Breitbanderschließung

2018

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September 2018

 

27.09.2018

40 Jahre Obermeierhof

Seit vier Jahrzehnten wird der "Obermeierhof" in Grafengars vom Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder betrieben. Die Einrichtung, die seit 40 Jahren wächst und bei den Übernachtungen zulegt, hat sich jetzt mit dem neu hinzu gekommenen "Haus Anni" bei einem "Tag der offenen Tür" präsentiert.

Rückschau auf die Erfolgsgeschichte hielten Jan Hoffmann als Vorsitzender des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Freundeskreis Bayern e.V. und Christoph Baierer, Geschäftsführer des Obermeierhofes, sowie "Gründervater" Helmut Reitberger. Dankes- und Lobesworte für die erbrachten Leistungen und die Anlage, die gut angenommen wird, hatte Jettenbachs Bürgermeisterin Maria Maier im Gepäck. Dies würdigte ebenso Landrat Georg Huber in seinem Grußwort.

Beim "Tag der offenen Tür" konnten die Besucher die verschiedenen Räume und Gebäude besichtigen und bestaunen, was hier alles für Möglichkeiten geboten werden. Das Pfadfinder-Team führte und erklärte gerne. Bei Kaffee und Kuchen ließ es sich im „Stadl“ auch gemütlich ratschen.

Die Fotos zeigen: Eine Pfadfindergruppe, die erst eine Feuerstelle im Freien errichten – dann gibt es das beliebte "Stockbrot"; Eine besondere Attraktion ist im Keller von "Haus Anni" die "Wasserschule": Jedes Kind kann hier seinen eigenen Schlamm produzieren. (bac)

 

 

 

 

 

 

22.09.2018

Ein bewegtes Leben

Die stahlgrauen Augen der Austragsbäuerin funkeln, wenn Sie aus ihrem ereignisreichen Leben erzählt. Maria Karl feiert ihren 80. Geburtstag. Aus ihrer 51 Jahre dauernden Ehe gingen fünf Kinder, 13 Enkel und drei Urenkel hervor. "Das vierte Urenkelchen ist gerade im Werden", berichtet die Jubilarin. Zu ihrer goldenen Hochzeit hat sie mit ihrem Gatten Franz vom emeritierten Papst Benedikt persönlich unterzeichnete Glückwünsche bekommen. Fein säuberlich gerahmt zieren diese neben der Bildergalerie der Familie die Wand in der Stube.

Die letzten vier Jahre waren einschneidend. Erst Ehemann Franz, ein Jahr später ist die geliebte Zwillingsschwester verstorben. Mit deren Ableben entstand eine große Lücke in ihrem Leben. Dann folgten drei schwere Operationen in einem Jahr. "Soweit geht es mir ganz gut, halt ein bisschen langsamer", schildert die rüstige Urgroßmutter ihre Situation.

Nach der Geburt wuchs die Jubilarin, wie in jener Zeit nicht unüblich, bei Pflegeeltern auf. Harte Arbeit prägte ihr Leben, trotzdem nahm Sie sich Zeit für ein Ehrenamt. Beinahe ein viertel Jahrhundert war sie Erste Vorsitzende beim Mütterverein in Grünthal. Sechzehn Jahre engagierte sie sich am Christkindlmarkt, mit dessen Gewinnen bedürftige Familien unterstützt werden konnten. Die Glückwünsche der Gemeinde Jettenbach überbrachte die Erste Bürgermeisterin Maria Maier persönlich. (cg)

 

 

21.09.2018

2800 Schläge für Jettenbach

Bei Bilderbuchwetter fand das zum zweiten Mal ausgetragenen Gemeinde-Turnier auf der 18-Loch-Anlage in Jettenbach-Bahnhof statt. Mit zwölf Teams und 48 Mannschaftsspielern war zwar kein neuer Rekord erzielt worden, aber die Stimmung war grandios. "Wenn die Großeltern mit ihren Enkeln gemeinsam an einem Wettbewerb teilnehmen können, ist das doch toll", so Monika Heindl. Heindl hatte mit Sylvia Sieghart die Turnierorganisation übernommen. Besonderheit war die Prämierung der besten Spielerin (Josefa Schwendner – 50 Schläge) und des besten Spielers (Christian Fischl – 44 Schläge). Zu dem "Orden" gab es eine Gemeindevase oder einen Gemeindekrug, der durch die Erste Bürgermeisterin Maria Maier überreicht wurde. Unser Bild zeigt die zwei besten Christian Fischl (44 Schläge), Josefa Schwendtner (50 Schläge). (cg)

 

 

 

 

 

20.09.2018

VdK-Sommerfest beim zweiten Anlauf

Nachdem der erste Termin für das jährlich stattfindende Sommerfest des Sozialverbands VdK Ortsgruppe Jettenbach buchstäblich ins Wasser gefallen war, konnte im zweiten Anlauf bei Sonnenschein gefeiert werden. Im örtlichen Pfarrgarten, einer traumhaften Kulisse, gab es für die rund 50 Besucher selbst gebackene Backwaren und Kaffee. Die Erste Vorsitzende, Tanja Fischl-Jonda, zeigte sich sehr zufrieden mit ihrem tollen Helferteam. Bedenken äußerte die sportive Frau in Sachen Vereinsentwicklung. Der aus dem Gedanken, den Kriegsopfern zu helfen, entstammende Verein, sei heute bei vielen jungen Menschen nicht mehr "hip". "Der Altersdurchschnitt ist schon bedenklich hoch, Nachwuchs fehlt", so die Vorsitzende. (cg)

 

 

 

 

19.09.2018

Spielen, Lernen, Leben am Obermeierhof

 

Christoph Baierer führt erfolgreich den Obermeierhof in Grafengars. Dieses Jahr hat sich das Schullandheim sogar noch vergrößert und eine neue Wasserschule dazu bekommen. Viele Lehrer fragen Christoph Baierer, Geschäftsführer des Obermeierhofs, wann auf dem Hof Nachruhe sei. Er antwortet immer dasselbe: "Nachtruhe ist dann, wann Sie es sagen." Er weiß: "Die Kinder kommen hier eh nicht zum Schlafen her." Am Ende sitzen alle in einem Bett. 80 gab es davon bisher auf dem Obermeierhof. Seit 2018 noch 30 mehr. Schon jetzt hat der Hof 15 000 bis 16 000 Übernachtungen im Jahr. Das entspricht laut Baierer zehn Prozent aller Übernachtungen im Landkreis. 2018 hat sich die Anlage um das "Haus Anni" vergrößert. Es befindet sich direkt gegenüber und war früher im Besitz der Familie Franz, der auch der Obermeierhof gehörte. Das Haus wurde umgebaut und dient jetzt als Spiel-, Lern- und Lebensraum. Es bietet Platz für eine Schulklasse und eignet sich auch für ungestörte Jugendleiterausbildungen.

 

Theater- und Musikgruppen, Schulklassen und Vereine aller Art besuchen den Obermeierhof. Seit 40 Jahren leitet ihn der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Baierer ist stolz, dass die Einrichtung all die Jahre ohne Förderung überlebt hat. Er hat sie in eine Schiene gelenkt, die ihn, wie er sagt, überdauern wird. Der Fokus liegt auf der Jugendverbandsarbeit und dem Schullandheim. "Die Kinder stehen beim Schullandheimwerk im Vordergrund". Das schätzt Baierer. Jedes Schullandheim hat seinen eigenen Schwerpunkt.

 

Was würde da in Jettenbach am Inn besser passen, als "Lebensraum Wasser"? Baierer macht regelmäßig Inn-Wanderungen, vorbei am Jettenbacher Wehr und an den Wasserbüffeln. Er erklärt dabei die Bäume und ihre Blätter. Seit letzter Woche können Schüler mit der neuen Wasserschule auch noch den Zustand der Gewässer erforschen. Wie misst man den pH-Wert eines Gewässers? Wie ermittelt man den Nitratgehalt? Kann man Wasser in den Bäumen rauschen hören? Ein Koffer gibt Antworten. Er ist voll mit Sieben, Stethoskopen, Aufbewahrungsbehältern, Info- und Arbeitsblättern. Christoph Baierer hat das Projekt der Regierung von Oberbayern, das der Aktion Grundwasserschutz entstammt, nach Jettenbach geholt. Im Untergeschoss des "Haus Anni" steht der Koffer bereit für Ausflüge an den Inn. Die Wasserschule kann in den Heimat- und Sachkundeunterricht eingebaut werden. Den Kindern soll dabei der Lebensraum Wasser näher gebracht werden. "Wasser ist Lebensmittel. Wasser ist Leben", sagt Baierer. Das will er den Kindern beibringen. Dabei geht er spielerisch vor. Komplexe Themen bricht er herunter, erklärt sie einfach. Jedes Kind soll sie verstehen und mit dabei sein. Baierer weiß, dass das im normalen Unterricht oft nicht der Fall sei. Auf dem Obermeierhof können die Kinder selbst forschen. "Was ein Kind sieht, das versteht es auch." Auch die Naturgesetze erklärt er ihnen, mithilfe einer Holzbahn, auf der er Bälle unterschiedlichen Gewichts rollen lässt. Sie wurde, wie die Feuerstelle vor dem Haus Anni, von Schülern einer sozialen Förderberufsschule aus München gebaut. Baierer sagt: "Man muss Nischen finden" – auch für Publikum, das anderswo vielleicht ausgegrenzt wird.

 

Soziales Miteinander sei wichtig für die spätere Entwicklung. Baierer schenkt den Kindern und Jugendlichen sein Vertrauen, lässt sie ihren Aufenthalt gestalten, wie sie wollen. Für die oft selbst noch jungen Gruppenleiter gibt es im Hauptgebäude eigens eine Wohnung, die "Pfadiwohnung". Dort können die Jugendlichen ganz alleine für sich sorgen, Verantwortung übernehmen. Nur am Ende muss alles wieder sauber sein. Baierer wird nicht enttäuscht. Die Jugendlichen geben ihm sein Vertrauen zurück. Das Konzept funktioniert.

 

Die Fotos zeigen: Schülerinnen und Schüler eines Münchner Gymnasiums, die ihre Tutorenausbildung dort absolviert haben; den Koffer mit der neuen Wasserschule; Christoph Baierer, der den Kindern und Jugendlichen spielerisch die Naturgesetze erklärt. (mse)

 

 

14.09.2018

Die Turn- und Fitnessabteilung startet in den Herbst

Mit dem Ferienende startet die Turn- und Fitnessabteilung der Spielvereinigung ihr Herbst/Winterprogramm. Alle Einheiten finden in der Mehrzweckhalle statt.

Am 14. September startet Jessica Wanke mit dem Eltern-Kind-Turnen. Jeweils am Freitag von 9.30 bis 11 Uhr können Kinder ab eineinhalb Jahren an der Hand von Mama oder Papa ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen. Das Kinderturnen ab etwa vier Jahren mit Alena Hacker beginnt am 19. September und findet immer mittwochs von 16 bis 17 Uhr statt.

Bodystyling heißt die Stunde mit Monika Forster von 19.30 bis 20.30 Uhr. Das Ganzkörpertraining findet ab 17. September jeweils montags statt.

Tine Grünwald leitet das Bodyworkout. Ab 2. Oktober bietet sie für Jung und Alt an Dienstagen (9 bis 10 Uhr) ein abwechslungsreiches Training zur Dehnung und Stärkung der Muskulatur an. Pilates ebenfalls mit Tine Grünwald startet am Mittwoch, 3. Oktober, von 18.30 bis 19.30 Uhr. Das Körpertraining dient zur Stärkung der Tiefenmuskulatur und Verbesserung der Haltung.

Jeweils auf Kursbasis werden Qigong mit Sabine Klar (montags 16.45 bis 18 Uhr ab 1. Oktober), Zumba mit Monika Forster (montags 18.30 bis 19.30 Uhr ab 17. September) und Gesunder Rücken mit Monika Forster (Donnerstag 18.45 bis 20 Uhr ab 20. September) angeboten.

Ab 18. Oktober ist immer donnerstags, 20 bis 21.30 Uhr, Fitnesstraining für Damen und Herren mit Klaus Schmalzgruber.

Die Damensauna ist ab Oktober montags ab 18 Uhr, die Herrensauna am Freitag ab 15.30 Uhr geöffnet. Saunakarten gibt's bei Monika Forster und Georg Sax.

Für Auskünfte stehen die Abteilungsleitung mit Gabi Saller und Christine Kufner sowie der jeweilige Übungsleiter zur Verfügung. Kontaktdaten unter www.spvgg-jettenbach.de (Abteilung Turnen). (psc)

 

 

12.09.2018

Jettenbach bei der Landtagswahl 2018 in Bayern

Am 14. Oktober dürfen rund 576 Wahlberechtigte in Jettenbach - umgerechnet von der vergangenen Landtagswahl auf die Neuregelung der Stimmkreiseinteilung für 2018 -  an der Bayerischen Landtagswahl teilnehmen. Sie entscheiden mit ihren Kreuzen darüber, welcher Direktkandidat aus dem heimischen Stimmkreis in den Landtag einzieht. Der Freistaat ist in insgesamt 91 Stimmkreise unterteilt, von denen jeder einen Direktkandidaten wählt. Bei der Landtagswahl in Bayern gehört Jettenbach zum Stimmkreis Mühldorf am Inn, der zum gleichnamigen Landkreis gehört.

Dr. Marcel Huber, CSU, ist der aktuelle Stimmkreisabgeordnete, der für Jettenbach zuständig ist. Er erzielte bei der letzten Landtagswahl einen Stimmenanteil von 60,6 Prozent in seinem Stimmkreis. Im Jahr 2018 tritt er bei der Landtagswahl in Bayern erneut für die Region Mühldorf als Direktkandidat an.

