeister: Klaus Wasylaszcuk; Schatzmeister: Sylvia Sieghart; Schriftführer: Rebecca Jonda; 1. Beisitzer: Robert Lorenz; 2. Beisitzer: Johannes Reindl). Der knapp über 100 Mitglieder zählende Traditions-Schützenverein kann dadurch mit bewährten und engagierten Funktionären eine der wichtigsten Aufgaben in der nächsten Amtsperiode angehen.

Die Neuanfertigung oder Reparatur der sich im schlechten Zustand befindlichen Vereinsfahne von 1959 war neben der Vorstandswahl das zentrale Thema der Versammlung. Eine Neuanfertigung würde die finanziellen Möglichkeiten des Vereines übersteigen, stellte Schützenmeister Franz Wimmer dar. Deshalb lag der Schwerpunkt in der Diskussion, wie man zusätzliche finanzielle Mittel generieren kann, um zumindest eine Reparatur zu ermöglichen. Einige Vorschläge aus der Versammlungsrunde werden aufgegriffen und in nachfolgenden Sitzungen auf ihre Umsetzungsmöglichkeiten geprüft.

Der Schützenmeister verkündete in seinem Bericht auch die Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft 2017. In der Kategorie Luftgewehr konnte sich Johannes Reindl den Titel sichern. In der Kategorie Luftpistole holte sich Georg Reindl die Vereinsmeisterschaft. Den Titel des Schützenkönig sicherte sich ebenfalls Reindl. Beide Titel (Luftgewehr und Schützenkönig) bei der Jugend gingen an Fabian Bruckmaier.

Wimmer freute sich auch über den Zusammenhalt eines harten Kern von Mitgliedern, der sowohl an den Schießabenden, wie auch bei Veranstaltungen den Verein repräsentiert und mit Leben erfüllt. Die Lebendigkeit des Verein zeigte auch Jettenbachs Bürgermeisterin in ihrem Grußwort auf. (psc)

 

 

16.04.2018

KSK: Jahreshauptversammlung mit Ehrungen

Kürzlich fand in der Gaststätte Grasser die Jahreshauptversammlung der KSK Jettenbach/Fraham statt. Vorstand Anton Schatzeder begrüßte neben den erschienen Mitgliedern und Vereinsvorständen besonders die 1. Bürgermeisterin Maria Maier und Ihren Stellvertreter Franz Wieser.

Nach dem Totengedenken,  das den Verstorbenen des letzten Jahres , Alois Sax, ehem. Bgm. Alfons Obermaier, Seb. Knollhuber, Pater J. Stemmer, Englbert Stecher und Franz Greilinger gedachte, folgte eine Jahresrückschau des Vorstandes. Hauptpunkte waren die Beteiligung an dem gemeinschaftlichen Maibaumaufstellen der Jettenbacher Vereine und das alljährliche Totengedenken am Kriegerdenkmal im November. Ebenso die Teilnahme an der Fahrzeugsegnung der FFW Jettenbach.  Eine Reihe  älterer Mitglieder wurden zum  Geburtstag besucht und ihnen dabei mit einem Präsent gratuliert.

Nach dem anschließenden erfreulichen Kassenbericht von Karl-Heinz Hipoltsteiner und der Entlastung der Vorstandschaft, wurden die  Ehrungen für langjährige Vereinsmitglieder vorgenommen.  Leider konnte ein Teil dieser Personen wegen Erkrankung nicht persönlich erscheinen. Für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Georg Moser (60), Babist Bibinger (55), Günther Garreis (50),  Johann Hauner (50), Klaus Obirei (50), Jakob Bichler sen. (45)  und Wolfgang Jonda (45). Als langjährige Sammler für die "Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V." erhielten eine Urkunde Hr. Michael Kufner und Christian Maier, jeweils 15 Jahre und Franz Gassenhuber für 10 Jahre unermüdlichen Fleiß.

Als erfreulich ist hierzu anzufügen, dass bei der diesjährigen Sammlung das Ergebnis der Vorjahre deutlich übertroffen wurde. Nach einem ausführlichen Dank an die Gemeinde, den Mitgliedern, Helfern und Gönnern des Vereines schloss der Vorstand die Versammlung. (as)

 

 

14.04.2018

Pfarrei: Ehrenamtliche zum Essen eingeladen

Der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung der Kuratie haben alle, die für die Pfarrei ehrenamtlich tätig sind, zu einem Essen in die Gaststätte Grasser eingeladen. Etwa 50 Personen folgten der Einladung. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johann Bruckmaier kündigte an, dass die Einladung anstelle des Pfarrausflugs voraussichtlich jedes Jahr stattfindet. Als nächster Termin ist der 24. April 2019 im Gespräch. (ste)

 

 

 

 

 

 

06.04.2018

Tennisabteilung wartet mit stabilem Hoch auf

 

13 Punkte standen auf der Tagesordnung der Tennisabteilung in der Spielvereinigung bei der Jahreshauptversammlung. Diese waren in 130 Minuten abgehandelt. Das Fazit der Berichte lautete: Das stabile Hoch der Abteilung hält weiter an. Die Mitgliederzahl ist mit 128 auf dem Höchststand.

 

Eine fast unveränderte Führungscrew wird sich den Herausforderungen der Zukunft stellen. Dabei ist die Sparte gut aufgestellt, wie sich aus den Tätigkeitsberichten der Abteilung, der Jugendleitung, der Mannschaftsführer und des Kassenwartes entnehmen ließ. Die positive Entwicklung der Abteilung würdigte auch Spielvereinigung-Vorstand Peter Heindl. Man merkt, "dass die federführenden Leute mit Herzblut und Leidenschaft dabei sind und dies steckt an", so Heindl, der Kassier Thomas Loose als die Seele der Abteilung bezeichnete. Stellvertretender Abteilungsleiter Alex Spahmann, der als Versammlungsleiter agierte, beleuchtete das zurückliegende Vereinsjahr mit den Schwerpunkten Terrassenbau, Kinderspielplatzecke, Wegebau, Ausstattung des Tennisheims sowie das kurzfristige Beheben des beträchtlichen Windschadens an den Zäunen der Anlage. Er sparte dabei nicht mit Lob für die immense Eigenleistung der Mitglieder bei den Baumaßnahmen.

