Stellenausschreibungen

Aktuelles aus der Gemeinde Jettenbach

 

15.11.2022

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Jettenbach

 

Während der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Jettenbach in der Bahnhofsgaststätte Grasser wurde bei der Neuwahl für das Schriftführeramt Magdalena Gottwald einstimmig gewählt. Der bisherige Schriftführer Daniel Hüttenberger hatte dieses Amt aus beruflichen Gründen abgegeben.

 

Kommandant Thomas Beham nannte derzeit 31 Aktive. Von der Jugend übergetreten ist Magdalena Gottwald. In seinem Rückblick zeichnete Beham 13 Einsätze auf, wobei zu einem Brand, zu Verkehrsunfällen oder wegen Sturmschäden ausgerückt wurde. Planmäßig standen verschiedene Übungen an, wie auch sieben Funk- und zwei Atemschutzübungen; zudem die überörtliche Übung mit der Nachbarswehr Grünthal. Weiter wurde ein Erste-Hilfe-Kurs abgehalten und an verschiedenen Lehrgängen teilgenommen.

 

Zehn Mann bestanden das Abzeichen "Die Gruppe im Löscheinsatz". Zu den Neubeschaffungen zählten vier neue Lungenautomaten für Atemschutzgeräte und neue Schutzanzüge werden bestellt. 2023 soll ein Einsatztablett angeschafft werden. Von sechs Jugendlichen und deren etwa 20 Übungen berichtete Jugendwart Kilian Hilpoltsteiner. Atemschutzwart Johannes Bruckmaier nannte zwölf Atemschutzgeräteträger, glücklicherweise keinen Brandeinsatz, jedoch Übungen und die Durchschleusung.

 

Hans Egner zählte in seinem Vorstandsbericht einige Aktivitäten auf, darunter das Ferienprogramm, Geburtstagsbesuche und Beerdigungen sowie die Teilnahme beim Gemeindeturnier der Stockschützen, Jubiläum vom Kriegerdenkmal oder Grünbacher Feuerwehrfest. Zudem wurde ein Festausschuss gegründet für das Gründungsfest zum 150-jährigen Bestehen, das im Jahr 2025 stattfindet. In der Vorschau nannte Egner noch die geplante Vor-Silvesterparty, einen Tagesausflug und die Pilgerverpflegung. Aus dem Kassenbericht von Georg Lackmaier gingen Einnahmen über 1541 Euro und Ausgaben von 1994 Euro hervor.

 

Der Dank an die Ortsfeuerwehr kam von Kreisbrandmeister Anton Bruckeder, der über die digitale Alarmierung und das neue Lehrgangsanmeldesystem ab 2023 informierte. Bei "Wünsche und Anträge" kamen noch die Punkte "Mehr Interesse zur Absolvierung von Leistungsabzeichen" oder der Appell, dass bei den gemeldeten Lehrgängen auch teilgenommen werden soll, zur Sprache. Der Jugendwart stellte heraus, dass ältere Kameraden aus dem aktiven Dienst ausscheiden und Jüngere einen Führerschein für das Feuerwehrauto machen sollen. (bac)

 

 

08.11.2022

85. Geburtstag: Den Kochlöffel hat sie fest in der Hand

 

Gut bürgerliche Küche, ein gemütliches Ambiente, freundliches Personal und eine Wirtin, die seit mehr als 60 Jahren Gastronomin aus ganzem Herzen ist – das gibt es nur schwer zu finden. In Jettenbach gibt es das noch. Die "Gaststätte zum Bahnhof" hat ihren Namen in der Region, genauso wie Wirtin Maria Grasser. Die beliebte Gastronomin feierte kürzlich ihren 85. Geburtstag und gibt auch heute nur ungern den Kochlöffel aus der Hand.