Neben den Parteien, denen die Wähler ihre Zweitstimme geben können, stehen bei der Bayerischen Landtagswahl in Jettenbach zwölf Direktkandidaten auf dem Stimmzettel. Das sind die Kandidaten des Stimmkreises Mühldorf am Inn im Überblick:

CSU: Marcel Huber; SPD: Kilian Maier; Bündnis 90/Die Grünen: Judith Bogner; AfD: Oliver Multusch; Freie Wähler: Markus Saller; FDP: Peter Corticelli; Die Linke: Philipp Hackl; Bayernpartei: Thomas Drechsler; ÖDP: Reinhard Retzer; Piratenpartei: Daniel Seuffert; Tierschutzpartei: Horst Wester; V-Partei: Magdalena Lippa

 

 

11.09.2018

Basar für Kindersachen

Die Frauengemeinschaft Jettenbach veranstaltet am Sonntag, 23. September, von 10 bis 12 Uhr in der Mehrzweckhalle einen Basar für Kinderbekleidung und Artikel rund ums Kind. Verkauft werden gut erhaltene Baby- und Kinderbekleidung für Herbst und Winter, Spielwaren, Bücher, Kinderfahrzeuge, Kinderwagen, Autositze, Schlitten, Ski, Schlittschuhe und vieles mehr. Warenannahme ist am Samstag, 22. September, von 9 bis 11 Uhr in der Mehrzweckhalle. Nicht verkaufte Artikel werden am Sonntag, 23. September, in der Zeit von 17.30 bis 18 Uhr abgeholt. Verkaufslisten gibt es ab sofort bei Martina Geck, Telefon 08638 / 85292, oder Renate Gottwald, Telefon 08638 / 2033652. 15 Prozent des Verkaufserlöses behält die Frauengemeinschaft für einen wohltätigen Zweck ein. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen gesorgt. (re) Foto: pixabay/jackmac34

 

 

06.09.2018

Bei Oktoberfestparty der SpVgg ausgelassen gefeiert

Ausgelassen gefeiert wurde bei der Oktoberfestparty der SpVgg Jettenbach. Zum zweiten Mal organisierte die Tennisabteilung die Party in der Turnhalle mit bayerischen Schmankerln, Bier und Live-Musik. Zur späteren Stunde gab es den beliebten Barbetrieb und DJ-Klänge für alle Geschmäcker. Knapp 200 Besucher ließen sich das Spektakel am Samstag nicht entgehen. (stl)

 

 

 

 

August 2018

 

22.08.2018

Tennis: Spannende Endspiele bei der SpVgg

Als Tennis-Abteilungsleiter Stefan Greilinger die Siegerehrungen der Vereinsmeisterschaft vornahm, hatte Josef Heindl, der letztjährige Sieger bei den Herren, seine Finalniederlage gegen Florian Köbinger bereits verdaut. Denn mit einem Sieg wäre Heindl in der Meisterschaftschronik der Spielvereinigung Jettenbach an der Abteilungsikone Klaus Wasylaszcuk vorbeigezogen. Beide standen vor dem Herrenendspiel 2018 bei zwölf Titelgewinnen im Einzel. Und nach einem grandiosen ersten Satz (6:0) war für Heindl der 13. Titel in greifbarer Nähe. Aber Köbinger – Meister der Jahre 2015 und 2016 – fing sich und sicherte sich den zweiten Satz mit 6:4. Im anschließenden Super-Tiebreak holte sich Köbinger mit 10:4 die Jettenbacher Tenniskrone. Die zahlreichen Zuschauer sparten nicht mit Applaus für ein hochklassiges Match.

Auch im Endspiel der Herren 40 entschied der Tiebreak die Meisterschaft. Lange konnte der wesentlich ältere, aber sehr erfahrene Willi Clemens seine Gegner Josef Karl (Sieger 2015 und 2016) Paroli bieten. Letztlich siegte Karl nach engen Ballwechseln mit 5:7/6:0 und 10:6.

Wesentlich spannender, als es das Ergebnis wiedergab, auch das Endspiel im Damen-Einzel. Hier standen sich Kathi Herzog und Gitte Loose gegenüber. Herzog, die bereits in den Jahren 2014 bis 2016 triumphierte, konnte sich nach längeren Ballwechseln mit 6:0 und 6:1 ihren vierten Vereinsmeistertitel holen.

Das erste Endspiel an einem sonnigen Tag wurde im Herrendoppel ausgetragen. Hierfür hatten sich nach den Vorrundenspielen die Paarungen Hannes Reindl und Hans Voglmaier sowie Florian Köbinger und Bastian Stöckl qualifiziert. Nach zwei hartumkämpften Sätzen (6:4 und 7:5) zur Mittagszeit, sicherte sich ein weiteres Mal Oldie Hans Voglmaier, dieses Mal mit Youngster Hannes Reindl, die Meisterschaft.

Sieger und Verlierer der Endspiele feierten beim Sommerfest der Abteilung mit Zuschauern und Gästen. Bei Spanferkel vom Grill und Fassbier wurde der Tennistag bis in die frühen Morgenstunden bei launigen Gesprächen fortgesetzt. Der aufgebaute Pool sorgte für Abkühlung. (psc)

 

 

21.08.2018

Aus alten Vorurteilen gelöst

 

Jettenbach hütet einen besonderen Schatz, sagte Staatsminister Dr. Marcel Huber. In einer Zeit wachsender Europaskepsis feiert die Gemeinde das 40-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft mit Saint Saturnin, der ältesten kommunalen Partnerschaft im Landkreis.

 

Angst vor dem Anzapfen? Nein, die kommt beim Bürgermeister von Saint Saturnin nicht auf. Die Prozedur des Anstichs kennt Christian Pailloux nämlich zur Genüge von den Weinfässern in seiner französischen Heimat. Beim Festakt zur 40-Jahr-Feier der Verschwisterung von Jettenbach mit Saint Saturnin ging er daher gelassen ans Werk. Ein bisserl pritschelte der Gast zwar, aber das passiert auch gestandenen bayerischen Bürgermeistern.

 

Die Mehrzweckhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Bürgermeisterin Maria Maier den Festabend offiziell eröffnete. Sie freute sich über den Besuch der 35 französischen Besucher. Die Bürgermeisterin wies auf die alten Feindschaften zwischen Frankreich und Deutschland hin, die während der unsäglichen Kriegswirren entstanden seien. Daraus seien aber junge Freundschaften gewachsen, auf denen es sich wunderbar aufbauen ließe. Die letzten vier Jahrzehnte hätten gezeigt, dass der fruchtbare Baum der Freundschaft prächtig gedeihe. Maria Maier sagte: "Mit unserer heutigen Verschwisterungsfeierlichkeit wollen wir die Friedenssicherung in Europa unterstreichen".

 

Wie Maria Maier in der Chronik "Revue 1998 – 2018 Saint Saturnin & Jettenbach" berichtet, sei es vor 40 Jahren durchaus eine mutige Aktion gewesen, Freundschaften im Nachbarland Frankreich zu suchen. Vorreiter für diesen Brückenschlag war der damalige Bürgermeister Gabriel Usclade aus Saint Saturnin, der auf Jettenbach zugegangen ist, was dem damaligen Gemeindeoberhaupt Georg Köllerer gut gefiel. Mit Willen, Ausdauer und Überzeugungskraft schafften sie es, sich aus alten Vorurteilen zu lösen und Freundschaften aufzubauen. War der Weg auch manchmal steinig, so besiegelte am 26. August 1978 ein Händedruck der beiden Bürgermeister die Verschwisterung der Gemeinden. Sie ist die älteste kommunale Partnerschaft im Landkreis. Maria Maier sprach auf der Feier von einer großen Bereicherung und gegenseitigen Wertschätzung, die in den vergangenen 40 Jahren entstanden sei. Die gewachsenen Freundschaften, so hofft die Bürgermeisterin, sollen auch Kinder und Enkelkinder weitertragen. Dem französischen Bürgermeister Christian Pailloux ist es ebenfalls ein Anliegen, die wunderbare Geschichte der Freundschaft zwischen seinem Heimatort und Jettenbach auch künftig zu hegen und zu pflegen.

 

Zum Abschluss gab es noch Geschenke. Maria Maier wartete mit einem beeindruckenden Lebensbaum auf, den Dr. Helmut Wiedemann kreierte. Von französischer Seite gab es ein Bronze-Objekt, das die Verbundenheit der beiden Gemeinden zum Ausdruck bringt. Staatsminister Dr. Marcel Huber betonte: "Jettenbach ist zwar nicht die größte Gemeinde in unserem Landkreis, sie hütet aber einen besonderen Schatz". Der Politiker sprach von einer um sich greifenden Europaskepsis, die ihm Angst mache. Umso schöner sei es, dass es hier in Jettenbach gelungen ist, mit dem ehemaligen "Erzfeind" Frankreich nicht nur Frieden zu schließen, sondern ein Fundament zu entwickeln, auf dessen Boden untrennbare Freundschaften sprießen.

 

Ein weiterer wichtiger Mann des Jubiläumsabends war Andreas Schuster. Er fungierte als brillanter Übersetzer. Die französischen Besucher wurden übrigens alle in Familien aufgenommen. Bei Maria Maier und ihrem Mann Richard ist Bürgermeister Christian Pailloux mit Partnerin Lydie zu Gast. Die Lehrerin schwärmte von der oberbayerischen Landschaft, den schönen Bauernhöfen und vom Inn. "Das Bier schmeckt außerdem hervorragend", meint Lydie. Sie prostet den Jettenbachern gerne zu. Am Dienstag, 28. August, geht es in aller Früh für die Franzosen wieder zurück in ihre Heimat. (huc)

 

 

21.08.2018

Besuch aus der französischen Partnergemeinde

 

Festprogramm

Freitag, 24. August: Gegen Abend Ankunft der etwa 40 französischen Freunde. Begrüßung und Umtrunk am "Platz der Freundschaft", anschließend Aufnahme bei den Gastfamilien. Samstag, 25. August: Tagsüber zur freien Verfügung mit den Gastgebern. Festabend in der Mehrzweckhalle in Jettenbach: 18 Uhr Festakt, ab 19.15 Uhr Abendessen, ab 20 Uhr Rahmenprogramm – für Unterhaltung ist gesorgt. Sonntag, 26. August: 10.30 Uhr Gottesdienst in der Schlosskirche St. Vitus in Jettenbach, anschließend Gedenken am Kriegerdenkmal; Picknick mit Gästen und Gastfamilien an der Sportanlage zur Mehrzweckhalle. Montag, 27. August: "Tag des Ausflugs" mit Ziel Wasserburg; nachmittags Werksbesichtigung Firma Somic in Amerang und Besuch vom Wildpark Oberreith. Dienstag, 28. August: Abreise der französischen Freunde.

 

Notfalls auch mit Händen und Füßen

Jettenbachs Bürgermeisterin Maria Maier freut sich sehr auf das bevorstehende Jubiläumsfest. "Wir haben auch schon einige Male verschiedene französische Gäste bei uns aufgenommen. Der Feuerwehrvorstand war schon bei uns und nun kommt zum zweiten Mal der Bürgermeister von Saint Saturnin. Es ist immer sehr schön und interessant, die Freunde aus dem Nachbarland zu beherbergen. Es gibt gegenseitig viel zu erzählen. Mit der Sprache klappt es schon einigermaßen – mit Englisch oder Wörterbuch (auch durch "Hände und Füße") und die Tochter kann auch Französisch. So freuen wir uns wieder auf ein gemütliches Fest und schöne Tage zusammen mit den französischen Freunden!"

 

Viele Besuche auf beiden Seiten

Viele Besuche – auch Kinder- und Jugendfreizeiten – sind in den vergangenen vier Jahrzehnten erfolgt. "Früher gab es schon jedes Jahr das Treffen von 'hüben und drüben' – dann wurden etwa das Fünf- oder Zehnjährige gefeiert. Bei jeder offiziellen Fahrt war ich dabei", erinnert sich Dolmetscher Siegfried Wagner, der auch viele Briefe oder Karten übersetzt hat. "Unsere Vorstandschaft ist schon sehr aktiv, da muss ich nun nicht mehr 'vorne mit dabei sein'. So geht es jetzt zeitmäßig seit einigen Jahren, dass auch bei uns Besucher aus Saint Saturnin beherbergt werden, was immer wieder ein besonderes Erlebnis ist". Das Bild zeigt Sigi Wagner (rechts) mit Muguette (Mitte) beim 20-jährigen Treffen im Jahr 1998.

 

Für die Freundschaft strampeln

Zu den freundschaftlichen Beziehungen zwischen Jettenbach und Saint Saturnin gehören inzwischen schon drei große Radltouren, die von Bayern aus in die französische Auvergne – oder auch in umgekehrter Route – unternommen wurden. Nach 1997 und 2003 ging es vom 11. bis 19. August 2016 mit 15 Radlern und zwei Begleitfahrzeugen wieder auf große Tour. Dabei waren rund 1200 Kilometer und 8000 Höhenmeter zu bewältigen. Die Teilnehmer radelten in neun Etappen quer durch Österreich, Liechtenstein und die Schweiz nach Frankreich, wo sie dann herzlich empfangen wurden. Nach einem Wochenende bei den französischen Freunden ging es dann mit Bus und Autos wieder nach Jettenbach zurück. (bc) Fotos: bc, Privat

 

 

20.08.2018

40-jährige Partnerschaft zwischen Jettenbach und St. Saturnin

 

Schon seit 40 Jahren besteht die Gemeindepartnerschaft zwischen Jettenbach und den französischen Freunden Saint Saturnin. Dies ist die älteste kommunale Partnerschaft im Landkreis. Das 40-jährige Jubiläum wird nun  vom 24. bis 28. August gefeiert.

 

"Ich bin ein Europäer", lacht Siegfried Wagner, der einen wichtigen Verbindungsmann dieser Partnerschaft darstellt und zu den Gründungsmitgliedern zählt. Aus dem Sudetenland (Tschechei) stammend kam er 1948 mit seiner Mutter und dem älteren Bruder nach Frankreich. Dort war sein Vater in Kriegsgefangenschaft und hat bei einem Bauern gearbeitet. Siegfried ging in die französische Volksschule und verbrachte seine Kindheit in Frankreich in der Normandie. 1957 übersiedelte die Familie nach Deutschland, der ältere Bruder blieb jedoch in Frankreich. Mit ihm und dessen Familie ist reger Kontakt und alle freuen sich jeweils über die gegenseitigen Besuche. Der junge "Franzose" Siegfried absolvierte nun hier in Oberbayern eine Gärtnerlehre und musste erst Deutsch lernen. "Das Schreiben und Lesen habe ich mir dann selbst angeeignet".

 

Schon viele Jahre wohnt er mit seiner Familie in Pürten und so ergab es sich, dass 1978 im Jettenbacher Wirtshaus ein Patenbitten der dortigen Krieger- und Soldaten-Kameradschaft stattfand. "Die Pürtner fungierten als Patenverein und ich umrahmte musikalisch den Festabend. Der damalige Bürgermeister Georg Köllerer war schon länger in Verbindung mit den Franzosen aus Saint Saturnin, die sich eine Verschwisterung wünschten. Aber es waren halt Sprachschwierigkeiten da und so wurde ich sozusagen 'als Dolmetscher verdonnert'‘. Zum Veteranenfest – dem 75-jährigen Gründungsfest – in Jettenbach kam dann 1978 bereits eine französische Delegation und schon war ich halt mit der Übersetzung 'bayerisch-französisch' im Einsatz, dem noch viele weitere folgten".

 

Mit einem Gottesdienst in der Schlosskirche und dem Fackelzug zum Kriegerdenkmal, wo den Toten beider Nationen gedacht wurde, begannen am Abend des 26. August 1978 die Feierlichkeiten. Im Festzelt wurden im Beisein namhafter Ehrengäste die von Prof. Dr. Sieweck in beiden Sprachen auf Pergament geschriebenen Verschwisterungs-Urkunden verlesen und unterzeichnet. Bei der französischen und bayerischen Hymne hielten sich alle an den Händen und die beiden Bürgermeister Köllerer und Usclade gaben die Versicherung ab: "Wir werden den Freundschaftsvertrag mit Leben erfüllen!"

