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Aktuelles aus der Gemeinde Jettenbach

 

09.02.2018

Pfarrgemeinde wählt Ihre Räte

Die katholischen Pfarrgemeinderatswahlen finden auch in Jettenbach am Sonntag, 25. Februar, statt. Es stellen sich neun Kandidaten zur Wahl. Jeder Wähler kann bis zu acht Stimmen vergeben. In der Gemeinde findet Briefwahl statt. Die Briefwahlunterlagen werden jedem Katholik ab 14 Jahren per Post zugesandt.

Die Stimmzettel können schon vor dem 25. Februar abgegeben werden. Ab Aschermittwoch, 18.30 Uhr, steht eine Wahlurne im Glockenhaus der Grafengarser Kirche. Dort können bis zum Wahltag die Stimmzettel eingeworfen werden. Zusätzlich ist die Stimmabgabe auch vor und nach den Gottesdiensten am Sonntag, 18. Februar, in Jettenbach und am Samstag, 24. Februar, in Grafengars möglich. Außerdem ist am Sonntag, 25. Februar, ab 9.30 Uhr das Wahllokal im ehemaligen Jettenbacher Schulhaus geöffnet. Wer keine Wahlunterlagen bekommen hat, soll sich im Pfarrbüro melden. (re)

 

 

09.02.2018

Lacher bei der Siegerehrung

Zum 14. Burle-Gedächtnis-Turnier begrüßte Fußballabteilungsleiter Gerry Friedrich 25 Teams in der Jettenbacher Mehrzweckhalle. Das Fußball-Tennis-Turnier, dessen Startgelder jedes Jahr für einen guten Zweck gespendet werden, kommt immer noch gut an. Los ging es im Jahr 2005, als das Turnier unter dem Motto "Hilfe für die Tsunami-Flutopfer in Südostasien" erstmals startete. Bisher konnte man über 10.000 Euro an verschiedenste Einrichtungen übergeben.

Nach der Einteilung in Gruppen für nicht Aktive und Aktive hieß es auf zwei Spielfeldern, seine Ballkünste beim Spiel über das Netz unter Beweis zu stellen. In 75 Spielen mit einer Spielzeit von je sieben Minuten wurden dann die beiden Siegerteams ermittelt. Der Spaß stand im Vordergrund.

Wie so oft sicherte sich eine Mannschaft des Theatervereins Mittergars den Sieg. Das Nachwuchsteam mit Florian Schmidt, Tobias Schmidt und Jonas Grundner besiegte im Finale das "Dreamteam" mit den Spielerinnen Nina Lorenz, Lena Perzlmaier und Christina Roß. Den dritten Platz schnappte sich der "Hauptverein" mit Peter Heindl, Klaus Alt und Jürgen Grassl durch einen knappen Sieg gegen die "Jugendfeuerwehr".

Bei der Gruppe der Aktiven mit 14 teilnehmenden Mannschaften gewann eine Mannschaft der Tennisabteilung mit den Akteuren Michael Wasylaszcuk, Stefan Wasylaszcuk und Josef Heindl. Die Ballkünstler setzten sich im Endspiel gegen das Team "Tres Amigos 2" mit Johannes Lebacher, Florian Pörner und Andreas Hüller durch. Der dritte Platz ging an einen der Mitfavoriten, die "Beck`s Streetboys" mit Matthias Geyer, Christoph Baumann und Maxi Wintersteiger.

Zahlreiche Besucher verfolgten das mehr als sechsstündige Spektakel in der Halle. Der Wanderpokal von Burle-Wirtin Christa Kebinger ging an den Sechstplatzierten der Abschlusstabelle nach allen Vorrundenspielen. Um allen teilnehmenden Teams die Möglichkeit des "Pottgewinnes" zu ermöglichen, wird deshalb stets vor Turnierbeginn von Spielvereinigungsvorstand Peter Heindl eine Platzziffer festgelegt und in einem verschlossenen Kuvert hinterlegt. Als dieses bei der abendlichen Siegerehrung von Heindl geöffnet wurde und er die Ziffer 6 verkündete, erreichte die Stimmung den Höhepunkt, denn Heindl war selbst in dem Team. (psc)

 

 

08.02.2018

Ortsvorstellung Jettenbach - Rückblick 2017 & Vorschau 2018

 

Jettenbach blickt auf ein spannendes Jahr zurück. Mit ihren 740 Einwohnern ist Jettenbach die kleinste Gemeinde im Landkreis Mühldorf. Ein ereignisreiches Jahr erlebte die Erste Bürgermeisterin Maria Maier in ihrer Dorfgemeinschaft. In ihrem Amt als Ortsvorsteherin ist sie die erste Frau in der langen Geschichte Jettenbachs. Nach dem Tod von Amtsvorgänger Alfons Obermaier führt sie nun das Dörfchen und ist seit 26. Juni 2017 in Amt und Würden.