 

An die Rente denkt sie jedoch noch lange nicht. Geboren wurde Grasser in Jettenbach. Wie üblich zu der damaligen Zeit arbeiteten die meisten Jettenbacher beim Grafen Törring. So auch ihre Eltern und nach ihrem Schulabschluss für zwei Jahre auch Maria Grasser. Danach machte sie in Bad Reichenhall eine Ausbildung im Gastgewerbe. 1956 kam sie nach Aschau Werk in den "Waldhof" zu Familie Grasser. Dort verliebte sich deren Sohn Alois in die junge Maria. 1961 heirateten die beiden. Die Gastronomie lag ihr im Blut und als sie von ihrer Freundin erfuhr, dass in Jettenbach die "Gaststätte zum Bahnhof" zu verpachten sei, beschloss sie, diese zu übernehmen. Am 1. Juni 1960 eröffnete sie ihr eigenes Wirtshaus. Ihr größtes Lebensglück ist ihre Familie. Ihre Tochter Rosmarie, wie ihre Pflegekinder Heidi und Michael wuchsen in der Gastronomie auf. Die heute 85-Jährige hatte das Geschwisterpaar Heidi und Michael 1962 zu sich genommen und ihnen ein liebevolles Zuhause geschenkt.

 

Für Grasser sind es ihre drei Kinder, auf die sie sehr stolz ist. Genauso wie auf ihre Enkelkinder und Urenkel. Ihre Enkelin Melanie Lang und deren Mann Thomas, ein gelernter Koch, führen die Traditionsgaststätte fort, auch wenn Maria Grasser nach wie vor die Chefin im Haus ist und sich den Kochlöffel nicht aus der Hand nehmen lässt. Schon in jungen Jahren meisterte sie Haushalt, Familie, drei Kinder, einen Vollzeitjob mit eigenem Wirtshaus nahezu alleine. Ihr Mann Alois arbeitete in der familieneigenen Metzgerei in Aschau Werk und war noch Jäger. Ihre Eltern halfen ihr, so gut sie konnten.

 

Das hielt die lebensfrohe Jettenbacherin nicht davon ab, ihre Gaststätte am 21. September 1964 zu kaufen. "Des Gasthaus war damois scho mei Herzstück und is es geblieben", sagt die Seniorin. Das sieht man auch an der Entwicklung der Bahnhofsgaststätte, denn die Wirtin scheute keine Kosten und Mühe, daraus ein kleines Schmuckstück zu machen. Als sie die Gaststätte vor mehr als 60 Jahren übernahm, war sie viel kleiner. Im Laufe der Jahre baute sie um und an, sodass heute viel Platz für Feste und gemütliches Beisammensein geboten ist. Grasser ist auch die Herbergsmutter des Schützenvereins. Vor etwa 35 Jahren baute sie eigens für den Schützenverein einen Schießraum an das Wirtshaus dran.

 

Gerne erinnert sich Grasser an die alten Zeiten zurück: "De Antn und Giggerl musste ma früher seiba hoidn und füttern. Und wenn sie groß gnug warn, wurdn sie gschlachtet." Einer der die hausgemachte Ente liebte, war der evangelische Pfarrer Heckl aus Waldkraiburg. Er war einer ihrer Stammgäste und kam jeden Sonntag mit seiner Familie zum Essen. "Ois i des Wirtshaus damois übernahm, kostete des hoibe Bier 45 Pfennig und a Essen 1,50 Mark." Schon früher half die ganze Familie mit und heute ist das noch genauso.

 

Kulinarisch wird seit mehr als 60 Jahren eine ganze Menge geboten, Frische und Selbstgemachtes ist ihr dabei heilig. Ihre Soßen und Dressings mischt sie aus verschiedenen Gewürzen zusammen, was ihre Gäste zu schätzen wissen. Bekannt ist die lebensfrohe Vollblut-Gastronomin auch als "Dampfnudelwirtin".

 

Selbst wenn Grasser so unbeschwert wirkt, hatte sie im Laufe ihres Lebens schwere Schicksalsschläge zu verkraften. Vor etwa 25 Jahren starb ihr Mann Alois, die Jettenbacherin gab jedoch nie auf, denn ihre Familie und ihr Wirtshaus waren wie ein Motor für sie. Weitermachen, Zusammenhalten und gemeinsam schwere Zeiten überstehen. Fragt man sie, was für sie persönlich ihr größter Wunsch ist, lächelt sie und sagt: "I hod früher oan wunderscheen Kastanienbaum im Biergarten. Weil da Blitz do eingschlogn war, musste er entfernt werden. I wünscht ma, dass do irgndwann wieder a Kastanie blüht, mid rosaroten Blütn. An meim Gburtsdog hom sie im Biergarten wieder oan Kastanienbaum gepflanzt. Genau solch oan, wia i ihn ma gwünscht hob."

