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Aktuelles aus der Gemeinde Jettenbach

 

15.06.2018

Drei Gemeinden feiern "Rubinhochzeit"

 

Seit 40 Jahren ziehen sie in einer Verwaltungsgemeinschaft an einem Strang: die Gemeinden Kraiburg, Taufkirchen und Jettenbach. "Die interkommunale Zusammenarbeit, ein Schlagwort in der Politik wird in der Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg bereits seit 40 Jahren praktiziert", sagt Jakob Bichlmaier, Taufkirchens Bürgermeister und Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft. Er spricht von einem Erfolgsmodell, in dem drei Gemeinden verschiedener Größenordnungen als gleichberechtigte Partner bedarfsgerecht verwaltet werden. Die Verwaltungsgemeinschaft kann auf 40 Jahre zurückblicken, Kraiburg, Taufkirchen und Jettenbach feiern also gewissermaßen "Rubinhochzeit".

 

Der Bildung von Verwaltungsgemeinschaften gingen in den 1970er-Jahren jahrelange Bemühungen der Bayerischen Staatsregierung voraus: Die kleineren Gemeinden sollten nach der Landkreisreform 1970 und der Gemeindegebietsreform 1972 mit Verwaltungen versorgt werden, die die gestiegenen Anforderungen erfüllen könnten. Die erste Sitzung der neu gegründeten Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg fand am 24. Mai 1978 statt. Den Vorsitz übernahm der damalige Bürgermeister von Kraiburg, Emil Storfinger, der aber schon im Juli desselben Jahres überraschend starb. Nach dessen Tod wurde Hans Oberpaul, der Bürgermeister von Taufkirchen, Vorsitzender und behielt diese Aufgabe bis 1990. Weitere Vorsitzende waren Kraiburgs Bürgermeister Alois Schlagmann, Bürgermeister Jakob Bichlmaier, Bürgermeister Michael Loher (Kraiburg) und seit November 2012 wieder Jakob Bichlmaier.

 

Bei der Gründung zählte die VG 4444 Einwohner, im Jahr 1994 waren es schon 5578 und bis heute stieg die Einwohnerzahl auf 6165. Schon beim 30-jährigen Bestehen konnte der damalige Geschäftsstellenleiter Norbert Masarowitsch berichten, dass die Verwaltungsgemeinschaft im Landkreis Mühldorf zu den größten gehöre. Er erinnerte damals an die Auflösung des Kraiburger Gemeindekrankenhauses im Jahr 1982 und an die mit enormer Arbeit verbundene Volkszählung 1987.

 

Im Rückblick auf 40 Jahre fallen besonders die Veränderungen in der technischen Ausstattung in den Blick. Zu Beginn gab es Kugelschreiber und Schreibmaschinen, jetzt sind Computer, digitale Flurkarten und ein GEO-Informationssystem nicht mehr wegzudenken. Ohne sie wäre die Arbeit der derzeit 13 VG-Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit nicht mehr möglich. Die Modernisierung der Arbeitswelt in den Verwaltungen hat Petra Furtner hautnah erlebt. Sie ist die "dienstälteste" Mitarbeiterin. Trotz aller technischen Mittel entschied sich die Gemeinschaftsversammlung im Jahr 2003 für die Auflösung des Standesamtes Kraiburg. Seitdem wird das Standesamt von der Stadtverwaltung Waldkraiburg betreut. Nach der Pensionierung von Norbert Masarowitsch, der über 30 Jahre für die VG im Dienst war, ist Monika Bönisch Geschäftsstellenleiterin.

 

Die Fotos zeigen die drei Bürgermeister vor den Gemeindewappen (von links): Dr. Herbert Heiml (Kraiburg), Maria Maier (Jettenbach) und Jakob Bichlmaier (Taufkirchen), sowie Petra Furtner, dienstälteste Mitarbeiterin der Verwaltungsgemeinschaft, an einer Rechenmaschine aus den 70er-Jahren. (fim)

 

 

12.06.2018

180 Traktoren rollten durch Grafengars

Da rührte sich was im kleinen Grafengars: Beim 28. Bulldog-Frühschoppen, das Burles Kneipe organisierte, rollten nicht weniger als 180 Fahrzeuge durch den Ortsteil der Gemeinde Jettenbach. Das beliebte Bulldog-Treffen ist bereits eine feste Tradition. Auch diesmal kam eine rekordverdächtige Teilnehmerzahl zusammen: nicht weniger als 180 Fahrzeuge. Das schöne Wetter lockte bereits ab halb neun die ersten Teilnehmer nach Grafengars zu einem ersten Gläschen mit Weißwurscht und Breze. "Ja, wenn das Wetter gut ist, dann geht es immer sehr früh los", freute sich Burles-Kneipe-Chefin und Organisatorin Christa Kebinger.