 

Tags darauf folgte der Festsonntag, der mit einem Feldgottesdienst und gemeinsam mit den französischen Gästen gefeiert wurde. Abends beim Forellen-Essen wurden die Freunde aus dem Nachbarland offiziell verabschiedet. Zugleich luden diese im nächsten Jahr zum Gegenbesuch ein.

 

Inge Sax war bei der ersten Frankreichfahrt zum "Verschwisterungseid" dabei und blickt zurück: Als die "Freunde von Saint Saturnin Jettenbach" im Juli 1979 zu ihrer Partnergemeinde nach Frankreich aufbrachen, war ich mit dabei. Für die meisten der 60 Personen war dies – wie für mich auch – die erste Reise in dieses Nachbarland." Bei der Ankunft in dem wunderschönen Ort in der Auvergne wehten weiß-blaue Fähnchen und am Rathaus die Jettenbacher Fahne. Die Einheimischen bereiteten den neuen Freunden einen herzlichen Empfang. Danach ging es für vier Tage in die Gastfamilien. "Meine Freundin und ich waren bei einer vornehmen Familie in einem kleinen Chateau untergekommen", erinnert sie sich. Am nächsten Tag – dem Nationalfeiertag der Franzosen (14. Juli) – begannen die großen offiziellen Feierlichkeiten. Aus Paris war der zweitwichtigste Mann des Staates, Senatspräsident Alain Poher, gekommen um mit der Gemeinde die Verschwisterung (Jumelage) zu feiern. Das war für die kleine Gemeinde wie auch für uns eine große Ehre.

 

Nach dem Gedenken der Gefallenen von den beiden Weltkriegen am Kriegerdenkmal und dem "großen Zapfenstreich" sowie der von einer 60 Mann starken Militärkapelle gespielten "Bayernhymne" ging es zu einem mehrstündigen Festmahl. Beim Abend-Picknick im Privatgarten von Bürgermeister Gabriel Usclade wurden sie mit Delikatessen verwöhnt; es gab ein Feuerwerk und getanzt wurde auch. Zu sehen bekamen sie eine Menge, etwa das mittelalterliche Schloss, die Magdalenen-Kapelle und der Brunnen der Königin Margot.

 

Beim offiziellen Teil versicherte Senatspräsident Poher, dass mit diesen Partnerschaften der Anfang eines friedlichen Miteinanders der Völker gemacht werde, das aber nur durch die private Verbindung zwischen den Familien der beiden Gemeinden am Leben erhalten werden könne. Inge Sax erzählt leidenschaftlich; sie besuchte das Partnerdorf noch viele Male. "Ihr habt in unseren Herzen ein Feuer entfacht, das niemand löschen kann!" – waren die letzten Worte von Jettenbachs Bürgermeister Georg Köllerer an seinen Kollegen Gabriel Usclade zum Abschied.

 

Seit 1988 ist die Familie Sax mit einer Familie in Saint Saturnin befreundet. Die Verbindung ist familiär. Das Schöne: Die Kinder und Enkelkinder führen diese Freundschaft weiter. Inge Sax freut sich sakrisch, weil in wenigen Tagen die Franzosen wieder nach Jettenbach kommen und den Urlaub hier verbringen – um am 25. August das 40-jährige Verschwisterungsfest gemeinsam zu feiern.

 

Die Fotos zeigen: Das Emblem der Verschwisterung; Maire Usclade und Pater Siewek vor dem Europaschild in Jettenbach im Jahr 1978; Der Händedruck der Bürgermeister Usclade und Köllerer, der die Verschwisterung am 26. August 1978 besiegelt; Die Urkunden des Freundschaftsbundes im Jettenbacher Sitzungssaal; Die Partnergemeinde Saint Saturnon; Sowie die romanische Kirche (bc) Fotos: Chronik, Privat

 

Juli 2018

 

12.07.2018

Aktuelles aus dem Gemeinderat

 

35-Meter-Turm kommt

Die Deutsche Funkturm GmbH ist ein Teil der Deutschen Telekom Gruppe. Das Unternehmen ist maßgeblich am Ausbau der Infrastrukturen für die Mobilfunkanbieter in Deutschland beteiligt. Das Unternehmen möchte einen 35 Meter hohen Betonmast mit einem sechs Meter hohen Stahlrohraufsatz errichten und hat einen entsprechenden Bauantrag bei der Gemeinde gestellt. Bürgermeisterin Maria Maier erläuterte bei der Gemeinderatssitzung, dass der bereits bestehende, rund 32 Meter hohe Mobilfunkmast bei der gemeindlichen Wasserversorgung abgerissen und durch den neuen ersetzt werden soll. Andreas Mittermaier von der Verwaltung sagte auf Nachfrage der Gemeinderäte, dass der Neubau wohl notwendig sei, um die Infastruktur für die neue Netzwerktechnik zu schaffen. Zweiter Bürgermeister Franz Wieser meinte: "Keiner will ihn haben, aber jeder braucht ihn". Er hatte keine Bedenken, da hier ja bereits der alte Funkmast stehe. Zudem erhofft er sich, dass durch den neuen Mobilfunkmast "eventuell der Handyempfang in Jettenbach besser wird". Auch wenn die Nachbarunterschriften für den Bau noch fehlen befürworteten die Gemeinderäte einstimmig den Neubau.

 

Zustimmung zu Bauvorhaben

Mit Bauangelegenheiten musste sich der Gemeinderat in seiner Juli-Sitzung auseinandersetzen. So soll in der Waldrandsiedlung ein neues Einfamilienhaus mit Doppelgarage entstehen. Es wird ein Bungalow ohne Keller werden, da der Antragsteller das Bauvorhaben behindertengerecht ausführen möchte, wie Bürgermeisterin Maria Maier ausführte. VG-Mitarbeiter Andreas Mittermeier ergänzte, dass dieses Bauvorhaben den Vorgaben für den Außenbereich entspreche. Er machte aber auch klar, dass der Antragsteller nur so die Chance auf eine Genehmigung habe, da es im Außenbereich keine Befreiungen von der entsprechenden Satzung gebe.

Für den Umbau und die Erweiterung eines bestehenden Wohnhauses mit Garage soll die bereits bestehende Baugenehmigung wieder verlängert werden. Die Antragsteller wollen die Baugenehmigung nicht verfallen lassen, meinte Bürgermeisterin Maier erklärend. Der Gemeinderat gab grünes Licht dafür.

Das Redemptoristenkloster Gars am Inn möchte sein Gymnasium durch eine Neubau ersetzen. Dafür muss die Gemeinde Gars einen Bebauungsplan aufstellen und Jettenbach als benachbarte Gemeinde hat die Möglichkeit, Stellung dazu zu nehmen. Da das Bauvorhaben, dessen Baupläne die Gemeinderäte ausgiebig studierten, die Belange der Gemeinde Jettenbach nicht berührt, hatte der Gemeinderat auch keine Einwände.

Das gleiche Procedere gab es bei der Bauleitplanung der Marktgemeinde Kraiburg. Hier soll der Bebauungsplan "Gewerbegebiet" um eine Parzelle erweitert werden und muss deshalb geändert werden. Zudem möchte die Marktgemeinde einen Bebauungsplan "Jettenbacher Straße" für Wohnbebauung aufstellen. In beiden Fällen ist die Gemeinde nicht davon betroffen, da "können wir ruhigen Gewissens zustimmen", ergänzte Bürgermeisterin Maier. Das sahen auch die Gemeinderäte so.

Beim Punkt "Wünsche und Anträge" fragte Gemeinderat Walter Steiglechner nach, was mit dem Kinderspielplatz passiert. Bürgermeisterin Maier sagte, sie müsse das weitere Vorgehen in einem Gespräch mit dem Grafen Toerring abklären.

 

Mängel bei zwei Brücken

Sowohl bei der Wildbachbrücke als auch der Pfarrwegbrücke sind Mängel festgestellt worden, berichtete Bürgermeisterin Maria Maier dem Gemeinderat. Damit die Gewährleistung der Baufirma bei der Wildbachbrücke nicht verfällt, habe man bereits im Mai angemahnt, dass die Fugen nicht ordnungsgemäß ausgeführt worden seien. Hier muss die Firma nachbessern, so die Bürgermeisterin. Bei der Pfarrwegbrücke habe der Bauhof Kraiburg bereits nachgearbeitet, müsse aber noch einmal ran, da noch immer nicht alles in Ordnung sei, sagte Bürgermeisterin Maier.

 

Unkraut zu Leibe rücken

Der Zustand mancher Gemeindestraße ist nicht gerade ein Aushängeschild für die Gemeinde. Das monierte Ingeborg Kellndorfer und meinte zum einen Unkraut, das an den Straßen sprießt und zum anderen Sträucher, die in die Straße hineinragen, sodass man auf den Gehwegen gar nicht mehr vernünftig gehen kann. Sie hatte beobachtet, dass die Kehrmaschine bei ihren Einsätzen "sehr viel wegreißt". Bürgermeisterin Maria Maier stimmte ihr grundsätzlich zu, erinnerte aber auch daran, dass die Gemeinde jeden Einsatz der Kehrmaschine zahlen muss. Sie fände es wünschenswert, dass jeder Anlieger selbst tätig wird. Dabei berichtete sie von ihren Erfahrungen, die sie mit Essigessenz bei der Bekämpfung von Unkraut gemacht hat. (hsc)

 

 

11.07.2018

Musikalische Dialektpflege

Zur Mundartdarbietung hatte der Jettenbacher Heimat- und Kulturverein ein vielfältiges Programm angeboten und rund 80 interessierte Zuhörer hörten begeistert zu. Deftig, aber auch verschmitzt amüsant führte Entertainerin Beatrix Mang in Begleitung von Ehemann Josef und Michael Jell durchs Programm (1. Bild). Mit Klampfe, Horn und Ziach untermalte das Trio die Darbietungen in bayerischer Mundart.

Alte Geschichten und Lieder rund um die beiden Apostel Peter und Paul hatte die Jettenbacherin Ulrike Zöller vorbereitet. "Ganz Ohr" war das Publikum, als die BR-Moderatorin die frischen Eindrücke ihrer Fernreise in die Karibik einfließen ließ. Sie spannte wortgewandt den Bogen der fernen Welt zum Brauchtum und zur mundartlichen Sprache.

Die Sonnleitn Danzlmusi (Thomas Aimer, Mathias Bruckeder, Johannes Hartmetz, Markus Neudecker und Markus Schatzeder) sorgte für heimatliche Stimmung. Ein besonderes Schmankerl war die Eigenkomposition von Markus Schatzeder. Die reiferen Herren des Jettenbacher Viergesangs (2. Bild) animierten zum Mitsingen. Aus dem Erlös soll die Ministrantenwallfahrt gesponsert werden. (cg)

 

 

 

 

 

 

 

10.07.2018

Ferienprogramm 2018

 

Das aktuelle Ferienprogramm liegt am Eingang zum Kindergarten, zur Mehrzweckhalle und zur Kirche in Grafengars aus.

 

Folgende Veranstaltungen werden angeboten:

 

-  01.08.2018: Erlebnistag auf dem Bruckmaier-Hof

-  09.08.2018: Überraschungsausflug mit vielen Abenteuern

-  18.08.2018: Tennis Kindertraining mit Hüpfburg, Pool und Burgerbauen

-  31.08.2018: Bastelnachmittag

-  04.09.2018: Erlebnistag mit dem Bus nach Hexenwasser

 

Download Ferienprogramm 2018 (PDF)

 

 

 

 

 

 

07.07.2018

Mit viel Unterstützung geht es nach Rom

Das Pfarrfest der Kuratiegemeinde war zum dritten Mal in Folge in die Mehrzweckhalle ausgewichen. "Scheinbar haben wir keinen guten Draht zu Petrus", äußerte Konrad Pfaffenberger. So schön war der Pfarrgarten hergerichtet worden, der Rasen getrimmt, die Blumenrabatte in voller Pracht. Die Verantwortlichen hatten aber den Festgottesdienst und die anschließenden Feierlichkeiten witterungsbedingt dann doch in die Sporthalle verlegt. Knapp 100 Gäste wurden nach Kräften bewirtet und es gab genügend Gelegenheit, sich mit seinen Tischnachbarn auszutauschen. Der Reinerlös kommt den Ministranten zugute. Mit der Finanzspritze wird es für die jungen Christen erschwinglich, in den Vatikan zu reisen. Im Rahmen der Ministrantenwallfahrt (28. Juli bis 3. August) geht es für die Minis nach Rom. (cg)

 

 

Juni 2018

 

20.06.2018

Nachruf – Leonhard Bonauer

Unter großer Anteilnahme wurde Leonhard Bonauer auf dem Grafengarser Friedhof beerdigt. Leonhard Bonauer starb nach langer Krankheit. Pater Ulrich Bednara hielt das Requiem und nahm auch die Urnenbeisetzung vor. Leonhard Bonauer wurde am 8. März 1936 in Oberneukirchen geboren. Nach dem Ende der Schulzeit trat der Verstorbene eine kaufmännische Lehre bei der Firma Loscher in Mühldorf an, der er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand die Treue hielt. Im Oktober 1962 führte er seine Frau Johanna, geborene Seemann, vor den Altar. Das Ehepaar bezog das neu erbaute Haus in Grafengars.

Aus der glücklichen Ehe ging Tochter Petra hervor. Die Familie freute sich sehr, als die beiden Enkelkinder Christian und Sandra geboren wurden. Während seines erfüllten Lebens widmete er sich dem Briefmarkensammeln. Auch das Sammeln von alten Ansichtskarten zählte zu seinem Hobby – unterstützt wurde er dabei von seinem Freund, Bruder Andreas vom Kloster Gars. (ste)

 

 

15.06.2018

Drei Gemeinden feiern "Rubinhochzeit"

 

Seit 40 Jahren ziehen sie in einer Verwaltungsgemeinschaft an einem Strang: die Gemeinden Kraiburg, Taufkirchen und Jettenbach. "Die interkommunale Zusammenarbeit, ein Schlagwort in der Politik wird in der Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg bereits seit 40 Jahren praktiziert", sagt Jakob Bichlmaier, Taufkirchens Bürgermeister und Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft. Er spricht von einem Erfolgsmodell, in dem drei Gemeinden verschiedener Größenordnungen als gleichberechtigte Partner bedarfsgerecht verwaltet werden. Die Verwaltungsgemeinschaft kann auf 40 Jahre zurückblicken, Kraiburg, Taufkirchen und Jettenbach feiern also gewissermaßen "Rubinhochzeit".