 

Daher kommt die "Dampfnudelwirtin": In Jettenbach starb die Frau des Braumeisters. Das Ehepaar hatte zwei Buben. Der Jüngere der beiden, Werner kam nach der Schule immer zu Grasser zum Essen. "Eines Nachmittags sagte er zu mir: 'Marerl, kannst du eigentlich Dampfnudeln machen?' Ich antwortete: 'Freilich kann ich Dampfnudeln machen.' Werner darauf: 'Seit die Mama gestorben ist, hab ich keine Dampfnudeln mehr bekommen'. Sie machte, und Werner aß acht Dampfnudeln". Werner wurde älter. Es sprach sich schnell herum, dass Maria Grasser so leckere Dampfnudeln macht und die Portionen so groß sind. Von nun an war sie für ihre köstlichen Dampfnudeln bekannt, und so bekam sie den Spitznamen "Dampfnudelwirtin". (kme) Foto: seitz

 

 

07.11.2022

VdK: Innige Wiedersehensfreude nach zwei Jahren Corona

 

Von inniger Wiedersehensfreude geprägt war die Jahresversammlung des VdK-Ortsverbands Jettenbach-Fraham-Grünthal im Jettenbacher Gasthof Grasser. Vor allem die Vorsitzende Tanja Fischl-Jonda prägte mit ihrer optimistischen, zupackenden Art den Verein, der sich derer annimmt, die auf jede finanzielle Hilfe, aber auch auf mentalen Rückhalt und Aufmunterung angewiesen sind. Aufmunternd, erheiternd und nachdenklich waren die Lieder und Stücke, mit der die Grünthaler Saitenmusi das Jahrestreffen umrahmte. Spürbar genossen die Teilnehmer die erste Zusammenkunft dieser Art seit 2019. Für Tanja Fischl-Jonda als Vorsitzende und Ingrid Eisenreich als Kassier bedeutete diese lange Pause aber auch, dass bei den Jahresberichten, Kassenberichten und Ehrungen die zwei ausgefallenen Jahre nachgeholt werden mussten.

 

Die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft wurden für die Jahre 2020 bis 2022 durchgeführt. Dabei konnte der Jettenbacher Johann Hauner für 50 Jahre Treue zum VdK eine Urkunde in Empfang nehmen. Bei der Ehrung langjähriger Mitglieder, von links: Tanja Fischl-Jonda, Sepp Gerzabek, Kreisvorsitzender Reinhart Zuck, Johann Haindl, Heinrich Böhm, Peter Schillmaier Eva Jonda, Fritz Maier und Michael Kufner.

 

In schöner Erinnerung behielten die Vereinsmitglieder die Alpaka-Wanderungen und das Honigschleudern. Die Veranstaltungen des Ferienprogramms, die 2021 und 2022 zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein, der Frauengemeinschaft, dem Schützenverein und den Inn Löwen in Haberthal durchgeführt wurden, stießen auf großes Echo: "Heuer haben sich 16 Familien mit 32 Kindern angemeldet. Wegen der großen Anzahl an Teilnehmern wurde im großen Gewölbe Honig geschleudert. Auch ein Maltisch wurde ihnen angeboten. Bei der Alpakawanderung waren wir unabhängig vom Platz. Dieses Jahr gab es dann Brot mit Butter oder den selbstgeschleuderten Honig. Auch Tine hat heuer wieder jedem Kind ein Eis und ein kleines Glas Honig geschenkt. Herzlichen Dank nochmals an Tine und Hans Kinzner und beim Obst- & Gartenbauverein, Schützenverein und den Inn-Löwen." Ungewöhnlich viele Gäste fanden sich auch beim Sommerfest im Jettenbacher Pfarrgarten ein.

