Aktuelles aus der Gemeinde Jettenbach

 

17.05.2016

VDK spendet an Kindergarten

Aus der letztjährigen Haussammlung hat der Ortsverband Jettenbach im Sozialverband VdK – Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschland – einen Teilbetrag von 250 Euro an den Kindergarten Kunterbunt Jettenbach gespendet. Tanja Fischl-Jonda, die Ortsvorsitzende Jettenbachs, hat im Beisein der Kindergartenkinder den Scheck in Höhe von 250 Euro an die beiden Kindergartenleiterinnen Christine Kufner und Martina Geck überreicht. (ste)

 

 

 

 

 

 

14.05.2016

Dritter Nightfire-Gottesdienst in Grafengars

Schon zum dritten Mal haben Jugendliche aus der Umgebung mit ihren Instrumenten in St. Michael in Grafengars zu einer Gebetsstunde "Nightfire" eingeladen. Die Gruppe, in unterschiedlicher Besetzung, hat sich dem Thema "Integration" auseinandergesetzt. Lobpreis, Vortrag und Anbetung standen im Mittelpunkt. Die Gruppe kommt alle zwei Monate nach Grafengars. Das nächste "Nightfire" gibt es am Freitag, 24. Juni, um 19 Uhr wieder in St. Michael. (ste)

 

 

 

 

 

10.05.2016

Mit Jesus verbunden - Erstkommunion in Jettenbach

In St. Michael in Grafengars traten Marco Lang, Katja Füger und Karol Idzik zum ersten Mal an den Tisch des Herrn. Kurat Pater Josef Stemmer geleitete sie durch die festlich geschmückte Kirche zum Altar. „Mit Jesus verbunden“ war das Kommunionthema, das den Kindern von den Kommunionmüttern Melanie Lang, Christine Füger und Agnes Idzik in der Vorbereitung nahe gebracht wurde. Die Grünthaler Rhythmusgruppe unter Leitung von Sabine Karl begleitete den Gottesdienst musikalisch. (ste)

 

 

 

 

 

03.05.2016

Ein astreiner Hattrick

Bei strahlendem Sonnenschein fand in Grafengars das Gemeindeturnier der Stockschützen statt. 24 Mannschaften mit 96 Teilnehmern traten bei dem traditionellen Wettkampf an, bei dem die Gaudi im Vordergrund steht. Dabei legten die Eisschützen Jettenbach, die schon in den beiden Vorjahren gewonnen hatten, einen astreinen Hattrick hin. Die Teilnehmer messen sich in den Disziplinen Stockschießen auf Asphaltbahnen und Hufeisenwerfen auf die "Daub". Den Siegerpokal, einen etwa 40 Zentimeter hohen Zinnkrug, hatte im Vorjahr Bürgermeister Alfons Obermaier als Privatperson gestiftet.

Die Siegermannschaft Leonhard Holzhammer, Georg Fischer, Walter Sieghart und Franz Greilinger punktete in den Finals mit 6:0 gegen die zweitplatzierten Jagdgenossenschaft, die drittplatzierten Eisschützen Grafengars 1 und die Löwenschützen. Für eine Überraschung sorgte das Team "Kindergarten", in den Vorjahren auf den letzten Plätzen, mit Platz fünf. Kindergartenleiterin Christine Kufner, Rosi Freiberger, Bettina und Martin Köbinger verpassten nur knapp das Finale. Auf den Plätzen folgten die Mannschaften "Brombergal", "Die Freunde von St. Saturnin", Schützenverein und die Fußballer.

Bei der Siegerehrung in Burles Kneipe lobte Vor sitzender Johann Bruckmeier sein Orga-Team. Spielleiter Anton Wieser ist schon seit 20 Jahren als Oberschiedsrichter und Spielleiter dabei. (cg)

 

 

02.05.2016

Weidesaison der Büffel hat begonnen

"Die Büffel sollen hier Suhlen anlegen und so die Amphibien-Fauna fördern, insbesondere die seltene Gelbbauchunke", so Gerd Ruchlinski, der Vorsitzende der Bund-Naturschutz-Kreisgruppe. Die Weidesaison auf der Naturschutzfläche des Bund Naturschutz in Jettenbach, die Graf Toerring seit 1996 für das Projekt zur Verfügung stellt, hat begonnen.

