Aktuelles aus der Gemeinde Jettenbach

 

02.12.2016

Jahreshauptversammlung mit Ehrungen des VdK

Zur 1. Jahreshauptversammlung nach der Neugründung im Jahr 2015 trafen sich die Mitglieder des Ortsverbandes Jettenbach-Fraham-Grünthal im VdK im Gasthaus Grasser. Die Ortsvorsitzende Tanja Fischl-Jonda freute sich über den guten Besuch und erwähnte in ihrem Tätigkeitsbericht besonders die Herbstsammlung "Helft Wunden heilen". Im Ortsbereich wurden 1.599,50 € gespendet. Von diesem Betrag gehen 50% an den Landesverband und 799 € bleiben im Ortsverband. Es wurden 250 € an den Kindergarten Kunterbunt für ein neues Sonnensegel und 60 € als Zuschuss zum Ferienprogramm gegeben. Der Ortsverband nahm am gemeindlichen Minigolfturnier (5. Platz von 13 Mannschaften) teil. Im Pfarrgarten wurde zu einem Sommerfest eingeladen und der Jahresausflug führte nach St. Gilgen am Wolfgangssee. Seit der Neugründung im Jahr 2015 wurden 8 Vorstandssitzungen abgehalten. Den Kassenbericht erstattete Ingrid Eisenreich. Die Kasse wurde vom Kreisverband ohne Erinnerung geprüft. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

Joachim Holzenbecher, der Kreisvorsitzende des VdK, gab in seinem Grußwort einen kurzen Überblick über den VdK Bayern, der 660.000 Mitglieder zählt. Das Jahr 2016 wurde als Jahr der Barrierefreiheit ausgerufen. "…es bleibt jedoch noch viel zu tun…". Holzenbecher fand kritische Worte wegen der geplanten Neuaufstellung der Rente "doch wir vertrauen auf unsere Vorsitzende Ulrike Mascher". Kreisgeschäftsführer Josef Ascher sprach über das neue Pflegegesetz, das zwar Verbesserungen bringe, aber doch nur eine Punktezählerei sei. Helga Hinterberger, die Frauenbeauftragte, wies darauf hin, dass die Altersarmut besonders Frauen, die 65 Jahre und älter sind, bedroht. Sie machen inzwischen 15% der Altersarmen in Bayern aus. Bürgermeister Alfons Obermaier sagte, dass er froh sei, dass sich der Ortsverband neu gegründet habe.

In diesem Jahr wurde folgende Jubilare durch Josef Ascher und Leonhard Moosmaier geehrt: für 20 Jahre: Krüger Rudolf, Lackner Franz-Xaver, Meier Fritz; für 25 Jahre: Höhler Viktor und Kögel Christian; für 30 Jahre: Bauernschmid Georg und Bibinger Johann; für 40 Jahre: Meier Otto und für 65 Jahre: Franz Anna.

Die Jahreshauptversammlung und die Weihnachtsfeier wurde von der Grünthaler Saitenmusi musikalisch begleitet. (ste) Fotos: ste, Sozialverband VdK Bayern e.V.

 

 

02.12.2016

Bruckmaier weiterhin Ortsbäuerin

Die Landfrauen des Ortsverbandes Jettenbach trafen sich im Gasthaus Grasser um in der turnusmäßigen Wahl die neue Ortsbäuerin zu wählen. Hilde Bruckmaier, die bisherige Ortsbäuerin, ließ die vergangenen 5 Jahre noch einmal Revue passieren. Die Frauen unternahmen Lehrfahrten, Ausflüge, besuchten Betriebe, die Gebietsversammlungen und nahmen an Veranstaltungen teil.