 

Der Bildung von Verwaltungsgemeinschaften gingen in den 1970er-Jahren jahrelange Bemühungen der Bayerischen Staatsregierung voraus: Die kleineren Gemeinden sollten nach der Landkreisreform 1970 und der Gemeindegebietsreform 1972 mit Verwaltungen versorgt werden, die die gestiegenen Anforderungen erfüllen könnten. Die erste Sitzung der neu gegründeten Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg fand am 24. Mai 1978 statt. Den Vorsitz übernahm der damalige Bürgermeister von Kraiburg, Emil Storfinger, der aber schon im Juli desselben Jahres überraschend starb. Nach dessen Tod wurde Hans Oberpaul, der Bürgermeister von Taufkirchen, Vorsitzender und behielt diese Aufgabe bis 1990. Weitere Vorsitzende waren Kraiburgs Bürgermeister Alois Schlagmann, Bürgermeister Jakob Bichlmaier, Bürgermeister Michael Loher (Kraiburg) und seit November 2012 wieder Jakob Bichlmaier.

 

Bei der Gründung zählte die VG 4444 Einwohner, im Jahr 1994 waren es schon 5578 und bis heute stieg die Einwohnerzahl auf 6165. Schon beim 30-jährigen Bestehen konnte der damalige Geschäftsstellenleiter Norbert Masarowitsch berichten, dass die Verwaltungsgemeinschaft im Landkreis Mühldorf zu den größten gehöre. Er erinnerte damals an die Auflösung des Kraiburger Gemeindekrankenhauses im Jahr 1982 und an die mit enormer Arbeit verbundene Volkszählung 1987.

 

Im Rückblick auf 40 Jahre fallen besonders die Veränderungen in der technischen Ausstattung in den Blick. Zu Beginn gab es Kugelschreiber und Schreibmaschinen, jetzt sind Computer, digitale Flurkarten und ein GEO-Informationssystem nicht mehr wegzudenken. Ohne sie wäre die Arbeit der derzeit 13 VG-Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit nicht mehr möglich. Die Modernisierung der Arbeitswelt in den Verwaltungen hat Petra Furtner hautnah erlebt. Sie ist die "dienstälteste" Mitarbeiterin. Trotz aller technischen Mittel entschied sich die Gemeinschaftsversammlung im Jahr 2003 für die Auflösung des Standesamtes Kraiburg. Seitdem wird das Standesamt von der Stadtverwaltung Waldkraiburg betreut. Nach der Pensionierung von Norbert Masarowitsch, der über 30 Jahre für die VG im Dienst war, ist Monika Bönisch Geschäftsstellenleiterin.

 

Die Fotos zeigen die drei Bürgermeister vor den Gemeindewappen (von links): Dr. Herbert Heiml (Kraiburg), Maria Maier (Jettenbach) und Jakob Bichlmaier (Taufkirchen), sowie Petra Furtner, dienstälteste Mitarbeiterin der Verwaltungsgemeinschaft, an einer Rechenmaschine aus den 70er-Jahren. (fim)

 

 

12.06.2018

180 Traktoren rollten durch Grafengars

Da rührte sich was im kleinen Grafengars: Beim 28. Bulldog-Frühschoppen, das Burles Kneipe organisierte, rollten nicht weniger als 180 Fahrzeuge durch den Ortsteil der Gemeinde Jettenbach. Das beliebte Bulldog-Treffen ist bereits eine feste Tradition. Auch diesmal kam eine rekordverdächtige Teilnehmerzahl zusammen: nicht weniger als 180 Fahrzeuge. Das schöne Wetter lockte bereits ab halb neun die ersten Teilnehmer nach Grafengars zu einem ersten Gläschen mit Weißwurscht und Breze. "Ja, wenn das Wetter gut ist, dann geht es immer sehr früh los", freute sich Burles-Kneipe-Chefin und Organisatorin Christa Kebinger.

Neben zahlreichen Traktoren und Bulldogs nahmen diesmal auch einige Oldtimer-Fahrzeuge und antike Motorräder an dem Treffen teil. Jeder Fahrer erhielt diesmal einen Glaskrug nach der beliebten Rundfahrt, die kurz vor dem Mittagessen auch die letzten Langschläfer in Jettenbach und Grafengars endgültig aus den Federn holte. Das Fahren der teils bärenstarken Oldtimer-Bulldogs war übrigens keine reine Männersache. Auch Frauen, Nachwuchsfahrer, Familien und urige bayerische Senioren wurden gesichtet. Mit Kind und Kegel ging es auf die Rundfahrt. Der Jettenbacher SpVgg-Vorstand Peter Heindl aus Grafengars war mit seiner alten Honda unterwegs. Und nicht nur die Herren der Schöpfung saßen am Steuer der Oldtimer-Bulldogs. Und auch das gibt es nur einmal im Jahr: massive Verkehrsstaus rund um Grafengars. Jede freie Parklücke wurde genützt und war akute Mangelware, während sich die Besucher bei Bier und Schmankerl in der Kneipe drängten. (stl)

 

 

09.06.2018

Viel Spaß beim Stadlfest

Seit vielen Jahren gehört das Sommerfest der Eisschützen Grafengars zum festen Bestandteil im Jettenbacher Festkalender. Zuvor im Obermeierhof, seit nun sieben Jahren im Ferienhof Wieser, feiern die Stockschützinnen und Schützen um Vorstand Johann Bruckmaier (im Hintergrund umringt von einer Kinderschar) ihr Jahresfest, das schon am Vormittag beginnt und meist am späten Abend oder manchmal auch erst am nächsten Morgen endet. Sehr zufrieden mit den steigenden Gästezahlen kann er sein. "Auch die Senioren halten uns die Treue", berichtet Bruckmaier. Für die jüngsten Gäste hat die Herbergsfamilie Wieser die hofeigenen Spielgeräte zur Verfügung gestellt, wo die Kleinen unermüdlich tobten, rutschten und schaukelten. So blieb auch für die Erwachsenen genügend Zeit für einen "Ratsch" mit dem Tischnachbarn. Ein bestens eingespieltes Helferteam um den stellvertretenden Bürgermeister Franz Wieser umsorgte die Gäste. Sogar Rehragout mit Hauberlingen wurde da angeboten. (cg)

 

 

02.06.2018

Tennissportler renovieren nicht nur

Obwohl man das Tennisheim durch viele fleißige Hände einer weiteren und letzten Renovierung unterzog und die Mannschaften im Rundenbeginn ihre ersten Spiele zu absolvieren hatten, fanden die Tennissportler der Spielvereinigung auch die Zeit, das interne Doppelturnier der Herren und das traditionelle Schleiferlturnier abzuhalten. Beide Veranstaltungen gingen bei besten Bedingungen über die "Tennisbühne".

Beim Herren-Doppelturnier holte sich das Duo Hans Voglmeier und Florian Köbinger den Sieg. Hoch her ging es beim Mixedturnier, wo trotz allem sportlichen Ehrgeiz der Spaßfaktor überwog. Während sich bei den Damen Gitti Loose (sechs gewonnene Spiele) vor Monika Forster (vier gewonnene Spiele) die meisten "Schleiferl" sicherte, war dies bei den Herren Josef Köbinger (fünfmal siegreich) vor Thomas Thaler (viermal siegreich). Bei den Siegesfeiern wurde den Gewinnern mit "flachsigen" Sprüchen gratuliert.

Die Fotos zeigen die Turniersieger beim Herren-Doppel-Wettbewerb: Sportwart Denis Reiter gratuliert Hans Voglmeier (links) und Florian Köbinger (rechts) sowie "Schleifchenkönigin" Gitte Loose, die nach dem Turnier von Thomas Thaler geehrt wurde. (psc)

 

 

 

 

 

Mai 2018

 

30.05.2018

Erinnerungsturnier für den Vereinswirt

Zum Gedenken an den verstorbenen Vereinswirt Georg "Burle" Anders wurde auch in diesem Jahr ein Erinnerungsturnier auf den Asphaltbahnen des ESV Grafengars durchgeführt. Laue Abendtemperaturen lockten insgesamt 18 Schützen zum Austragungsort. Nach der Zusammenlosung der Mannschaften starteten spannende, aber auch sehr faire Kehren. Oft entschieden nur wenige Millimeter über Sieg oder Niederlage. Bei sehr knappen Messungen wurde der Schiedsrichter zu Hilfe gerufen.

Nachdem alle Teams gegeneinander angetreten waren, durften sich Ruth und Fabian Bruckmaier sowie Gerhard Wieser über den ersten Platz freuen. Sie mussten sich nur einem Gegner geschlagen geben, gegen einen weiteren holten sie ein Unentschieden. ESV-Vorsitzender Hans Bruckmaier nahm im Anschluss die Siegerehrung vor. Das Foto bei der Siegerehrung zeigt (von links): Wirtin Christa Kebinger, die Gewinner Fabian und Ruth Bruckmaier, Gerhard Wieser sowie Vorsitzender Hans Bruckmaier. (re)

 

 

22.05.2018

Moderner KfW-Award für barockes Amtshaus

Das Architekturbüro Anglhuber aus Kraiburg wurde in Berlin beim "KfW Award Bauen" mit dem dritten Preis in der Kategorie "Bauen im Bestand" bedacht. Die Modernisierung des gräflichen Amtshauses von Jettenbach war der Grund für die Auszeichnung. Behutsam saniert erstrahlt es nun in alt-neuem Glanz. Es gilt als Startprojekt für die Neubelebung des ganzen Ortes.

Die Jury um den Architekten Prof. Hans Kollhoff bewertete die Vorhaben hinsichtlich ihrer Balance aus Architektur und Erscheinungsbild, guter Integration in das bauliche Umfeld, Energie- und Kosteneffizienz, zukunftsorientierter und nachhaltiger Bauweise, optimaler Raum- und Flächennutzung sowie auch individueller Wohnlichkeit. Die sieben inländischen Objekte wurden von der Jury mit einem Preisgeld von insgesamt 35 000 Euro prämiert. Die Preisträger erreichen vielfach auch die Standards der KfW-Energieeffizienzhäuser und bauen dank ihrer gelungenen Architektur Barrieren ab, hieß es in der Laudatio. In Anwesenheit des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Stephan Mayer, erhielten die Preisträger die KfW Awards. "Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums und die Bildung von Wohneigentum für Familien mit Kindern unter Berücksichtigung von Energieeffizienz und Barrierefreiheit sind Themen, die im Mittelpunkt der aktuellen Wohnungspolitik der Bundesregierung stehen. Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Bauherren nach ihren eigenen Wünschen kreativ intelligenten Wohnraum neu geschaffen, bedarfsgerecht umgebaut oder modernisiert haben. Beispielhaft werden Maßnahmen zur Energieeinsparung effizient umgesetzt, Barrieren nachhaltig abgebaut oder beides wird zur Senkung der Kosten kombiniert", sagte Stephan Mayer. Er überreichte Josef Anglhuber den Preis.

Der Fernsehsender n-tv brachte einen Beitrag über das Amtshaus und den Preis. (re) Fotos: cg, n-tv

 

 

16.05.2018

Erstkommunion in Grafengars

Sieben junge Jettenbacher Christen – Sarah Estermann, Iva-Krista Bajo, Jana Holzhammer, Emilie Idzik, Simon Erdmann, Simon Förster und Dustin Görlich – traten in St. Michael in Grafengars zum ersten Mal an den Tisch des Herrn. In einer feierlichen Prozession zogen die Erstkommunikanten mit Pater Alois Stautner in die festlich geschmückte Kirche ein. "Jesus, wo wohnst Du?" war das Kommunionthema, das den Kindern in der Vorbereitung von den beiden Kommunionmüttern, Angela Förster und Monika Holzhammer, intensiv nahe gebracht wurde. Der festliche Gottesdienst wurde von der Grünthaler Rhythmusgruppe unter der Leitung von Karin Kinzner begleitet. Mit einem Dankgottesdienst, gestaltet von Schwester Marita Meister, wurde am Abend der festliche Tag abgeschlossen. (ste)

 

 

05.05.2018

Bestes Turnierwetter

Auf den Asphaltbahnen in Grafengars trafen sich 24 Mannschaften mit je vier Teilnehmern, aufgeteilt in drei Gruppen, um das Gemeindeturnier auszutragen. In den Disziplinen Eisstockschießen und Hufeisenwerfen wurden bis in den Nachmittag hinein die Finalplätze in spannenden Kehren umkämpft.

Jubeln konnte am Ende der Gartenbauverein mit den Schützen Gerhard und Josef Wieser, Alois Ortner, Martin Förster, der als Ersatz eingesetzt war, und Neuvorstand Angela Förster, gefolgt von der Mannschaft des Bauernverbands mit Hans Kinzner, Fabian Bruckmaier sowie Florian und Jakob Obermayr, den Bromberglan mit Manuela und Hans Aigner, Georg Herzog und Markus Bichlmaier und dem Sportverein mit Peter Heindl, Josef Ebner, Josef Frank und Josef Manstetter.

Bei der Siegerehrung in Burle's Kneipe überreichte Christa Obermaier den von ihrem verstorbenen Mann Alfons gestifteten Wanderpokal. Auch Bürgermeisterin Maria Maier gratulierte den Siegern und bedankte sich beim Vorstand des ESV Grafengars, Hans Bruckmaier, mit seinem Team für die gelungene Ausrichtung der Veranstaltung. (re)

 

 

03.05.2018

SpVgg Jettenbach – Ein Sportverein im Umbruch

 

Im kommenden Jahr feiert die Spielvereinigung Jettenbach ihr 70-jähriges Vereinsjubiläum. Gleichzeitig endet die Amtsperiode der derzeitigen Vorstandschaft. Vorsitzender Peter Heindl deutete auf der sehr schwach besuchten Jahreshauptversammlung des größten Ortsvereins für 2019 einen Umbruch in der Führung des Sportvereins an. Nicht nur Heindl, der seit 1997 an der Spitze der Spielvereinigung steht, wird aufhören, auch Schatzmeister Peter Schillmaier geht nach 26 Jahren in der Vorstandschaft und vorhergehender 17-jähriger Tätigkeit als Fußballabteilungsleiter in den Funktionärsruhestand. Wie schwierig die Suche nach Nachfolgern wird, bleibt abzuwarten.

 

Nimmt man die Teilnahme der Mitglieder an der Jahreshauptversammlung als Indikator, dürfte die Nachfolgeregelung nicht leicht werden. Heindl freute es deshalb sehr, dass mit Anton Hagn das einzig noch lebende Gründungsmitglied der Spielvereinigung die Versammlung besuchte und dadurch auch sein Interesse am Vereinsgeschehen ausdrückte. 575 Mitglieder (leicht rückläufige Tendenz) zählte die Spielvereinigung zum Geschäftsjahresbeginn am 1. Januar. Der Kinder- und Jugendanteil betrug knapp 17 Prozent. "Hier weisen andere Vereine wesentlich höhere Prozentzahlen auf, doch bei uns spielt natürlich die Größe der Gemeinde (kleinste Kommune des Landkreises) eine maßgebende Rolle", so Heindl in seinem Tätigkeitsbericht.

