Breitbanderschließung

Aktuelles aus der Gemeinde Jettenbach

 

22.03.2019

Auf wunderschönes Jubiläum zurückgeblickt

In der Jahreshauptversammlung der Freunde von Saint Saturnin in der Jettenbacher Gaststätte Grasser war noch einmal das 40. Jubiläum der Verschwisterung beider Gemeinden ein großes Thema. Bürgermeisterin Maria Maier sprach allen Helfern, Spendern und Mitwirkenden des Festprogramms sowie den Gastgeberfamilien ihre Anerkennung aus, insbesondere auch dem Vorstand des Vereins und den Autoren der Festschrift. Ohne die ungezählten ehrenamtlichen Stunden wäre dieses schöne Fest so nicht möglich gewesen.

Trotz der außergewöhnlichen Doppelbelastung von Jubiläumsfest und Chronik steht der Verein auf solider finanzieller Basis. Dazu trugen neben den Beiträgen der etwa 190 Mitglieder großzügige Spenden bei. Generalsekretärin Sabine Sax hob in ihrem Rückblick außerdem die Beteiligung von über 30 Kindern am beliebten Jettenbacher Ferienprogramm auf dem Bauernhof der Familie Bruckmaier hervor. Ein von Andreas Schreiner im Namen des Vorstands erstellter Entwurf für eine Satzungsänderung hat die Versammlung einstimmig angenommen. Sie trägt der geänderten Rechtslage durch die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) Rechnung. Am 20. Juli plant der Verein ein Weinfest mit Boules Turnier in Burles Kneipe in Grafengars. Und auch der nächste Gegenbesuch wirft schon seine Schatten voraus. Das französische Verschwisterungskomitee übermittelte eine Einladung für 2020 an die Jettenbacher Freunde. Der Termin ist in der nächsten Zeit noch zu bestimmen. (ste)

 

 

01.03.2019

Die Blumen sind ihr liebstes Hobby

Kirchenverwaltung, Frauengemeinschaft und Bürgermeisterin Maria Maier als Gemeindevertretung waren ebenso wie die Freunde und Familie gekommen, um die Glückwünsche zu überbringen. "Hier, am Unterhöhenberg, wurde ich geboren und verbrachte mein ganzes Leben", berichtet die rüstige Seniorin. Mesnerin Therese Wimmer feierte ihren 80. Geburtstag.

Der Krieg nahm ihr 1944 den Vater. Da war sie fünf Jahre alt und die Erstgeborene der drei Geschwister. Die Mutter heiratete 1947 nochmal. Ihren Gatten Ludwig Wimmer lernte sie beim Brauerball in der Gaststätte Englhart in Jettenbach kennen. Er war aus Peterskirchen als gelernter Schmied und Hufschmied zunächst nach Maximilian, dann zur Brauerei Toerring nach Jettenbach gekommen. Dort arbeitete er bis zur Rente als Schlossermeister. Aus der 1963 geschlossenen Ehe gingen Sohn Franz und Tochter Martina hervor. "Mit den vier Enkelkindern habe ich viel Freud"“, erzählt sie mit einem Funkeln in den hellen Augen. 1996 war zunächst ihr Ehemann gefragt worden, ob er den Mesnerdienst in Jettenbach übernehmen könne. Nach dessen Ablehnung kam prompt die Frage, "oder willst Du – Resi?" "Nachdem ich sowieso immer in die Kirche ging, hab ich halt ja gesagt", schildert die Jubilarin. Die Volksschule besuchte sie in Jettenbach und arbeitete schon in den frühen Kinderjahren am elterlichen Hof mit. "Mit 15 Jahren hat mich die Polizei einmal aufgehalten. Wie immer fuhr ich mit dem Bulldog zur Feldarbeit und überquerte dabei die Kreisstraße. Das hätte ich nicht dürfen, erklärten die Polizisten. So ein Schmarrn, der Vater sollte den Bulldog über die Straße fahren und dann hätte ich weiterackern dürfen. Es blieb bei einer Verwarnung und mir ist sonst nix passiert." Neben der Mesnerei sind die Blumen ihr liebstes Hobby. Mit etwas Stolz zeigt sie einen Zitronenbaum mit mehr als 20 Früchten. Ihr üppiges Blumenmeer weist allerlei Orchideen auf. Einige Seitentriebe beginnen bereits wieder zu blühen. "Meine Tochter sagt immer, meinen grünen Daumen hat sie nicht von mir geerbt. Sie hat einen braunen Daumen". Ihre Tochter Martina ist Töpfermeisterin. Ein großer Verlust war der Tod ihres am Ende pflegebedürftigen Mannes 2010. (cg)