 

Vorsitzende Tanja Fischl-Jonda dankte der Vorstandschaft für ihre Einsatzbereitschaft, vor allem auch für unkomplizierte Mitarbeit und Engagement in der Corona-Zeit. Als erfreulich erwiesen sich sowohl der Kassenstand als auch die Mitgliederzahl, die sich trotz etlicher Todesfälle auf 81 erweitern konnte. "Im Vergleich natürlich ein kleiner Verein, aber ohne uns 81 hätte der Kreisverband Mühldorf-Altötting heuer im September nicht das 9000. Mitglied ehren können", so Fischl-Jonda schmunzelnd.

 

Der Kreisvorsitzende Reinhardt Zuck wies darauf hin, dass sich der Verband derzeit vor allem für die Nächstenpflege einsetzt, also für diejenigen, die sich der Pflege nahestehender Personen oder ihrer Verwandten verschrieben haben und von Seiten des Staates viel stärker unterstützt werden müssten, beispielsweise mit Freistellung vom Beruf oder Ausgleichszahlungen.

 

Ein besonderes Anliegen ist dem VdK-Ortsverband die jährliche Spende an besonders Bedürftige oder besondere Projekte. In diesem Jahr konnte das Bayerische Rote Kreuz einen Betrag von 300 Euro für das Herzenswunsch Hospizmobil entgegennehmen. Mit dem liebevoll ausgestatteten Mobil und einer Gruppe von Betreuern soll Menschen in palliativen Situationen, am Ende ihres Lebens ihr letzter Herzenswunsch erfüllt werden, die ohne medizinisch ausgerüstetes Fahrzeug und medizinisch geschulte Begleitpersonen nicht möglich wären. (zöller)

 

 

17.10.2022

Nachruf – Franz Gassenhuber

Pater Alois Staudtner beschrieb im Evangelium das Leben von Franz Gassenhuber, der im Alter von 85 Jahren als gläubiger Christ vor seinen Schöpfer trat. Der Verstorbene wurde am 16. November 1937 als viertes von sechs Kindern des Zimmermanns Johann Gassenhuber und seiner Frau Barbara in Ampfing geboren. Nach der Schulzeit fand Franz sein Auskommen in der Landwirtschaft. Als einer der Ersten wurde er 1959 zur Bundeswehr eingezogen. Nach seiner Militärzeit bis zum Renteneintritt im Jahr 2000 arbeitete Franz Gassenhuber in zwei Waldkraiburger Firmen. Im Jahr 1963 schloss er mit Johanna Hauner den Bund der Ehe. Das Ehepaar bezog das mit viel Eigenleistung erbaute Haus in Grafengars. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Zwei Enkelkinder vollendeten das Glück.

Franz Gassenhuber war ein sehr gläubiger Mensch, der allsonntägliche Kirchgang war ihm wichtig. Auch war er Jubelsodale der Marianischen Männerkongregation, der er bereits seit 1949 angehörte. Franz liebte die Geselligkeit und besuchte gerne den Stammtisch. Er war auch Mitglied in vier Vereinen der Gemeinde und war Gründungsmitglied beim Eisschützenverein Grafengars. Seine allergrößte Freude und Herzensangelegenheit aber war ihm der Jettenbacher Viergesang bis ins hohe Alter.

Ehrende Worte am Grab sprachen der Vorsitzende des Eisschützenvereins Grafengars, Hans Bruckmaier, und der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Jettenbach, Anton Schatzeder. Das letzte Lied für den verstorbenen Sangesbruder wurde vom Rest des Jettenbacher Viergesangs zum Abschied gesungen.

 

 