 

Für das bevorstehende Vereinsjahr kündigte er die Renovierung des Übungs-Wandplatzes durch eine Pflasterung mit späterer Abdeckung sowie einige Arbeiten am Tennisheim an. An den gesellschaftlichen Veranstaltungen wie den offenen Monats-Frühschoppen im Winterhalbjahr, dem Sommerfest, der Oktoberfestparty und dem Watt-Turnier wird festgehalten. Auch will man wieder an die sehr erfolgreiche letzte Punktspielsaison, die mit Meisterschaften und Spitzenplätzen endete, in der neuen Medenrunde 2018 anknüpfen. Es wurden wieder vier Teams – drei Herren- und eine Damenmannschaft gemeldet. Ein Trainingslager in Pula, Kroatien soll die Grundlage für ein gutes Abschneiden legen.

 

Optimismus war auch dem Bericht von Jugendleiter Thomas Thaler zu entnehmen. Die Nachwuchsarbeit wird weiter forciert, die Rahmenbedingungen wie Equipment und Übungsleiter wurden geschaffen. Man will den Kindern mit gezielterem Training und reichlich Spaß den Tennissport vermitteln. Einzige Wermutstropfen in der Versammlung, in deren Mittelpunkt auch Neuwahlen standen, waren die Verabschiedung des technischen Leiters Georg Reindl, der 18 Jahre hervorragende Arbeit leistete.

 

Die Neuwahlen der Jettenbacher Tennisabteilung ergaben nur eine Änderung: Erster Abteilungsleiter Stefan Greilinger, Stellvertreter Alex Spahmann, Kassenwart Thomas Loose, Schriftführerin Dorothea Cornette, Sportwart Denis Reiter, Technischer Leiter Josef Köbinger (neu), Jugendleiter Thomas Thaler. (psc)

 

März 2018

 

29.03.2018

Kontinuität in Pfarrgemeinde

Im Pfarrgemeinderat gab es durch die Wahl keine personellen Veränderungen. Deshalb blieb auch die Verteilung der verschiedenen Ämter weitgehend gleich. In der konstituierenden Sitzung wurden Johann Bruckmaier als Erster Vorsitzender, Marianne Knollhuber als Zweite Vorsitzende und Konrad Pfaffenberger als Schriftführer bestätigt. Johann Bruckmaier, Gabriele Hilpoltsteiner und Brigitte Knollhuber vertreten die Kuratiegemeinde im Pfarrverbandsrat. In den Dekanatsrat werden Johann Bruckmaier und Kevin Sommer abgeordnet.

Die Sachausschüsse wurden wie nachfolgend besetzt: karitative und soziale Dienste übernehmen Renate Englmaier, Renate Gottwald und Gabriele Hilpoltsteiner, Konrad Pfaffenberger ist Ansprechpartner für Asylsuchende in der Gemeinde. Für Liturgie und Familiengottesdienste sind Maria Bichlmaier, Renate Gottwald, Brigitte Knollhuber und Konrad Pfaffenberger zuständig. Den Bereich Erwachsenenbildung übernehmen Renate Englmaier, Maria Bichlmaier und Gabi Hilpoltsteiner. Jugendbeauftragter ist Kevin Sommer, für die Öffentlichkeitsarbeit ist Konrad Pfaffenberger und für den Bereich Mission-Entwicklung-Frieden Brigitte Knollhuber verantwortlich. (re)

 

 

17.03.2018

Eine verlässliche Bank

"Als einen guten Haufen, der ständig auf Achse ist", bezeichnete Bürgermeisterin Maria Maier die Damen der Frauengemeinschaft bei der Jahresversammlung. Auf dem Programm standen auch Neuwahlen. Die amtierende Vorstandschaft kandidierte für weitere drei Jahre: Christa Obermaier (Vorsitzende), Renate Gottwald (Stellvertreterin), Monika Hummel (Schatzmeisterin) und Inge Kelldorfner (Schriftführerin). Zu Beisitzern wurden Martina Geck, Lisbeth Beham und Anneliese Bruckmaier bestellt.

Von einem kleinen Plus konnte Schatzmeisterin Hummel berichten. Der neue Kassenstand weist rund 5 900 Euro aus. Die Kassenprüfer Marianne Hauner und Renate Engl maier bestätigten eine tadellose Abrechnung. Nach dem Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden Christa Obermaier lobte Bürgermeisterin Maria Maier die vielseitigen Aktivitäten der Frauengemeinschaft. Sie forderte die Damen auf, beim Dorffest anlässlich der 40 Jahre währenden Freundschaft mit der französischen Partnergemeinde St. Saturnin mitzuhelfen. "Unverzichtbar sind die vielen Handreichungen und Kuchenspenden der Interessensgemeinschaft", so Maier. Peter Heindl, Vereinssprecher der Dorfgemeinde, bezeichnete die Damen als "super aktiv" und als "verlässliche Bank". Einen Blumengruß gab es für die "Herbergsmutter" Maria Grasser von der Bahnhofsgaststätte Grasser. (cg)

 

 

12.03.2018

Jettenbach feiert: Einweihung des neuen Gerätewagens

Von den ersten Gesprächen bis zur Anschaffung hat es viele Jahre gedauert, umso größer ist die Freude über das neue Fahrzeug, das im Oktober in Dienst gestellt und gestern ganz offiziell an die Jettenbacher Feuerwehr übergeben wurde. Der Gerätewagen Logistik ersetzt ein 36 Jahre altes Löschfahrzeug.

Nach einem Gottesdienst und einem Festzug zum Gemeindezentrum nahm Pater Ullrich Bednara die Fahrzeugsegnung vor (2. Foto). Bürgermeisterin Maria Maier, die Kommandant Thomas Beham (1. Foto) einen symbolischen Schlüssel überreichte, betonte, dass es sich bei der Anschaffung nicht um Luxus, sondern um eine Notwendigkeit handle. Es gehe darum, die Leistungs- und Einsatzfähigkeit der Feuerwehr zu erhalten. Rund 75 000 von insgesamt 131 000 Euro musste die Gemeinde dafür aufwenden. 15 000 Euro schoss der Feuerwehrverein um Vorstand Richard Maier zu, fast 40 000 Euro der Freistaat Bayern.

Das neue Fahrzeug ist kein reines Löschfahrzeug mehr, es trägt vielmehr der Tatsache Rechnung, dass Feuerwehren heute in vielen Einsatzbereichen gefordert sind. "Das ist unser Werkzeugkasten, mit dem wir arbeiten dürfen und müssen", sagte Kommandant Beham, dessen Sohn Fabian das Fahrzeug als Pate taufte und eigens ein kleines Gedicht vorbereitet hatte.

