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Aktuelles aus der Gemeinde Jettenbach

 

11.05.2019

Willkommen in der Wasserschule

 

Wasser ist Leben. Wie wichtig dieses Element ist, sollen Kinder und Jugendliche früh lernen. An diesem Punkt setzt die "Aktion Grundwasserschutz" des Umweltministeriums an. Als Teil dieser Aktion wurde eine Wasserschule in Jettenbach eröffnet. Keine langen Begrüßungsworte, sondern gleich ab an den Bach. Eine ungewöhnliche Eröffnung feierte die Wasserschule "Wasser erleben" beim Schullandheim Obermeierhof in Jettenbach: Nach kurzer Übergabe zweier Mikroskope, einem Experimentierkoffer und Ringbüchern ging es mit den Viertklässlern einer Münchner Grundschule an den Jettenbacher Wildbach, um Zeigertiere zu sammeln und auf diese Weise die Wasserqualität zu bestimmen.

 

Wie misst man den pH-Wert oder den Nitratgehalt eines Gewässers? Kann man Wasser in den Bäumen rauschen hören? Wird Wasser wirklich sauberer, wenn es durch den Boden sickert? Diese Fragen lassen sich am besten in der Praxis klären. Die dazu nötigen Materialien liefert der Experimentierkoffer. Mit Pinzetten und Petrischalen wanderten die Kinder zurück zu den Mikroskopen, um die kleinen Tiere zu betrachten. Christoph Baierer, Geschäftsführer des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Freundeskreis Bayern, zeigte zudem in einem Experiment, wie der Erdboden mit seinen Gesteinen und Sedimenten Schmutzwasser zu Trinkwasser reinigt. Ziel der Wasserschule ist es, Kindern und Jugendlichen den Kreislauf des Wassers, Lebewesen in Gewässern und den Wert des Trinkwassers spielerisch zu vermitteln. Künftig können Schulen den Standort für Schulklassen im Rahmen eines Aufenthalts im Schullandheim oder eines Tagesausflugs nutzen.

 

Die Lage des Schullandheims in der Tal-Ebene des Inn bietet beste Voraussetzungen für Natur-Erkundungen und die Berührung mit dem Element Wasser. Der Unterricht der Schulklassen kann im Freien, entlang des eigens entworfenen "Wasserrundwegs", oder im "Haus Anni" des Schullandheims Obermeierhof mit dem pädagogischen Schwerpunkt "Lebensraum Wasser" stattfinden. Spielerisch können die Kinder in diesem Umfeld praktische Versuche rund um das Element Wasser durchführen.

 

"Es ist wichtig, unser Wasser zu schützen und ein Bewusstsein für die Umwelt früh zu fördern", sagte Natalia Dickmann, Mitarbeiterin in der Abteilung Wasserwirtschaft bei der Regierung Oberbayern, als sie die Forschungsgegenstände an die Wasserschule übergab. Die Aktion "Wasser erleben" erstreckt sich bayernweit, unter anderem über speziell eingerichtete Schulräume und entsprechend ausgestattete Bauernhöfe. Bereits vor zehn Jahren startete das Projekt in Franken. Der Obermeierhof in Jettenbach ist Bildungshaus der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Schullandheim und nun auch Wasserschule "Wasser erleben". (ahn)

 

 

08.05.2019

Eisschützen gewinnen Gemeindeturnier

Witterungsbedingt fanden die Teilnehmer des Jettenbacher Gemeindeturniers recht unterschiedliche Bedingungen auf den Asphaltbahnen im Jettenbacher Ortsteil Grafengars vor. Am Vormittag noch recht kalt und regnerisch, nachmittags mit zunehmenden Temperaturen und etwas Sonnenschein. 21 Teams mit je vier Spielern kämpften in der Vorrunde in drei Gruppen. Jeweils die Gruppenersten und der beste Zweite erreichten die Finals, welche jeder gegen jeden ausgetragen wurden.

Platz eins (10:2 Punkte und Stocknote 3,306) erreichten die Eisschützen Jettenbach mit den Schützen Walter Sieghart, Leonhard Holzhammer, Josef Manstetter, Martin Männer (im Finale sind eingesprungen Christoph Saller und Markus Bichlmaier). Mit Platz zwei (12:0 und Stocknote 6,809) mussten sich die erfahrenen Schützen des ESV Grafengars I mit den Schützen Hannes Bruckmaier, Stefan Aigner, Martin Köbinger und Hans Knollhuber zufrieden geben. Auf dem dritten Rang (12:0 und Stocknote 3,820) landete die Mannschaft Spielvereinigung Jettenbach mit Hans Heind , Theo Giglberger, Josef Huber, Josef Ebner (im Finale Klaus Wasylaszcuk für Ebner). Erstmals erspielten Männer der Gemeindevertretung (10:2 und Stocknote 2,509) Platz vier. Die Mannschaft bestand aus Zweitem Bürgermeister Franz Wieser und den Gemeinderäten Bernhard Stecher, Peter Holzhammer und Christian Gerstner.

