Breitbanderschließung

Aktuelles aus der Gemeinde Jettenbach

 

10.08.2020

Schülerehrung in Jettenbach

Die nächste Bürgerversammlung der Gemeinde Jettenbach findet voraussichtlich im September statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung soll auch die Schülerehrung abgehalten werden.

Die Gemeindeverwaltung Jettenbach bittet deshalb alle Schülerinnen und Schüler, die in den letzten zwei Schuljahren einen Schulabschluss unter 2,0 erreicht und noch keine Ehrung erhalten haben, eine Zeugniskopie bis Ende August vorzulegen.

 

 

 

 

 

01.08.2020

Jettenbacher Rat tagt am Donnerstag

Der Jettenbacher Gemeinderat trifft sich am kommenden Donnerstag, 6. August, 19 Uhr, im Schulungsraum zu seiner nächsten Sitzung. Dabei steht unter anderem eine Diskussion zum Planfeststellungsverfahren im Bezug auf die Erneuerung der Eisenbahnüberführung in Aschau auf der Tagesordnung. Außerdem werden sich die Gemeinderäte mit der Bauleitplanung der Stadt Waldkraiburg, genauer gesagt mit dem Bebauungsplan Nr. 69 für das Gewerbegebiet nördlich der Daimlerstraße, befassen. Der Gemeinderat wird in dieser Sitzung überdies eine Familien- und Seniorenbeauftragte bestellen und über die Anschaffung von neuen Geräten für den Spielplatz entscheiden.

 

 

 

18.07.2020

Bund Naturschutz lädt zum Wasserbüffelfest nach Jettenbach

Zum "Wasserbüffelfest" am heutigen Samstag lädt die Kreisgruppe Mühldorf des Bund Naturschutz (BN) nach Jettenbach ein. Von 11 bis 16 Uhr führen Experten des BN stündlich Besucher durch das Gelände des Weideprojekts im Jettenbacher Talraum. Treffpunkt ist der Aussichtsturm am Rand des Biotops neben dem Weiher am Sportplatz. Die Teilnehmer haben Gelegenheit, Büffel, Seefrosch, Gelbbauchunke, Blutweiderich und andere Arten kennenzulernen.

Die Büffel sind mit einigen Rindern als vierbeinige Landschaftspfleger im Talraum tätig. Ohne deren Fraß und Tritt würde das Tal zuwachsen und sich zu einem Waldgebiet entwickeln. Die Wasserbüffel legen zudem als "Biobagger" beim Suhlen neue Tümpel für Amphibien und Libellen an.

Bei der Veranstaltung grillen Josefine und Matthias Reißaus, die Halter der Büffel und Rinder, Burger und Würstchen und es gibt Kaffee und Kuchen. Zu festem Schuhwerk wird geraten. Die Regeln des bayerischen Hygienekonzepts für Veranstaltungen sind zu beachten. Bei Dauerregen entfällt die Veranstaltung. (re)

 

 

15.06.2020

Gemeinderat segnet Haushalt für 2020 einstimmig ab

Einstimmig hat der Gemeinderat Jettenbach den Haushalt für das laufende Jahr beschlossen. Der Haushalt hat ein Gesamtvolumen von 1,9 Millionen Euro. Auf den Verwaltungshaushalt entfallen 1,27 Millionen Euro, auf den Vermögenshaushalt 632 000 Euro. Ein Minus von 17 000 Euro im Verwaltungshaushalt wird durch Zuführung aus dem Vermögenshaushalt gedeckt.

Im Finanz- und Investitionsprogramm, das ebenfalls einstimmig gebilligt wurde, sind unter anderem 50 000 Euro für den Kinderspielplatz angesetzt sowie ebenfalls 50 000 Euro für die Erneuerung der Sanitäranlagen in der oberen Etage der Mehrzweckhalle. Bürgermeisterin Maria Maier hofft, dass die Einschränkungen aufgrund der Pandemie weiter gelockert werden können und die Corona-Krise nicht allzu stark auf die Gemeindefinanzen in Jettenbach durchschlägt.

Vor den Haushaltsberatungen hatte das Gremium die Jahresrechnung für 2019 abgesegnet. In diesem Haushaltsjahr konnte die gesetzlich vorgeschriebene Mindestzuführung erreicht werden. 238 500 Euro konnten aus dem Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt zugeführt werden. Der Ansatz im Haushalt hatte bei nur 6000 Euro gelegen. Hauptgründe für dieses Ergebnis waren Minderausgaben und Mehreinnahmen in fast allen Bereichen des Verwaltungshaushalts. Der Vermögenshaushalt schließt mit einem Minus (inklusive Zuführung vom Verwaltungshaushalt) in Höhe von 6000 Euro ab. Dieser Betrag wurde der allgemeinen Rücklage entnommen. Diese sank damit zum Jahresende auf 902 000 Euro. Die Gemeinde konnte 2019 41 000 Euro Schulden tilgen. Der Schuldenstand betrug damit zum 31. Dezember 335 000 Euro. Bei einer Einwohnerzahl von 703 (Stand: 30. Juni 2019) beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung damit 476,53 Euro.