 

 

25.02.2019

Disco-Fever in Jettenbach

Die Jettenbacher Faschingsnacht stand am vergangenen Samstag unter einem ganz neuen Zeichen: Die örtliche Turnhalle wurde zur Großtanzfläche zum Thema Disco-Fever. Glitzerkugeln, Kleidung aus der Glamour-Zeit des Disco-Zeitalters und jede Menge schräge Frisuren gab es beim diesjährigen Faschingsball der Spielvereinigung Jettenbach. Dabei hatte die Turnhalle diesmal im Vergleich zu den Vorjahren ein komplett neues Design – eben das einer Großraumdisco. Der 1. Vorstand Peter Heindl verrät: "Wir haben heuer eine ganz neue Sache mal ausprobiert." Dies war ein Wunsch der jungen Vereinsmitglieder – was allerdings bezüglich der nur begrenzten Sitzplätze bei den älteren Mitgliedern etwas auf Widerstand stieß. Dennoch: Spaß hatten auch diesmal wieder alle Besucher, denn von den aktuellsten Hits präsentierte DJ El Tschi absolute Tonjuwelen und Evergreens aus den vergangenen goldenen Disco-Zeiten. Musik, die dankend von den Gästen auf der Tanzfläche ausprobiert wurde, und dies bis in den frühen Morgen, denn Getränkespecials gab es auch weit nach Mitternacht ... längst eine feste Tradition im Jettenbacher Fasching. (stl)

 

 

23.02.2019

Nachruf – Cäcilia Jäger

Sehr viele Trauernde nahmen am Friedhof in Grafengars Abschied von Cäcilia Jäger, die nach längerer Krankheit verstorben war. Pater Alois Staudtner zelebrierte mit Pfarrer Meinhold aus Spabrücken das Requiem und nahm die Einsegnung vor. Cäcilia Jäger wurde am 23. Oktober 1928 als zwölftes Kind der Eheleute Bibiana und Josef Kink in Haiming, Gemeinde Rimsting, geboren. Bereits mit 13 Jahren verlor sie ihre Mutter. Nach dem Schulbesuch in Greimharting arbeitete sie bis zur Hochzeit mit Heinz Jäger im Februar 1954 auf dem elterlichen Hof mit. Aus der Ehe gingen die Töchter Angela, Hildegard, Agnes und Monika hervor.

Nach vielen Umzügen erwarb Cäcilia Jäger 1967 das alte "Ziegler-Haus" in Jettenbach. Im Jahr 1972 konnte das Haus bezogen werden. Von 1968 bis zur Rente war sie im Klinikum Rosenheim beschäftigt. Bei jedem Wetter fuhr sie mit dem Rad zum Bahnhof und dann weiter mit dem Zug. Die Zeit der Zugfahrt nutzte sie, um ihren Hobbys, dem Lesen und Stricken, nachzugehen. Eine große Leidenschaft war ihr Garten, vor allem die Dahlien. Auch ihre alte Heimat, den Chiemgau, hat sie nie vergessen. Oft erzählte sie von Ausflügen auf die Kampenwand. Soweit es die Gesundheit zuließ, unternahm sie viele Pilgerreisen. Die regelmäßigen Gottesdienstbesuche waren für sie sehr wichtig, dem Jettenbacher Kirchenchor gehörte sie fast 30 Jahre an. Gerne nahm sie an den Treffen der Frauengemeinschaft teil. Als es vor drei Jahren nicht mehr möglich war, alleine zu leben, nahm ihre Tochter Angela sie auf, die sie bis zu ihrem Tod am 3. Februar fürsorglich pflegte. Neben den vier Töchtern mit Schwiegersohn trauern neun Enkel und drei Urenkel um ihre "Mutti-Oma". (ste)

 

 

22.02.2019

Basar für Kindersachen

Die Frauengemeinschaft veranstaltet am Sonntag, 17. März, von 10 bis 12 Uhr in der Mehrzweckhalle einen Basar für Kinderbekleidung und Artikel rund ums Kind. Verkauft werden gut erhaltene Baby- und Kinderbekleidung für Frühjahr und Sommer, Spielwaren, Bücher, Kinderfahrzeuge, Kinderwägen, Autositze, Fahrräder, Roller und vieles mehr. Warenannahme ist am Samstag, 16. März, von 9 bis 11 Uhr in der Mehrzweckhalle, Abholung der nicht verkauften Artikel ist am Sonntag, 17. März, von 17.30 bis 18 Uhr. Verkaufslisten gibt es ab sofort bei Martina Geck unter Telefon 08638 / 85292 oder bei Renate Gottwald unter Telefon 08638 / 2033652. 15 Prozent des Verkaufserlöses behält die Frauengemeinschaft für einen wohltätigen Zweck ein. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen gesorgt. (re) Foto: pixabay/jackmac34