Neben zahlreichen Traktoren und Bulldogs nahmen diesmal auch einige Oldtimer-Fahrzeuge und antike Motorräder an dem Treffen teil. Jeder Fahrer erhielt diesmal einen Glaskrug nach der beliebten Rundfahrt, die kurz vor dem Mittagessen auch die letzten Langschläfer in Jettenbach und Grafengars endgültig aus den Federn holte. Das Fahren der teils bärenstarken Oldtimer-Bulldogs war übrigens keine reine Männersache. Auch Frauen, Nachwuchsfahrer, Familien und urige bayerische Senioren wurden gesichtet. Mit Kind und Kegel ging es auf die Rundfahrt. Der Jettenbacher SpVgg-Vorstand Peter Heindl aus Grafengars war mit seiner alten Honda unterwegs. Und nicht nur die Herren der Schöpfung saßen am Steuer der Oldtimer-Bulldogs. Und auch das gibt es nur einmal im Jahr: massive Verkehrsstaus rund um Grafengars. Jede freie Parklücke wurde genützt und war akute Mangelware, während sich die Besucher bei Bier und Schmankerl in der Kneipe drängten. (stl)

 

 

09.06.2018

Viel Spaß beim Stadlfest

Seit vielen Jahren gehört das Sommerfest der Eisschützen Grafengars zum festen Bestandteil im Jettenbacher Festkalender. Zuvor im Obermeierhof, seit nun sieben Jahren im Ferienhof Wieser, feiern die Stockschützinnen und Schützen um Vorstand Johann Bruckmaier (im Hintergrund umringt von einer Kinderschar) ihr Jahresfest, das schon am Vormittag beginnt und meist am späten Abend oder manchmal auch erst am nächsten Morgen endet. Sehr zufrieden mit den steigenden Gästezahlen kann er sein. "Auch die Senioren halten uns die Treue", berichtet Bruckmaier. Für die jüngsten Gäste hat die Herbergsfamilie Wieser die hofeigenen Spielgeräte zur Verfügung gestellt, wo die Kleinen unermüdlich tobten, rutschten und schaukelten. So blieb auch für die Erwachsenen genügend Zeit für einen "Ratsch" mit dem Tischnachbarn. Ein bestens eingespieltes Helferteam um den stellvertretenden Bürgermeister Franz Wieser umsorgte die Gäste. Sogar Rehragout mit Hauberlingen wurde da angeboten. (cg)

 

 

02.06.2018

Tennissportler renovieren nicht nur

Obwohl man das Tennisheim durch viele fleißige Hände einer weiteren und letzten Renovierung unterzog und die Mannschaften im Rundenbeginn ihre ersten Spiele zu absolvieren hatten, fanden die Tennissportler der Spielvereinigung auch die Zeit, das interne Doppelturnier der Herren und das traditionelle Schleiferlturnier abzuhalten. Beide Veranstaltungen gingen bei besten Bedingungen über die "Tennisbühne".

Beim Herren-Doppelturnier holte sich das Duo Hans Voglmeier und Florian Köbinger den Sieg. Hoch her ging es beim Mixedturnier, wo trotz allem sportlichen Ehrgeiz der Spaßfaktor überwog. Während sich bei den Damen Gitti Loose (sechs gewonnene Spiele) vor Monika Forster (vier gewonnene Spiele) die meisten "Schleiferl" sicherte, war dies bei den Herren Josef Köbinger (fünfmal siegreich) vor Thomas Thaler (viermal siegreich). Bei den Siegesfeiern wurde den Gewinnern mit "flachsigen" Sprüchen gratuliert.