Zum letzten Mal hat der Gemeinderat Jettenbach wegen der Corona-Pandemie in der Mehrzweckhalle getagt. So hat es das Gremium einstimmig beschlossen und damit einem Antrag von Peter Heindl von der Spielvereinigung entsprochen. Die Hygienevorschriften wegen Corona sollen natürlich auch künftig eingehalten werden. Die Mehrzweckhalle wird aber nun wieder für sportliche Aktivitäten genutzt. (hra)

 

 

02.06.2020

Halteverbot an der Hauptstraße?

Über ein Halteverbot entlang der Hauptstraße berät der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 4. Juni, um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle. Weitere Themen sind ein Antrag auf Erlass einer Innenbereichssatzung im Bereich der Seeweiherstraße, die Kriminalitätsstatistik der Polizeiinspektion, das Ferienprogramm, der Kinderspielplatz und die Anschlagtafel am Kinderspielplatz sowie Informationen zum Breitbandausbau und Bauanträge. (hg)

 

 

 

 

 

20.05.2020

Jettenbach bislang einzig Infektionsfall-freie Gemeinde im Kreis Mühldorf

Jedes Mal, wenn das Landratsamt Mühldorf seine Statusmeldungen zur Corona-Lage veröffentlicht, sticht die Gemeinde heraus. Denn in Jettenbach gibt es bislang keine gemeldeten Corona-Infektionen. Woran kann das liegen? "Uns ist das hier auch schon aufgefallen", berichtet Bürgermeisterin Maria Maier (JWG) gegenüber innsalzach24.de. "Es scheint, als wären wir da eine Art 'gallisches Dorf'. Wir scheinen großes Glück gehabt zu haben und sind sehr dankbar." Eine Erklärung dafür habe sie aber nicht. "Wir haben uns da natürlich auch schon Gedanken darüber gemacht."

Ein Faktor sei zweifellos, dass Jettenbach mit 718 Einwohnern beziehungsweise 78 Einwohner je Quadratkilometer relativ klein ist und auch eine relativ geringe Bevölkerungsdichte hat. Beispielsweise Aschau am Inn hat 3384 Einwohner und 163 Einwohner je Quadratkilometer. Die Kreisstadt Mühldorf am Inn hat 20.323 beziehungsweise 691 Einwohner je Quadratkilometer, Waldkraiburg mit 23.442 Einwohner hat 1088 Einwohner je Quadratkilometer. "Das kann aber nicht die alleinige Antwort sein", betont Maier. "Denn viele Einwohner von Jettenbach arbeiten auch in den größeren Ortschaften, vor allem Waldkraiburg. Außerdem sind unter den örtlichen Arbeitnehmern auch einige Krankenschwestern. Wie gesagt, es scheint vor allem Glück zu sein, aber auch, dass sich alle gut an die Maßnahmen zum Infektionsschutz halten."

"Wir wissen nicht, warum in Jettenbach bislang noch kein Fall aufgetreten ist", erklärt auch das Gesundheitsamt Mühldorf. "Natürlich kann die dünne Besiedelung eine Rolle spielen, ebenso, dass es sich um eine kleine Gemeinde mit wenigen Einwohnern handelt", vermutet man dort. Eine Dunkelziffer, weil eventuell Erkrankungen, wegen eines milden Verlaufs, nicht erkannt wurden und zu Hause auskuriert wurden sei möglich. "Leichte Fälle werden unter Umständen nicht erkannt, da oft weder ein Arzt konsultiert wird noch eine Testung erfolgt." (hs)

 

 

15.05.2020

Baugebiet in Reichweite

In der konstituierenden Sitzung behandelte der neue Gemeinderat die Stellungnahmen zur erneuten Auslegung der zweiten Änderung des Bebauungsplanes "Köllerersiedlung IV". Markus Schmidinger erläuterte den Gemeinderäten die geänderte Planung. Durch Änderung des Aufstellungsverfahrens und durch wesentliche Erleichterungen in Bezug auf die Bebauungsmöglichkeit der Bauparzellen musste der Bebauungsplan erneut ausgelegt werden. Bei dieser erneuten Auslegung wurden vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim Hinweise zum vorsorgenden Bodenschutz gegeben, die in den Plan aufgenommen werden. Da ansonsten keine relevanten Stellungnahmen vorlagen, beschloss der Gemeinderat einstimmig die zweite Änderung.

Zum Thema Baugebiet erkundigten sich Andreas Eicher und Thomas Beham. Bürgermeisterin Maria Maier führte hierzu aus, dass auf Grundlage der neuen Planung eine aktualisierte Kostenschätzung erstellt wird. Der genaue Verkaufspreis soll nach Vorliegen der Ausschreibungsergebnisse ermittelt werden. Die Bauwerber erhalten dann die Informationen. (msc)

 

 

07.05.2020

Gemeinde Jettenbach erhöht Abgaben

Die Gewerbesteuer steigt auf 360 Punkte, die Grundsteuer A auf 400 Punkte. Eine Steuererhöhung – ausgerechnet in Zeiten der Corona-Krise? Es hat sich so gefügt in der Gemeinde Jettenbach. Zum wiederholten Mal war die Kommune nach einer überörtlichen Rechnungsprüfung durch das Landratsamt dazu aufgefordert worden, die Gewerbesteuer und die Grundsteuer A anzuheben. Beide Steuern liegen unter Landes- und Landkreisdurchschnitt. Und die Realsteuerkraft Jettenbachs ist unterdurchschnittlich. Die kleinste Gemeinde im Landkreis kann jeden Euro brauchen.