Dank des Rollcontainersystems decke das neue Fahrzeug, das mit dem Feuerwehrführerschein gefahren werden kann, viele Einsätze ab, so Kreisbrandmeister Anton Bruckeder, der die Kreisbrandinspektion vertrat. Die Jettenbacher Wehr sei damit sehr flexibel und zusammen mit dem bestehenden Löschfahrzeug LF 8 für die nächsten Jahrzehnte gut aufgestellt. Der Gerätewagen könne auch bei Großschadensereignissen als Versorgungsfahrzeug eingesetzt werden. (hg)

 

 

09.03.2018

Der neue Gerätewagen ist da

Da kommt Freude auf bei der freiwilligen Feuerwehr in Jettenbach: Der neue Gerätewagen Logistik (GW-L1) ist da. Am Sonntag wird er mit einem Fest offiziell in Dienst gestellt. Der Gerätewagen Logistik (GW-L1), ein Iveco Daily Fahrgestell mit einen Aufbau der Firma BTG aus Görlitz, ersetzt das 36 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug LF8.

Um auf verschiedene Einsatzszenarien flexibel reagieren zu können, ist die Ausrüstung auf Rollcontainer verstaut. Je nach Anforderung können folgende Rollcontainer über eine Ladebordwand im Kofferaufbau verladen werden: Rollcontainer Notstromversorgung mit Ausrüstung zur Einsatzstellenbeleuchtung, Rollcontainer mit 500 Meter B-Schlauch, Rollcontainer Löschgeräte, Rollcontainer Hochwasser, Rollcontainer Technische Hilfeleistung-Öl, Rollcontainer Tragkraftspritze. Für eine schnelle und unkomplizierte Einsatzstellenbeleuchtung ist in den Kofferaufbau des GW-L1 ein automatischer Lichtmast verbaut.

Die gesamten Beschaffungskosten für Fahrgestell, Aufbau, Rollcontainer, Tragkraftspritze und diverse Gegenstände zur Komplettierung der Ausrüstung, beliefen sich nach Angaben der Feuerwehr auf 131 000 Euro. Die Zuschüsse des Freistaates Bayern betrugen für das Fahrzeug 33 600 und für die Tragkraftspitze 4 700 Euro. Um die Kosten für die Gemeinde Jettenbach weiter zu senken, beteiligte sich der Feuerwehrverein mit 15 000 Euro, sodass die Kommune am Ende 77 700 übernehmen musste.

Das alte Löschgruppenfahrzeug wurde über eine öffentliche Verwertungsplattform an einen Bastler verkauft, der dem Fahrzeug ein "zweites Leben" als Wohnmobil schenken will. Der Erlös aus dem Verkauf beträgt rund 3 000. (re, hg)

 

 

07.03.2018

Ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft

Ganz im Zeichen des 40. Jubiläums der Verschwisterung beider Gemeinden stand die Jahreshauptversammlung der Freunde von Saint Saturnin in Jettenbach e.V. im Gasthaus Grasser. Von 24. bis 28. August wird der Besuch der französischen Freunde in Jettenbach erwartet.

Generalsekretärin Sabine Sax blickte auf ein ereignisreiches Jahr 2017 zurück. Neben der Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen erwähnte sie besonders das Weinfest mit Bouleturnier und die Beteiligung am Jettenbacher Ferienprogramm, bei dem 25 Kinder im Bruckmaier-Hof in Grafengars bestens betreut wurden. Sie erinnerte auch an die Beerdigung von Bürgermeister Alfons Obermaier, an der Bürgermeister Christian Pailloux mit einer Abordnung aus der Partnergemeinde teilnahm. Mit Geistlichem Rat Pater Josef Stemmer hat der Verein im vergangenen Jahr eine weitere Persönlichkeit verloren, die sich für die Gemeindepartnerschaft engagierte. Trotz der Todesfälle stabilisierte sich die Mitgliederzahl dank einiger Neueintritte auf über 190.

Sabine Sax wies auf die erst seit Kurzem online gestellte Website des Vereins hin, die man über die Jettenbacher Gemeinde-Homepage und unter http://www.jettenbach-saintsaturnin.de erreicht. Darin sind bald alle Termine aufgeführt.

Höhepunkt der Jubiläumsfeier ist der Festakt am 25. August im Pfadfinderhof in Grafengars. Dort ist am 26. August ein gemeinsames Picknick nach dem Gottesdienst geplant. Die Gestaltung am 27. August ist noch offen. Es gibt aber schon Ideen für verschiedene Ausflugsziele in der näheren Umgebung. Eine Festschrift ist in Arbeit, als Fortsetzung der ersten Chronik 1998. Eine Gruppe hat schon Vorarbeit geleistet, Richard Wagner hat ein eigenes, originelles Jubiläums-Logo entworfen. Eine Herausforderung wird die Unterbringung der zahlreich erwarteten Gäste. Erste Gastgeberfamilien haben sich schon gemeldet. Weitere Gastgeber werden noch gesucht. Das bevorstehende Jubiläum ist auch eine gute Gelegenheit für Interessenten in Jettenbach und Umgebung, dem Verein beizutreten. (re)

 

 

07.03.2018

Rosa Wolken am Himmel der Frauengemeinschaft

 

Im März 1978 von 45 Frauen gegründet, feierte dieser Tage die Jettenbacher Frauengemeinschaft ihr 40-jähriges Bestehen. Heute zählt der Verein 86 Mitglieder. Hervorgegangen ist die Gruppierung zum Teil aus den von Elvira Schreiner geleiteten Turnstunden. Unter Leitung der ehemaligen Kreisrätin, deren Stellvertreterin Christa Obermaier sowie Ernie Döbrich und Gertrud Obermaier – sie leiteten die Nachmittagsgruppe – führten die Damen bis Dezember 1985 die Interessengemeinschaft. Schreiner hatte erstmals im September 1985 das später legendäre "Haberthalerfest" organisiert. Aus den Erlösen konnten 3 700 Mark an das nachfolgende Führungsteam übergeben werden.