 

Ein von der großen Öffentlichkeit kaum bemerkter Akt war laut Bürgermeisterin Maier das Anbringen der Gedenktafel am Jettenbacher Bahnhofsgebäude. Als Mahnmal gegen das Vergessen der schrecklichen Kriegsjahre fungiert seitdem das mit dem Verein "Für das Erinnern" abgestimmte Hinweisschild. Der Vorsitzenden des Heimat- und Kulturvereins, Elvira Schreiner, und den Eigentümern des Gebäudes, Familie Hingerl, ist diese Erinnerungstafel zu verdanken. Der Heimat- und Kulturverein war mit einer Mühlenwanderung auch im Programm der Volkshochschule Waldkraiburg vertreten. Unter kundiger Führung erfuhren die etwa 80 Besucher näheres über die einstigen Mühlen auf dem Ortsgebiet Jettenbachs. Ein Konzert mit Eva Barbarino begeisterte: Mit Barockmusik aus Deutschland und Italien wartete sie in der Schlosskirche St. Vitus auf. Gemeinsam mit BR-Konzertmeister Franz Sonnleitner führte Barbarino musikalisch durch den Abend.

 

Das 20-jährige Bestehen des örtlichen Kindergartens "Kunterbunt" feierten große und kleine Leute gleichermaßen. Kindergartenkinder aus den Anfangsjahren haben heute ihre eigenen Kinder im Gemeindehort zur Betreuung. Die Leiterin, Christine Kufner, und ihr Team sorgten mit einem "kunterbunten" Programm für gelungene Unterhaltung. Krönung war eine Feuershow. Der Umgang mit dem Feuer will gelernt sein und sollte nicht von unbeaufsichtigten Kindern nachgeahmt werden – das wurde deutlich gemacht. Den Zuschauern wurde eine heiße Darbietung gezeigt. Ein großzügiges Platzangebot und altersgerechte Betreuung sind im Kindergarten Kunterbunt in Jettenbach selbstverständlich.

 

Das gräfliche Amtshaus war "das" Thema im Ortskern. Die beinahe zwei Jahre andauernde Renovierung wurde zum Jahresende abgeschlossen. Mit vier Wohneinheiten und einem Gewerbetreibenden wird das barocke Gebäude wieder voll genutzt. Zur Freude aller wurde sogar zum Jahresende 2017 ein Baby in diesem schmucken Haus geboren. In der Dorfmitte gelegen, ist Dank des enormen Engagements des Eigentümers, Graf Ignaz zu Toerring-Jettenbach, und des Architekten, Josef Anglhuber, ein sehenswertes Schmuckstück entstanden. In enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege ist das Bauwerk heute von Grund auf saniert – aber ausgestattet mit modernster Wohntechnik. Die Heiztechnik, eine Wärmepumpe, wird mit dem vorbeifließenden Bachwasser und der im örtlichen Kleinkraftwerk erzeugten Elektrizität betrieben. Eine Führung durch das gesamte Haus, wie am Tag des offenen Denkmals im September 2017 durch Architekt Anglhuber, wird es leider nicht mehr geben.

 

40 Jahre Verschwisterung von Jettenbach in Oberbayern mit der französischen Gemeinde St. Saturnin in der Auvergne beschäftigen derzeit Vereinsmitglieder und Gemeindeführung. Im Sommer erwarten die "Bayern" einen Schwung Franzosen aus der befreundeten Gemeinde, um diesen Anlass gebührend zu feiern. Eine Festschrift wird erstellt und so manche Stunde investiert, um dem Fest gerecht zu werden. Hüben und drüben gibt es einen Platz der Freundschaft, welcher mit Einsatzfreude und Tatkraft gepflegt wird. In Jettenbach lädt eine Bank ein, um zu verweilen und an die mit 1150 Einwohner zählende Gemeinde in Frankreich zu denken. 1050 Kilometer Entfernung weist der Wegweiser aus. Diese Distanz sind zwei Dutzend Radfahrer nach St. Saturnin schon mehrmals gefahren um die Freunde dort zu besuchen. Das gesamte Dorf freut sich auf das bevorstehende Fest im Sommer. Die befreundeten Gemeinden leben aktiv seit nunmehr 40 Jahren ein gemeinsames Europa – was die "große Politik" erst einmal nachmachen muss. (cg)