Die Fotos zeigen die Turniersieger beim Herren-Doppel-Wettbewerb: Sportwart Denis Reiter gratuliert Hans Voglmeier (links) und Florian Köbinger (rechts) sowie "Schleifchenkönigin" Gitte Loose, die nach dem Turnier von Thomas Thaler geehrt wurde. (psc)

 

 

 

 

 

 

30.05.2018

Erinnerungsturnier für den Vereinswirt

Zum Gedenken an den verstorbenen Vereinswirt Georg "Burle" Anders wurde auch in diesem Jahr ein Erinnerungsturnier auf den Asphaltbahnen des ESV Grafengars durchgeführt. Laue Abendtemperaturen lockten insgesamt 18 Schützen zum Austragungsort. Nach der Zusammenlosung der Mannschaften starteten spannende, aber auch sehr faire Kehren. Oft entschieden nur wenige Millimeter über Sieg oder Niederlage. Bei sehr knappen Messungen wurde der Schiedsrichter zu Hilfe gerufen.

Nachdem alle Teams gegeneinander angetreten waren, durften sich Ruth und Fabian Bruckmaier sowie Gerhard Wieser über den ersten Platz freuen. Sie mussten sich nur einem Gegner geschlagen geben, gegen einen weiteren holten sie ein Unentschieden. ESV-Vorsitzender Hans Bruckmaier nahm im Anschluss die Siegerehrung vor. Das Foto bei der Siegerehrung zeigt (von links): Wirtin Christa Kebinger, die Gewinner Fabian und Ruth Bruckmaier, Gerhard Wieser sowie Vorsitzender Hans Bruckmaier. (re)

 

 

22.05.2018

Moderner KfW-Award für barockes Amtshaus

Das Architekturbüro Anglhuber aus Kraiburg wurde in Berlin beim "KfW Award Bauen" mit dem dritten Preis in der Kategorie "Bauen im Bestand" bedacht. Die Modernisierung des gräflichen Amtshauses von Jettenbach war der Grund für die Auszeichnung. Behutsam saniert erstrahlt es nun in alt-neuem Glanz. Es gilt als Startprojekt für die Neubelebung des ganzen Ortes.

Die Jury um den Architekten Prof. Hans Kollhoff bewertete die Vorhaben hinsichtlich ihrer Balance aus Architektur und Erscheinungsbild, guter Integration in das bauliche Umfeld, Energie- und Kosteneffizienz, zukunftsorientierter und nachhaltiger Bauweise, optimaler Raum- und Flächennutzung sowie auch individueller Wohnlichkeit. Die sieben inländischen Objekte wurden von der Jury mit einem Preisgeld von insgesamt 35 000 Euro prämiert. Die Preisträger erreichen vielfach auch die Standards der KfW-Energieeffizienzhäuser und bauen dank ihrer gelungenen Architektur Barrieren ab, hieß es in der Laudatio. In Anwesenheit des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Stephan Mayer, erhielten die Preisträger die KfW Awards. "Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums und die Bildung von Wohneigentum für Familien mit Kindern unter Berücksichtigung von Energieeffizienz und Barrierefreiheit sind Themen, die im Mittelpunkt der aktuellen Wohnungspolitik der Bundesregierung stehen. Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Bauherren nach ihren eigenen Wünschen kreativ intelligenten Wohnraum neu geschaffen, bedarfsgerecht umgebaut oder modernisiert haben. Beispielhaft werden Maßnahmen zur Energieeinsparung effizient umgesetzt, Barrieren nachhaltig abgebaut oder beides wird zur Senkung der Kosten kombiniert", sagte Stephan Mayer. Er überreichte Josef Anglhuber den Preis.

Der Fernsehsender n-tv brachte einen Beitrag über das Amtshaus und den Preis. (re) Fotos: cg, n-tv

 

 

16.05.2018

Erstkommunion in Grafengars

Sieben junge Jettenbacher Christen – Sarah Estermann, Iva-Krista Bajo, Jana Holzhammer, Emilie Idzik, Simon Erdmann, Simon Förster und Dustin Görlich – traten in St. Michael in Grafengars zum ersten Mal an den Tisch des Herrn. In einer feierlichen Prozession zogen die Erstkommunikanten mit Pater Alois Stautner in die festlich geschmückte Kirche ein. "Jesus, wo wohnst Du?" war das Kommunionthema, das den Kindern in der Vorbereitung von den beiden Kommunionmüttern, Angela Förster und Monika Holzhammer, intensiv nahe gebracht wurde. Der festliche Gottesdienst wurde von der Grünthaler Rhythmusgruppe unter der Leitung von Karin Kinzner begleitet. Mit einem Dankgottesdienst, gestaltet von Schwester Marita Meister, wurde am Abend der festliche Tag abgeschlossen. (ste)