 

Vor 30 Jahren wurde die Frauengemeinschaft ins Vereinsregister eingetragen. Der Verein gilt seither als gemeinnützig. Christa Obermaier, Amalie Kinzner, Marianne Meyer und Josefine Kufner haben vor 30 Jahren die Gründungsvorstandschaft (bis Mitte der 1990er-Jahre) gebildet. Heute wird die Vorsitzende Christa Obermaier von Renate Gottwald (Zweite Vorsitzende), Monika Hummel (Kassier) und Inge Kelldorfner (Schriftführerin) und einigen Beisitzerinnen unterstützt (2. Foto). Eine wichtige Rolle bei der Entstehung des rührigen Vereins und der Zusammenkünfte der Frauen hat außerdem die damalige Ortsbäuerin Marianne Knollhuber gespielt.

 

Die Vorsitzende schaute in einer Feierstunde auf die Geschichte des Vereins zurück. Untermalt wurde der Rückblick mit Bildern der vergangenen 40 Jahre, die Martina Geck mit einem Team vorbereitet hatte. Immer wieder konnten die engagierten Frauen durch verschiedene Aktionen und Veranstaltungen Einkünfte erzielen, die sie für die gute Sache spendeten. Insgesamt dürften sich die Spenden auf mehr als 40 000 Euro summieren. Die 2 000 Euro für die Reparatur des Fronleichnam-Himmels, 1 000 Euro für die Fahne der Landjugend oder 500 Euro für das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes stehen stellvertretend für viele andere Spenden. Mehrfach unterstützten die Frauen Hospizvereine und den Kindergarten Kunterbunt (3. Foto).

 

Die Vorsitzende berichtete von dutzenden Ausflügen und Theaterfahrten. Gemeinsam mit dem Gartenbauverein ging es bis nach Sizilien, Paris oder Stockholm. Als Überraschungsgast brachte die Kraiburger Teeniegarde ordentlich Schwung in die Feierstunde. Die "Mädels" wurden nur durch die Raumgröße eingeschränkt. Und am Ende sickerte ein Vorhaben der jüngeren Damen durch. Von einem Galaball 2019 wurde hinter vorgehaltener Hand getuschelt. Das wäre nach Jahren der Stille im Faschingstreiben ein wohltuender Paukenschlag im Jettenbacher Ortsgeschehen. (cg) Fotos: cg, ste

 

 

05.03.2018

Gott zum Gruße, liebe Jettenbacher

 

Hoher Besuch beim Heimat- und Kulturkreis: In historischer Gewandung entführte "Magdalena Gräfin zu Törring-Jettenbach" alias Ulrike Zöller entführte die Versammlung in die Renaissance-Zeit. "Gott zum Gruße, liebe Jettenbacher" – mit diesen heute unüblichen Worten wandte sich die von der BR-Moderatorin Ulrike Zöller gespielten Magdalena Gräfin zu Törring-Jettenbach an die Versammlung. In feinen Stoffen der Renaissance gewandet besuchte die Geborene von Tannberg die Jahreshauptversammlung des Heimat- und Kulturkreises.

 

Die erste Vorsitzende des engagierten Vereins, Elvira Schreiner, freute sich über die zahlreichen Besucher. "Wir haben heute tatsächlich 50 Prozent unserer Mitglieder zur Versammlung locken können", so die Vorsteherin. Im umfangreichen Jahresrückblick berichtete Schreiner von zahlreichen Aktionen des Vereins. Neben den eigenen größeren Veranstaltungen, "Singa und Gspuit", und dem Schlosskonzert mit Eva Barbarino habe sich der Verein in beinahe allen Ortsaktionen und vielen überregionalen Veranstaltungen engagiert.

 

Umfangreich und bis in die letzte Kommastelle hatte die Schatzmeisterin Maria Maier den Kassenbericht aufbereitet. Die Bürgermeisterin unterstützt seit Jahren den Heimat- und Kulturverein. Sie berichtete über die Mehrung des Kassenbestandes auf nunmehr über 11 000 Euro.

 

Am Ende der Veranstaltung hat sich die in authentischer Gewandung gekleidete und frisierte "Magdalena Gräfin zu Törring-Jettenbach", alias Ulrike Zöller den Anwesenden vorgestellt. Sie berichtete von seidenen Stoffen und Gewändern, Hüten, Schals und exotischen Hölzern in Jettenbach Anfang des 16. Jahrhunderts. Als besonderen Schatz wurden seiner Zeit Gewürze gehandelt. Die Gräfin stellte eine Besonderheit dieser Zeitepoche dar. Wieder verheiratet oder ins Kloster gesteckt wurden Witfrauen seiner Zeit. Bei Magdalena war das anders. Sie durfte die Führung der Geschäfte sowie die Erziehung der eigenen Kinder übernehmen. Der von ihr penibel aufgezeichneten Buchführung geschuldet, kann man noch heute in den damaligen Alltag der Herrschaft in Jettenbach blicken.

 

Magdalena von Törring-Jettenbach, Geborene von Tannberg Veit, lebte von 1461 bis 1553. Zum Ende der Darbietung prostete Zöller, alias Magdalena zu Törring-Jettenbach, den knapp 30 Versammlungsbesuchern mit Wein aus Jettenbacher Anbau zu. "Gehabt Euch wohl, Ihr Jettenbacher", verabschiedetete sie sich von der illustren Versammlung. (cg)

 

 

02.03.2018

Pfarrgemeinderatswahl - 47 Prozent Beteiligung

Von 33 Prozent im Jahr 2014 ist Dank Briefwahl auch in der Kuratie Jettenbach die Wahlbeteiligung bei den Pfarrgemeinderatswahlen deutlich – auf 47 Prozent – gestiegen. Folgende acht Mitglieder wurden in den Pfarrgemeinderat gewählt (Reihenfolge nach Anzahl der Stimmen): Renate Englmaier, Konrad Pfaffenberger, Brigitte Knollhuber, Johann Bruckmaier, Renate Gottwald, Gabriele Hilpoltsteiner, Kevin Sommer, Maria Bichlmaier. Die Zusammensetzung des Pfarrgemeinderates ist damit gleich geblieben. Die konstituierende Sitzung, in der die Aufgaben verteilt werden, findet am Montag, 19. März, um 19.30 Uhr im Pfarrhof statt. (re)

 

 

 

 