 

Als vorrangigste Aufgabe steht das Projekt Umbaumaßnahme "Mehrzweckhalle" an, nachdem sich die große Maßnahme "Anbau" nicht verwirklichen lässt. Doch auch für die geänderten Pläne dämpfte Zweiter Bürgermeister Franz Wieser in seinem Grußwort die Erwartungen für eine schnelle Umsetzung mit finanzieller Beteiligung der Gemeinde. In ehrlichen, aber dennoch nicht weiterhelfenden Worten betonte Wieser zwar das Wohlwohlen der Kommune, stufte aber in der Prioritätsskala für Jettenbach andere Projekte (wie den Erwerb von Baugrund) als vorrangiger ein.

 

Einen kleinen Gewinn von gut 600 Euro bei Einnahmen und Ausgaben von jeweils knapp über 100 000 Euro konnte Schatzmeister Schillmaier aufzeigen. Der Verein hat für die Baumaßnahme seit einigen Jahren Rücklagen gebildet und weist eine "gesunde Basis" auf, so der Schatzmeister, der die Steuerzahlungen der letzten Jahre an das Finanzamt und an die Gemeinde auflistete und die Politik aufforderte, darüber nachzudenken wie die Gewinne eigentlich erwirtschaftet werden. Durch viele, ja nicht zu zählende Stunden von kostenloser Hilfe und Mitarbeit der Vereinsmitglieder sowie immenser ehrenamtlicher Tätigkeit. "Für das Engagement auch noch Steuern zahlen zu müssen, ist schon ein 'starkes Stück'", führte Schillmaier aus.

 

Michael Kasenbacher als Vertreter des BLSV-Kreisverbandes Mühldorf anwesend, zeigte seine Bewunderung für die geleistete Tätigkeit und das sehr aktive Vereinsleben. Kasenbacher betonte, dass es die Aufgabe des BLSV ist, bei Baumaßnahmen die Vereine im Rahmen der Fördermöglichkeiten zu unterstützen.

 

Den Reigen der Abteilungsberichte eröffnete Gabi Saller für die Turn- und Fitnessabteilung. Saller erwähnte die Neuwahlen der Abteilung mit der Wiederwahl der "Alten Riege", berichtete von neun Sportangeboten für Jung und Alt, die von sechs Übungsleitern geleitet werden. Mit 191 Mitgliedern ist die Turnsparte die größte in der Spielvereinigung.

 

In Vertretung von Gerry Friedrich berichtete Hauptsportwart Klaus Alt für die Fußballabteilung, der zurzeit 122 Mitglieder angehören. Die Sparte ist aktuell mit vier Mannschaften im Spielbetrieb vertreten. Die erste Mannschaft strebt nach der Vizemeisterschaft und dem verlorenen Relegationsspiel erneut den Aufstieg in die A-Klasse an, die zweite Mannschaft hat sich stabilisiert. Das Sorgenkind bleibt die AH, die jedoch mit einigen Änderungen versucht, wieder an die früheren Erfolge anzuknüpfen. Das Aushängeschild der Abteilung ist die Damenmannschaft, die nach der Meisterschaft in der Freizeitliga erneut auf Platz 1 der Tabelle steht. Alt wies noch auf das Public Viewing während der Weltmeisterschaft im Juni/Juli hin.

 

Von einem sportlichen und gesellschaftlichen Erfolgsjahr sprach Tennis-Abteilungsleiter Stefan Greilinger. Er konnte neben dem bisher höchsten Mitgliederstand (128), von Meisterschaften und hervorragenden Platzierungen ebenso berichten, wie über Erfolge bei der neu belebten Nachwuchsarbeit. Die Tennisanlage wurde renoviert, ein Spielplatz für Kinder integriert, eine neue Besucherterrasse angelegt. Die Rundenspiele mit vier gemeldeten Teams beginnen Anfang Mai. Oktoberfest und Watt-Turnier werden ebenso erneut abgehalten, wie das Sommerfest mit Vereinsmeisterschaft und die verschiedenen internen Turniere.

 

Für die Basketballer, die Jets, die seit einigen Jahren eine Spielgemeinschaft mit dem TuS Töging bilden, konnte Koordinator Peter Schillmaier ebenfalls Positives berichten. Die Korbjäger belegten in der Saison 2016/17 den dritten Platz in der Bezirksklasse und die laufende Saison wird man auf dem vierten Platz abschließen. Nach einigen Personalproblemen sowie einem Trainerübergang ist man insgesamt auf einem guten Weg.

 

Starken Applaus bekam der scheidende Fußballplatz-Greenkeeper Josef Bauer. Vorsitzender Heindl dankte dem Sepp für seine vorbildliche Arbeit (1. Foto). Heindl zeigte den Vereinswerdegang von Bauer als aktiven Spieler, Zweiten Vorstand, Hauptsportwart, Mitbegründer der Alten Herren und in der Sportanlagenpflege auf. Wohnhaft in Waldkraiburg – sein sportliches Zuhause aber stets in der Jettenbacher Spielvereinigung – und dies seit fast 65 Jahren. (psc)

 

 

02.05.2018

Frauenpower rettet Gartenbauverein

 

Der Ortsverschönerungs- und Gartenbauverein Jettenbach hat doch noch eine Zukunft. Frauenpower rettet den Fortbestand. Neben Angela Förster, die sich für das Amt der Vorsitzenden zur Verfügung stellt, gehören dem siebenköpfigen Vorstand fünf weitere Frauen an.

 

Um eine drohende Vereinsauflösung zu verhindern, wurde seit zwei Jahren ein neuer Vorstand gesucht. Bei einem erneuten Scheitern in dieser Versammlung wäre der Verein von Amts wegen liquidiert worden. Der stellvertretende Vorsitzende Martin Zehrer hatte das Vereinsboot mit seinem Vorstandsteam seit dem Rücktritt von Josef Wieser zwar ohne Kapitän, aber nicht führerlos auf dem Wasser gehalten.

 

Im Saal der Bahnhofsgaststätte Grasser appellierte Wahlleiter Anton Schatzeder eindringlich an die 46 Versammlungsbesucher, als der Tagesordnungspunkt "Neuwahlen" anstand. Mehrfach lehnten die vorgeschlagenen Damen und Herren ab. Nach zähem Ringen erhielt Angela Förster ohne Gegenstimme das Vertrauen der Mitglieder. In der künftigen Führungscrew sind Manuela Axenböck (Zweite Vorsitzende), Maria Bichlmaier (Kassierin) und als einziger Mann, Axel Strobel (Schriftführer). Zu Beisitzern wurden bestellt: Monika Heindl, Berta Wasylaszcuk und Sylvia Sieghart. Die bisherigen Vorstandsmitglieder, Martin Zehrer, Renate Englmaier, Marlene Ebner und Maria Meier wurden entlastet und mit Blumen verabschiedet. Der Kassenbestand stieg leicht auf 7200 Euro.

 

"Insektensterben - na und!" Unter dieses Thema hatte Martin Zehrer einen Vortrag gestellt. Der ausgebildete Pädagoge führte sein Publikum in eine düstere Zukunft ohne die meist lästigen Schädlinge und Nützlinge. "Die Gesamtmasse der Insekten hat in den vergangenen 25 Jahren um 75 Prozent abgenommen", so Zehrer. Die so oft gescholtenen Insekten bestäuben die Flora, lockern Erden und reihen sich in die Nahrungskette ein.

 

Angela Förster, die neue Vorsitzende des Gartenbauvereins ist, geborene Jettenbacherin und ausgebildete Kinderpflegerin. Zu ihren Hobbys zählt alles um die Themen Garten und Tiere.

 

Weshalb haben Sie sich entschlossen, "Ja" zum Amt der Vorsitzenden zu sagen?

Der Gartenbauverein stand unmittelbar vor der Auflösung, das wollte ich unbedingt verhindern. Da spielt auch meine Liebe zum Gärtnern eine Rolle.

 

Was haben Sie sich für die Zukunft vorgenommen?

Mit meinem Führungsteam gemeinsame Ziele zu formulieren und diese möglichst auch realisieren. Als Verein wollen wir in der Öffentlichkeitsarbeit stärker werden, Jettenbacher Gartenliebhaber mit Fachvorträgen enger an den Verein binden und neue "Hobbygärtner" motivieren mitzumachen. Besonders liegt mir auch das Erscheinungsbild unserer Gemeinde am Herzen. Als Beispiel sehe ich stellvertretend die 13 Bänke rund um die Gemeinde. Die Bankerl sollen zum Spaziergang auffordern und zum Verweilen einladen. (cg)

 

April 2018

 

23.04.2018

Vereinsfahne von 1959 retten

Während viele Vereine mittlerweile große Probleme bei der Findung ihrer Funktionärsriegen haben, hatte Jettenbachs Bürgermeisterin Maria Maier als Wahlleiterin bei der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins "Drei Rosen" leichtes Spiel. In Rekordzeit konnte sie die Wahl abwickeln.

Alle bisherigen Vorstandsmitglieder stellten sich ausnahmslos zur Wiederwahl (1. Schützenmeister: Franz Wimmer; 2. Schützenmeister: Klaus Wasylaszcuk; Schatzmeister: Sylvia Sieghart; Schriftführer: Rebecca Jonda; 1. Beisitzer: Robert Lorenz; 2. Beisitzer: Johannes Reindl). Der knapp über 100 Mitglieder zählende Traditions-Schützenverein kann dadurch mit bewährten und engagierten Funktionären eine der wichtigsten Aufgaben in der nächsten Amtsperiode angehen.

Die Neuanfertigung oder Reparatur der sich im schlechten Zustand befindlichen Vereinsfahne von 1959 war neben der Vorstandswahl das zentrale Thema der Versammlung. Eine Neuanfertigung würde die finanziellen Möglichkeiten des Vereines übersteigen, stellte Schützenmeister Franz Wimmer dar. Deshalb lag der Schwerpunkt in der Diskussion, wie man zusätzliche finanzielle Mittel generieren kann, um zumindest eine Reparatur zu ermöglichen. Einige Vorschläge aus der Versammlungsrunde werden aufgegriffen und in nachfolgenden Sitzungen auf ihre Umsetzungsmöglichkeiten geprüft.

Der Schützenmeister verkündete in seinem Bericht auch die Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft 2017. In der Kategorie Luftgewehr konnte sich Johannes Reindl den Titel sichern. In der Kategorie Luftpistole holte sich Georg Reindl die Vereinsmeisterschaft. Den Titel des Schützenkönig sicherte sich ebenfalls Reindl. Beide Titel (Luftgewehr und Schützenkönig) bei der Jugend gingen an Fabian Bruckmaier.

Wimmer freute sich auch über den Zusammenhalt eines harten Kern von Mitgliedern, der sowohl an den Schießabenden, wie auch bei Veranstaltungen den Verein repräsentiert und mit Leben erfüllt. Die Lebendigkeit des Verein zeigte auch Jettenbachs Bürgermeisterin in ihrem Grußwort auf. (psc)

 

 

16.04.2018

KSK: Jahreshauptversammlung mit Ehrungen

Kürzlich fand in der Gaststätte Grasser die Jahreshauptversammlung der KSK Jettenbach/Fraham statt. Vorstand Anton Schatzeder begrüßte neben den erschienen Mitgliedern und Vereinsvorständen besonders die 1. Bürgermeisterin Maria Maier und Ihren Stellvertreter Franz Wieser.

Nach dem Totengedenken,  das den Verstorbenen des letzten Jahres , Alois Sax, ehem. Bgm. Alfons Obermaier, Seb. Knollhuber, Pater J. Stemmer, Englbert Stecher und Franz Greilinger gedachte, folgte eine Jahresrückschau des Vorstandes. Hauptpunkte waren die Beteiligung an dem gemeinschaftlichen Maibaumaufstellen der Jettenbacher Vereine und das alljährliche Totengedenken am Kriegerdenkmal im November. Ebenso die Teilnahme an der Fahrzeugsegnung der FFW Jettenbach.  Eine Reihe  älterer Mitglieder wurden zum  Geburtstag besucht und ihnen dabei mit einem Präsent gratuliert.

Nach dem anschließenden erfreulichen Kassenbericht von Karl-Heinz Hipoltsteiner und der Entlastung der Vorstandschaft, wurden die  Ehrungen für langjährige Vereinsmitglieder vorgenommen.  Leider konnte ein Teil dieser Personen wegen Erkrankung nicht persönlich erscheinen. Für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Georg Moser (60), Babist Bibinger (55), Günther Garreis (50),  Johann Hauner (50), Klaus Obirei (50), Jakob Bichler sen. (45)  und Wolfgang Jonda (45). Als langjährige Sammler für die "Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V." erhielten eine Urkunde Hr. Michael Kufner und Christian Maier, jeweils 15 Jahre und Franz Gassenhuber für 10 Jahre unermüdlichen Fleiß.

Als erfreulich ist hierzu anzufügen, dass bei der diesjährigen Sammlung das Ergebnis der Vorjahre deutlich übertroffen wurde. Nach einem ausführlichen Dank an die Gemeinde, den Mitgliedern, Helfern und Gönnern des Vereines schloss der Vorstand die Versammlung. (as)

 

 

14.04.2018

Pfarrei: Ehrenamtliche zum Essen eingeladen

Der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung der Kuratie haben alle, die für die Pfarrei ehrenamtlich tätig sind, zu einem Essen in die Gaststätte Grasser eingeladen. Etwa 50 Personen folgten der Einladung. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johann Bruckmaier kündigte an, dass die Einladung anstelle des Pfarrausflugs voraussichtlich jedes Jahr stattfindet. Als nächster Termin ist der 24. April 2019 im Gespräch. (ste)

 

 

 

 

 

 

06.04.2018

Tennisabteilung wartet mit stabilem Hoch auf

 

13 Punkte standen auf der Tagesordnung der Tennisabteilung in der Spielvereinigung bei der Jahreshauptversammlung. Diese waren in 130 Minuten abgehandelt. Das Fazit der Berichte lautete: Das stabile Hoch der Abteilung hält weiter an. Die Mitgliederzahl ist mit 128 auf dem Höchststand.

 

Eine fast unveränderte Führungscrew wird sich den Herausforderungen der Zukunft stellen. Dabei ist die Sparte gut aufgestellt, wie sich aus den Tätigkeitsberichten der Abteilung, der Jugendleitung, der Mannschaftsführer und des Kassenwartes entnehmen ließ. Die positive Entwicklung der Abteilung würdigte auch Spielvereinigung-Vorstand Peter Heindl. Man merkt, "dass die federführenden Leute mit Herzblut und Leidenschaft dabei sind und dies steckt an", so Heindl, der Kassier Thomas Loose als die Seele der Abteilung bezeichnete. Stellvertretender Abteilungsleiter Alex Spahmann, der als Versammlungsleiter agierte, beleuchtete das zurückliegende Vereinsjahr mit den Schwerpunkten Terrassenbau, Kinderspielplatzecke, Wegebau, Ausstattung des Tennisheims sowie das kurzfristige Beheben des beträchtlichen Windschadens an den Zäunen der Anlage. Er sparte dabei nicht mit Lob für die immense Eigenleistung der Mitglieder bei den Baumaßnahmen.