Hilde Bruckmaier begrüßte Hildegard Köpernik, die Ortsbäuerin von Maitenbeth, die die anstehende Wahl leitete. Aus der geheimen Wahl wurde Hilde Bruckmaier wieder mit 8:1 Stimmen zur Ortsbäuerin gewählt. Ihre Stellvertreterin bleibt Christine Stuhlrainer mit dem gleichen Ergebnis, Beisitzer sind Steffi Kinzner und Brigitte Knollhuber. (ste)

 

 

28.11.2016

Fußballer gewinnen beim Watten

Belle, Spitz und Max waren beim Wattturnier, veranstaltet von der Tennisabteilung der Spielvereinigung, die von den "Kartlern" heiß ersehnten Spielkarten. Sind sie doch meistens die Blätter, die oftmals eine Partie entscheiden. In der Jettenbacher Mehrzweckhalle hofften 18 Teams auf das Kartenglück (unser Bild). Ob Jung oder Alt, Dame oder Herr, Grantler oder Optimist – alle versuchten in drei Runden à drei Spielen ihren Partner mit Augenzwinkern, gespitzten Mund, hoch gezogenen Augenbrauen oder sonstigen Tricks die Blätter anzuzeigen oder den Gegner zu verunsichern. Letztlich gelang das dem Duo Georg Lackmaier und Gerfried Friedrich am Besten. Sie gewannen mit der höchsten Punktzahl das Turnier vor Michael Madl und Markus Scheitz sowie Florian und Josef Köbinger. (psc)

 

 

24.11.2016

Tennis 2 ganz knapp vor der Landjugend

Zum 8. Mal traten die Jettenbacher Ortsvereine, Firmen und Privatteams beim Edi-Fellermeier-Gedächtnisschießen des Schützenvereins "Drei Rosen" an. Den Sieg holte sich ein Team der Tennisabteilung. Bester in der Einzelwertung war David Schmalzgruber.

Mit 16 Mannschaften ließ die Beteiligung gegenüber den Vorjahren etwas zu wünschen übrig. Dabei waren die Teilnehmer wieder voll des Lobes über die Turnierform und Abwicklung durch den Veranstalter. Bürgermeister Alfons Obermaier beließ es bei einem Probeschuss und ließ sich anschließend die Weißwürste schmecken, die übrigen Teilnehmer – jedes Team bestand aus vier Schützen – mussten je zehn Schüsse mit dem Luftgewehr auf die zehn Meter entfernte 4,5 Zentimeter "kleine Zielscheibe" abgeben. Manche rieben sich danach die Augen, ob ihrer Schießkünste. So konnte die Frauengemeinschaft, das in der Nacht "geträumte" Ergebnis nicht annähernd erreichen und belegte Platz 10. Fußballer, Spielvereinigung und KSK lagen noch weiter daneben und fanden sich auf den letzten Plätzen wieder.

Die ausnahmslos weibliche Landjugend mit Pia Sieghart, Svenja Dörfl, Ruth und Silvia Bruckmaier feierte bereits den Sieg, ehe das als Tennis 2 angetretene Team (Foto) um Frontmann Thomas Loose und der Wasylaszcuk Group (Mutter Berta mit den Söhnen Michael und Stefan) exakt die gleiche abweichende Differenzpunktzahl schoss. Schützenmeister Franz Wimmer musste den Teiler auswerten, um das Siegerteam zu ermitteln. Letztlich waren die Tennisler die Glücklicheren. Das Tennis-Team 1 holte sich auch den dritten Platz. In der Einzelwertung lag David Schmalzgruber (Freunde von St. Saturnin) vor Johannes Reindl und Tobias Fiedler. (psc) Fotos: psc, Wilfried Wittkowsky

 

 

21.11.2016

So etwas darf sich nie wiederholen

Rund 80 Bürgerinnen und Bürger machten sich in Jettenbach am Sonntag auf, um der vielen Millionen Opfer der beiden großen Kriege zu gedenken. Wie konnte es überhaupt zu diesen grausamen Kriegen kommen. Wirtschaftliche Nöte und Angst vor der Zukunft machten die Zeitgenossen empfänglich für nationalistische Parolen und deren Lösungen. Im Hinblick auf das aktuelle Zeitgeschehen ist das Erinnern an die Vergangenheit wichtiger denn je. "So etwas darf sich nicht wiederholen", sagte der sichtlich bewegte Bürgermeister Alfons Obermaier in seiner Rede am Kriegerdenkmal. Auch Kirchenvorstand Konrad Pfaffenberger hielt eine Ansprache, ehe der Bürgermeister und der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Jettenbach-Fraham, Anton Schatzeder, einen Kranz niederlegten (Foto) und es im Festzug zum Gottesdienst in die Jettenbacher Schlosskirche ging. (cg)