01.03.2018

Wertstoffhof - Grüngut und Altmetall anliefern

Der Wertstoffhof in Jettenbach öffnet in diesem Jahr erstmals am Samstag, 17. März. Es gelten für 2018 folgende Öffnungszeiten: 17. bis 31. März samstags von 15 bis 16 Uhr, 1. April bis 31. Oktober mittwochs von 18 bis 19 Uhr und samstags von 15 bis 16 Uhr sowie 1. bis 30. November samstags von 15 bis 16 Uhr. Angeliefert werden können nur Grüngut und Altmetall. Wie bisher ist auch für 2018 ein Kostenbeitrag von 15 Euro am Wertstoffhof Jettenbach oder in der Gemeindeverwaltung zu leisten, wie Petra Furtner von der Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg mitteilt. (re)

 

Februar 2018

 

21.02.2018

Neue Vorstandschaft der Landjugend

Die Katholische Landjugend Jettenbach hat in der Jahreshauptversammlung eine neue Vorstandschaft gewählt. Dem neuen Führungsteam gehören (Bild, von links) Fabian Bruckmaier (Zweiter Vorsitzender), Sebastian Gottwald (Beisitzer), Svenja Dörfel (Schriftführerin), Christoph Saller (Vorsitzender), Elisabeth Bichlmaier (Zweite Vorsitzende), Silvia Bruckmaier (Vorsitzende) und Robert Saller (Kassierer) an. Als Jugendvertreter wurde Kevin Sommer bestimmt. Als nächstes steht am 30. März der Jugendkreuzweg-Gottesdienst an. Die KLJB Jettenbach hat auch wieder die Termine Osterkerzenverkauf, Aktion Rumpelkammer, Mini-Brot-Aktion, Gartenfest, Ferienprogramm, Seniorennachmittag und "Wir warten aufs Christkind" auf dem Plan. "Nachwuchssorgen haben wir keine, da 2017 ein starker Jahrgang war und wir acht neue Mitglieder haben", freut sich Vorsitzende Bruckmaier. "Wir haben 2017 zum Teil unser kleines Landjugendheim selber renoviert – mit Hilfe von Mitgliedern der Gemeinde und der Gemeinde selbst", berichtet sie. (re)

 

 

21.02.2018

Aktuelles aus dem Gemeinderat

 

Satzung wird aktualisiert

Der Gemeinderat Jettenbach hat die Wasserabgabensatzung der Gemeinde aktualisiert. Bürgermeisterin Maria Maier sagte, diese sei seit rund 20 Jahren nicht aktualisiert worden. Dies solle nun nachgeholt werden. Aus ihrer Sicht machten die Änderungen die Satzung besser verständlich. Der Gemeinderat beschloss die Änderung der Satzung ohne Gegenstimmen.

 

Umbau der Toiletten angedacht

Bürgermeisterin Maria Maier hat den Gemeinderat darüber informiert, dass es aus ihrer Sicht nötig sei, die Toiletten im Schulhaus umzubauen. Auch ein Behinderten-WC solle dann gebaut werden. Sie vertrat die Auffassung, die Erneuerung solle "einmal gescheit" vorgenommen werden. Sie werde den Gemeinderat über den weiteren Fortgang informieren.

 

Wlan für den Sportplatz?

Bürgermeisterin Maria Maier hat über die Möglichkeit informiert, Fördermittel für ein öffentliches Wlan-Netz am Sportplatz zu bekommen. Das sogenannte Bayern-WLAN wird von der bayerischen Staatsregierung gefördert. Die monatlichen Beiträge müsse die Gemeinde aber selbst tragen, erläuterte Maier dem Gemeinderat. Sinnvoll sei öffentlich zugängliches Wlan aus ihrer Sicht am Sportplatz und für das Feuerwehrhaus. Ein Beschluss wird allerdings erst in einer kommenden Sitzung ergehen.

 

Änderung für eine Parzelle

In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat eine Änderung der Außenbereichssatzung für die Waldrandsiedlung vorgenommen. Für eine einzelne Parzelle, die bebaut werden soll, ist somit ausnahmsweise eine Wandhöhe von 6,25 Metern anstatt fünf Metern möglich. Markus Schmidinger vom Bauamt der Gemeinde sagte, durch die Änderung könne sich der Bau harmonischer ins Gelände einfügen. Die Parzelle liegt offenbar in einer Senke. Der Gemeinderat stimmte ohne Gegenstimmen zu.

 

Rat schaut den Nachbarn zu

Der Gemeinderat hat sich mit zwei Bauleitplanungen von Nachbarkommunen beschäftigt. In beiden Fällen hatte das Jettenbacher Gremium keine Einwände. Es handelte sich erstens um eine Bauleitplanung der Stadt Waldkraiburg, die ein allgemeines Wohngebiet zu einem Mischgebiet umwandeln möchte. Bürgermeisterin Maria Maier und Markus Schmidinger von der Verwaltung sahen keine Einwände für Jettenbach. Ebenso war die Auffassung für eine Bauleitplanung der Gemeinde Aschau. Einer Änderung des Flächennutzungsplanes und der Aufstellung des Bebauungsplanes "Am Wiesengrund II" stand aus Sicht des Jettenbacher Gremiums nichts im Wege.

 

Stromvertrag für Gemeinde

Der Gemeinderat hat beschlossen, dass die Gemeinde an einer Bündelausschreibung für die Lieferung von Strom teilnimmt. Die Kommunalberatung und Service GmbH (KUBUS), ein Unternehmen der kommunalen Spitzenverbände, fasst die Nachfragen von Gemeinden zusammen, damit die Kommunen günstigere Konditionen erhalten, erläuterte Markus Schmidinger von der Verwaltung. In der Sitzung ging es um eine Ausschreibung für die Jahre 2020 bis 2022. Es bestehe die Wahl zwischen Öko- und Normalstrom, sagte Bürgermeisterin Maria Maier. Bislang habe Jettenbach Normalstrom bezogen. Die Verwaltung schlug dem Gemeinderat vor, wieder an der Ausschreibung für Normalstrom teilzunehmen. Gemeinderätin Ingeborg Kelldorfner erkundigte sich, warum man nicht Öko-Strom wähle. Bürgermeisterin Maier sagte, die Gemeinde solle die günstigste Variante wählen, das sei eben konventioneller Strom.