 

Für das bevorstehende Vereinsjahr kündigte er die Renovierung des Übungs-Wandplatzes durch eine Pflasterung mit späterer Abdeckung sowie einige Arbeiten am Tennisheim an. An den gesellschaftlichen Veranstaltungen wie den offenen Monats-Frühschoppen im Winterhalbjahr, dem Sommerfest, der Oktoberfestparty und dem Watt-Turnier wird festgehalten. Auch will man wieder an die sehr erfolgreiche letzte Punktspielsaison, die mit Meisterschaften und Spitzenplätzen endete, in der neuen Medenrunde 2018 anknüpfen. Es wurden wieder vier Teams – drei Herren- und eine Damenmannschaft gemeldet. Ein Trainingslager in Pula, Kroatien soll die Grundlage für ein gutes Abschneiden legen.

 

Optimismus war auch dem Bericht von Jugendleiter Thomas Thaler zu entnehmen. Die Nachwuchsarbeit wird weiter forciert, die Rahmenbedingungen wie Equipment und Übungsleiter wurden geschaffen. Man will den Kindern mit gezielterem Training und reichlich Spaß den Tennissport vermitteln. Einzige Wermutstropfen in der Versammlung, in deren Mittelpunkt auch Neuwahlen standen, waren die Verabschiedung des technischen Leiters Georg Reindl, der 18 Jahre hervorragende Arbeit leistete.

 

Die Neuwahlen der Jettenbacher Tennisabteilung ergaben nur eine Änderung: Erster Abteilungsleiter Stefan Greilinger, Stellvertreter Alex Spahmann, Kassenwart Thomas Loose, Schriftführerin Dorothea Cornette, Sportwart Denis Reiter, Technischer Leiter Josef Köbinger (neu), Jugendleiter Thomas Thaler. (psc)

 

März 2018

 

29.03.2018

Kontinuität in Pfarrgemeinde

Im Pfarrgemeinderat gab es durch die Wahl keine personellen Veränderungen. Deshalb blieb auch die Verteilung der verschiedenen Ämter weitgehend gleich. In der konstituierenden Sitzung wurden Johann Bruckmaier als Erster Vorsitzender, Marianne Knollhuber als Zweite Vorsitzende und Konrad Pfaffenberger als Schriftführer bestätigt. Johann Bruckmaier, Gabriele Hilpoltsteiner und Brigitte Knollhuber vertreten die Kuratiegemeinde im Pfarrverbandsrat. In den Dekanatsrat werden Johann Bruckmaier und Kevin Sommer abgeordnet.

Die Sachausschüsse wurden wie nachfolgend besetzt: karitative und soziale Dienste übernehmen Renate Englmaier, Renate Gottwald und Gabriele Hilpoltsteiner, Konrad Pfaffenberger ist Ansprechpartner für Asylsuchende in der Gemeinde. Für Liturgie und Familiengottesdienste sind Maria Bichlmaier, Renate Gottwald, Brigitte Knollhuber und Konrad Pfaffenberger zuständig. Den Bereich Erwachsenenbildung übernehmen Renate Englmaier, Maria Bichlmaier und Gabi Hilpoltsteiner. Jugendbeauftragter ist Kevin Sommer, für die Öffentlichkeitsarbeit ist Konrad Pfaffenberger und für den Bereich Mission-Entwicklung-Frieden Brigitte Knollhuber verantwortlich. (re)

 

 

17.03.2018

Eine verlässliche Bank

"Als einen guten Haufen, der ständig auf Achse ist", bezeichnete Bürgermeisterin Maria Maier die Damen der Frauengemeinschaft bei der Jahresversammlung. Auf dem Programm standen auch Neuwahlen. Die amtierende Vorstandschaft kandidierte für weitere drei Jahre: Christa Obermaier (Vorsitzende), Renate Gottwald (Stellvertreterin), Monika Hummel (Schatzmeisterin) und Inge Kelldorfner (Schriftführerin). Zu Beisitzern wurden Martina Geck, Lisbeth Beham und Anneliese Bruckmaier bestellt.

Von einem kleinen Plus konnte Schatzmeisterin Hummel berichten. Der neue Kassenstand weist rund 5 900 Euro aus. Die Kassenprüfer Marianne Hauner und Renate Engl maier bestätigten eine tadellose Abrechnung. Nach dem Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden Christa Obermaier lobte Bürgermeisterin Maria Maier die vielseitigen Aktivitäten der Frauengemeinschaft. Sie forderte die Damen auf, beim Dorffest anlässlich der 40 Jahre währenden Freundschaft mit der französischen Partnergemeinde St. Saturnin mitzuhelfen. "Unverzichtbar sind die vielen Handreichungen und Kuchenspenden der Interessensgemeinschaft", so Maier. Peter Heindl, Vereinssprecher der Dorfgemeinde, bezeichnete die Damen als "super aktiv" und als "verlässliche Bank". Einen Blumengruß gab es für die "Herbergsmutter" Maria Grasser von der Bahnhofsgaststätte Grasser. (cg)

 

 

12.03.2018

Jettenbach feiert: Einweihung des neuen Gerätewagens

Von den ersten Gesprächen bis zur Anschaffung hat es viele Jahre gedauert, umso größer ist die Freude über das neue Fahrzeug, das im Oktober in Dienst gestellt und gestern ganz offiziell an die Jettenbacher Feuerwehr übergeben wurde. Der Gerätewagen Logistik ersetzt ein 36 Jahre altes Löschfahrzeug.

Nach einem Gottesdienst und einem Festzug zum Gemeindezentrum nahm Pater Ullrich Bednara die Fahrzeugsegnung vor (2. Foto). Bürgermeisterin Maria Maier, die Kommandant Thomas Beham (1. Foto) einen symbolischen Schlüssel überreichte, betonte, dass es sich bei der Anschaffung nicht um Luxus, sondern um eine Notwendigkeit handle. Es gehe darum, die Leistungs- und Einsatzfähigkeit der Feuerwehr zu erhalten. Rund 75 000 von insgesamt 131 000 Euro musste die Gemeinde dafür aufwenden. 15 000 Euro schoss der Feuerwehrverein um Vorstand Richard Maier zu, fast 40 000 Euro der Freistaat Bayern.

Das neue Fahrzeug ist kein reines Löschfahrzeug mehr, es trägt vielmehr der Tatsache Rechnung, dass Feuerwehren heute in vielen Einsatzbereichen gefordert sind. "Das ist unser Werkzeugkasten, mit dem wir arbeiten dürfen und müssen", sagte Kommandant Beham, dessen Sohn Fabian das Fahrzeug als Pate taufte und eigens ein kleines Gedicht vorbereitet hatte.

Dank des Rollcontainersystems decke das neue Fahrzeug, das mit dem Feuerwehrführerschein gefahren werden kann, viele Einsätze ab, so Kreisbrandmeister Anton Bruckeder, der die Kreisbrandinspektion vertrat. Die Jettenbacher Wehr sei damit sehr flexibel und zusammen mit dem bestehenden Löschfahrzeug LF 8 für die nächsten Jahrzehnte gut aufgestellt. Der Gerätewagen könne auch bei Großschadensereignissen als Versorgungsfahrzeug eingesetzt werden. (hg)

 

 

09.03.2018

Der neue Gerätewagen ist da

Da kommt Freude auf bei der freiwilligen Feuerwehr in Jettenbach: Der neue Gerätewagen Logistik (GW-L1) ist da. Am Sonntag wird er mit einem Fest offiziell in Dienst gestellt. Der Gerätewagen Logistik (GW-L1), ein Iveco Daily Fahrgestell mit einen Aufbau der Firma BTG aus Görlitz, ersetzt das 36 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug LF8.

Um auf verschiedene Einsatzszenarien flexibel reagieren zu können, ist die Ausrüstung auf Rollcontainer verstaut. Je nach Anforderung können folgende Rollcontainer über eine Ladebordwand im Kofferaufbau verladen werden: Rollcontainer Notstromversorgung mit Ausrüstung zur Einsatzstellenbeleuchtung, Rollcontainer mit 500 Meter B-Schlauch, Rollcontainer Löschgeräte, Rollcontainer Hochwasser, Rollcontainer Technische Hilfeleistung-Öl, Rollcontainer Tragkraftspritze. Für eine schnelle und unkomplizierte Einsatzstellenbeleuchtung ist in den Kofferaufbau des GW-L1 ein automatischer Lichtmast verbaut.

Die gesamten Beschaffungskosten für Fahrgestell, Aufbau, Rollcontainer, Tragkraftspritze und diverse Gegenstände zur Komplettierung der Ausrüstung, beliefen sich nach Angaben der Feuerwehr auf 131 000 Euro. Die Zuschüsse des Freistaates Bayern betrugen für das Fahrzeug 33 600 und für die Tragkraftspitze 4 700 Euro. Um die Kosten für die Gemeinde Jettenbach weiter zu senken, beteiligte sich der Feuerwehrverein mit 15 000 Euro, sodass die Kommune am Ende 77 700 übernehmen musste.

Das alte Löschgruppenfahrzeug wurde über eine öffentliche Verwertungsplattform an einen Bastler verkauft, der dem Fahrzeug ein "zweites Leben" als Wohnmobil schenken will. Der Erlös aus dem Verkauf beträgt rund 3 000. (re, hg)

 

 

07.03.2018

Ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft

Ganz im Zeichen des 40. Jubiläums der Verschwisterung beider Gemeinden stand die Jahreshauptversammlung der Freunde von Saint Saturnin in Jettenbach e.V. im Gasthaus Grasser. Von 24. bis 28. August wird der Besuch der französischen Freunde in Jettenbach erwartet.

Generalsekretärin Sabine Sax blickte auf ein ereignisreiches Jahr 2017 zurück. Neben der Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen erwähnte sie besonders das Weinfest mit Bouleturnier und die Beteiligung am Jettenbacher Ferienprogramm, bei dem 25 Kinder im Bruckmaier-Hof in Grafengars bestens betreut wurden. Sie erinnerte auch an die Beerdigung von Bürgermeister Alfons Obermaier, an der Bürgermeister Christian Pailloux mit einer Abordnung aus der Partnergemeinde teilnahm. Mit Geistlichem Rat Pater Josef Stemmer hat der Verein im vergangenen Jahr eine weitere Persönlichkeit verloren, die sich für die Gemeindepartnerschaft engagierte. Trotz der Todesfälle stabilisierte sich die Mitgliederzahl dank einiger Neueintritte auf über 190.

Sabine Sax wies auf die erst seit Kurzem online gestellte Website des Vereins hin, die man über die Jettenbacher Gemeinde-Homepage und unter http://www.jettenbach-saintsaturnin.de erreicht. Darin sind bald alle Termine aufgeführt.

Höhepunkt der Jubiläumsfeier ist der Festakt am 25. August im Pfadfinderhof in Grafengars. Dort ist am 26. August ein gemeinsames Picknick nach dem Gottesdienst geplant. Die Gestaltung am 27. August ist noch offen. Es gibt aber schon Ideen für verschiedene Ausflugsziele in der näheren Umgebung. Eine Festschrift ist in Arbeit, als Fortsetzung der ersten Chronik 1998. Eine Gruppe hat schon Vorarbeit geleistet, Richard Wagner hat ein eigenes, originelles Jubiläums-Logo entworfen. Eine Herausforderung wird die Unterbringung der zahlreich erwarteten Gäste. Erste Gastgeberfamilien haben sich schon gemeldet. Weitere Gastgeber werden noch gesucht. Das bevorstehende Jubiläum ist auch eine gute Gelegenheit für Interessenten in Jettenbach und Umgebung, dem Verein beizutreten. (re)

 

 

07.03.2018

Rosa Wolken am Himmel der Frauengemeinschaft

 

Im März 1978 von 45 Frauen gegründet, feierte dieser Tage die Jettenbacher Frauengemeinschaft ihr 40-jähriges Bestehen. Heute zählt der Verein 86 Mitglieder. Hervorgegangen ist die Gruppierung zum Teil aus den von Elvira Schreiner geleiteten Turnstunden. Unter Leitung der ehemaligen Kreisrätin, deren Stellvertreterin Christa Obermaier sowie Ernie Döbrich und Gertrud Obermaier – sie leiteten die Nachmittagsgruppe – führten die Damen bis Dezember 1985 die Interessengemeinschaft. Schreiner hatte erstmals im September 1985 das später legendäre "Haberthalerfest" organisiert. Aus den Erlösen konnten 3 700 Mark an das nachfolgende Führungsteam übergeben werden.

 

Vor 30 Jahren wurde die Frauengemeinschaft ins Vereinsregister eingetragen. Der Verein gilt seither als gemeinnützig. Christa Obermaier, Amalie Kinzner, Marianne Meyer und Josefine Kufner haben vor 30 Jahren die Gründungsvorstandschaft (bis Mitte der 1990er-Jahre) gebildet. Heute wird die Vorsitzende Christa Obermaier von Renate Gottwald (Zweite Vorsitzende), Monika Hummel (Kassier) und Inge Kelldorfner (Schriftführerin) und einigen Beisitzerinnen unterstützt (2. Foto). Eine wichtige Rolle bei der Entstehung des rührigen Vereins und der Zusammenkünfte der Frauen hat außerdem die damalige Ortsbäuerin Marianne Knollhuber gespielt.

 

Die Vorsitzende schaute in einer Feierstunde auf die Geschichte des Vereins zurück. Untermalt wurde der Rückblick mit Bildern der vergangenen 40 Jahre, die Martina Geck mit einem Team vorbereitet hatte. Immer wieder konnten die engagierten Frauen durch verschiedene Aktionen und Veranstaltungen Einkünfte erzielen, die sie für die gute Sache spendeten. Insgesamt dürften sich die Spenden auf mehr als 40 000 Euro summieren. Die 2 000 Euro für die Reparatur des Fronleichnam-Himmels, 1 000 Euro für die Fahne der Landjugend oder 500 Euro für das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes stehen stellvertretend für viele andere Spenden. Mehrfach unterstützten die Frauen Hospizvereine und den Kindergarten Kunterbunt (3. Foto).