 

 

18.02.2019

Der Gartenbauverein blüht neu auf

Er war schon fast verwelkt. Doch jetzt blüht der Obst- und Gartenbauverein Jettenbach neu auf. Das neue Vorstandsteam um Angela Förster hat neuen Schwung gebracht. Die Plätze im Gasthaus Grasser waren bei der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins fast komplett belegt. Die große Besucherzahl zeigte, wie wichtig den Jettenbachern der Verein ist. Die neue Vorsitzende Angela Förster räumte sämtliche Sorgen und Ängste der Mitglieder aus dem Weg. Sie schaute auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück, das dank der neuen Vorstandschaft überhaupt erst möglich wurde.

Seit März 2018 ist Förster Vorsitzende. Ihr Jahresrückblick machte deutlich, dass seitdem sehr viel in Bewegung gekommen ist. Förster berichtete über mehrere Veranstaltungen. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ging es um eine Satzungsänderung. Der Verein übernahm die Dekoration bei der Feier zur 40-jährigen Freundschaft zwischen Jettenbach und der französischen Gemeinde Saint Saturnin.

Auch der Kassenbericht von Kassenwart Maria Bichlmayer fiel positiv aus. Die Beitragserhöhung von sechs auf zehn Euro jährlich haben die Mitglieder einstimmig befürwortet. "Um die Arbeit gewissenhaft fortführen zu können, war eine Beitragsanpassung unumgänglich", so Förster.

Die Obst- und Gartenbaufreunde haben für heuer einiges geplant. Die erste große Aktion wird das "Sauba macha" im März sein. Mit dieser Aktivität möchte man den Müll einsammeln, der Wege, Wiesen, Wälder und Co. verschmutzt. Ziel ist ein sauberes Jettenbach. Dass auch Kreativität innerhalb des Vereins groß geschrieben wird, zeigen die "griabigen Bastelabende", das Muttertagsbasteln und das kunterbunte Ferienprogramm für Kinder, die jährlich stattfinden sollen. Auf einen Ausflug zur Straußenfarm nach Schnaitsee Ende Juni können sich die Gartenfreunde ebenfalls freuen.

Bürgermeisterin Maria Maier begrüßte das vorbildliche Engagement der neuen Vorstandschaft. "Ihr bildet ein tolles Team." Sie schätzt die viele harte Arbeit, welche nun in den Verein investiert wird. Peter Gasteiger von der Klostergärtnerei in Gars hielt einen Vortrag über die "Gemüseverfrühung". Mit seinem Fachwissen erklärte er anschaulich, wie man das ganze Jahr über sicher und gesund aus dem eigenen Garten leben kann. (kme)

 

 

14.02.2019

Sympathie für Hotzenplotz

Eine tolle Leistung zeigten die Fußballdamen der Spielvereinigung Jettenbach / TV Gars mit der Durchführung des Faschingsnachmittags für Kinder. Den ersten Platz für die besten Masken der Kategorie "Familien" erhielt der Räuber Hotzenplotz. Familie Anzinger trat mit Kindern, Mama und Papa sowie Oma an. Neben Hotzenplotz, Kasperl, Sepperl, Großmutter und Wachtmeister Dimpfelmoser fand auch die Kaffeemühle Berücksichtigung. Der zweitplatzieren "Familie Hase", alias Familie Heilmaier, folgten die Cowboys der Beham-Family. In der Kategorie Einzeldarsteller siegte Emily als Teufelin, Eleonor als Einhorn und zwei Drittplatzierte – Christina als Erdbeere und Katharina als Zebra verkleidet. Durchs Programm führte Clown Svenja Dörfel. Die Kraiburger Narrengilde sorgten für einen passenden Rahmen. (cg)

 

 

08.02.2019

Burle-Wanderpokal geht nach Kraiburg

Auch bei seiner 15. Auflage erfreut sich das Fußballtennis-Turnier der Fußballabteilung der Spielvereinigung Jettenbach noch immer großer Beliebtheit.