 

 

08.02.2018

Im Einsatz für Andere in der Gemeinde Jettenbach

 

Siegfried Wagner

Seit 2003 pflegt Siegfried Wagner nunmehr schon den Platz der Freundschaft. Ehrenamtlich und unentgeltlich sorgt er für das gepflegte Erscheinungsbild. Als Gründungsmitglied (er lebte in den Jahren 1948 bis 1957 in Frankreich), gehört er zu den herausragenden Persönlichkeiten des Vereins.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rainer Lemaire

Ebenfalls seit 2003, in perfekter Ergänzung zu Sigfried Wagner, stellt Rainer Lemaire seine Zeit in den Dienst der Freundschaft zur französischen Gemeinde St. Saturnin. Mit viel Hingabe und einem "grünen Daumen" kümmert er sich um die sichtbare Verbindung zwischen den Bayern und den Franzosen. (cg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

07.02.2018

Anmeldung für Kindergarten

Für das neue Kindergartenjahr findet die Anmeldung am Montag, 19. Februar, von 10 bis 12 Uhr statt. Die Öffnungszeiten richten sich nach dem Bedarf der Eltern. Momentan ist die Bärengruppe von 7.30 Uhr bis 14 Uhr geöffnet. Die Eltern werden ersucht, ihr Kind zur Anmeldung mitzubringen, so dass es sich im Kindergarten schon einmal umschauen kann. Außerdem sind das Impfheft sowie das U-Heft mitzubringen. Weitere Auskünfte unter Telefon 08638 / 887253. (re)

 

 

 

02.02.2018

Basar für Kindersachen

Die Frauengemeinschaft veranstaltet am Sonntag, 25. Februar, von 10 bis 12 Uhr in der Mehrzweckhalle einen Basar für Kinderbekleidung und Artikel rund ums Kind. Verkauft werden gut erhaltene Baby- und Kinderbekleidung für Frühjahr und Sommer, Spielwaren, Bücher, Kinderfahrzeuge, Kinderwagen, Autositze, Fahrräder, Roller und vieles mehr.

Warenannahme ist am Samstag, 24. Februar, von 9 bis 11 Uhr in der Mehrzweckhalle. Abholung der nicht verkauften Artikel erfolgt am Sonntag, 25. Februar, von 17.30 bis 18 Uhr. Verkaufslisten gibt es ab sofort bei Martina Geck (Telefon 08638 / 85292) oder Renate Gottwald (Telefon 08638 / 2033652). 15 Prozent des Verkaufserlöses behält die Frauengemeinschaft für einen wohltätigen Zweck ein. (re) Foto: pixabay/jackmac34

 

 

01.02.2018

Umfangreiche Tagesordnung

Eine umfangreiche Tagesordnung behandelt der Gemeinderat Jettenbach in seiner Sitzung am Mittwoch, 7. Februar. Neben einem Bauantrag geht es um die Änderung der Außenbereichssatzung "Waldrandsiedlung" (Vorstellung und Billigung Änderungsentwurf), um die Bündelausschreibung für die kommunale Strombeschaffung (Lieferjahre 2020 bis 2022), Neuerlass der Satzung für die öffentliche Wasserversorgungseinrichtung Jettenbach-WAS, Beitritt zum Landschaftspflegeverband und ÖPNV-Gesamtkonzept des Landkreises sowie Stellungnahmen zur Bauleitplanung in Waldkraiburg und Aschau. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr im Sitzungssaal in der Gemeindekanzlei. (hg)

 

 

 