 

Die Vorsitzende berichtete von dutzenden Ausflügen und Theaterfahrten. Gemeinsam mit dem Gartenbauverein ging es bis nach Sizilien, Paris oder Stockholm. Als Überraschungsgast brachte die Kraiburger Teeniegarde ordentlich Schwung in die Feierstunde. Die "Mädels" wurden nur durch die Raumgröße eingeschränkt. Und am Ende sickerte ein Vorhaben der jüngeren Damen durch. Von einem Galaball 2019 wurde hinter vorgehaltener Hand getuschelt. Das wäre nach Jahren der Stille im Faschingstreiben ein wohltuender Paukenschlag im Jettenbacher Ortsgeschehen. (cg) Fotos: cg, ste

 

 

05.03.2018

Gott zum Gruße, liebe Jettenbacher

 

Hoher Besuch beim Heimat- und Kulturkreis: In historischer Gewandung entführte "Magdalena Gräfin zu Törring-Jettenbach" alias Ulrike Zöller entführte die Versammlung in die Renaissance-Zeit. "Gott zum Gruße, liebe Jettenbacher" – mit diesen heute unüblichen Worten wandte sich die von der BR-Moderatorin Ulrike Zöller gespielten Magdalena Gräfin zu Törring-Jettenbach an die Versammlung. In feinen Stoffen der Renaissance gewandet besuchte die Geborene von Tannberg die Jahreshauptversammlung des Heimat- und Kulturkreises.

 

Die erste Vorsitzende des engagierten Vereins, Elvira Schreiner, freute sich über die zahlreichen Besucher. "Wir haben heute tatsächlich 50 Prozent unserer Mitglieder zur Versammlung locken können", so die Vorsteherin. Im umfangreichen Jahresrückblick berichtete Schreiner von zahlreichen Aktionen des Vereins. Neben den eigenen größeren Veranstaltungen, "Singa und Gspuit", und dem Schlosskonzert mit Eva Barbarino habe sich der Verein in beinahe allen Ortsaktionen und vielen überregionalen Veranstaltungen engagiert.

 

Umfangreich und bis in die letzte Kommastelle hatte die Schatzmeisterin Maria Maier den Kassenbericht aufbereitet. Die Bürgermeisterin unterstützt seit Jahren den Heimat- und Kulturverein. Sie berichtete über die Mehrung des Kassenbestandes auf nunmehr über 11 000 Euro.

 

Am Ende der Veranstaltung hat sich die in authentischer Gewandung gekleidete und frisierte "Magdalena Gräfin zu Törring-Jettenbach", alias Ulrike Zöller den Anwesenden vorgestellt. Sie berichtete von seidenen Stoffen und Gewändern, Hüten, Schals und exotischen Hölzern in Jettenbach Anfang des 16. Jahrhunderts. Als besonderen Schatz wurden seiner Zeit Gewürze gehandelt. Die Gräfin stellte eine Besonderheit dieser Zeitepoche dar. Wieder verheiratet oder ins Kloster gesteckt wurden Witfrauen seiner Zeit. Bei Magdalena war das anders. Sie durfte die Führung der Geschäfte sowie die Erziehung der eigenen Kinder übernehmen. Der von ihr penibel aufgezeichneten Buchführung geschuldet, kann man noch heute in den damaligen Alltag der Herrschaft in Jettenbach blicken.

 

Magdalena von Törring-Jettenbach, Geborene von Tannberg Veit, lebte von 1461 bis 1553. Zum Ende der Darbietung prostete Zöller, alias Magdalena zu Törring-Jettenbach, den knapp 30 Versammlungsbesuchern mit Wein aus Jettenbacher Anbau zu. "Gehabt Euch wohl, Ihr Jettenbacher", verabschiedetete sie sich von der illustren Versammlung. (cg)

 

 

02.03.2018

Pfarrgemeinderatswahl - 47 Prozent Beteiligung

Von 33 Prozent im Jahr 2014 ist Dank Briefwahl auch in der Kuratie Jettenbach die Wahlbeteiligung bei den Pfarrgemeinderatswahlen deutlich – auf 47 Prozent – gestiegen. Folgende acht Mitglieder wurden in den Pfarrgemeinderat gewählt (Reihenfolge nach Anzahl der Stimmen): Renate Englmaier, Konrad Pfaffenberger, Brigitte Knollhuber, Johann Bruckmaier, Renate Gottwald, Gabriele Hilpoltsteiner, Kevin Sommer, Maria Bichlmaier. Die Zusammensetzung des Pfarrgemeinderates ist damit gleich geblieben. Die konstituierende Sitzung, in der die Aufgaben verteilt werden, findet am Montag, 19. März, um 19.30 Uhr im Pfarrhof statt. (re)

 

 

 

 

01.03.2018

Wertstoffhof - Grüngut und Altmetall anliefern

Der Wertstoffhof in Jettenbach öffnet in diesem Jahr erstmals am Samstag, 17. März. Es gelten für 2018 folgende Öffnungszeiten: 17. bis 31. März samstags von 15 bis 16 Uhr, 1. April bis 31. Oktober mittwochs von 18 bis 19 Uhr und samstags von 15 bis 16 Uhr sowie 1. bis 30. November samstags von 15 bis 16 Uhr. Angeliefert werden können nur Grüngut und Altmetall. Wie bisher ist auch für 2018 ein Kostenbeitrag von 15 Euro am Wertstoffhof Jettenbach oder in der Gemeindeverwaltung zu leisten, wie Petra Furtner von der Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg mitteilt. (re)

 

Februar 2018

 

21.02.2018

Neue Vorstandschaft der Landjugend

Die Katholische Landjugend Jettenbach hat in der Jahreshauptversammlung eine neue Vorstandschaft gewählt. Dem neuen Führungsteam gehören (Bild, von links) Fabian Bruckmaier (Zweiter Vorsitzender), Sebastian Gottwald (Beisitzer), Svenja Dörfel (Schriftführerin), Christoph Saller (Vorsitzender), Elisabeth Bichlmaier (Zweite Vorsitzende), Silvia Bruckmaier (Vorsitzende) und Robert Saller (Kassierer) an. Als Jugendvertreter wurde Kevin Sommer bestimmt. Als nächstes steht am 30. März der Jugendkreuzweg-Gottesdienst an. Die KLJB Jettenbach hat auch wieder die Termine Osterkerzenverkauf, Aktion Rumpelkammer, Mini-Brot-Aktion, Gartenfest, Ferienprogramm, Seniorennachmittag und "Wir warten aufs Christkind" auf dem Plan. "Nachwuchssorgen haben wir keine, da 2017 ein starker Jahrgang war und wir acht neue Mitglieder haben", freut sich Vorsitzende Bruckmaier. "Wir haben 2017 zum Teil unser kleines Landjugendheim selber renoviert – mit Hilfe von Mitgliedern der Gemeinde und der Gemeinde selbst", berichtet sie. (re)

 

 

21.02.2018

Aktuelles aus dem Gemeinderat

 

Satzung wird aktualisiert

Der Gemeinderat Jettenbach hat die Wasserabgabensatzung der Gemeinde aktualisiert. Bürgermeisterin Maria Maier sagte, diese sei seit rund 20 Jahren nicht aktualisiert worden. Dies solle nun nachgeholt werden. Aus ihrer Sicht machten die Änderungen die Satzung besser verständlich. Der Gemeinderat beschloss die Änderung der Satzung ohne Gegenstimmen.

 

Umbau der Toiletten angedacht

Bürgermeisterin Maria Maier hat den Gemeinderat darüber informiert, dass es aus ihrer Sicht nötig sei, die Toiletten im Schulhaus umzubauen. Auch ein Behinderten-WC solle dann gebaut werden. Sie vertrat die Auffassung, die Erneuerung solle "einmal gescheit" vorgenommen werden. Sie werde den Gemeinderat über den weiteren Fortgang informieren.

 

Wlan für den Sportplatz?

Bürgermeisterin Maria Maier hat über die Möglichkeit informiert, Fördermittel für ein öffentliches Wlan-Netz am Sportplatz zu bekommen. Das sogenannte Bayern-WLAN wird von der bayerischen Staatsregierung gefördert. Die monatlichen Beiträge müsse die Gemeinde aber selbst tragen, erläuterte Maier dem Gemeinderat. Sinnvoll sei öffentlich zugängliches Wlan aus ihrer Sicht am Sportplatz und für das Feuerwehrhaus. Ein Beschluss wird allerdings erst in einer kommenden Sitzung ergehen.

 

Änderung für eine Parzelle

In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat eine Änderung der Außenbereichssatzung für die Waldrandsiedlung vorgenommen. Für eine einzelne Parzelle, die bebaut werden soll, ist somit ausnahmsweise eine Wandhöhe von 6,25 Metern anstatt fünf Metern möglich. Markus Schmidinger vom Bauamt der Gemeinde sagte, durch die Änderung könne sich der Bau harmonischer ins Gelände einfügen. Die Parzelle liegt offenbar in einer Senke. Der Gemeinderat stimmte ohne Gegenstimmen zu.

 

Rat schaut den Nachbarn zu

Der Gemeinderat hat sich mit zwei Bauleitplanungen von Nachbarkommunen beschäftigt. In beiden Fällen hatte das Jettenbacher Gremium keine Einwände. Es handelte sich erstens um eine Bauleitplanung der Stadt Waldkraiburg, die ein allgemeines Wohngebiet zu einem Mischgebiet umwandeln möchte. Bürgermeisterin Maria Maier und Markus Schmidinger von der Verwaltung sahen keine Einwände für Jettenbach. Ebenso war die Auffassung für eine Bauleitplanung der Gemeinde Aschau. Einer Änderung des Flächennutzungsplanes und der Aufstellung des Bebauungsplanes "Am Wiesengrund II" stand aus Sicht des Jettenbacher Gremiums nichts im Wege.

 

Stromvertrag für Gemeinde

Der Gemeinderat hat beschlossen, dass die Gemeinde an einer Bündelausschreibung für die Lieferung von Strom teilnimmt. Die Kommunalberatung und Service GmbH (KUBUS), ein Unternehmen der kommunalen Spitzenverbände, fasst die Nachfragen von Gemeinden zusammen, damit die Kommunen günstigere Konditionen erhalten, erläuterte Markus Schmidinger von der Verwaltung. In der Sitzung ging es um eine Ausschreibung für die Jahre 2020 bis 2022. Es bestehe die Wahl zwischen Öko- und Normalstrom, sagte Bürgermeisterin Maria Maier. Bislang habe Jettenbach Normalstrom bezogen. Die Verwaltung schlug dem Gemeinderat vor, wieder an der Ausschreibung für Normalstrom teilzunehmen. Gemeinderätin Ingeborg Kelldorfner erkundigte sich, warum man nicht Öko-Strom wähle. Bürgermeisterin Maier sagte, die Gemeinde solle die günstigste Variante wählen, das sei eben konventioneller Strom.

 

Grundsätzlich offen für Veränderungen

Derzeit beschäftigt sich der Landkreis Mühldorf mit einem Konzept für den öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV). Dazu gehört auch, dass er prüft, ob von den Gemeinden organisierte und bezahlte Schulbusse, der sogenannte freigestellte Schülerverkehr, zu öffentlichem Nahverkehr umgewandelt werden kann. Dann dürften nicht nur Schulkinder in diesen Bussen fahren, sondern alle Landkreisbürger. Für die Jettenbacher Schulbuslinien sieht das Landratsamt zwar keine Möglichkeiten der Zusammenführung. Nichtsdestotrotz beschäftigte sich der Gemeinderat mit dem Thema. Bürgermeisterin Maria Maier sagte: "Es ist nicht schlecht, wenn auch andere mitfahren dürfen." Im Gremium war man sich jedoch einig, dass der Gemeinde keine finanziellen Nachteile durch das Zusammenlegen entstehen dürften. Gemeinderat Walter Steiglechner hielt es für fraglich, ob die Zeiten, zu denen Schulbusse fahren, überhaupt für andere Bürger interessant sind. Grundsätzlich zeigte sich der Gemeinderat dem Thema gegenüber einstimmig aufgeschlossen, allerdings nur unter der Bedingung, dass keine höheren Kosten für die Gemeinde entstehen.

 

Keine Vorteile für Jettenbach

Ob Jettenbach Mitglied in einem Landschaftspflegeverband im Landkreis wird, darüber möchte der Gemeinderat zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden. Der Verband stellt beispielsweise Förderanträge für die Gemeinden, mit denen ökologisch wertvolle Flächen der Gemeinden – etwa vom Freistaat – bezuschusst werden. Er kümmert sich auch um Einhaltung der Vorgaben an die entsprechende Pflege der Flächen. Dem Gremium berichtete Bürgermeisterin Maria Maier über eine Informationsveranstaltung zum Verband, an der sie teilgenommen hat. Bürgermeister sowie Land- und Forstwirte seien mit Experten, etwa dem Bauernverband, ins Gespräch gekommen. Das Gemeindeoberhaupt erklärte, dass der Landschaftspflegeverband nur zustande komme, wenn mindestens die Hälfte der Gemeinden des Landkreises Mitglied würden. Dann gelte, dass jede Kommune pro Einwohner und Jahr 60 Cent Beitrag bezahlen müsse. Es sei geplant, im Verband eineinhalb Arbeitsstellen zu schaffen. Gars sei beigetreten, aber unter der Voraussetzung, dass es bei diesem Mitgliedsbeitrag bleibe. Haag habe Nein gesagt, einige andere größere Kommunen ebenfalls. Gemeinderat Walter Steiglechner sagte, er sehe in einer Mitgliedschaft keine Vorteile für Jettenbach. So sah das auch Bernhard Stecher. Bürgermeisterin Maier gab zu Bedenken, dass es momentan nicht viele Ausgleichsflächen in der Gemeinde gebe, für die möglicherweise Zuschüsse beantragt werden könnten. Dies könne sich jedoch ändern, sobald mehr gebaut wird. Ingeborg Kelldorfner fand, grundsätzlich sei es sinnvoll, sich um Fördergelder zu bemühen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, vorerst einem Landschaftspflegeverband nicht beizutreten. (kob)

 

09.02.2018

Pfarrgemeinde wählt Ihre Räte

Die katholischen Pfarrgemeinderatswahlen finden auch in Jettenbach am Sonntag, 25. Februar, statt. Es stellen sich neun Kandidaten zur Wahl. Jeder Wähler kann bis zu acht Stimmen vergeben. In der Gemeinde findet Briefwahl statt. Die Briefwahlunterlagen werden jedem Katholik ab 14 Jahren per Post zugesandt.