 

Grundsätzlich offen für Veränderungen

Derzeit beschäftigt sich der Landkreis Mühldorf mit einem Konzept für den öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV). Dazu gehört auch, dass er prüft, ob von den Gemeinden organisierte und bezahlte Schulbusse, der sogenannte freigestellte Schülerverkehr, zu öffentlichem Nahverkehr umgewandelt werden kann. Dann dürften nicht nur Schulkinder in diesen Bussen fahren, sondern alle Landkreisbürger. Für die Jettenbacher Schulbuslinien sieht das Landratsamt zwar keine Möglichkeiten der Zusammenführung. Nichtsdestotrotz beschäftigte sich der Gemeinderat mit dem Thema. Bürgermeisterin Maria Maier sagte: "Es ist nicht schlecht, wenn auch andere mitfahren dürfen." Im Gremium war man sich jedoch einig, dass der Gemeinde keine finanziellen Nachteile durch das Zusammenlegen entstehen dürften. Gemeinderat Walter Steiglechner hielt es für fraglich, ob die Zeiten, zu denen Schulbusse fahren, überhaupt für andere Bürger interessant sind. Grundsätzlich zeigte sich der Gemeinderat dem Thema gegenüber einstimmig aufgeschlossen, allerdings nur unter der Bedingung, dass keine höheren Kosten für die Gemeinde entstehen.

 

Keine Vorteile für Jettenbach

Ob Jettenbach Mitglied in einem Landschaftspflegeverband im Landkreis wird, darüber möchte der Gemeinderat zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden. Der Verband stellt beispielsweise Förderanträge für die Gemeinden, mit denen ökologisch wertvolle Flächen der Gemeinden – etwa vom Freistaat – bezuschusst werden. Er kümmert sich auch um Einhaltung der Vorgaben an die entsprechende Pflege der Flächen. Dem Gremium berichtete Bürgermeisterin Maria Maier über eine Informationsveranstaltung zum Verband, an der sie teilgenommen hat. Bürgermeister sowie Land- und Forstwirte seien mit Experten, etwa dem Bauernverband, ins Gespräch gekommen. Das Gemeindeoberhaupt erklärte, dass der Landschaftspflegeverband nur zustande komme, wenn mindestens die Hälfte der Gemeinden des Landkreises Mitglied würden. Dann gelte, dass jede Kommune pro Einwohner und Jahr 60 Cent Beitrag bezahlen müsse. Es sei geplant, im Verband eineinhalb Arbeitsstellen zu schaffen. Gars sei beigetreten, aber unter der Voraussetzung, dass es bei diesem Mitgliedsbeitrag bleibe. Haag habe Nein gesagt, einige andere größere Kommunen ebenfalls. Gemeinderat Walter Steiglechner sagte, er sehe in einer Mitgliedschaft keine Vorteile für Jettenbach. So sah das auch Bernhard Stecher. Bürgermeisterin Maier gab zu Bedenken, dass es momentan nicht viele Ausgleichsflächen in der Gemeinde gebe, für die möglicherweise Zuschüsse beantragt werden könnten. Dies könne sich jedoch ändern, sobald mehr gebaut wird. Ingeborg Kelldorfner fand, grundsätzlich sei es sinnvoll, sich um Fördergelder zu bemühen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, vorerst einem Landschaftspflegeverband nicht beizutreten. (kob)

 

09.02.2018

Pfarrgemeinde wählt Ihre Räte

Die katholischen Pfarrgemeinderatswahlen finden auch in Jettenbach am Sonntag, 25. Februar, statt. Es stellen sich neun Kandidaten zur Wahl. Jeder Wähler kann bis zu acht Stimmen vergeben. In der Gemeinde findet Briefwahl statt. Die Briefwahlunterlagen werden jedem Katholik ab 14 Jahren per Post zugesandt.

Die Stimmzettel können schon vor dem 25. Februar abgegeben werden. Ab Aschermittwoch, 18.30 Uhr, steht eine Wahlurne im Glockenhaus der Grafengarser Kirche. Dort können bis zum Wahltag die Stimmzettel eingeworfen werden. Zusätzlich ist die Stimmabgabe auch vor und nach den Gottesdiensten am Sonntag, 18. Februar, in Jettenbach und am Samstag, 24. Februar, in Grafengars möglich. Außerdem ist am Sonntag, 25. Februar, ab 9.30 Uhr das Wahllokal im ehemaligen Jettenbacher Schulhaus geöffnet. Wer keine Wahlunterlagen bekommen hat, soll sich im Pfarrbüro melden. (re)

 

 

09.02.2018

Lacher bei der Siegerehrung

Zum 14. Burle-Gedächtnis-Turnier begrüßte Fußballabteilungsleiter Gerry Friedrich 25 Teams in der Jettenbacher Mehrzweckhalle. Das Fußball-Tennis-Turnier, dessen Startgelder jedes Jahr für einen guten Zweck gespendet werden, kommt immer noch gut an. Los ging es im Jahr 2005, als das Turnier unter dem Motto "Hilfe für die Tsunami-Flutopfer in Südostasien" erstmals startete. Bisher konnte man über 10.000 Euro an verschiedenste Einrichtungen übergeben.

Nach der Einteilung in Gruppen für nicht Aktive und Aktive hieß es auf zwei Spielfeldern, seine Ballkünste beim Spiel über das Netz unter Beweis zu stellen. In 75 Spielen mit einer Spielzeit von je sieben Minuten wurden dann die beiden Siegerteams ermittelt. Der Spaß stand im Vordergrund.

Wie so oft sicherte sich eine Mannschaft des Theatervereins Mittergars den Sieg. Das Nachwuchsteam mit Florian Schmidt, Tobias Schmidt und Jonas Grundner besiegte im Finale das "Dreamteam" mit den Spielerinnen Nina Lorenz, Lena Perzlmaier und Christina Roß. Den dritten Platz schnappte sich der "Hauptverein" mit Peter Heindl, Klaus Alt und Jürgen Grassl durch einen knappen Sieg gegen die "Jugendfeuerwehr".

Bei der Gruppe der Aktiven mit 14 teilnehmenden Mannschaften gewann eine Mannschaft der Tennisabteilung mit den Akteuren Michael Wasylaszcuk, Stefan Wasylaszcuk und Josef Heindl. Die Ballkünstler setzten sich im Endspiel gegen das Team "Tres Amigos 2" mit Johannes Lebacher, Florian Pörner und Andreas Hüller durch. Der dritte Platz ging an einen der Mitfavoriten, die "Beck`s Streetboys" mit Matthias Geyer, Christoph Baumann und Maxi Wintersteiger.