30.01.2018

Orient trifft auf Schaumküsse

Zum festen Angebot gehört in Jettenbach der Kinderfasching. So luden die Fußballerinnen der Spielvereinigung die Kinder aus nah und fern ein, in die örtliche Sporthalle zu kommen und kostenlos und ausgelassen Fasching zu feiern. Auf dem Programm stand neben zahlreichen Spielen auch der Besuch der Kindergarden aus dem Nachbarort Kraiburg. Der Nachwuchs der Narrengilde bot die Kindermarschgarde und die Showkids auf. Orientalische Tänzerinnen entführten in eine bezaubernde Welt. Beim Wettessen der Schaumküsse (Bild) nahmen die Mädchen und Buben den Mund ganz schön voll. Prämiert wurden die besten Kostüme. Gewinner waren Lena als Erdbeerfee, Selina als Cleopatra und Sofia als Babyeinhorn. Den Familienpreis gewannen die Mannstetters als Erdbeeren vor den Krokodilen (Familie Holzner) und der Familie Beham als eine lustige Feuerwehr-Truppe. (cg)

 

 

22.01.2018

Bunter Fasching in Jettenbach

Um die ganze Welt reiste die Spielvereinigung mit ihren Gästen bei der Jettenbacher Faschingsnacht in der Mehrzweckhalle. Die Besucher ließen sich vom Motto zu fantasievollen Masken anregen. Zu den schönsten Kostümen gehörten diese Chinesen, ebenso wie eine American-Football-Mannschaft und Stewardessen. Für Stimmung auf der Tanzfläche sorgte die Band "Leschär" mit vielen Hits und Evergreens und für den Showhöhepunkt vor allem die Faschingsfreunde aus Chieming samt Prinzenpaar Katja I. und Korbinian I. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert. (stl)

 

 

 

10.01.2018

Das hundertste Tor sicherte den Pott

Acht per Losverfahren ermittelte Teams, darunter eine gesetzte Damenmannschaft, 34 mitwirkende Spieler vom Nachwuchsakteur bis zum alten Recken, 18 Spiele und exakt 100 Tore.

Das interne Fußball-Hallenturnier der Spielvereinigung Jettenbach um den Wanderpokal von Vorstand Peter Heindl sah nach spannenden und torreichen Partien in Gruppen-, Halbfinal- und Platzierungsspielen die Mannschaft um Klaus Alt, Bernhard Stecher, Johannes Lebacher und Joungster Sebastian Gottwald als Sieger.

Das Team besiegte in einen packenden Endspiel die Mannschaft um Franz Mußner, Maximilian Mußner, Michael Hintermayr und Fabian Bruckmaier knapp mit 2:1. Im kleinen Finale zeigten sich Armin Spiel, Wolfgang Mußner, Georg Lackmaier und Florian Obermayr bei ihrem 6:3 Erfolg über Peter Heindl, Josef Manstetter, Stefan Wasylaszcuk sowie Yannic und Nico Mitter, als das bessere Team.

Die Torjägerkrone sicherte sich am Ende Wolfgang Mußner mit zehn Treffern, knapp vor Sebastian Gottwald und Maxi Mußner mit je neun Toren. Der mit Abstand jüngste Akteur Yannic Mitter, durfte sich über vier Tore freuen. (psc)

 

 

09.01.2018

Gemeinderat legt Wassergebühren fest

Die Wassergebühren legt der Gemeinderat in der öffentlichen Sitzung morgen, Mittwoch fest. Auch der Neuerlass der Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung steht auf der Tagesordnung. Die Sitzung in der Gemeindekanzlei beginnt um 19 Uhr. (hg)

 

 

 

 

 

 

 

31.12.2017

Schon vor Silvester gefeiert

Das Spritzenhaus wurde zur Partyhalle, bei der Vorsilvester-Feier der Feuerwehr Jettenbach mit einer langen Bar (Foto), hochprozentigen Getränken, lustigen Gesprächen, Disco-Musik und neuen Licht- und Raucheffekten. Knapp 100 Besucher aus dem Ort und der nahen Umgebung feierten so den Jahresausklang. Vor dem Feuerwehrhaus gab es das beliebte Lagerfeuer und Grillspezialitäten. (stl)

 

 

 

 

 

29.12.2017

Finanzspritze des Freistaats für die Feuerwehr

Einen Zuschuss für einen neuen Gerätewagen gewährt der Freistaat der Feuerwehr der Gemeinde Jettenbach. Für einen neuen Gerätewagen "Logistik GW-L1" hat die Regierung von Oberbayern jetzt eine Finanzspritze in Höhe von 33 600 Euro bewilligt. Die Mittel hat das Innenministerium nach Bewilligung durch den Landtag bereitgestellt. Der Gerätewagen ist mit einer feuerwehrtechnischen Beladung, einem Gerätekasten sowie einer Ladefläche mit Ladebordwand (Hubladebühne) ausgestattet. Die Feuerwehr verwendet ihn beispielsweise zum Transport von Ausrüstung und Löschmitteln. (re)

