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Aktuelles aus der Gemeinde Jettenbach

 

13.04.2019

Viele Jahre lang die Feldkapellen gepflegt

Fünf Feldkapellen gibt es im Gemeindegebiet Jettenbach und alle stehen auf Privatgrund. Sie instand zu halten und zu pflegen, dafür sorgen gewöhnlich die Besitzer. Ein Problem ist das, wenn der Eigentümer nicht in Jettenbach wohnt. Deshalb hat sich viele Jahre lang Marianne Meyer um die Anna- und die Apolloniakapellen gekümmert, die beide auf gräflichen Törringgrund stehen. Sie sauber zu halten von Laub, Spinnweben und Kleingetier, dazu waren nicht nur regelmäßige Kontrollgänge, sondern auch mehrfache Putzaktionen im Jahr erforderlich. Außerdem sorgte Meyer auch für den Blumenschmuck in beiden Kapellen. Da für die 80-Jährige die Arbeit nun zu beschwerlich geworden ist, hat sie diese Aufgabe Josefa Schwendner übergeben. Pater Alois Stautner bedankte sich im Sonntagsgottesdienst bei Marianne Meyer für ihren langjährigen Dienst und überreichte ihr als kleine Anerkennung einen Blumenstock und einen Gutschein. (re)

 

 

11.04.2019

Umweltaktion "Sauba machma" war ein voller Erfolg

Zum ersten Mal organisierten die Vereine in Jettenbach eine Umweltaktion unter dem Motto "Sauba machma". An der von Rudi Ross initiierten Aktion nahmen rund 60 Bürger und Bürgerinnen teil, darunter sehr viele Kinder. Bürgermeisterin Maria Maier (links) teilte die vielen freiwilligen Helfer in neun Gruppen auf und schickte sie auf vorgegebenen Routen durch die Jettenbacher Gemarkung von Grafengars bis Piesenham und bis zum Stauwehr. In wenigen Stunden kamen einige Säcke und Eimer voller Plastikmüll, Glasflaschen, Papier, Gummiteile und sonstigem Unrat zusammen. Als alle wieder im Schulhaus zurück waren, lud die Gemeinde alle Helfer und Helferinnen zum Dank zu einer Brotzeit ein (Bild). Die Teilnehmer waren sich am Ende einig, dass diese Aktion auf jeden Fall wiederholt werden soll. Foto: Stork

 

 

29.03.2019

Mühlenwanderung und barocke Klänge

Im Vorstand des Heimat- und Kulturkreises gibt es neue Gesichter. Denn bei der Jahreshauptversammlung in der Bahnhofsgaststätte standen neben den üblichen Punkten der Tagesordnung Neuwahlen auf dem Programm. Neu besetzt wurde mit Andreas Schreiner (Zweiter Vorsitzender), Armin Schmalzgruber (Schatzmeister), Monika Holzhammer (Beisitzerin) und Andreas Schreiner (Archivar) ein Großteil der Vorstandschaft. Aus den Ämtern schieden Maria Maier (Schatzmeisterin), Ludwig Keimeleder (Zweiter Vorsitzender) und Gerhard Hönig (Archivar) aus. In ihren Ämtern bestätigt wurden Elvira Schreiner (Vorsitzende), Christiane Steiner (Schriftführerin), Ulrike Zöller, Anton Schatzeder und Andreas Eicher (Beisitzer). Zum Kassenprüfer beziehungsweise zur Kassenprüferin wurden Silvia Sieghart und Walter Steiglechner bestimmt. Alle Wahlergebnisse waren ohne Gegenstimmen. Die Aktion Bücherhäusl sorgte für Erheiterung im Jahresrückblick. "Das anstehende Jahresprogramm weist wieder besondere Höhepunkte auf", berichtete die Vorsitzende Elvira Schreiner. Zu Pfingsten eine Mühlenwanderung im Ortsgebiet und barocke Klänge bei Kerzenschein im Jettenbacher Schlosshof im Spätsommer mit Eva Babarino und Florian Sonnleitner.