 

 

19.11.2016

Kulturkreis bestätigt die Vorstandschaft

Der Heimat- und Kulturkreis Jettenbach hat seine Vorstandschaft bei den anstehenden Neuwahlen neu bestimmt. Elvira Schreiner bleibt Erste Vorsitzende, ihr Stellvertreter ist wie bisher Ludwig Keimeleder. Auch Kassiererin Maria Maier und Schriftführerin Christiane Steiner bleiben im Amt. In den Beirat wurden gewählt: Andreas Eicher, Anton Schatzeder, P. Josef Stemmer, Monika Stingl und Ursula Weidenthaler. Nicht mehr zur Wahl stellte sich Gerti Schuch, für sie wurde Ulrike Zöller gewählt. Kassenprüfer sind wie bisher Walter Steiglechner und Silvia Sieghart. Einstimmig wurde ein Paragraf der Satzung geändert. Damit ist nun festgelegt, dass bei einer Auflösung des Vereins das Vereinsvermögen an die Gemeinde geht. Das Foto zeigt Elvira Schreiner, 1. Vorsitzende Heimat- und Kulturkreis, und Ulrike Zöller, neuer Beirat. (ste)

 

 

10.11.2016

Beitragserhöhung durchgewunken

 

Der Einladung des Feuerwehrvereins in Jettenbach waren 40 Mitglieder nachgekommen. Auf der Agenda hatte der stellvertretende Vereinsvorstand, Robert Lemaire, neben den üblichen Punkten eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags, sowie Satzungsänderungen stehen. Begrüßen konnte Lemaire den Jettenbacher Bürgermeister Alfons Obermaier, den Kreisbrandinspektor Land 3, Bernd Michel, Kreisbrandmeister Anton Bruckeder und einige Vereinsvorstände Jettenbachs sowie die anwesenden Mitglieder. Nach dem Gedenken an die im Vereinsjahr Verstorbenen verlas Schriftführer Alfred Tanzer das Sitzungsprotokoll aus dem Vorjahr. Punktgenau und schnörkellos, fasste er diesen Pflichtteil der Tagesordnung kurzweilig zusammen.

 

Dem Kassenbericht von Georg Lackmaier war ein gutes Wirtschaften der Vereinsführung zu entnehmen. Rund 3800 € Ausgaben standen etwa 6000 € auf der Einnahmeseite gegenüber. Schwerpunkt bilden hierbei die Pilgerverpflegung und die Mitgliedsbeiträge den Grund für die Mehrung des Kassenstandes. Die Kassenprüfer Peter Heindl und Anton Schatzeder sen. bescheinigten der Versammlung eine einwandfreie Kassenführung. Es folgte die Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft durch die versammelten Mitglieder.

 

Zweiter Vorstand Lemaire berichtete von zahlreichen Teilnahmen an diversen Veranstaltungen. Mit 24 teilnehmenden Kindern beim diesjährigen Programmtag im Ferienprogramm war die Aktion besonders hervorgehoben worden. In der Vorschau waren mit der Vorsilvesterparty am 30.12.2016 und der Vereinsausflug vom 20. bis 21. Mai 2017 mit der oberfränkischen Metropole Bamberg als Ziel genannt worden. Einen Kraftakt wird der Feuerwehrverein im kommenden Jahr bewältigen. Die Wehr wird, wie schon mehrfach berichtet, für eine Ersatzbeschaffung für das alte LF8 sorgen. Zu dieser großen Investition steuert der Verein sage und schreibe 15.000 € bei. Somit wird, allem Anschein zu folge, die Gemeinde Jettenbach knapp 80.000 € aufbringen müssen um das "Wunschauto" erwerben zu können.