28.09.2022

Ehrenamtspreis für Peter Schillmaier

Für seine langjährigen Verdienste um das Ehrenamt bei der Spielvereinigung Jettenbach wurde Peter Schillmaier kürzlich vom Sportbezirk Oberbayern der Ehrenamtspreis "ENGAGIERT 2022" für den Sportkreis Mühldorf verliehen. Die Ehrung fand in einer Eventbox der Allianz-Arena in München statt. Bei der Feier wurde pro Oberbayerischen Sportkreis jeweils eine Person für seine Verdienste um das Ehrenamt ausgezeichnet. Die Verleihung wurde von der BLSV-Bezirksvorsitzenden Claudia Daxenberger und den Oberbayerischen Bezirkstagspräsidenten Josef Mederer sowie den Berichterstatter Gesundheit und Sport des Bezirk Oberbayern Frau Karin Hobmeier und den Herren Delijia Balidemaj und Sepp Hartl vorgenommen. In einer kurzweiligen Veranstaltung wurde jede Preisträgerin/jeder Preisträger kurz vorgestellt und von Moderator Philipp Bachstädt (u. a. RTL Bayern live) anschließend interviewt. Peter Schillmaier wurde begleitet von Werner Popp (war 1974 der Impulsgeber für sein fast 50-jähriges Ehrenamts-Engagement) und Spielvereinigung-Vorstand Thomas Loose. Bei der Ehrung war für den BLSV-Kreis Mühldorf auch der zweite Vorstand Martin Wieser, der den Geehrten vorschlug, anwesend.

 

 

27.09.2022

Bürgermeisterin vereidigt neues Ratsmitglied

Der Jettenbacher Gemeinderat hat ein neues Mitglied. In der jüngsten Sitzung hat Bürgermeisterin Maria Maier dem nachgerückten Mitglied Johann Kinzner den Eid abgenommen. Der neue Gemeinderat rückt für Petra Seidl-Britzl nach. Sie hatte im Juli ihren Rücktritt aus dem Gremium aus persönlichen Gründen erklärt. Petra Seidl-Britzl gehörte seit 2020 dem Jettenbacher Gemeinderat an.

 

 

 

 

 

24.09.2022

Gute Unterhaltung auf dem Gartenfest

Nach zweijähriger Corona-Pause wurde das Gartenfest des ESV Grafengars im Obermeierhof in Grafengars ausgerichtet. Viele Jettenbacher Bürger fanden unter der großen Kastanie ein schattiges Plätzchen. Es wurde gegrillt und traditionsgemäß Rehragout und Schweinebraten serviert. Auch hausgemachte Kuchen wurden angeboten. Für die Kinder war eine Hüpfburg aufgebaut, die regen Andrang fand. Vorsitzender Hans Bruckmaier freute sich über die große Beteiligung der Bevölkerung. (re)

 

 

 

12.09.2022

Aktuelles aus der Pfarrgemeinde

 

Neuwahlen des Pfarrgemeinderats

Die neu gewählten Pfarrgemeinderats-Mitglieder sind: Johann Bruck­maier, Kevin Sommer, Christine Ober, Renate Eng­lmaier, Brigitte Knollhuber, Gabriele Hil­poltsteiner, Renate Gott­wald und Sebasti­an Kreuz.

 

Verabschiedung Ministranten

Auch vier Ministrantinnen und Ministranten beendeten während der Corona­zeit ihren Dienst. Magdalena Gottwald, Jessica Geck, Michael Gottwald und Johannes Zehrer (Foto von links nach rechts) ministrierten 9 Jahre zuverläs­sig und mit Freude in Jettenbach und Grafengars. Sie hinterlassen eine gro­ße Lücke. Dekan Ulrich Bednara sagte den vier Jugendlichen herzlichen Dank für ihren langjährigen und wertvollen Altardienst und überreichte ihnen eine Dankesurkunde und ein Geschenk. Er wünschte ihnen, dass sie sich gerne an den Ministrantendienst erinnern und ihre Bindung zu Gott und der Kirche erhalten bleibt.

 

Neuwahlen der KLJB Jettenbach

Die Landjugend Jet­tenbach startet mit viel Motivation und vielen Ideen der neu­en Vorstandschaft in zwei beziehungswei­se eineinhalb Jahre Amtszeit. Nachdem die Jahreshauptversammlung im Februar 2022 nicht stattfinden konnte wur­de diese am 15. Juli in Burles Kneipe nachgeholt. Somit konnten auch die Neuwahlen der Vorstandschaft durchgeführt werden: Das Amt des Vorstan­des wird nun von Simone Saller und Michael Gottwald ausgeführt. Unter­stützt werden die beiden von Fabian Bruckmaier als Beisitzer, Magdalena Gottwald übernimmt das Amt der Schriftführerin. Christoph Saller wurde er­neut in die Vorstandschaft gewählt. Nachdem er mehrere Jahre als Vorstand tätig war, ist er nun für die Kasse verantwortlich. Die Vorstandschaft inklusive Mitglieder freut sich auf die kommenden Gruppenstunden sowie Veranstal­tungen und blickt mit Hoffnung aber auch Zuversicht, alle Ideen umsetzen zu können, in die Zukunft.