 

 

05.05.2018

Bestes Turnierwetter

Auf den Asphaltbahnen in Grafengars trafen sich 24 Mannschaften mit je vier Teilnehmern, aufgeteilt in drei Gruppen, um das Gemeindeturnier auszutragen. In den Disziplinen Eisstockschießen und Hufeisenwerfen wurden bis in den Nachmittag hinein die Finalplätze in spannenden Kehren umkämpft.

Jubeln konnte am Ende der Gartenbauverein mit den Schützen Gerhard und Josef Wieser, Alois Ortner, Martin Förster, der als Ersatz eingesetzt war, und Neuvorstand Angela Förster, gefolgt von der Mannschaft des Bauernverbands mit Hans Kinzner, Fabian Bruckmaier sowie Florian und Jakob Obermayr, den Bromberglan mit Manuela und Hans Aigner, Georg Herzog und Markus Bichlmaier und dem Sportverein mit Peter Heindl, Josef Ebner, Josef Frank und Josef Manstetter.

Bei der Siegerehrung in Burle's Kneipe überreichte Christa Obermaier den von ihrem verstorbenen Mann Alfons gestifteten Wanderpokal. Auch Bürgermeisterin Maria Maier gratulierte den Siegern und bedankte sich beim Vorstand des ESV Grafengars, Hans Bruckmaier, mit seinem Team für die gelungene Ausrichtung der Veranstaltung. (re)

 

 

03.05.2018

SpVgg Jettenbach – Ein Sportverein im Umbruch

 

Im kommenden Jahr feiert die Spielvereinigung Jettenbach ihr 70-jähriges Vereinsjubiläum. Gleichzeitig endet die Amtsperiode der derzeitigen Vorstandschaft. Vorsitzender Peter Heindl deutete auf der sehr schwach besuchten Jahreshauptversammlung des größten Ortsvereins für 2019 einen Umbruch in der Führung des Sportvereins an. Nicht nur Heindl, der seit 1997 an der Spitze der Spielvereinigung steht, wird aufhören, auch Schatzmeister Peter Schillmaier geht nach 26 Jahren in der Vorstandschaft und vorhergehender 17-jähriger Tätigkeit als Fußballabteilungsleiter in den Funktionärsruhestand. Wie schwierig die Suche nach Nachfolgern wird, bleibt abzuwarten.

 

Nimmt man die Teilnahme der Mitglieder an der Jahreshauptversammlung als Indikator, dürfte die Nachfolgeregelung nicht leicht werden. Heindl freute es deshalb sehr, dass mit Anton Hagn das einzig noch lebende Gründungsmitglied der Spielvereinigung die Versammlung besuchte und dadurch auch sein Interesse am Vereinsgeschehen ausdrückte. 575 Mitglieder (leicht rückläufige Tendenz) zählte die Spielvereinigung zum Geschäftsjahresbeginn am 1. Januar. Der Kinder- und Jugendanteil betrug knapp 17 Prozent. "Hier weisen andere Vereine wesentlich höhere Prozentzahlen auf, doch bei uns spielt natürlich die Größe der Gemeinde (kleinste Kommune des Landkreises) eine maßgebende Rolle", so Heindl in seinem Tätigkeitsbericht.

 

Als vorrangigste Aufgabe steht das Projekt Umbaumaßnahme "Mehrzweckhalle" an, nachdem sich die große Maßnahme "Anbau" nicht verwirklichen lässt. Doch auch für die geänderten Pläne dämpfte Zweiter Bürgermeister Franz Wieser in seinem Grußwort die Erwartungen für eine schnelle Umsetzung mit finanzieller Beteiligung der Gemeinde. In ehrlichen, aber dennoch nicht weiterhelfenden Worten betonte Wieser zwar das Wohlwohlen der Kommune, stufte aber in der Prioritätsskala für Jettenbach andere Projekte (wie den Erwerb von Baugrund) als vorrangiger ein.