Besonders freuen sich die Naturschützer über den neuen Weidezaun, der dieses Jahr von den Landwirten Josefine und Matthias Reißaus dank einer Förderung durch die Gerhard und Ellen Zeidler-Stiftung errichtet werden konnte. "Dadurch wird die Weidesicherheit wesentlich erhöht", betont Matthias Reißaus. Denn beim alten Zaun war ein Ausbüxen neugeborener Büffelkälber nicht völlig auszuschließen. Zudem ließ sich die flexible Zaunlitze von Neugierigen leicht überwinden. Nachdem Büffelbulle Maxi, nun im besten Mannesalter, seine Damen immer heftiger verteidigt, soll der neue, festere Zaun auch unvorsichtige Besucher und Hunde vom Betreten der Weide abhalten. "Im Rahmen von Führungen wird die Naturschutzfläche natürlich weiterhin zugänglich sein", betont Andreas Zahn, Artenschutzexperte des Bund Naturschutz.

Die sechs übrigen Wasserbüffel werden in diesem Jahr übrigens in neuen Gebieten bei Walkersaich und Langenstegham als Biobagger eingesetzt. In Jettenbach bekommen Maxl und seine Damen bald Gesellschaft von einigen Rindern, die ihnen bei der Landschaftspflege helfen werden. (re)

 

 

30.04.2016

50 Pfadfinder verwandeln Obermeierhof in "Varieté-Theater zu Jettenbach"

Ganz unter dem Motto einer "lässiGKunstvollen Kleinkunstshow" trafen sich wieder mehr als 50 Pfadfinder des BdP – Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder – zum Grundkurs Süd im "Varieté-Theater zu Jettenbach", dem Obermeierhof. Die Gäste reisten aus vier verschiedenen Bundesländern an, nur um diese Show miterleben zu können: Sachsen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg.

Eine Woche lang wurden die 35 Teilnehmer, die in fünf Kleingruppen unterteilt wurden, durch verschiedenste Aktivitäten darauf vorbereitet, am Ende die "Existenz des Varieté-Theaters" zu sichern. In diesen Runden wurde Programm sowie die "Kundschaft" durchgeführt, bei der 24 Stunden außerhalb des Obermeierhofs verbracht wurden. Dieser Kurs umfasste nicht nur Spiel und Unterhaltung, sondern auch tiefergreifende Einheiten, die im Plenum über zum Beispiel das Thema Recht abgehalten wurden. Ebenso kamen die Stufeneinheiten hinzu, hierfür wurde für jede Stufe der Pfadfinderei, Wölflings-, Pfadfinder-, Ranger/Rover- und Stammesführerstufe, ein spezifiziertes Programm angeboten, aus dem die Teilnehmer viel Inhaltliches mitnehmen konnten und nun in ihrem Pfadfinderstamm einbringen können. Ziel des Grundkurses war, ein Projekt zu erstellen, das den Teilnehmer, dessen zu betreuende Gruppe oder den ganzen Stamm weiterbringen soll. (re)

 

 

25.04.2016

Mit Salut ins Vereinsjahr

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Jettenbach/Fraham versteht sich als mahnender Teil der Gesellschaft zur Wahrung des Friedens. Ein entsprechendes Mahnmal ist das Kriegerdenkmal, dessen Sanierung der Verein unterstützt. Die Weihe ist für Sonntag, 26. Juni, angesetzt.

Anton Schatzeder steht der 138 Mitglieder zählenden Krieger und Soldatenkameradschaft Jettenbach/Fraham vor. Im Jahresrückblick hob er die Spende des Vereins von 4000 Euro zur Sanierung der Denkmalanlage an die Gemeinde Jettenbach hervor. Der Verein wollte mit dieser großzügigen Geste der Gemeinde zeigen, wie wichtig in den Augen der Krieger- und Soldatenkameradschaft dieses Mahnmal für den Frieden ist. Für die jüngeren Bürger sei auf den ursprünglichen Vereinszweck, nämlich die Unterstützung der Kriegsinvaliden und Spätheimkehrer, hingewiesen. Heute versteht sich der Verein als mahnender Teil der Gesellschaft zur Wahrung des Friedens. Der Schatzmeister Karl Heinz Hilpoltsteiner berichtet von rund 9300 Euro im Kassenbestand.

Von der Schussprüfung der vereinseigenen Kanone berichtet Vorstand Schatzeder. Er bescheinigt den Kanonieren Jürgen Hagn, Bernhard Stecher und Tobias Heindl eine gewissenhafte Arbeit. Weiter berichtet er von den Problemen bei der Gewinnung von neuen Mitgliedern. Seit im Jahr 2011 die Bundesregierung die allgemeine Wehrpflicht aussetzte, kommen keine "Ausscheider" mehr! Früher wurden diese fast automatisch in den Verein aufgenommen. "Das ist nun eben anders", so der rührige Vorsitzende.

Den beiden "Anlagepflegern" Günther Garreis und Alfons Eicher dankte Anton Schatzeder für die aufmerksame Arbeit am Denkmal. Jäten, Schneiden und Gießen sowie Laub beseitigen erledigen sie selbstständig.