 

Der Bericht des ersten Kommandanten Thomas Beham lieferte den Teilnehmern der Versammlung ein umfassendes Bild der "aktiven Wehr". Derzeit leisten 34 Aktive und 7 Feuerwehranwärterinnen und Anwärter in Jettenbach Ihren Dienst. Aus den 30 abgeleisteten Übungen griff Beham die Großübung in Waldkraiburg bei der Firma Adivant und die Leistungsprüfung "die Gruppe im Löscheinsatz" heraus. Er unterstrich die Wichtigkeit des Trainings um im Ernstfall helfen zu können und selber gesund nach Hause zu kommen. "Dies scheinen noch nicht wirklich alle verstanden zu haben" so Beham. Von den 12 Einsätzen waren 3 Brand- und 6 technische Hilfeleistungen zu vermelden. Der Digitalfunk ist nach einigen Schulungen im Einsatz und soweit funktioniert alles prima, berichtete der Kommandant. Kritik übte der Führungsmann an der Übungsbereitschaft einzelner Feuerwehrler. Es gibt tatsächlich Leute mit Null Übungen gibt er entrüstet von sich. "Das muss sich ändern", so der Jettenbacher Feuerwehrchef.

 

Die Übungsfleißigsten Heinz Sommer, Andreas Schopka und Bernhard Stecher bekamen einen kleinen Gutschein als Anerkennung überreicht. Johannes Bruckmaier, Atemschutzgerätewart bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung von Wolfgang Beham. Es gab einen realen Einsatz unter Atemschutz, berichtet Bruckmaier. Für den Jugendwart Andreas Schopka schildert sein Stellvertreter Matthias  Stuhlrainer der Versammlung das Geschehen der "Jugendabteilung". "Hoch motiviert und mit voller Begeisterung sind Mädels und Jungs bei der Sache" vermerkt der hochgewachsene junge Mann. Die Jugendleistungsspange haben alle mit Bravur erworben. Per Akklamation wurde der Vereinsbeitrag auf nunmehr 12 € angehoben. Auch die Satzungsänderung, diese war aus formalrechtlichen Gründen notwendig geworden, wurde einstimmig per Handzeichen von der Versammlung bestätigt.

 

Die Dankesworte der Kreisbrandinspektion überbrachte Bernd Michel. Er folgt dem langjährigen  Kreisbrandinspektor Franz Oberpaul nach und gab in Jettenbach sein Debüt. Kreisbrandmeister Anton Bruckeder dankte für die gute Zusammenarbeit im besonderen bei den gemeindeübergreifenden Atemschutzübungen. Er wünschte allen Einsatzkräften und Verantwortlichen viel Spaß im Dienst und immer ein gesundes nach Hause kommen nach den Einsätzen und Übungsdiensten. Zu guter Letzt war es auch dem Gemeindeoberhaupt, Alfons Obermaier, ein Anliegen für die ehrenamtlichen Arbeiten zu danken und wünschte den anwesenden Feuerwehrkameradinnen und Kameraden viel Einsatzfreude. "Ohne die Feuerwehr wäre die Gemeinde tot" so der Ortsvorsteher. (cg)

 

 

09.11.2016

Nachruf - Konrad Aigner

Die Grafengarser Kirche konnte die vielen Trauernden kaum fassen, die sich von Konrad Aigner verabschiedeten. Konrad Aigner war nach kurzem Krankenhausaufenthalt seinem Leiden erlegen. Geistlicher Rat Pater Josef Stemmer hielt das Requiem und nahm auch die Einsegnung vor.

Konrad Aigner wurde am 26.9.1935 in Grafengars geboren. Zusammen mit seinem Bruder Hans und seiner Mutter bewirtschafteten sie das Anwesen in Grafengars, da der Vater im Krieg war. Nach dem Besuch der Volksschule in Jettenbach machte er eine Ausbildung im Schuhmacherhandwerk. Später arbeitete er auf einem Gut in Planegg bei München. Hier lernte er seine Frau Frieda kennen, die er im Juli 1960 heiratete. Aus der glücklichen Ehe gingen 9 Kinder, 9 Enkel hervor und 1 Urenkel erfreute den guten Opa.