 

 

 

 

28.12.2017

Verdiente Spieler geehrt

Verdiente Aktive hat die Fußballabteilung der Spielvereinigung Jettenbach in der Jahresschlussfeier geehrt. Erstmals wurden auch Damenspielerinnen ausgezeichnet: Andrea Romaner, Nadine Negele und Simone Wastlhuber haben es auf je 50 Spieleinsätze gebracht. Bei den Herren wurde an Armin Spiel (links) und Thomas Mittermaier (Mitte) für je 300 Spiele im Trikot der Spielvereinigung von Vorstand Peter Heindl (rechts) die bronzene Vereinsehrennadel überreicht. Patrick Wieser brachte es auf 200 Spiele. Für je 100 Einsätze gab es Präsente für Sebastian Stephan, Christian Cronauer, Michael Wasylaszcuk und Mario Strauch. (psc)

 

 

 

 

23.12.2017

Heiterer Seniorennachmittag

Zahlreiche Senioren waren der Einladung des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung zu einem heiteren und besinnlichen Nachmittag im Gasthaus Grasser gefolgt. Musikalisch gestaltet mit besinnlichen und adventlichen Liedern und Weisen wurde der Nachmittag von Jonathan und Johannes Zehrer mit Geige und Cello, von der Instrumentalgruppe Gottwald/Schmalzgruber sowie dem Jettenbacher Viergesang.

Pater Alois Stautners Gedanken zum Älterwerden brachten die Gäste zum Schmunzeln und Nachdenken. Die beiden "Künstlerinnen" Maria Bichlmaier und Renate Gottwald kreierten mit einigen Gästen und ein paar Utensilien menschliche Skulpturen. Elvira Schreiner bedankte sich im Namen der Gäste bei der Landjugend, die alle zuvorkommend mit Kaffee und Kuchen sowie mit einer Brotzeit bediente und bei allen, die zur Gestaltung des Treffens beigetragen haben. (re)

 

 

20.12.2017

Feierlich und nachdenklich

"Alle Jahre wieder" veranstaltet der Heimat- und Kulturkreis eine besinnliche Adventsstunde in der Schlosskirche Jettenbach. Überschattet allerdings wurde die Feier vom Tod des ehemaligen Hausherren und Kulturkreis-Vorstandsmitglied Pater Stemmer, der Ende November verstorben war. Die Vorsitzende des Heimat- und Kulturkreises, Elvira Schreiner, bat deshalb nach einer filigranen Orgeleinstimmung von Reglindis Zehrer um eine Gedenkminute.

In dessen Sinne das Programm von Elvira Schreiner fortgeführt wurde mit einem Gedicht von H. Hingrainer, der heiter-bayerisch besinnlich die Weihnachtsgeschichte erzählt. Mit dem Lied "Leise leise in der Nacht" des lettischen Komponisten Romualds Jermaks setzte der Kirchenchor Jettenbach-Mittergars als Kontrapunkt einen feierlichen Akzent.

Charakteristisch für die jährliche Jettenbacher Adventsstunde ist die stilistische Offenheit – zwischen Volksmusik und Klassik, zwischen Mundart und hintergründigen Texten. Gertrud Schuch (Foto), deren Anliegen es ist, neben einer adventlichen Unterhaltung tiefere Inhalte zu vermitteln, hatte für dieses Jahr etwas Besonderes ausgesucht: Dafür hatte sie die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens mit großem Sachverstand und Einfühlungsvermögen auf fünf Episoden gekürzt – und diese packend vorgetragen. Die Familie Wild illustrierte Geschichte mit Hackbrett und Gitarre passend musikalisch.

Nach dem gemeinsam gesungenen "Lobt Gott Ihr Christen alle gleich" klang der Nachmittag bei Glühwein, Punsch und Lebkuchen gesellig aus. Erfreulich für die Jettenbacher Ministrantinnen und Ministranten: Die Spendenbox neben ihrem Standl mit weihnachtlichen Bastelarbeiten füllte sich – und ihre geplante Ausflugsfahrt nach Rom im Sommer scheint gesichert. (re)

 

 

20.12.2017

Mitteilungsblatt - Dezember 2017

 

Über einzelne künftige Änderungen können Sie sich gerne unten stehend näher informieren. Teilweise wurden diese Informationen auch in der Bürgerversammlung im November des Jahres bekannt gegeben.