Als "einen besonderen Termin" bewarb der amtierende Vorsitzende Schatzeder die Denkmalweihe am 26. Juni durch Pater Josef Stemmer. "Zu diesem Festakt werden wir die Gönner und Sponsoren der Renovierung einladen", so der Vorstand. Bis dahin werden noch letzte Arbeiten erledigt sein, so Schatzeder.

Als Bürgermeister Jettenbachs dankte Alfons Obermaier für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Ortsverein und der Gemeinde. Obermaier erklärte in seinen Ausführungen die Übertragung der Festvorbereitungen zur Denkmalweihe an seine Stellvertreterin Maria Maier mit seiner angeschlagenen Gesundheit. "Als Schirmherren sind auch die Grafen zu Toerring-Jettenbach eingeladen", so der Bürgermeister. (cg)

 

 

14.04.2016

Alter Vorstand kämpft weiter für Anbau

 

587 Mitglieder gehören derzeit der Spielvereinigung an. 62 davon gaben auf der Jahreshauptversammlung bei den Neuwahlen der bisherigen Vorstandschaft ihr erneutes Vertrauen. Die einzige Veränderung: Rita Eicher ersetzt Sandra Hell als Schriftführerin. Die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Maier sah mit dem erneuten Antreten der Führungscrew eine starke Basis, das geplante und teils kontrovers diskutierte Projekt – Mehrzweck-hallenanbau – weiter mit der Gemeinde zu vertiefen und zu einer baldigen Beschlussvorlage zu führen.

 

Nicht zuletzt dieses Bauvorhaben veranlasste die bisherigen langjährigen Amtsinhaber, Ersten Vorstand Peter Heindl (seit 1997), Zweiten Vorstand Christian Gerstner (seit 2010), Schatzmeister Peter Schillmaier (seit 1992) und Hauptsportwart Klaus Alt (seit 2010) sich trotz einiger anderer Überlegungen nochmals für die dreijährige Amtsperiode zur Verfügung zu stellen. Alle Funktionäre wurden bei den Neuwahlen einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Als Kassenprüfer fungieren weiterhin Siegfried Sieghart und Silvia Sieghart. Vorstand Peter Heindl dankte der ausscheidenden Schriftführerin Sandra Hell und begrüßte Rita Eicher in der Vorstandschaft.

 

Die Berichte der einzelnen Sparten erfreuten die anwesenden Mitglieder. Die Turnabteilung erweiterte das Sportportfolio und plant für die Zukunft den Aufschwung durch weitere, neue Angebote für alle Altersgruppen voranzutreiben. Auch die Tennisabteilung mit Mitgliederzuwachs, mehr Mannschaften im Spielbetrieb und der Renovierung des Tennisheimes, trotz den Trend des Verbandes. Am 13. und 14. August wird das 40-jährige Bestehen gefeiert. Nicht ganz so positiv sieht die Situation im Fußballerlager aus. Die neue Führung um den bisherigen Abteilungsleiter Gerfried Friedrich, mit Thomas Mittermaier, Josef Manstetter junior und Georg Lackmaier, stellt sich jedoch den Herausforderungen. Der sofortige Wiederaufstieg in die A-Klasse wird angestrebt. Bei den Basketballern, den Jets, hat sich der Zusammenschluss mit dem TuS Töging bewährt.

 

Der vorgetragene Kassenbericht von Schatzmeister Peter Schillmaier wies in der Zusammenfassung der Abteilungskassen mit der Hauptkasse nach stets positiven Zahlen in den vergangenen Jahren erstmals ein geringes – auf die Tennisheimrenovierung zurückgehendes – Minusergebnis auf. Bei Einnahmen von 101 745,01 Euro und Ausgaben von 103 180,66 Euro waren dies 1435,65 Euro. Schillmaier bat den anwesenden BLSV Kreisvorsitzenden Erwin Zeug, der über aktuelle Themen beim BLSV berichtete und der Spielvereinigung zu der geleisteten Arbeit gratulierte, sich für die Anhebung der Steuerfreigrenze (35 000 Euro) beim wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb erneut stark zu machen.

 

Vorstand Peter Heindl berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres und gab eine Vorschau auf das neue Vereinsjahr. Heindl gab zudem einen kurzen Überblick über den derzeitigen Stand der Gespräche in Sachen Baumaßnahme. Bei Erwin Zeug bedankte er sich mit einen kleinen Präsent für dessen Unterstützung in dieser Angelegenheit.