Zahlreiche Besucher verfolgten das mehr als sechsstündige Spektakel in der Halle. Der Wanderpokal von Burle-Wirtin Christa Kebinger ging an den Sechstplatzierten der Abschlusstabelle nach allen Vorrundenspielen. Um allen teilnehmenden Teams die Möglichkeit des "Pottgewinnes" zu ermöglichen, wird deshalb stets vor Turnierbeginn von Spielvereinigungsvorstand Peter Heindl eine Platzziffer festgelegt und in einem verschlossenen Kuvert hinterlegt. Als dieses bei der abendlichen Siegerehrung von Heindl geöffnet wurde und er die Ziffer 6 verkündete, erreichte die Stimmung den Höhepunkt, denn Heindl war selbst in dem Team. (psc)

 

 

08.02.2018

Ortsvorstellung Jettenbach - Rückblick 2017 & Vorschau 2018

 

Jettenbach blickt auf ein spannendes Jahr zurück. Mit ihren 740 Einwohnern ist Jettenbach die kleinste Gemeinde im Landkreis Mühldorf. Ein ereignisreiches Jahr erlebte die Erste Bürgermeisterin Maria Maier in ihrer Dorfgemeinschaft. In ihrem Amt als Ortsvorsteherin ist sie die erste Frau in der langen Geschichte Jettenbachs. Nach dem Tod von Amtsvorgänger Alfons Obermaier führt sie nun das Dörfchen und ist seit 26. Juni 2017 in Amt und Würden.

 

Ein von der großen Öffentlichkeit kaum bemerkter Akt war laut Bürgermeisterin Maier das Anbringen der Gedenktafel am Jettenbacher Bahnhofsgebäude. Als Mahnmal gegen das Vergessen der schrecklichen Kriegsjahre fungiert seitdem das mit dem Verein "Für das Erinnern" abgestimmte Hinweisschild. Der Vorsitzenden des Heimat- und Kulturvereins, Elvira Schreiner, und den Eigentümern des Gebäudes, Familie Hingerl, ist diese Erinnerungstafel zu verdanken. Der Heimat- und Kulturverein war mit einer Mühlenwanderung auch im Programm der Volkshochschule Waldkraiburg vertreten. Unter kundiger Führung erfuhren die etwa 80 Besucher näheres über die einstigen Mühlen auf dem Ortsgebiet Jettenbachs. Ein Konzert mit Eva Barbarino begeisterte: Mit Barockmusik aus Deutschland und Italien wartete sie in der Schlosskirche St. Vitus auf. Gemeinsam mit BR-Konzertmeister Franz Sonnleitner führte Barbarino musikalisch durch den Abend.

 

Das 20-jährige Bestehen des örtlichen Kindergartens "Kunterbunt" feierten große und kleine Leute gleichermaßen. Kindergartenkinder aus den Anfangsjahren haben heute ihre eigenen Kinder im Gemeindehort zur Betreuung. Die Leiterin, Christine Kufner, und ihr Team sorgten mit einem "kunterbunten" Programm für gelungene Unterhaltung. Krönung war eine Feuershow. Der Umgang mit dem Feuer will gelernt sein und sollte nicht von unbeaufsichtigten Kindern nachgeahmt werden – das wurde deutlich gemacht. Den Zuschauern wurde eine heiße Darbietung gezeigt. Ein großzügiges Platzangebot und altersgerechte Betreuung sind im Kindergarten Kunterbunt in Jettenbach selbstverständlich.

 

Das gräfliche Amtshaus war "das" Thema im Ortskern. Die beinahe zwei Jahre andauernde Renovierung wurde zum Jahresende abgeschlossen. Mit vier Wohneinheiten und einem Gewerbetreibenden wird das barocke Gebäude wieder voll genutzt. Zur Freude aller wurde sogar zum Jahresende 2017 ein Baby in diesem schmucken Haus geboren. In der Dorfmitte gelegen, ist Dank des enormen Engagements des Eigentümers, Graf Ignaz zu Toerring-Jettenbach, und des Architekten, Josef Anglhuber, ein sehenswertes Schmuckstück entstanden. In enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege ist das Bauwerk heute von Grund auf saniert – aber ausgestattet mit modernster Wohntechnik. Die Heiztechnik, eine Wärmepumpe, wird mit dem vorbeifließenden Bachwasser und der im örtlichen Kleinkraftwerk erzeugten Elektrizität betrieben. Eine Führung durch das gesamte Haus, wie am Tag des offenen Denkmals im September 2017 durch Architekt Anglhuber, wird es leider nicht mehr geben.

 

40 Jahre Verschwisterung von Jettenbach in Oberbayern mit der französischen Gemeinde St. Saturnin in der Auvergne beschäftigen derzeit Vereinsmitglieder und Gemeindeführung. Im Sommer erwarten die "Bayern" einen Schwung Franzosen aus der befreundeten Gemeinde, um diesen Anlass gebührend zu feiern. Eine Festschrift wird erstellt und so manche Stunde investiert, um dem Fest gerecht zu werden. Hüben und drüben gibt es einen Platz der Freundschaft, welcher mit Einsatzfreude und Tatkraft gepflegt wird. In Jettenbach lädt eine Bank ein, um zu verweilen und an die mit 1150 Einwohner zählende Gemeinde in Frankreich zu denken. 1050 Kilometer Entfernung weist der Wegweiser aus. Diese Distanz sind zwei Dutzend Radfahrer nach St. Saturnin schon mehrmals gefahren um die Freunde dort zu besuchen. Das gesamte Dorf freut sich auf das bevorstehende Fest im Sommer. Die befreundeten Gemeinden leben aktiv seit nunmehr 40 Jahren ein gemeinsames Europa – was die "große Politik" erst einmal nachmachen muss. (cg)

 

 

08.02.2018

Im Einsatz für Andere in der Gemeinde Jettenbach

 

Siegfried Wagner

Seit 2003 pflegt Siegfried Wagner nunmehr schon den Platz der Freundschaft. Ehrenamtlich und unentgeltlich sorgt er für das gepflegte Erscheinungsbild. Als Gründungsmitglied (er lebte in den Jahren 1948 bis 1957 in Frankreich), gehört er zu den herausragenden Persönlichkeiten des Vereins.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rainer Lemaire

Ebenfalls seit 2003, in perfekter Ergänzung zu Sigfried Wagner, stellt Rainer Lemaire seine Zeit in den Dienst der Freundschaft zur französischen Gemeinde St. Saturnin. Mit viel Hingabe und einem "grünen Daumen" kümmert er sich um die sichtbare Verbindung zwischen den Bayern und den Franzosen. (cg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