 

Postbriefkasten

Mit der Sanierung des gräflichen Amtshauses in Jettenbach neben dem Kinderspielplatz wurde der Briefkasten abgenommen. Die erneute Anbringung an der ursprünglichen Stelle ist wegen des historisch wertvollen Gebäudes nicht mehr vorgesehen. Die künftige Platzierung für den Postbriefkasten wird deshalb voraussichtlich in der Nähe des Kriegerdenkmals sein.

 

Wasserablesung

Die Ablesung der Wasserstände erfolgt seit diesem Jahr nicht mehr unterjährig, sondern erst zum Jahresende. Dazu werden von der VG Kraiburg rechtzeitig Ablesekarten an alle Haushalte versandt. Wir bitten Sie, die Wasserzählerstände zum Jahresende abzulesen und die Daten per Post, durch email oder telefonisch an die VG Kraiburg oder über den Briefkasten der Gemeinde Jettenbach weiter zu geben.

 

St. Saturnin

Im Jahr 2018 jährt sich die Verschwisterung mit unseren Freunden aus St. Saturnin zum 40. mal. Dazu wurde uns von französischer Seite der Besuch in Jettenbach in der Zeit vom 24. bis 28. August 2018 angekündigt. Geplant ist zusammen mit unseren französischen Freunden eine angemessene Jubiläumsfeier. Wir hoffen, dass wir mit Ihrer Hilfe unseren Gästen einen angenehmen und erlebnisreichen Aufenthalt bieten können und bitten Sie, soweit Ihnen dies möglich ist, sich auch als Quartiergeber zur Verfügung zu stellen.

 

Besuche der Jubilare zu runden Geburtstagen

Die Gemeinde ändert ab 2018 die Handhabung bei runden Geburtstagen. Künftig besucht die Gemeinde die Jubilare erst ab 80. Geburtstag persönlich und dann im Rhythmus von 5 Jahren. Die Anpassung wurde im Gemeinderat so beschlossen, sie ist zeitgemäß, weil die Bürger immer älter werden und auch beinahe alle Nachbarsgemeinden das so praktizieren.

 

Besuche der Alleinstehenden zu Weihnachten

Im Gemeinderat wurde beschlossen, dass künftig seitens der Gemeinde keine Einzelbesuche zu Alleinstehenden vor Weihnachten unternommen werden.  Alternativ bieten wir im Januar 2018 für alle Bürger einen Informationsnachmittag mit Kaffee und Kuchen, bei dem vor allem ältere Bürger und auch alleinstehende Personen sehr wertvolle Informationen erhalten können.

 

 

20.12.2017

Gemeindebrief - Weihnachten 2017

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Weihnachten ist die Zeit im Jahr, in der wir zur Ruhe kommen, zurückblicken auf ein arbeits- ­und ereignisreiches Jahr, um sich das eine oder andere nochmals zu vergegenwärtigen. Zeit aber auch um Gemeinsames für die Zukunft zu planen, sich gedanklich bereits auf das kommende Jahr einzustellen; sowie Bewährtes erhalten und Neues versuchen.

 

Doch zunächst möchte ich die Gelegenheit nutzen und "DANKE" sagen. Danke bei den Bürgern, die auch 2017 wieder mit ihrem Einsatz, ihrer Arbeit und ihrer Zeit ehrenamtlich bei uns in der Gemeinde tätig waren, wie z.B. beim freiwilligen Dienst am Wertstoffhof, bei der Freiwilligen Feuerwehr, in Vereinen, bei der Flüchtlingshilfe, in kirchlichen Einrichtungen, überall dort, wo Hilfe gebraucht wird oder der freiwillige Einsatz hilft, unser Jettenbach lebenswert zu machen. Auch beim Maibaumfest in Grafengars haben die Ortsvereine wieder in bewährter Zusammenarbeit ein schönes, ungezwungenes Fest organisiert und das Gemeindeleben bereichert. Nichts von dieser Arbeit ist selbstverständlich; Danke.