Bürgermeisterin Maria Maier lobte den Verein für das herausragende Engagement im Sinne der Gemeinde Jettenbach. "Es ist sehr wichtig, dass die Historie der Gemeinde nicht im Dunkel der Vergangenheit versinkt", bemerkte Vorsitzende Elvira Schreiner. Die Satzungsergänzung zum Thema Datenschutz wurde nach kurzer Erläuterung von Andreas Schreiner (Jurist) einstimmig genehmigt. Nach dem Sitzungsende ging es im Vortrag von Ulrike Zöller (Moderatorin beim Bayerischen Rundfunk) um den Josefstag. (cg)

 

 

23.03.2019

Vom Telefon zum Bücherhäusl

Schon längst sind sie aus dem Straßenbild verschwunden: die gelben Telefonzellen. Dass es aber in Handyzeiten durchaus noch Verwendung dafür gibt, zeigt die Aktion Bücherhäusl des Heimat- und Kulturkreises Jettenbach. Knallgelb, im Winter eiskalt und im Sommer irre heiß: Die Rede ist von den oft verschmutzten Schutzhäuschen der Münzfernsprecher. "Was kann man darin machen?", fragte ein Kind nach dem Aufstellen der vorgenannten Zelle, bevor diese der neuen Bestimmung übergeben wurde. "Telefonieren, was sonst?", bekam das Mädchen zur Antwort. Über Umwege landete die Telefonzelle im Jettenbacher Ortsteil Grafengars zur Grundreinigung. Nachdem zuvor die Nutzung als Toilette völlig andere Gegebenheiten erforderte, war Schwerstarbeit zu leisten. Ursula Weidenthaler brachte das unschöne Ding wieder auf Hochglanz. Mit viel Hingabe und Muskelkraft ging die Beisitzerin des Heimat- und Kulturkreises Jettenbach ans Werk. "Ich weiß nicht, ob ich die Reinigung übernommen hätte, wenn mir klar gewesen wäre, worauf ich mich da einlasse", sagte Ursula Weidenthaler auf Nachfrage. Den Innenausbau mit einem hölzernen Regalsystem übernahm Franz Wieser, zweiter Bürgermeister in Jettenbach. Die in Nachbarschaft lebenden "Paten" des Bücherhäusls, Bernhard Hanneken und Ulrike Zöller, sorgen künftig für ein aufgeräumtes Innenleben der Kleinbücherei.

In der mit Bücher gefüllten Kabine können ab sofort Bücher ausgeliehen, getauscht oder einfach nur vor Ort gelesen werden. Bundesweit gibt es 1.778 "öffentliche Bücherschränke", in Bayern sind es 121. Einer davon steht seit März am Kinderspielplatz beim Amtshaus in Jettenbach. Das Bild zeigt von links: Bürgermeisterin Maria Maier, Elvira Schreiner, Ursula Weidenthaler, Andreas Schreiner und die Paten des Bücherhäusls, Ulrike Zöller und Bernhard Hanneken, die sich über die Aktion freuen. (cg)

 

 

22.03.2019

Auf wunderschönes Jubiläum zurückgeblickt

In der Jahreshauptversammlung der Freunde von Saint Saturnin in der Jettenbacher Gaststätte Grasser war noch einmal das 40. Jubiläum der Verschwisterung beider Gemeinden ein großes Thema. Bürgermeisterin Maria Maier sprach allen Helfern, Spendern und Mitwirkenden des Festprogramms sowie den Gastgeberfamilien ihre Anerkennung aus, insbesondere auch dem Vorstand des Vereins und den Autoren der Festschrift. Ohne die ungezählten ehrenamtlichen Stunden wäre dieses schöne Fest so nicht möglich gewesen.