Die Stimmzettel können schon vor dem 25. Februar abgegeben werden. Ab Aschermittwoch, 18.30 Uhr, steht eine Wahlurne im Glockenhaus der Grafengarser Kirche. Dort können bis zum Wahltag die Stimmzettel eingeworfen werden. Zusätzlich ist die Stimmabgabe auch vor und nach den Gottesdiensten am Sonntag, 18. Februar, in Jettenbach und am Samstag, 24. Februar, in Grafengars möglich. Außerdem ist am Sonntag, 25. Februar, ab 9.30 Uhr das Wahllokal im ehemaligen Jettenbacher Schulhaus geöffnet. Wer keine Wahlunterlagen bekommen hat, soll sich im Pfarrbüro melden. (re)

 

 

09.02.2018

Lacher bei der Siegerehrung

Zum 14. Burle-Gedächtnis-Turnier begrüßte Fußballabteilungsleiter Gerry Friedrich 25 Teams in der Jettenbacher Mehrzweckhalle. Das Fußball-Tennis-Turnier, dessen Startgelder jedes Jahr für einen guten Zweck gespendet werden, kommt immer noch gut an. Los ging es im Jahr 2005, als das Turnier unter dem Motto "Hilfe für die Tsunami-Flutopfer in Südostasien" erstmals startete. Bisher konnte man über 10.000 Euro an verschiedenste Einrichtungen übergeben.

Nach der Einteilung in Gruppen für nicht Aktive und Aktive hieß es auf zwei Spielfeldern, seine Ballkünste beim Spiel über das Netz unter Beweis zu stellen. In 75 Spielen mit einer Spielzeit von je sieben Minuten wurden dann die beiden Siegerteams ermittelt. Der Spaß stand im Vordergrund.

Wie so oft sicherte sich eine Mannschaft des Theatervereins Mittergars den Sieg. Das Nachwuchsteam mit Florian Schmidt, Tobias Schmidt und Jonas Grundner besiegte im Finale das "Dreamteam" mit den Spielerinnen Nina Lorenz, Lena Perzlmaier und Christina Roß. Den dritten Platz schnappte sich der "Hauptverein" mit Peter Heindl, Klaus Alt und Jürgen Grassl durch einen knappen Sieg gegen die "Jugendfeuerwehr".

Bei der Gruppe der Aktiven mit 14 teilnehmenden Mannschaften gewann eine Mannschaft der Tennisabteilung mit den Akteuren Michael Wasylaszcuk, Stefan Wasylaszcuk und Josef Heindl. Die Ballkünstler setzten sich im Endspiel gegen das Team "Tres Amigos 2" mit Johannes Lebacher, Florian Pörner und Andreas Hüller durch. Der dritte Platz ging an einen der Mitfavoriten, die "Beck`s Streetboys" mit Matthias Geyer, Christoph Baumann und Maxi Wintersteiger.

Zahlreiche Besucher verfolgten das mehr als sechsstündige Spektakel in der Halle. Der Wanderpokal von Burle-Wirtin Christa Kebinger ging an den Sechstplatzierten der Abschlusstabelle nach allen Vorrundenspielen. Um allen teilnehmenden Teams die Möglichkeit des "Pottgewinnes" zu ermöglichen, wird deshalb stets vor Turnierbeginn von Spielvereinigungsvorstand Peter Heindl eine Platzziffer festgelegt und in einem verschlossenen Kuvert hinterlegt. Als dieses bei der abendlichen Siegerehrung von Heindl geöffnet wurde und er die Ziffer 6 verkündete, erreichte die Stimmung den Höhepunkt, denn Heindl war selbst in dem Team. (psc)

 

 

08.02.2018

Ortsvorstellung Jettenbach - Rückblick 2017 & Vorschau 2018

 

Jettenbach blickt auf ein spannendes Jahr zurück. Mit ihren 740 Einwohnern ist Jettenbach die kleinste Gemeinde im Landkreis Mühldorf. Ein ereignisreiches Jahr erlebte die Erste Bürgermeisterin Maria Maier in ihrer Dorfgemeinschaft. In ihrem Amt als Ortsvorsteherin ist sie die erste Frau in der langen Geschichte Jettenbachs. Nach dem Tod von Amtsvorgänger Alfons Obermaier führt sie nun das Dörfchen und ist seit 26. Juni 2017 in Amt und Würden.

 

Ein von der großen Öffentlichkeit kaum bemerkter Akt war laut Bürgermeisterin Maier das Anbringen der Gedenktafel am Jettenbacher Bahnhofsgebäude. Als Mahnmal gegen das Vergessen der schrecklichen Kriegsjahre fungiert seitdem das mit dem Verein "Für das Erinnern" abgestimmte Hinweisschild. Der Vorsitzenden des Heimat- und Kulturvereins, Elvira Schreiner, und den Eigentümern des Gebäudes, Familie Hingerl, ist diese Erinnerungstafel zu verdanken. Der Heimat- und Kulturverein war mit einer Mühlenwanderung auch im Programm der Volkshochschule Waldkraiburg vertreten. Unter kundiger Führung erfuhren die etwa 80 Besucher näheres über die einstigen Mühlen auf dem Ortsgebiet Jettenbachs. Ein Konzert mit Eva Barbarino begeisterte: Mit Barockmusik aus Deutschland und Italien wartete sie in der Schlosskirche St. Vitus auf. Gemeinsam mit BR-Konzertmeister Franz Sonnleitner führte Barbarino musikalisch durch den Abend.

 

Das 20-jährige Bestehen des örtlichen Kindergartens "Kunterbunt" feierten große und kleine Leute gleichermaßen. Kindergartenkinder aus den Anfangsjahren haben heute ihre eigenen Kinder im Gemeindehort zur Betreuung. Die Leiterin, Christine Kufner, und ihr Team sorgten mit einem "kunterbunten" Programm für gelungene Unterhaltung. Krönung war eine Feuershow. Der Umgang mit dem Feuer will gelernt sein und sollte nicht von unbeaufsichtigten Kindern nachgeahmt werden – das wurde deutlich gemacht. Den Zuschauern wurde eine heiße Darbietung gezeigt. Ein großzügiges Platzangebot und altersgerechte Betreuung sind im Kindergarten Kunterbunt in Jettenbach selbstverständlich.

 

Das gräfliche Amtshaus war "das" Thema im Ortskern. Die beinahe zwei Jahre andauernde Renovierung wurde zum Jahresende abgeschlossen. Mit vier Wohneinheiten und einem Gewerbetreibenden wird das barocke Gebäude wieder voll genutzt. Zur Freude aller wurde sogar zum Jahresende 2017 ein Baby in diesem schmucken Haus geboren. In der Dorfmitte gelegen, ist Dank des enormen Engagements des Eigentümers, Graf Ignaz zu Toerring-Jettenbach, und des Architekten, Josef Anglhuber, ein sehenswertes Schmuckstück entstanden. In enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege ist das Bauwerk heute von Grund auf saniert – aber ausgestattet mit modernster Wohntechnik. Die Heiztechnik, eine Wärmepumpe, wird mit dem vorbeifließenden Bachwasser und der im örtlichen Kleinkraftwerk erzeugten Elektrizität betrieben. Eine Führung durch das gesamte Haus, wie am Tag des offenen Denkmals im September 2017 durch Architekt Anglhuber, wird es leider nicht mehr geben.

 

40 Jahre Verschwisterung von Jettenbach in Oberbayern mit der französischen Gemeinde St. Saturnin in der Auvergne beschäftigen derzeit Vereinsmitglieder und Gemeindeführung. Im Sommer erwarten die "Bayern" einen Schwung Franzosen aus der befreundeten Gemeinde, um diesen Anlass gebührend zu feiern. Eine Festschrift wird erstellt und so manche Stunde investiert, um dem Fest gerecht zu werden. Hüben und drüben gibt es einen Platz der Freundschaft, welcher mit Einsatzfreude und Tatkraft gepflegt wird. In Jettenbach lädt eine Bank ein, um zu verweilen und an die mit 1150 Einwohner zählende Gemeinde in Frankreich zu denken. 1050 Kilometer Entfernung weist der Wegweiser aus. Diese Distanz sind zwei Dutzend Radfahrer nach St. Saturnin schon mehrmals gefahren um die Freunde dort zu besuchen. Das gesamte Dorf freut sich auf das bevorstehende Fest im Sommer. Die befreundeten Gemeinden leben aktiv seit nunmehr 40 Jahren ein gemeinsames Europa – was die "große Politik" erst einmal nachmachen muss. (cg)

 

 

08.02.2018

Im Einsatz für Andere in der Gemeinde Jettenbach

 

Siegfried Wagner

Seit 2003 pflegt Siegfried Wagner nunmehr schon den Platz der Freundschaft. Ehrenamtlich und unentgeltlich sorgt er für das gepflegte Erscheinungsbild. Als Gründungsmitglied (er lebte in den Jahren 1948 bis 1957 in Frankreich), gehört er zu den herausragenden Persönlichkeiten des Vereins.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rainer Lemaire

Ebenfalls seit 2003, in perfekter Ergänzung zu Sigfried Wagner, stellt Rainer Lemaire seine Zeit in den Dienst der Freundschaft zur französischen Gemeinde St. Saturnin. Mit viel Hingabe und einem "grünen Daumen" kümmert er sich um die sichtbare Verbindung zwischen den Bayern und den Franzosen. (cg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

07.02.2018

Anmeldung für Kindergarten

Für das neue Kindergartenjahr findet die Anmeldung am Montag, 19. Februar, von 10 bis 12 Uhr statt. Die Öffnungszeiten richten sich nach dem Bedarf der Eltern. Momentan ist die Bärengruppe von 7.30 Uhr bis 14 Uhr geöffnet. Die Eltern werden ersucht, ihr Kind zur Anmeldung mitzubringen, so dass es sich im Kindergarten schon einmal umschauen kann. Außerdem sind das Impfheft sowie das U-Heft mitzubringen. Weitere Auskünfte unter Telefon 08638 / 887253. (re)

 

 

 

02.02.2018

Basar für Kindersachen

Die Frauengemeinschaft veranstaltet am Sonntag, 25. Februar, von 10 bis 12 Uhr in der Mehrzweckhalle einen Basar für Kinderbekleidung und Artikel rund ums Kind. Verkauft werden gut erhaltene Baby- und Kinderbekleidung für Frühjahr und Sommer, Spielwaren, Bücher, Kinderfahrzeuge, Kinderwagen, Autositze, Fahrräder, Roller und vieles mehr.

Warenannahme ist am Samstag, 24. Februar, von 9 bis 11 Uhr in der Mehrzweckhalle. Abholung der nicht verkauften Artikel erfolgt am Sonntag, 25. Februar, von 17.30 bis 18 Uhr. Verkaufslisten gibt es ab sofort bei Martina Geck (Telefon 08638 / 85292) oder Renate Gottwald (Telefon 08638 / 2033652). 15 Prozent des Verkaufserlöses behält die Frauengemeinschaft für einen wohltätigen Zweck ein. (re) Foto: pixabay/jackmac34

 

 

01.02.2018

Umfangreiche Tagesordnung

Eine umfangreiche Tagesordnung behandelt der Gemeinderat Jettenbach in seiner Sitzung am Mittwoch, 7. Februar. Neben einem Bauantrag geht es um die Änderung der Außenbereichssatzung "Waldrandsiedlung" (Vorstellung und Billigung Änderungsentwurf), um die Bündelausschreibung für die kommunale Strombeschaffung (Lieferjahre 2020 bis 2022), Neuerlass der Satzung für die öffentliche Wasserversorgungseinrichtung Jettenbach-WAS, Beitritt zum Landschaftspflegeverband und ÖPNV-Gesamtkonzept des Landkreises sowie Stellungnahmen zur Bauleitplanung in Waldkraiburg und Aschau. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr im Sitzungssaal in der Gemeindekanzlei. (hg)

 

 

Januar 2018

 

30.01.2018

Orient trifft auf Schaumküsse

Zum festen Angebot gehört in Jettenbach der Kinderfasching. So luden die Fußballerinnen der Spielvereinigung die Kinder aus nah und fern ein, in die örtliche Sporthalle zu kommen und kostenlos und ausgelassen Fasching zu feiern. Auf dem Programm stand neben zahlreichen Spielen auch der Besuch der Kindergarden aus dem Nachbarort Kraiburg. Der Nachwuchs der Narrengilde bot die Kindermarschgarde und die Showkids auf. Orientalische Tänzerinnen entführten in eine bezaubernde Welt. Beim Wettessen der Schaumküsse (Bild) nahmen die Mädchen und Buben den Mund ganz schön voll. Prämiert wurden die besten Kostüme. Gewinner waren Lena als Erdbeerfee, Selina als Cleopatra und Sofia als Babyeinhorn. Den Familienpreis gewannen die Mannstetters als Erdbeeren vor den Krokodilen (Familie Holzner) und der Familie Beham als eine lustige Feuerwehr-Truppe. (cg)

 

 

22.01.2018

Bunter Fasching in Jettenbach

Um die ganze Welt reiste die Spielvereinigung mit ihren Gästen bei der Jettenbacher Faschingsnacht in der Mehrzweckhalle. Die Besucher ließen sich vom Motto zu fantasievollen Masken anregen. Zu den schönsten Kostümen gehörten diese Chinesen, ebenso wie eine American-Football-Mannschaft und Stewardessen. Für Stimmung auf der Tanzfläche sorgte die Band "Leschär" mit vielen Hits und Evergreens und für den Showhöhepunkt vor allem die Faschingsfreunde aus Chieming samt Prinzenpaar Katja I. und Korbinian I. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert. (stl)

 

 

 

10.01.2018

Das hundertste Tor sicherte den Pott

Acht per Losverfahren ermittelte Teams, darunter eine gesetzte Damenmannschaft, 34 mitwirkende Spieler vom Nachwuchsakteur bis zum alten Recken, 18 Spiele und exakt 100 Tore.

Das interne Fußball-Hallenturnier der Spielvereinigung Jettenbach um den Wanderpokal von Vorstand Peter Heindl sah nach spannenden und torreichen Partien in Gruppen-, Halbfinal- und Platzierungsspielen die Mannschaft um Klaus Alt, Bernhard Stecher, Johannes Lebacher und Joungster Sebastian Gottwald als Sieger.

Das Team besiegte in einen packenden Endspiel die Mannschaft um Franz Mußner, Maximilian Mußner, Michael Hintermayr und Fabian Bruckmaier knapp mit 2:1. Im kleinen Finale zeigten sich Armin Spiel, Wolfgang Mußner, Georg Lackmaier und Florian Obermayr bei ihrem 6:3 Erfolg über Peter Heindl, Josef Manstetter, Stefan Wasylaszcuk sowie Yannic und Nico Mitter, als das bessere Team.

Die Torjägerkrone sicherte sich am Ende Wolfgang Mußner mit zehn Treffern, knapp vor Sebastian Gottwald und Maxi Mußner mit je neun Toren. Der mit Abstand jüngste Akteur Yannic Mitter, durfte sich über vier Tore freuen. (psc)

 

 

09.01.2018

Gemeinderat legt Wassergebühren fest

Die Wassergebühren legt der Gemeinderat in der öffentlichen Sitzung morgen, Mittwoch fest. Auch der Neuerlass der Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung steht auf der Tagesordnung. Die Sitzung in der Gemeindekanzlei beginnt um 19 Uhr. (hg)

 

 

 

 

 

 

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