 

 

08.09.2022

Franziska Mußner zum zweiten Mal ganz oben

Spiel, Satz, Sieg und Spaß hieß es bei den Tennis-Vereinsmeisterschaften der Spielvereinigung Jettenbach. Im Damen-Einzel setzt sich Franziska Mußner zum zweiten Mal die Krone auf. Dorothea Cornette-Nieder konnte krankheitsbedingt im Finale nicht antreten, für sie rückte Ulrike Groß nach. Sie musste sich in zwei Sätzen geschlagen geben. Bei der im Vorfeld der Veranstaltung durchgeführten Meisterschaft im Damendoppel setzte sich die Paarung Bettina Czempik und Dorothea Cornette-Nieder gegen Brigitte Loose und Ulrike Groß durch. Ebenfalls zum zweiten Mal holte sich bei den Herren B das Jettenbacher Nachwuchstalent Borna Bajo den Titel. In der Herren-Elite unterstrich Florian Köbinger seine Ausnahmestellung. Bei seinem sechsten Einzeltriumph hatte Jettenbachs Serienmeister Josef Heindl (13 Titel) das Nachsehen und er rückte in der ewigen Liste auf Rang 3 vor. Im Herrendoppel setzten sich nach hartem Kampf Einzelmeister Florian Köbinger mit Partner Robert Mittermaier im Tie-Break gegen das Duo Denis Reiter und Thaddäus Voglmaier durch.

Die Ehrung der Vereinsmeister durch Abteilungsleiter Stefan Greilinger und Sportwart Denis Reiter (Foto) fand durch zahlreiche Besucher eine große Bühne. Ein Publikumsmagnet war auch das Sommerfest mit Spanferkel. Zum Ferienbeginn veranstaltete die Jugendleitung vor den Vereinsmeisterschaften für die Kinder-Trainingsgruppe erstmals ein Kleinfeldturnier. In zwei Fünfer-Gruppen mit anschließenden Spielen der jeweiligen Sieger jagten Kinder zwischen fünf und zehn Jahren begeistert der Filzkugel hinterher. Nach zwei Stunden und 22 Spielen standen unter dem Beifall von Eltern und Zuschauern die Pokal-Gewinner fest: Helene Köbinger vor Mona Müller, Julia Mittermeier und Katharina Kinzner. Die Nachwuchsarbeit unter Jugendwart Thomas Thaler zeigt erste Erfolge. Die Knabenmannschaft konnte sich in der Südliga U-15 in der Punkterunde knapp hinter Wasserburg den zweiten Platz sichern. Mit Valentina Vestweber trug sich erstmals eine Jettenbacher Spielerin bei den offenen Kreismeisterschaften der Landkreise Altötting und Mühldorf in der Klasse U-14 weiblich in die Titelliste ein. (psc)

 

 

06.09.2022

Tennisspielen und im Pool toben

Über 40 Kinder aus Jettenbach und Umgebung, eine absolute Rekordzahl, erlebten beim Ferientag der Spielvereinigung einen abwechslungsreichen Nachmittag. Die Tennisabteilung lud zu einem Schnuppertraining. Die Kids waren eifrig bei der Sache, konnten sich zudem im Pool oder auf der Hüpfburg austoben. Die zahlreichen Betreuer verteilten eifrig Eis und Getränke und waren auch Begleiter bei der Brotzeit, die die Kinder selbst brutzeln durften. Es gab zur Freude aller Burger. (psc)

 

 

05.09.2022

Silbernes Jubiläum bei den Inn-Löwen

Coronabedingt holte der Jettenbacher Fanclub das 25-jährige Bestehen mit Verspätung nach. Eine Wette zwischen einem Roten (FC Bayern) und einem Blauen (1860) war der Startschuss für die Gründung des Fanclubs, der seit Beginn von Walter Steiglechner angeführt wird. Die Urkunde trägt die Nummer 591 und ist mit dem Datum 28. Juli 1996 versehen. Sie trägt unter anderem die Unterschriften von Präsident Karl-Heinz Wildmoser, Kulttrainer Werner Lorant und dem damaligen Kapitän Manfred Schwabl und weist die Inn-Löwen Jettenbach als offiziellen Fanclub des TSV 1860 München aus.