29 Teams mit klangvollen, aber auch teils skurrilen Namen mit je drei Akteuren traten in der Mehrzweckhalle beim Burle-Gedächtnis-Turnier an. Im Endspiel der Aktiven hatte der Vorjahressieger Tennis überraschend das Nachsehen gegen den neuen Titelträger "Laterndl zwoa" mit Florian Mittermaier, Michael Grassl und Dominik Fischer. Im Endspiel der Nichtaktiven bezwang die Mannschaft der Feuerwehr mit Lukas Beham, Fabian Bruckmaier und Sebastian Greißl das Team "Weißwurst Raketen" mit 18:13.

Der Wanderpokal ging an das Team "Lokomotive Lattendicht 2" aus Kraiburg mit Andre Vogel, Luca Vogel und Patrick Kleiner. Für diesen Pokal ist dabei nicht der sportliche Erfolg entscheidend, sondern dass man sich nach den Vorrundenspielen in der Tabelle exakt auf den Platz einfindet, deren Zahl vor Turnierbeginn geheim (Spielvereinigung Vorstand Peter Heindl) festgelegt wird. (psc) Foto: cg

 

 

07.02.2019

Ortsvorstellung Jettenbach – Rückblick 2018 & Vorschau 2019

 

Jettenbach ist die kleinste Gemeinde im Landkreis Mühldorf. Das Gemeindegebiet untergliedert sich in die zwölf Ortsteile Aderberg, Gänsberg, Grafengars, Haberthal, Hinteröd, Holzhausen, Jettenbach, Oberhöhenberg, Pfaffenberg, Piesenham, Schrottwinkl, und Unterhöhenberg. Der Ort selbst hat einen historischen Ortskern, der besonders durch das Schloss Jettenbach bekannt ist. In der Gemeinde gibt es derzeit 16 aktive Vereine und ein paar Gewerbebetriebe.

 

Seit Juni 2017 ist Maria Maier Bürgermeisterin der Gemeinde. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, dass Jettenbach in absehbarer Zeit wachsen wird. Dazu ist es aus ihrer Sicht unerlässlich, dass die Gemeinde neuen Baugrund schafft. "Wir müssen jungen Jettenbachern die Möglichkeit geben, sich bei uns anzusiedeln. Natürlich sind uns auch junge Familien aus anderen Gemeinden willkommen", sagt die Bürgermeisterin. So hat sie bereits im August 2017 begonnen, erste Grundstücke zu kaufen. Weitere Grundstücke folgten im vergangenen Jahr, so dass jetzt in der Köllerer-Siedlung ein weiteres Baugebiet entstehen kann. Rund 14 Wohnbaugrundstücke sollen hier entstehen, der Gemeinderat hat bereits begonnen, sich mit dem Bebauungsplan auseinanderzusetzen.

 

Wenn junge Menschen nach Jettenbach kommen, dann ist das auch eine Chance für die Vereine, neue Mitglieder zu bekommen, aber auch für den Kindergarten "Kunterbunt". Der eingruppige "Landkindergarten" ist derzeit nicht ausgelastet. Für den Herbst habe es Nachfragen nach Krippenplätzen gegeben. Die Möglichkeit, eine zusätzliche Krippengruppe aufzubauen, wurde vom Landratsamt geprüft, ist aber aufgrund der bestehenden Vorschriften nicht möglich. Allerdings hat der "Landkindergarten" eine Altersöffnung und nimmt bereits Kinder ab zwei Jahren.

 

Abgeschlossen wurde im August 2018 der erste Bauabschnitt in Sachen Breitbandausbau. Er betraf hauptsächlich den Außenbereich von Jettenbach. Die bereits bestehenden Kabelanschlüsse im Ort bieten bereits ein ausreichendes Versorgungsnetz, wird argumentiert.

 

Zu einer funktionierenden Infrastruktur gehört aber auch die Trinkwasserversorgung. Hier wurde 2018 investiert. Im Frühjahr wurde der Wasserablauf vom Hochbehälter und vom Pumphaus an die Kanalisation angeschlossen, damit die erforderlichen Hygienevorschriften bei der Reinigung der Hochbehälter beachtet werden können. Die Rohrleitung zum Kanal hat eine Spezialfirma vom Pumphaus bis zum 62 Meter entfernten Kanal anhand einer Spülbohrung montiert. Im Gebäude am Hochbehälter hat man im Herbst mit notwendigen Sanierungsarbeiten begonnen, die voraussichtlich im Frühjahr 2019 abgeschlossen werden können. Eine weitere Herausforderung ist die Trinkwasserhauptleitung in Jettenbach-Bahnhof. Sie ist rund 80 Jahre alt und Wasserversorgung sowie Brandschutz sind nicht mehr gewährleistet. Übergangsweise wurde eine Notversorgung vom Hydranten an der Kläranlage eingerichtet. Geplant ist der Bau einer Ringleitung in zwei Bauabschnitten. Für die Wasserleitung in Jettenbach-Dorf sind im ehemaligen Pumphaus ebenso Investitionen notwendig. Der Schutz der Anlage, die sich derzeit auf Privatgrund befindet, muss dringend verbessert werden, weiß die Bürgermeisterin. Zudem muss sie auf Gemeindegrund umgebaut werden.