Trotz der außergewöhnlichen Doppelbelastung von Jubiläumsfest und Chronik steht der Verein auf solider finanzieller Basis. Dazu trugen neben den Beiträgen der etwa 190 Mitglieder großzügige Spenden bei. Generalsekretärin Sabine Sax hob in ihrem Rückblick außerdem die Beteiligung von über 30 Kindern am beliebten Jettenbacher Ferienprogramm auf dem Bauernhof der Familie Bruckmaier hervor. Ein von Andreas Schreiner im Namen des Vorstands erstellter Entwurf für eine Satzungsänderung hat die Versammlung einstimmig angenommen. Sie trägt der geänderten Rechtslage durch die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) Rechnung. Am 20. Juli plant der Verein ein Weinfest mit Boules Turnier in Burles Kneipe in Grafengars. Und auch der nächste Gegenbesuch wirft schon seine Schatten voraus. Das französische Verschwisterungskomitee übermittelte eine Einladung für 2020 an die Jettenbacher Freunde. Der Termin ist in der nächsten Zeit noch zu bestimmen. (ste)

 

 

01.03.2019

Die Blumen sind ihr liebstes Hobby

Kirchenverwaltung, Frauengemeinschaft und Bürgermeisterin Maria Maier als Gemeindevertretung waren ebenso wie die Freunde und Familie gekommen, um die Glückwünsche zu überbringen. "Hier, am Unterhöhenberg, wurde ich geboren und verbrachte mein ganzes Leben", berichtet die rüstige Seniorin. Mesnerin Therese Wimmer feierte ihren 80. Geburtstag.

Der Krieg nahm ihr 1944 den Vater. Da war sie fünf Jahre alt und die Erstgeborene der drei Geschwister. Die Mutter heiratete 1947 nochmal. Ihren Gatten Ludwig Wimmer lernte sie beim Brauerball in der Gaststätte Englhart in Jettenbach kennen. Er war aus Peterskirchen als gelernter Schmied und Hufschmied zunächst nach Maximilian, dann zur Brauerei Toerring nach Jettenbach gekommen. Dort arbeitete er bis zur Rente als Schlossermeister. Aus der 1963 geschlossenen Ehe gingen Sohn Franz und Tochter Martina hervor. "Mit den vier Enkelkindern habe ich viel Freud"“, erzählt sie mit einem Funkeln in den hellen Augen. 1996 war zunächst ihr Ehemann gefragt worden, ob er den Mesnerdienst in Jettenbach übernehmen könne. Nach dessen Ablehnung kam prompt die Frage, "oder willst Du – Resi?" "Nachdem ich sowieso immer in die Kirche ging, hab ich halt ja gesagt", schildert die Jubilarin. Die Volksschule besuchte sie in Jettenbach und arbeitete schon in den frühen Kinderjahren am elterlichen Hof mit. "Mit 15 Jahren hat mich die Polizei einmal aufgehalten. Wie immer fuhr ich mit dem Bulldog zur Feldarbeit und überquerte dabei die Kreisstraße. Das hätte ich nicht dürfen, erklärten die Polizisten. So ein Schmarrn, der Vater sollte den Bulldog über die Straße fahren und dann hätte ich weiterackern dürfen. Es blieb bei einer Verwarnung und mir ist sonst nix passiert." Neben der Mesnerei sind die Blumen ihr liebstes Hobby. Mit etwas Stolz zeigt sie einen Zitronenbaum mit mehr als 20 Früchten. Ihr üppiges Blumenmeer weist allerlei Orchideen auf. Einige Seitentriebe beginnen bereits wieder zu blühen. "Meine Tochter sagt immer, meinen grünen Daumen hat sie nicht von mir geerbt. Sie hat einen braunen Daumen". Ihre Tochter Martina ist Töpfermeisterin. Ein großer Verlust war der Tod ihres am Ende pflegebedürftigen Mannes 2010. (cg)

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

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