 

Viel hat sich getan und hinter uns liegt ein schwieriges und turbulentes Jahr. Wir haben unseren ehemaligen ersten Bürgermeister Alfons Obermaier nach seiner schweren Erkrankung verlo­ren. Neuwahlen für das Bürgermeisteramt waren die Folge. Ebenso verstarben der frühere zweite Bürgermeister Seb. Knollhuber und vor wenigen Tagen unser Kurat P. Josef Stemmer.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes und friedliches Weihnachten, einen guten Start in das neue Jahr 2018 bei guter Gesundheit und reichlich Glück und Freude.

 

Ihre Bürgermeisterin

Maria Maier

 

 

19.12.2017

Klopfersinger sammeln 900 Euro

Die Mitglieder von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung Jettenbach klopften an zwei Donnerstagen im Dezember mit Gesang und einem Segenspruch in Jettenbach Dorf und Bahnhof sowie in Höhenberg an. Sie wurden überall freundlich empfangen und die Bewohner zeigten sich spendierfreudig. So kamen für die Weihnachtsaktion des OVB "Hospizinsel in Waldkraiburg" 900 Euro zusammen. (re)

 

 

 

 

 

16.12.2017

Auch heuer wieder viel gespendet

Der Ortsverband Jettenbach-Fraham-Grünthal im VdK traf sich in der Bahnhofgaststätte Grasser zur Jahreshauptversammlung. Die Ortsvorsitzende Tanja Fischl-Jonda hob in ihrem Rückblick besonders das Spendenergebnis bei der Aktion "Helft Wunden heilen" in Höhe von 1628 Euro hervor. Der Ortsverband gab eine Spende von 500 an den Anna-Hospiz-Verein Mühldorf und 60 Euro als Zuschuss für die Ferienfahrt in den Bayernpark.

Auch in diesem Jahr ehrte der Ortsverband wieder langjährige Mitglieder: für 25 Jahre Sigmund Kosna und Adolf Manhart, für 30 Jahre Hubert Jonda, VdK-Kreisvorsitzender Reinhard Zuck und Bürgermeisterin Maria Maier sprachen in ihren Grußworten über die örtliche und überörtliche Bedeutung des VdK. Die Grünthaler Saitenmusi umrahmte den Nachmittag mit weihnachtlichen Weisen. (ste)

 

 

08.12.2017

Zum Tod von Pater Josef Stemmer – Erfülltes Leben in der Seelsorge

 

Nur wenige Tage vor seinem 85. Geburtstag verstarb Geistlicher Rat Pater Josef Stemmer im Kloster der Redemptoristen in Gars. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde er auf dem Klosterfriedhof beigesetzt. Die Pfarr- und Klosterkirche Gars konnte die Gläubigen kaum fassen, die gekommen waren, um das Requiem für Pater Stemmer mitzufeiern und ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten.

 

An den Beginn des Gottesdienstes stellte Provinzvikar Pater Peter Renju, Hauptzelebrant unter 30 Geistlichen, die Überzeugung, dass Pater Josef Stemmer ein erfülltes Leben in die Hände seines Schöpfers zurückgegeben habe. Die sich anschließenden biblischen Texte, die Lesung aus der Offenbarung des Johannes über den neuen Himmel und die neue Erde und das Evangelium über die klugen und törichten Jungfrauen, stellten die zentrale, auf die Zukunft gerichtete Botschaft Jesu vom Reich Gottes, die auch das Leben des Verstorbenen bestimmt hatte, in den Mittelpunkt.

 

"Das Ziel unseres Lebens ist nicht das Nichts, sondern der neue Himmel und die neue Erde, in der Leid nicht mehr sein und Gott alle Tränen abwischen wird", führte Pater Edmund Hipp in seiner Predigt aus. "Bei Gott ist Erlösung und Leben in Fülle." An diesem Leitspruch der Redemptoristen habe Pater Josef Stemmer sein Leben ausgerichtet. Wie die klugen Jungfrauen im Evangelium sei er wachsam und bereit gewesen, als Gott ihn zu sich gerufen habe. Mit Leib und Seele sei er Priester gewesen, schon auf seinem Primizbild habe gestanden "Für euch geweiht, für euch bin ich Priester", das habe Pater Stemmer mit Überzeugung gelebt.