 

Aber die Gemeinde hatte auch einiges zu feiern. So wurde der Feuerwehr feierlich der Schlüssel für den neuen Logistikwagen übergeben, der bereits im Jahr 2017 angeschafft werden konnte, und dazu ein schönes Fest gefeiert. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten war aber ganz sicher das 40-jährige Jubiläum der "Verschwisterung" mit dem französischen Saint Saturnin. Hier zeigte sich der große Zusammenhalt im Dorf, freut sich Bürgermeisterin Maier. Alle Ortsvereine und viele Bürger haben bei den Vorbereitungen und der Gestaltung der 40-Jahr-Feier kräftig mit angepackt.

 

"Sauba machma", unter diesem Motto findet am Samstag, 23. März, von 13 bis 16 Uhr erstmals eine gemeinsame Reinigungsaktion in der Gemeinde statt. Am Samstag, 11. Mai, feiert der ESV Grafengars sein 50-jähriges Bestehen mit einem Festabend und von 28. bis 30. Juni die SpVgg Jettenbach ihr 70-jähriges Bestehen. (bac)

 

 

07.02.2019

Wir leben gerne in Jettenbach, weil ...

 

Elvira Schreiner

"Ich hatte in Jettenbach schon eine schöne Kinder- und Jugendzeit und es gefällt mir hier immer noch sehr gut", erzählt Elvira Schreiner, die mit ihren Eltern 1946 hierher kam und mit ihrem Mann 1972 ein Eigenheim erbaute. "Der Sportverein war unser 'zweites Kind', wir engagierten uns hier über Jahrzehnte in mehrfacher Weise und auch für unsere Tochter war der Sport wichtig. Familie, Wohnung, Arbeit bei der Toerring-Brauerei sowie Freizeitangebote, alles an einem Ort, das ist ideal! Nun genieße ich hier die Natur, beim Walken auf den schönen Wanderwegen. Ich interessiere mich auch für die Historie von Jettenbach. Es ist hier eine Gemeinschaft, auf Freunde und Nachbarn kann man zählen. Unser Dorf liegt zentral und mit dem Auto ist man schnell in größeren Orten".

 

 

Peter Heindl

"Grafengars ist meine Heimat, hier bin ich geboren und aufgewachsen. Von klein an wohne ich in meinem Elternhaus, nun auch mit meiner Familie. Hier gefällt es mir und ich möchte nicht woanders sein. Es ist ruhig hier, rundum. Trotzdem werden die Gesellschaft und das Miteinander praktiziert. Die Spielvereinigung, deren Vorstand ich seit über 20 Jahren bin, ist mir natürlich sehr ans Herz gewachsen. Ein Sportangebot ist für jedes Alter sehr wichtig", weiß Peter Heindl, der sich auch in anderen Vereinen und im Dorfleben engagiert. "In Jettenbach zu leben ist phantastisch, obwohl die Infrastruktur nicht die beste ist". (bac)

 

 

 

 

 

 

 

 

05.02.2019

Spende für den Hospizverein

Es ist schon fast Tradition in Jettenbach, dass sich die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung an den Donnerstagen im Advent als Klopfersinger auf den Weg machen, um die Weihnachtszeit anzukündigen und um Spenden für einen guten Zweck zu bitten.

Adressat dieser Spende war dieses Mal der Anna Hospizverein Mühldorf. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johann Bruckmaier überreichte Hospizkoordinatorin Carola Kamhuber und dem ehrenamtlichen Hospizbegleiter Werner Ortlieb einen Scheck über 1133 Euro. Carola Kamhuber informierte die Mitglieder über die Arbeit des Hospizvereins und bedankte sich bei den Klopfersingern und den Spendern. (ste)

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

Grünthaler Straße 14

84555 Jettenbach

Öffnungszeiten / Parteiverkehr

Dienstag: 17.00 - 18.00 Uhr

Tel.: 08638 / 76 47

Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg

Montag - Freitag: 08.00 - 12.00 Uhr

Tel.: 08638 / 98 38 0