 

Einen kleinen Gewinn von gut 600 Euro bei Einnahmen und Ausgaben von jeweils knapp über 100 000 Euro konnte Schatzmeister Schillmaier aufzeigen. Der Verein hat für die Baumaßnahme seit einigen Jahren Rücklagen gebildet und weist eine "gesunde Basis" auf, so der Schatzmeister, der die Steuerzahlungen der letzten Jahre an das Finanzamt und an die Gemeinde auflistete und die Politik aufforderte, darüber nachzudenken wie die Gewinne eigentlich erwirtschaftet werden. Durch viele, ja nicht zu zählende Stunden von kostenloser Hilfe und Mitarbeit der Vereinsmitglieder sowie immenser ehrenamtlicher Tätigkeit. "Für das Engagement auch noch Steuern zahlen zu müssen, ist schon ein 'starkes Stück'", führte Schillmaier aus.

 

Michael Kasenbacher als Vertreter des BLSV-Kreisverbandes Mühldorf anwesend, zeigte seine Bewunderung für die geleistete Tätigkeit und das sehr aktive Vereinsleben. Kasenbacher betonte, dass es die Aufgabe des BLSV ist, bei Baumaßnahmen die Vereine im Rahmen der Fördermöglichkeiten zu unterstützen.

 

Den Reigen der Abteilungsberichte eröffnete Gabi Saller für die Turn- und Fitnessabteilung. Saller erwähnte die Neuwahlen der Abteilung mit der Wiederwahl der "Alten Riege", berichtete von neun Sportangeboten für Jung und Alt, die von sechs Übungsleitern geleitet werden. Mit 191 Mitgliedern ist die Turnsparte die größte in der Spielvereinigung.

 

In Vertretung von Gerry Friedrich berichtete Hauptsportwart Klaus Alt für die Fußballabteilung, der zurzeit 122 Mitglieder angehören. Die Sparte ist aktuell mit vier Mannschaften im Spielbetrieb vertreten. Die erste Mannschaft strebt nach der Vizemeisterschaft und dem verlorenen Relegationsspiel erneut den Aufstieg in die A-Klasse an, die zweite Mannschaft hat sich stabilisiert. Das Sorgenkind bleibt die AH, die jedoch mit einigen Änderungen versucht, wieder an die früheren Erfolge anzuknüpfen. Das Aushängeschild der Abteilung ist die Damenmannschaft, die nach der Meisterschaft in der Freizeitliga erneut auf Platz 1 der Tabelle steht. Alt wies noch auf das Public Viewing während der Weltmeisterschaft im Juni/Juli hin.

 

Von einem sportlichen und gesellschaftlichen Erfolgsjahr sprach Tennis-Abteilungsleiter Stefan Greilinger. Er konnte neben dem bisher höchsten Mitgliederstand (128), von Meisterschaften und hervorragenden Platzierungen ebenso berichten, wie über Erfolge bei der neu belebten Nachwuchsarbeit. Die Tennisanlage wurde renoviert, ein Spielplatz für Kinder integriert, eine neue Besucherterrasse angelegt. Die Rundenspiele mit vier gemeldeten Teams beginnen Anfang Mai. Oktoberfest und Watt-Turnier werden ebenso erneut abgehalten, wie das Sommerfest mit Vereinsmeisterschaft und die verschiedenen internen Turniere.

 

Für die Basketballer, die Jets, die seit einigen Jahren eine Spielgemeinschaft mit dem TuS Töging bilden, konnte Koordinator Peter Schillmaier ebenfalls Positives berichten. Die Korbjäger belegten in der Saison 2016/17 den dritten Platz in der Bezirksklasse und die laufende Saison wird man auf dem vierten Platz abschließen. Nach einigen Personalproblemen sowie einem Trainerübergang ist man insgesamt auf einem guten Weg.