Jettenbachs Bürgermeisterin Maria Maier dankte bei der Siegerehrung dem ESV für die jahrelange Ausrichtung des Turniers. Es sei eine attraktive Veranstaltung – trotz des Regens in diesem Jahr. Christa Obermaier übergab der Siegermannschaft den von ihrem verstorbenen Mann Alfons gesponserten Pokal. Als Vorsitzender der Grafengarser Eisschützen dankte Hans Bruckmaier allen Helfern für die Unterstützung. Gemeindetassen von der Dorfgemeinde bekamen die Schützen der Mannschaft "Gemeinde". (cg) Fotos: cg, Moonwalker74

 

 

08.05.2019

Seit 50 Jahren heißt es "Obdo is"

Vor 50 Jahren fiel der Startschuss für den ESV Grafengars. 41 Stockschützen trafen sich im März 1969 im Gasthaus "Lindenhof" und gründeten den Eisschützenverein Grafengars. Das Bild zeigt den ersten Vorstand des ESV Grafengars im Jahr 1969: Georg Danzl, Johann Baptist Bibinger, Rudolf Lenz, Georg Sax und Johann Aigner (von links).

Seit 1962 trafen sich im Winter begeisterte Eisstockschützen, um an den Werktag-Nachmittagen auf einer provisorisch präparierten Eisbahn ihrem Hobby, dem "Wuidschiaßn", nachzugehen. Sie waren es auch, die schon bald Pläne für einen festen Platz für die Eisbahn schmiedeten. Treibende Personen waren dabei Georg Danzl, Johann Bibinger junior und Georg Sax. Unterstützt wurden sie von Bürgermeister Georg Köllerer. Gesagt – getan: Der Verein wurde gegründet und gleichzeitig der Bau der Eisbahn neben dem Lindenhof beschlossen. Die Grundstückseigentümer Bibinger (Vater und Sohn) stellten dafür kostenlos das Grundstück zur Verfügung. Und dieser Entschluss war Gold wert. Seitdem ist das Hobby in Grafengars zum Freizeitsport geworden, und viele Stockschützen nehmen an Meisterschaften und Turnieren teil.

Jetzt feiern sie das 50-jährige Vereinsjubiläum am Samstag, 11. Mai, in der Jettenbacher Mehrzweckhalle. Ab 20 Uhr wird die Musikgruppe "In oana Tour" für musikalische Stimmung sorgen, ein Rückblick auf 50 Jahre Stockschützen Grafengars und Ehrungen stehen auf dem Programm, zu dem natürlich Jung und Alt herzlich eingeladen ist.

Initiator und Gründungsmitglied Johann Baptist Bibinger zum "Wuidschiaßn auf d'Wiesn": "Für mich ist es eine große Freude, dass die Gründung nicht umsonst war, weil der Verein immer noch sehr aktiv ist. Ich denk noch an die Anfangszeit zurück mit all ihren Schwierigkeiten. Zum Wuidschiaßn homma uns auf der Wiesn getroffen, dort wurde dann in mühsamer Arbeit eine Eisboh aufgspritzt. Wenn des Wetter ned mitgmacht hot, war des Eis bald wieda g'schmolzen. Ich bin auch jetzt noch stolz auf den guaten Zusammenhalt beim Bau der Eisbahn und wenig später beim Bau des Eisschützn-Häusl's. Es war einfach alles richtig, wia mia des g'macht homm.“ (fim)

 

 

03.05.2019

So viele Mitglieder wie nie zuvor

In der Abteilung Tennis der Spielvereinigung Jettenbach läuft es weiter rund: Ein neuer Höchststand bei den Mitgliedern, eine starke Beteiligung bei den Trainingstagen der Kinder und eine unkomplizierte Zwischenwahl des stellvertretenden Abteilungsleiters.