07.02.2018

Anmeldung für Kindergarten

Für das neue Kindergartenjahr findet die Anmeldung am Montag, 19. Februar, von 10 bis 12 Uhr statt. Die Öffnungszeiten richten sich nach dem Bedarf der Eltern. Momentan ist die Bärengruppe von 7.30 Uhr bis 14 Uhr geöffnet. Die Eltern werden ersucht, ihr Kind zur Anmeldung mitzubringen, so dass es sich im Kindergarten schon einmal umschauen kann. Außerdem sind das Impfheft sowie das U-Heft mitzubringen. Weitere Auskünfte unter Telefon 08638 / 887253. (re)

 

 

 

02.02.2018

Basar für Kindersachen

Die Frauengemeinschaft veranstaltet am Sonntag, 25. Februar, von 10 bis 12 Uhr in der Mehrzweckhalle einen Basar für Kinderbekleidung und Artikel rund ums Kind. Verkauft werden gut erhaltene Baby- und Kinderbekleidung für Frühjahr und Sommer, Spielwaren, Bücher, Kinderfahrzeuge, Kinderwagen, Autositze, Fahrräder, Roller und vieles mehr.

Warenannahme ist am Samstag, 24. Februar, von 9 bis 11 Uhr in der Mehrzweckhalle. Abholung der nicht verkauften Artikel erfolgt am Sonntag, 25. Februar, von 17.30 bis 18 Uhr. Verkaufslisten gibt es ab sofort bei Martina Geck (Telefon 08638 / 85292) oder Renate Gottwald (Telefon 08638 / 2033652). 15 Prozent des Verkaufserlöses behält die Frauengemeinschaft für einen wohltätigen Zweck ein. (re) Foto: pixabay/jackmac34

 

 

01.02.2018

Umfangreiche Tagesordnung

Eine umfangreiche Tagesordnung behandelt der Gemeinderat Jettenbach in seiner Sitzung am Mittwoch, 7. Februar. Neben einem Bauantrag geht es um die Änderung der Außenbereichssatzung "Waldrandsiedlung" (Vorstellung und Billigung Änderungsentwurf), um die Bündelausschreibung für die kommunale Strombeschaffung (Lieferjahre 2020 bis 2022), Neuerlass der Satzung für die öffentliche Wasserversorgungseinrichtung Jettenbach-WAS, Beitritt zum Landschaftspflegeverband und ÖPNV-Gesamtkonzept des Landkreises sowie Stellungnahmen zur Bauleitplanung in Waldkraiburg und Aschau. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr im Sitzungssaal in der Gemeindekanzlei. (hg)

 

 

Januar 2018

 

30.01.2018

Orient trifft auf Schaumküsse

Zum festen Angebot gehört in Jettenbach der Kinderfasching. So luden die Fußballerinnen der Spielvereinigung die Kinder aus nah und fern ein, in die örtliche Sporthalle zu kommen und kostenlos und ausgelassen Fasching zu feiern. Auf dem Programm stand neben zahlreichen Spielen auch der Besuch der Kindergarden aus dem Nachbarort Kraiburg. Der Nachwuchs der Narrengilde bot die Kindermarschgarde und die Showkids auf. Orientalische Tänzerinnen entführten in eine bezaubernde Welt. Beim Wettessen der Schaumküsse (Bild) nahmen die Mädchen und Buben den Mund ganz schön voll. Prämiert wurden die besten Kostüme. Gewinner waren Lena als Erdbeerfee, Selina als Cleopatra und Sofia als Babyeinhorn. Den Familienpreis gewannen die Mannstetters als Erdbeeren vor den Krokodilen (Familie Holzner) und der Familie Beham als eine lustige Feuerwehr-Truppe. (cg)

 

 

22.01.2018

Bunter Fasching in Jettenbach

Um die ganze Welt reiste die Spielvereinigung mit ihren Gästen bei der Jettenbacher Faschingsnacht in der Mehrzweckhalle. Die Besucher ließen sich vom Motto zu fantasievollen Masken anregen. Zu den schönsten Kostümen gehörten diese Chinesen, ebenso wie eine American-Football-Mannschaft und Stewardessen. Für Stimmung auf der Tanzfläche sorgte die Band "Leschär" mit vielen Hits und Evergreens und für den Showhöhepunkt vor allem die Faschingsfreunde aus Chieming samt Prinzenpaar Katja I. und Korbinian I. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert. (stl)

 

 

 

10.01.2018

Das hundertste Tor sicherte den Pott

Acht per Losverfahren ermittelte Teams, darunter eine gesetzte Damenmannschaft, 34 mitwirkende Spieler vom Nachwuchsakteur bis zum alten Recken, 18 Spiele und exakt 100 Tore.

Das interne Fußball-Hallenturnier der Spielvereinigung Jettenbach um den Wanderpokal von Vorstand Peter Heindl sah nach spannenden und torreichen Partien in Gruppen-, Halbfinal- und Platzierungsspielen die Mannschaft um Klaus Alt, Bernhard Stecher, Johannes Lebacher und Joungster Sebastian Gottwald als Sieger.

Das Team besiegte in einen packenden Endspiel die Mannschaft um Franz Mußner, Maximilian Mußner, Michael Hintermayr und Fabian Bruckmaier knapp mit 2:1. Im kleinen Finale zeigten sich Armin Spiel, Wolfgang Mußner, Georg Lackmaier und Florian Obermayr bei ihrem 6:3 Erfolg über Peter Heindl, Josef Manstetter, Stefan Wasylaszcuk sowie Yannic und Nico Mitter, als das bessere Team.

Die Torjägerkrone sicherte sich am Ende Wolfgang Mußner mit zehn Treffern, knapp vor Sebastian Gottwald und Maxi Mußner mit je neun Toren. Der mit Abstand jüngste Akteur Yannic Mitter, durfte sich über vier Tore freuen. (psc)

 

 

09.01.2018

Gemeinderat legt Wassergebühren fest

Die Wassergebühren legt der Gemeinderat in der öffentlichen Sitzung morgen, Mittwoch fest. Auch der Neuerlass der Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung steht auf der Tagesordnung. Die Sitzung in der Gemeindekanzlei beginnt um 19 Uhr. (hg)

 

 

 

 

 

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

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84555 Jettenbach

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