 

Starken Applaus bekam der scheidende Fußballplatz-Greenkeeper Josef Bauer. Vorsitzender Heindl dankte dem Sepp für seine vorbildliche Arbeit (1. Foto). Heindl zeigte den Vereinswerdegang von Bauer als aktiven Spieler, Zweiten Vorstand, Hauptsportwart, Mitbegründer der Alten Herren und in der Sportanlagenpflege auf. Wohnhaft in Waldkraiburg – sein sportliches Zuhause aber stets in der Jettenbacher Spielvereinigung – und dies seit fast 65 Jahren. (psc)

 

 

02.05.2018

Frauenpower rettet Gartenbauverein

 

Der Ortsverschönerungs- und Gartenbauverein Jettenbach hat doch noch eine Zukunft. Frauenpower rettet den Fortbestand. Neben Angela Förster, die sich für das Amt der Vorsitzenden zur Verfügung stellt, gehören dem siebenköpfigen Vorstand fünf weitere Frauen an.

 

Um eine drohende Vereinsauflösung zu verhindern, wurde seit zwei Jahren ein neuer Vorstand gesucht. Bei einem erneuten Scheitern in dieser Versammlung wäre der Verein von Amts wegen liquidiert worden. Der stellvertretende Vorsitzende Martin Zehrer hatte das Vereinsboot mit seinem Vorstandsteam seit dem Rücktritt von Josef Wieser zwar ohne Kapitän, aber nicht führerlos auf dem Wasser gehalten.

 

Im Saal der Bahnhofsgaststätte Grasser appellierte Wahlleiter Anton Schatzeder eindringlich an die 46 Versammlungsbesucher, als der Tagesordnungspunkt "Neuwahlen" anstand. Mehrfach lehnten die vorgeschlagenen Damen und Herren ab. Nach zähem Ringen erhielt Angela Förster ohne Gegenstimme das Vertrauen der Mitglieder. In der künftigen Führungscrew sind Manuela Axenböck (Zweite Vorsitzende), Maria Bichlmaier (Kassierin) und als einziger Mann, Axel Strobel (Schriftführer). Zu Beisitzern wurden bestellt: Monika Heindl, Berta Wasylaszcuk und Sylvia Sieghart. Die bisherigen Vorstandsmitglieder, Martin Zehrer, Renate Englmaier, Marlene Ebner und Maria Meier wurden entlastet und mit Blumen verabschiedet. Der Kassenbestand stieg leicht auf 7200 Euro.

 

"Insektensterben - na und!" Unter dieses Thema hatte Martin Zehrer einen Vortrag gestellt. Der ausgebildete Pädagoge führte sein Publikum in eine düstere Zukunft ohne die meist lästigen Schädlinge und Nützlinge. "Die Gesamtmasse der Insekten hat in den vergangenen 25 Jahren um 75 Prozent abgenommen", so Zehrer. Die so oft gescholtenen Insekten bestäuben die Flora, lockern Erden und reihen sich in die Nahrungskette ein.

 

Angela Förster, die neue Vorsitzende des Gartenbauvereins ist, geborene Jettenbacherin und ausgebildete Kinderpflegerin. Zu ihren Hobbys zählt alles um die Themen Garten und Tiere.

 

Weshalb haben Sie sich entschlossen, "Ja" zum Amt der Vorsitzenden zu sagen?

Der Gartenbauverein stand unmittelbar vor der Auflösung, das wollte ich unbedingt verhindern. Da spielt auch meine Liebe zum Gärtnern eine Rolle.

 

Was haben Sie sich für die Zukunft vorgenommen?

Mit meinem Führungsteam gemeinsame Ziele zu formulieren und diese möglichst auch realisieren. Als Verein wollen wir in der Öffentlichkeitsarbeit stärker werden, Jettenbacher Gartenliebhaber mit Fachvorträgen enger an den Verein binden und neue "Hobbygärtner" motivieren mitzumachen. Besonders liegt mir auch das Erscheinungsbild unserer Gemeinde am Herzen. Als Beispiel sehe ich stellvertretend die 13 Bänke rund um die Gemeinde. Die Bankerl sollen zum Spaziergang auffordern und zum Verweilen einladen. (cg)

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

Grünthaler Straße 14

84555 Jettenbach

Öffnungszeiten / Parteiverkehr

Dienstag: 17.00 - 18.00 Uhr

Tel.: 08638 / 76 47

Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg

Montag - Freitag: 08.00 - 12.00 Uhr

Tel.: 08638 / 98 38 0