Für den ausscheidenden Alex Spahmann, einer der Motoren des Aufschwungs, wählten die Mitglieder einstimmig Josef Köbinger zum Stellvertreter von Abteilungsleiter Stefan Greilinger. Die Jahreshauptversammlung zeigte auf, dass die Jettenbacher Tennissportler für die kommenden Aufgaben gerüstet sind. Mit 157 Personen konnte Schatzmeister Thomas Loose, der einen ausgeglichenen Kassenbericht präsentierte, einen neuen Höchststand bei den Mitgliedern in der über 40-jährigen Geschichte der Abteilung verkünden. Zufrieden zeigten sich Abteilungsleiter Greilinger und die Mannschaftsführer mit dem Abschneiden in den Rundenspielen. Für die kommende Saison kündigte Greilinger eine Umstellung bei den Herrenteams an. Im Trainingslager in Pula/Kroatien wurden die Weichen für ein erfolgreiches Abschneiden in der neuen Saison gestellt. Mit 25 Personen und einigen Kindern war die Beteiligung an der Fahrt sehr hoch.

Immer mehr Zulauf verzeichnet das Nachwuchstraining, das wieder freitags von 15 bis 17 Uhr auf den Tennisplätzen stattfindet. Beginn ist am 3. Mai. Jugendleiter Thomas Thaler freute sich, dass mit Johannes Reindl ein Nachwuchstrainer die Lehrgänge zum Erwerb der Übungsleiterlizenz erfolgreich absolvierte. Neue Beteiligungsrekorde gab es beim Franz Greilinger-Gedächtnis-Wattturnier und bei den für jedermann offenen monatlichen Winter-Frühschoppen, die von Thomas Loose durchgeführt wurden. Mit dem Herren-Doppelturnier am 27. April ab 10 Uhr startete die offizielle Tennissaison, die auf Grund des schönen Wetters bereits vorab zahlreiche Tennisspieler und Spielerinnen auf die perfekt präparierten Plätze lockte. Zahlreiche Turniere, die Vereinsmeisterschaft mit den Endspielen am 10. August, der Kinder-Tennistag am 17. August sowie das Open-Air-Sommernachtsfest am 27. Juli stehen in einen ereignisreichen Tennisjahr an, das seinen Höhepunkt mit dem 70-jährigen Bestehen der Spielvereinigung hat. (psc)

 

 

29.04.2019

Leistung soll deutlich gesteigert werden

 

Mehrere Jahre dauerten Planung und Probebohrungen im Untergrund, seit einigen Monaten laufen nun die vorbereitenden Maßnahmen an der Großbaustelle von Jettenbach bis Töging. Bis zu 250 Millionen Euro investiert die Betreibergesellschaft "Verbund" in den kommenden vier Jahren in die Renovierung der von 1919 bis 1923 erbauten Anlagen.

 

Ziel ist es, die aus dem Wasser gewonnene Leistung von derzeit maximal 85 Megawatt auf bis zu 120 Megawatt im Regelbetrieb zu steigern. Hierfür wird in Jettenbach etwa 50 Meter innabwärts des denkmalgeschützten Stauwehrs derzeit ein neues Wehr errichtet. Anstatt der bisher sechs Wehre wird das neue Bauwerk nur noch vier haben, dafür aber den Inn etwa 70 Zentimeter höher aufstauen können.

 

Dies wird sich am Pegelstand innaufwärts direkt bis zum Kraftwerk in Gars bemerkbar machen. Auch der Innkanal wird in diesem Zuge überarbeitet: Auf der Innenseite der beiden Dämme wird die Betonisolierung weiter nach oben geführt und die beiden Fahrwege oben sollen durchgängig auf 3,5 Meter verbreitert werden. Um dieser Auflage aus dem Genehmigungsverfahren gerecht zu werden, müssen an vielen Stellen Stützwände aus Beton installiert werden. "Wir hoffen bis Sommer auf die endgültige Baugenehmigung, aber der positive Verlauf des Planfeststellungsverfahrens ermöglicht uns schon jetzt diese großen Vorarbeiten", erklärt Projektleiter Bernhard Gerauer von der Verbund GmbH. Dabei ist man am neuen Stauwehr in Jettenbach schon weiter fortgeschritten, als in Töging, wo die Arbeiten erst vor Kurzem begonnen haben.

 

Dabei ist in Töging momentan einer der größten Bohrmaschinen der Welt im Einsatz, um Stützpfeiler, Schlitz- und Stützwände bis zu 70 Meter tief in den Boden zu treiben. "Auch Bentonit wird bis in diese Tiefen verpresst", erklärt der Ingenieur. Zwar wird die Baugrube in Töging später lediglich etwa 28 Meter tief sein, in Jettenbach noch weniger. Um allerdings das 5000 Jahre alte glaziale Grundwasser vor Beeinträchtigungen zu schützen und den Untergrund zu sichern, muss man bis zur nächsten dichten Deckschicht runter.