Mittlerweile zählen die Inn-Löwen, die im Jettenbacher Vereinsleben ein fester Bestandteil sind, mit steigender Tendenz an die 80 Mitglieder, und das, obwohl die sportliche Glanzzeit der Löwen bereits vor der Gründung des Fanclubs ihren Höhepunkt erreichte. Zu den Höhepunkten der Inn-Löwen gehören die jährlichen, von Harald Bauernschmid durchgeführten Ausflüge zu einem Auswärtsspiel der Löwen mit Städterahmenprogramm. Demnächst steht eine Reise nach Dortmund an. Im Programm waren schon Berlin, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Köln, Mönchengladbach, Aachen, Zwickau und Saarbrücken. Es hieß damals: "Löwen-Fans waren im Zwinger".

Der Fanclub schaffte sich zum silbernen Jubiläum ein neues Banner an, um die Inn-Löwen noch bekannter zu machen. Das im Rahmen der Feier durchgeführte Jubiläumsquiz mit 30 Fragen zu den Löwen und dem Fanclub gewann das Rateteam um Thomas Beham, Thomas Loose, Konrad Mittermaier, Josef Holzner sowie Niklas und Rebecca Jonda. (psc)

 

 

03.09.2022

Nachruf – Karl-Heinz Hilpoltsteiner

"Gott hat das Buch, in dem die Lebensgeschichte von Karl-Heinz Hilpoltsteiner aufgezeichnet ist, gelesen und ihn zu sich genommen." Diese Worte von Pater Ulrich Bednara standen am Beginn der Trauerfeier für den Verstorbenen, der viel zu früh, im Alter von 63 Jahren, durch eine tückische Krankheit aus dem Leben gerissen wurde.

Karl-Heinz Hilpoltsteiner wurde am 24. April 1959 in Kraiburg geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend wohlbehütet als einziger Sohn in Jettenbach bei seinen Eltern Anton und Maria. Nach Abschluss der mittleren Reife trat er 1978 in die Bundeswehr ein und war bis 1990 als Soldat auf Zeit, zuletzt als Oberfeldwebel, in Landshut in der Flugabfertigung eingesetzt. 1988 heiratete er Gabriele, geborene Joschko. Aus der glücklichen Verbindung gingen der Sohn Kilian und die Tochter Maria hervor. 1990 schloss Karl-Heinz in der Bundeswehrfachschule München die Ausbildung Fachhochschulreife Verwaltung ab.

Die Eheleute lebten einige Jahre im Elternhaus von Karl-Heinz und bauten sich 1993 in der Grünthaler Straße in Jettenbach ein Eigenheim. Ab dem Jahr 1993 arbeitete der nun Verstorbene bis zuletzt als Diplomfinanzwirt in den Finanzämtern Mühldorf, Wasserburg und Rosenheim. Ein besonderer Höhepunkt in seinem Leben war die Geburt seiner Enkelin Emma, mit der er viele schöne Stunden verbrachte. Leider war es ihm nicht vergönnt, sie aufwachsen zu sehen. Eine heimtückische Krankheit beendete am 14. August 2022 im Krankenhaus Altötting sein Leben. Seine Frau und seine Kinder weilten in den letzten Stunden seines Lebens noch bei ihm.

Eine riesige Trauergemeinde gab Karl-Heinz Hilpoltsteiner auf dem Friedhof in Grafengars das letzte Geleit. Der Vorstand der Krieger- und Soldatenkameradschaft Jettenbach Fraham, dessen Schatzmeister der Verstorbene war, sprach ehrende Worte, und zum Lied des guten Kameraden senkten sich die Fahnen über seinem Grab.

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

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