Derzeit liegt der Hebesatz für die Gewerbesteuer bei 320 Punkten. "Unverändert seit 1978 ist das so", sagte Markus Schmidinger von der Verwaltungsgemeinschaft im Gemeinderat. Der Durchschnittswert im Landkreis: 344. Bürgermeisterin Maria Maier schlug eine Anhebung auf 360 Prozentpunkte vor. Maier und Schmidinger begründeten dies auch damit, dass unter den rund 20 Gewerbesteuerzahlern im Ort die meisten Einzelunternehmer seien. Bis zu einer Anhebung auf 400 Punkte entstehe diesen kein Nachteil, weil sie es mit der Einkommensteuer gegenrechnen können. Alle Gemeinderäte schlossen sich dem Vorschlag Maiers an.

Anders bei der Grundsteuer A, der Grundsteuer für landwirtschaftliche Betriebe. Vor 15 Jahren wurde der Hebesatz von 300 auf 360 Punkte erhöht, liegt aber ebenfalls schon eine Weile unter Landkreisdurchschnitt (386). Einige Gemeinde haben 400, manche sogar 450 Prozentpunkte, berichtete die Bürgermeisterin. Gedrückt wird dieser Schnitt durch die finanzstarke Nachbargemeinde Aschau, die den Landwirten nur 250 Punkte zumutet. 400 Punkte schlug Maria Maier als "angemessen" vor. "Wir wären mittendrin, aber nicht die höchsten. Wir können es uns nicht leisten, Geld zu verschenken." Bernhard Stecher und Peter Holzhammer äußerten sich kritisch zu der Anhebung, wollten eine geringere Erhöhung. Mit sechs gegen drei Stimmen wurde auch diese Erhöhung beschlossen, die ebenfalls rückwirkend zum 1. Januar 2020 in Kraft tritt.

Etwa 60.000 Euro hat die Gemeinde in den vergangenen Jahren über die Gewerbesteuer eingenommen, nur 2017 war es wegen einer Nachzahlung deutlich mehr. Die Grundsteuer A beläuft sich auf 15.000 Euro im Jahr. Die weitaus wichtigsten Einnahmeposten der Kommune ist der Einkommenssteueranteil sowie die Schlüsselzuweisungen des Freistaats. (hg)

 

 

05.05.2020

Nachruf – Richard Maier

Der Lebenskreis von Richard Maier hat sich geschlossen. Schon vor vier Jahren machte sich eine tückische Krankheit bemerkbar, die ihn nicht mehr losgelassen hat. Jetzt hat er den Kampf verloren. Sein Leben war geprägt von der Sorge um seine Familie und durch das Leben in der Gemeinde und der Vereine.

Richard Maier wurde am 21. September 1953 in Lehen bei Allmannsau, Gemeinde Rechtmehring, geboren. Wohl umsorgt wuchs er mit vier Geschwistern auf dem elterlichen Hof auf. Nach dem Schulbesuch erlernte er das Bäckerhandwerk in der Bäckerei Fellner in Haag. Nach der Ausbildungszeit wechselte er in einen Bäckereibetrieb in Hörlkofen, dort bildete er sich zum Meister fort und übernahm die Lehrlingsausbildung in der Bäckerei Schauer. Von 1984 bis zum krankheitsbedingten Ausscheiden im Jahr 2016 war die Waldkraiburger Bäckerei Pötzsch sein Arbeitgeber.

Durch den Erwerb eines Zweifamilienhauses im Jahr 1977 wurde er ein Jettenbacher. Sein glücklicher weiterer Lebensabschnitt startete mit der Hochzeit mit seiner Maria im Jahr 1981. Die Kinder Eva und Richard vervollständigten das Familienglück. Jetzt trauern auch zwei Enkel um ihren geliebten Opa. In seiner Freizeit fand er in den bayerischen Bergen, an den Seen und bei Spaziergängen einen Ausgleich. Der Verstorbene war schon in der Landjugend Rechtmehring in der Vorstandschaft und als Theaterspieler sehr aktiv. Zehn Jahre hat er sich dem Technischen Hilfswerk verpflichtet. Besonders den Feuerwehren fühlte sich Maier zugetan. 30 Jahre lang war er im Vorstand der Jettenbacher Wehr tätig. Für seine Verdienste wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Jettenbach verliert mit seinem Tod einen engagierten Bürger. Schmerzlich war auch, dass die Beerdigung aufgrund der Corona-Bestimmungen nur im engsten Familienkreis stattfinden konnte. (fim)

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

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