 

In Jettenbach sind die Arbeiten hingegen schon etwas weiter vorangeschritten: An der Stelle, wo 2004 zwei kleine Turbinen zur Restwasserverwertung installiert wurden, ist die Baugrube inzwischen so gut wie gesichert. "Wir sind dabei, die Stützwände seitlich zu verankern", erklärt Bauleiter Wolfgang Duda von der ausführenden Baufirma Porr aus Wien. Bis zu 35 Meter weit reichen dann Stahlseile seitlich ins Erdreich unter dem Inn, damit die Wände auch einem Hochwasser standhalten können.

 

Auch die Arbeiten an dem in vier Abschnitte unterteilten Innkanal haben an den Endpunkten Jettenbach und Töging längst begonnen. Im Bereich zwischen der Kanalbrücke bei Pürten bis zu den Eisenbahnbrücken auf Höhe eines Mühldorfer Baumarktes werden aktuell die Absperrungen und Umleitungen für Spaziergänger und Radfahrer angebracht. "Damit die Arbeiten zügig vorangehen können und die Wege bald wieder für alle nutzbar sind, bitten wir darum, die Absperrungen und Hinweise zu beachten!", sagt Pressesprecher Wolfgang Syrowatka vom Verbund. Denn spätestens ab Mitte Mai soll der Kanal auch dort verbessert werden, um ab 2022 dann die zusätzlichen 70 Kubikmeter Wasser pro Sekunde zu den drei neuen Kaplan-Turbinen nach Töging befördern zu können. In einem letzten Schritt werden dann, kurz bevor 2022 das neue Kraftwerk in Betrieb geht, noch mehrere Brücken über den Innkanal erneuert beziehungsweise neu gebaut.

 

Es werden Infotafeln entlang der Baustellen installiert. Außerdem steht das Projektteam steht bei Fragen der Bürger unter 08631/391453 oder per Mail an erneuerung-toeging.innkraftwerke@verbund.com jederzeit zur Verfügung. (pbj)

 

 

24.04.2019

Jettenbach steigt sechs Spieltage vor Rundenschluss in die A-Klasse auf

Es passte einfach alles zusammen, als die erste Fußball-Herrenmannschaft der Spielvereinigung nach drei Saisonen in der B-Klasse am Gründonnerstagabend wieder die Rückkehr in die A-Klasse schaffte. Schönes Wetter, tolle Kulisse und ein gutes Spiel beim klaren 7:0- Sieg gegen den SV Weidenbach 2. Bereits sechs Spieltage vor Schluss machte die Elf von Trainer Jürgen Grassl damit im Jahr des 70-jährigen Vereinsbestehens alles klar. Entsprechend groß war die Freude des verletzten Kapitäns Thomas Mittermaier, seines Stellvertreters Maximilian Mußner und des Teams nach dem Spiel. Die anschließende Aufstiegsfeier im Tennisheim in Jettenbach forderte dann die Kondition der Akteure mehr als auf dem Spielfeld selbst. (cg)

 

 

23.04.2019

Nachruf – Anna Tanzer

Viele Trauernde nahmen im Grafengarser Friedhof Abschied von Anna Tanzer. Sie war nach längerer Krankheit, aber nun doch überraschend, im Krankenhaus Mühldorf gestorben. Pater Alois Staudtner hielt das Requiem und nahm auch die Einsegnung vor. Anna Tanzer wurde am 17. Oktober 1925 am Kreuzberg in Jettenbach geboren. Zusammen mit drei Geschwistern wuchs sie im Hagn-Anwesen auf. Durch die Krankheit ihrer Mutter musste sie diese früh in Haus und Hof unterstützen. 1944 kam die Einberufung zur Wehrmacht. In der Munitionsfabrik St. Georgen erhielt sie eine Sanitätsausbildung. Mehrere Tieffliegerangriffe hat sie glücklich überstanden. Die Bombenangriffe auf Traunstein und Mühldorf erlebte sie hautnah mit. 1950 heiratete sie Alfred Tanzer. In mühseliger Handarbeit errichteten die beiden ihr Haus am Kreuzberg. Aus der Ehe gingen eine Tochter und ein Sohn hervor, zwei Enkelsöhne und vier Urenkel erfreuten die Oma. Schwer traf sie der Tod ihres Mannes im Jahr 2007. Eine willkommene Ablenkung in ihrem Alltag waren die Treffen der Nachmittagsgruppe und die monatlichen Krankengottesdienste. Bis ins hohe Alter hat sie ihr geliebtes Fahrrad benutzt. Als aktive Beifahrerin im Auto ihres Sohnes waren in den letzten Jahren erlebnisreiche Kaffeefahren noch möglich. Im Januar ist Anna Tanzer in ihrer Wohnung gestürzt. Ein Bruch der bereits operierten Hüfte und die Erscheinungen des fortgeschrittenen Lebensalters machten einen wochenlangen Krankenhausaufenthalt erforderlich. Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Jettenbach-Fraham und die Frauengemeinschaft Jettenbach haben ein treues Mitglied verloren. (ste)