Bis zu seiner Frühpensionierung arbeitete er in Aschauer und Waldkraiburger Betrieben. Nun hatte er endlich Zeit für sein Hobby; das Eisstockschießen. So lange es seine Gesundheit zuließ, pflegte er kleinere Flächen im Ortsgebiet, um die sich niemand mehr kümmerte. Im Jahr 2010 konnten der Verstorbene und seine Frau die Goldene Hochzeit feiern, natürlich in seiner Grafengarser Kirche. Selten versäumte Konrad Aigner den Sonntagsgottesdienst. Seine Krankheit und die Schmerzen hat er immer verdrängt, um lange bei seiner Familie bleiben zu können. Nun hat er seine Ruhe auf dem Grafengarser Friedhof gefunden. Die Eisschützen, die Freiwillige Feuerwehr und die Krieger- und Soldatenkameradschaft haben mit ihren Fahnen Abschied von ihrem treuen Mitglied genommen. (ste)

 

 

07.11.2016

Gefeiert beim Burle

Bestens gefeiert wurde bei der großen 80er- und 90er-Party am letzten Samstag im Kult-Lokal Burles Kneipe in Grafengars. Mit den Hits der vergangenen Zeiten herrschte hier gute Stimmung bis in die späte Nacht. DJ Lukas und DJ Maxi sorgten hier für den Tanzspaß während hochprozentige Getränke an der Bar reißenden Absatz fanden. (stl)

 

 

 

 

 

04.11.2016

Eiserne Hochzeit von Cilli und Anton Hagn

 

Im Kreise ihrer Familie und Freunde feierte das Ehepaar Cilli und Anton Hagn vom Kreuzberg ihren 65. Hochzeitstag. Das beliebte und über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte Jubelpaar wurde in Jettenbach geboren, ging hier zur Schule, gründete eine Familie und blieb zeitlebens in der Gemeinde.

 

Anton Hagn wurde am 24.4.1929 geboren. Nach Ende der Schulzeit fand er für 10 Jahre Arbeit im Forst des Grafen zu Toerring-Jettenbach, ehe er im Jahr 1954 zur Innwerk AG Töging wechselte. Zunächst war er an der Staustufe Jettenbach eingesetzt und später ab 1976, bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1988, an der Staustufe Gars. Eine sehr verantwortungsvolle, ehrenamtliche Tätigkeit übernahm der Jubilar im Jahr 1965 als er Gemeindekassier der Gemeinde Jettenbach wurde. 10 Jahre übte er das Amt aus. Nebenher sammelte er er viele Jahre für das Rote Kreuz und die Kriegsgräberfürsorge.

 

Doch Anton Hagn hatte und hat neben seiner beruflichen Tätigkeit eine andere, große Leidenschaft: die Jagd. "Hagn-Jagd-Jettenbach" formuliert es Bürgermeister Alfons Obermaier gerne. Seit 1968 war Toni Hagn Jagdpächter der gemeindlichen Jagd, nachdem er vorher schon 16 Jahre "Mitgeher" im Revier Fraham war. Sein Wissen und seine große Erfahrung hat er dann 20 Jahre lang als Ausbilder für die Jungjäger eingebracht und somit die Sensibilität für den Wald an die nächste Generation weitergegeben.

 

Im Jahr 1951 hat Anton Hagn seine Frau Cilli (geb. Zehetmaier aus Grafengars) geheiratet. Das junge Ehepaar wohnte bis 1957 bei den Eltern in Grafengars, ehe es nach Jettenbach in das Hagn-Haus am Kreuzberg zog. Hier wurden dem Jubelpaar die beiden Söhne geboren. Vier Enkelkinder erfreuen mittlerweile die stolzen Großeltern Hagn.

 

Cilli Hagn war von 1966 bis 1990 Angestellte der Gemeinde Jettenbach. "Ich war Mädchen für alles" sagt sie heute. Bei der Gemeinderatswahl 1978 wurde die Jubilarin in den Gemeinderat gewählt, 1984 schloss sich eine zweite Periode an. 1984 wurde sie zur 2. Bürgermeisterin der Gemeinde gewählt. Dieses Amt übte sie bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1990 aus. Neben Beruf und Haushalt engagierte sich die Jubilarin bei der Jagdgenossenschaft. Als Schriftführerin unterstützte sie ihren Gatten, den Jagdpächter.

 

Das rüstige Jubelpaar erfuhr an seinem hohen Ehrentag viele Ehrungen. Bürgermeister Alfons Obermaier überbrachte viele gute Wünsche der Gemeinde und die Ehrenurkunde des bayerischen Ministerpräsidenten mit einem kleinen Geschenk. (ste)

 

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