 

Geboren wurde Josef Stemmer am 21. Dezember 1932 in Schonstett, wo sein Vater bis zur Nazizeit Bürgermeister war. Da die Mutter früh verstarb, wuchs Josef, sechstes Kind der Familie, bei Verwandten auf. Nach dem Besuch der Volksschule erlernte er das Müllerhandwerk in Stetten bei Amerang. Als er dort im Jahr 1951 eine Primiz erlebte, reifte in ihm der Plan, Priester zu werden. Dieses Ziel vor Augen, besuchte er das Spätberufenenseminar in Fürstenried, legte das Abitur ab und trat in das Noviziat der Redemptoristen in Gars ein. Von 1957 bis 1963 studierte er an der damaligen Ordenshochschule Philosophie und Theologie. Julius Kardinal Döpfner weihte ihn am 28. April 1963 zum Priester. Nach dem Abschluss seines Noviziats und nach der Profess übernahm er im Orden verschiedene Aufgaben: Im Internat Forchheim wirkte er als Präfekt, dann folgten Aushilfen in Gars, seelsorgliche Tätigkeiten als Vikar in Stuttgart-Botnang, in Daugendorf und als Pfarradministrator in Zell und Bechingen in der Nähe von Riedlingen an der Donau. Das Jahr 1973 führte Josef Stemmer als Kaplan nach Gars zurück, wo er ab 1980 das Amt des Pfarrers innehatte und dann auch Leiter des Pfarrverbandes Gars mit Au, Mittergars, Lengmoos und Wang wurde.

 

Bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2002 wirkte der engagierte, allseits beliebte Seelsorger, der es in seiner unverwechselbaren humorvollen Art immer verstand, Menschen anzusprechen und ihnen seelsorglich nahe zu sein, überaus erfolgreich im Pfarrverband. Wohl wenige vermochte es zu verwundern, dass Pater Stemmer im Ruhestand noch über weitere zehn Jahre die Kuratiegemeinde Jettenbach mit Grafengars als Seelsorger betreute. Als Würdigung seiner Arbeit wurde ihm von kirchlicher Seite die Ernennung zum Geistlichen Rat zuteil. Die Ehrenbürgerwürde der Gemeinden Gars, Unterreit und Jettenbach, zudem die Ehrenmedaille in Bronze der Gemeinde Jettenbach legen weiterhin beredtes Zeugnis davon ab, welche Anerkennung sein Wirken auch von weltlicher Seite erfuhr.

 

Bis in jüngste Zeit übernahm Pater Stemmer Aushilfen in verschiedenen Pfarreien. Mit wachem Geist verfolgte er alle neuen Entwicklungen der Zeit. Solange er konnte, ging er in die Berge, wo er über Jahre hin Bergmessen feierte. Sein Interesse galt auch der Kunst, bei zahlreichen Kirchenführungen gab er sein Wissen weiter und besuchte noch in jüngster Zeit Kunstausstellungen. In den deutsch-französischen Partnerschaftsvereinen Gars und Jettenbach war er aktives Mitglied, er lernte Französisch, nahm an Reisen nach Frankreich teil und gestaltete mit den französischen Geistlichen die sonntäglichen Eucharistiefeiern. Sein letztes großes Fest, sein 60-jähriges "diamantenes" Professjubiläum, konnte er noch in diesem Jahr am 1. September feiern.

 

Nach dem Gottesdienst und bevor Rektor Pater Josef Schwemmer die Zeremonie auf dem Friedhof des Klosters leitete, wurde der Verstorbene durch Nachrufe geehrt. Monsignore Thomas Schlichting sprach im Auftrag von Kardinal Reinhard Marx, Petra Eder bedankte sich im Namen des Pfarrverbandsrats, die Bürgermeister Norbert Strahllechner und Gerhard Forstmeier würdigten Pater Stemmer als ehemaligen Seelsorger der Gemeinden Gars und Unterreit. Konrad Pfaffenberger vertrat den Pfarrgemeinderat von Jettenbach und Karl Gaigl sprach im Auftrag des Alpenvereins, Sektion Haag. Im Vordergrund all dieser Nachrufe standen Anerkennung und Dankbarkeit für die Verdienste Pater Stemmers als Seelsorger und als Mensch, der sich für seine Aufgaben eingesetzt habe, bis ihn die Kräfte verließen.

 

Insgesamt 14 Fahnenabordnungen von Vereinen gaben dem Trauergottesdienst einen feierlichen Rahmen. Für die würdige musikalische Gestaltung sorgten die Chorgemeinschaft Mariä Himmelfahrt Gars, die Kirchenchöre aus Mittergars und Jettenbach sowie die Blechbläser des Garser Musikvereins. (bm)

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

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