 

 

23.04.2019

Nachruf – Anna Aigner

Plötzlich und völlig unerwartet ist Anna Aigner im Alter von 79 Jahren gestorben. Eine große Trauergemeinde begleitete sie zum Friedhof in Grafengars. Pater Alois Staudtner hielt den Trauergottesdienst. Anna Aigner wurde am 23. Dezember 1939 in Zellhofen, Gemeinde Dorfen, geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie mit drei Geschwistern auf dem Kirnhof in Embach, Kreis Erding. Als sie gerade 20 Jahre alt war, starb ihre Mutter. Daraufhin zog sie mit ihren Geschwistern nach Kraiburg und kümmerte sich fortan aufopferungsvoll um sie. 1968 heiratete sie Johann Aigner aus Grafengars, wo die Eheleute ihr Haus bewohnten. Drei Kinder wurden geboren. 2006 starb ihr Mann Johann nach einer schweren Krankheit. Anna Aigner brachte sich ins Dorf- und Vereinsleben ein und opferte sich ihrer Familie. Ihre Enkel Hannah und der kleine Korbinian erfreuten sie sehr. Im Dezember 2018 musste sie sich einer schweren Operation unterziehen. Jetzt starb sie im Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg. Die Frauengemeinschaft Jettenbach verabschiedete sich mit einer Zuwendung für die Grabpflege von ihrem Gründungsmitglied. (ste)

 

 

13.04.2019

Viele Jahre lang die Feldkapellen gepflegt

Fünf Feldkapellen gibt es im Gemeindegebiet Jettenbach und alle stehen auf Privatgrund. Sie instand zu halten und zu pflegen, dafür sorgen gewöhnlich die Besitzer. Ein Problem ist das, wenn der Eigentümer nicht in Jettenbach wohnt. Deshalb hat sich viele Jahre lang Marianne Meyer um die Anna- und die Apolloniakapellen gekümmert, die beide auf gräflichen Törringgrund stehen. Sie sauber zu halten von Laub, Spinnweben und Kleingetier, dazu waren nicht nur regelmäßige Kontrollgänge, sondern auch mehrfache Putzaktionen im Jahr erforderlich. Außerdem sorgte Meyer auch für den Blumenschmuck in beiden Kapellen. Da für die 80-Jährige die Arbeit nun zu beschwerlich geworden ist, hat sie diese Aufgabe Josefa Schwendner übergeben. Pater Alois Stautner bedankte sich im Sonntagsgottesdienst bei Marianne Meyer für ihren langjährigen Dienst und überreichte ihr als kleine Anerkennung einen Blumenstock und einen Gutschein. (re)

 

 

11.04.2019

Umweltaktion "Sauba machma" war ein voller Erfolg

Zum ersten Mal organisierten die Vereine in Jettenbach eine Umweltaktion unter dem Motto "Sauba machma". An der von Rudi Ross initiierten Aktion nahmen rund 60 Bürger und Bürgerinnen teil, darunter sehr viele Kinder. Bürgermeisterin Maria Maier (links) teilte die vielen freiwilligen Helfer in neun Gruppen auf und schickte sie auf vorgegebenen Routen durch die Jettenbacher Gemarkung von Grafengars bis Piesenham und bis zum Stauwehr. In wenigen Stunden kamen einige Säcke und Eimer voller Plastikmüll, Glasflaschen, Papier, Gummiteile und sonstigem Unrat zusammen. Als alle wieder im Schulhaus zurück waren, lud die Gemeinde alle Helfer und Helferinnen zum Dank zu einer Brotzeit ein (Bild). Die Teilnehmer waren sich am Ende einig, dass diese Aktion auf jeden Fall wiederholt werden soll. Foto: Stork

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

Grünthaler Straße 14

84555 Jettenbach

Öffnungszeiten / Parteiverkehr

Dienstag: 17.00 - 18.00 Uhr

Tel.: 08638 / 76 47

Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg

Montag - Freitag: 08.00 - 12.00 Uhr

Tel.: 08638 / 98 38 0