 

Mit Hauptsportwart Klaus Alt ehrte Heindl die ausscheidenden Spartenfunktionäre Wolfgang und Max Mußner, Bernhard Stecher (alle Fußball) und Klaus Wasylaszcuk (Tennis). Georg Reindl (Tennis) erhielt eine Sonderehrung. Einen kräftigen Applaus gab es für Erich Koziol. Der früher als "schwarze Katze" und Stimmungsmacher bekannte, langjährige Torwart der ersten Fußballmannschaft, erhielt für seine 60-jährige Vereinsmitgliedschaft eine Ehrenurkunde und Ehrennadel. (psc) Fotos: cg

 

 

09.04.2016

Das Wasser verwalten jetzt zwei Neue

Die Wasserversorgung Jettenbach ging in den 1980er-Jahren aus den Versorgungen Grafengars, Jettenbach-Bahnhof, Waldrandsiedlung, Am Bromberg und Jettenbach-Dorf hervor. Gespeist werden die Hochbehälter aus einer Quelle an der Abdeckerleitn. Zwei Hochbehälter mit Metallauskleidung und einem Fassungsvermögen von 340 Kubikmeter wurden gebaut. Diese Quelle wird von der Wasserversorgung Jettenbach und der Wasserversorgung Grünthal gemeinsam genutzt. Nachts wird das Wasser aus der Quelle in den Hochbehälter gepumpt und es läuft dann ohne Druckerhöhung mit 6,5 Bar in die Jettenbacher Versorgung. Bürgermeister Alfons Obermaier kümmert sich seit 30 Jahren um das "örtliche Wasser". Nun hat er aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung gestellt und es in jüngere Hände gelegt. Christian Maier und Andreas Eicher sind die neuen Wassserwarte der Gemeinde. (ste)

 

 

07.04.2016

85. Geburtstag von Josefa Grlic

Im Kreise ihrer Familie hat Josefa Grlic aus der Eichenstraße ihren 85. Geburtstag gefeiert. Die Jubilarin wohnt wohlumsorgt im Hause ihrer Tochter Susi und ihres Schwiegersohnes Willi. Sie ist als eifrige Kirchgängerin und Fußgängerin bekannt und mehrmals täglich macht sie den Weg nach Grafengars.

Josefa Grlic wurde in Bad Radkersburg im Süden Österreichs geboren. Sie besuchte die Schule in Slowenien. Nach ihrer Schulzeit machte sie eine Lehre in einem Altenheim. Im Jahr 1955 lernte sie ihren Mann in Slowenien kennen. Das Ehepaar heiratete in Österreich, bald darauf kam ihre Tochter in Graz zur Welt. Im Jahr 1957 entschloss sich das Ehepaar Grlic nach Bayern umzusiedeln, es kam in den Landkreis Mühldorf. Hier in Mühldorf wurde ihr zweites Kind geboren.

Groß war die Freude für die Jubilarin, als sie mit ihrer Familie 1981 in das neu erbaute Haus in Jettenbach einziehen konnte. Groß war auch die Freude, als sie ihre vier Enkelkinder nach und nach heranwachsen sah. Heute zählen noch zwei Urenkel zur Familie. Im Jahr 1989 verstarb ihr Ehemann.

Viel Zeit und Liebe investierte die Jubilarin in ihren Garten am Innufer. Ihr Schreibergarten ist nach wie vor ihr großes Hobby. Hier findet sie Ruhe und Erholung, was sie sich nach ihrem arbeitsreichen Leben verdient hat. Von ihrer Tochter Susi wird sie tatkräftig unterstützt, um diese Oase zu pflegen und zu erhalten.

Bürgermeister Alfons Obermaier, Pater Josef Stemmer und der Pfarrgemeinderat besuchten Josefa Grlic, um ihr herzliche Glückwünsche zu überbringen. (ste)

 

 

05.04.2016

Feuerwehr bat zum Lokaltermin

Die Einsatzbereitschaft des Löschfahrzeugs LF8, Baujahr 1981, der Marke Magirus Deutz lässt immer öfters zu wünschen übrig. Die Jettenbacher Führungscrew der Freiwilligen Feuerwehr plant eine Ersatzbeschaffung (wir berichteten) und lud deshalb Mitglieder des örtlichen Gemeinderates zu einer Besichtigung in Taching am See ein. Der rote Lack ist nach den vielen Einsatzjahren matt geworden. Um dienstfähig zu bleiben, stehen für den nunmehr 35 Jahre alten Wagen der Freiwilligen Feuerwehr Jettenbach aufwändige Reparaturen an. Rost, Leckagen, Abnutzungen am Fahrgestell und Reifen sollten dringend beseitigt werden. Wenn es nach den beiden jungen Kommandanten Thomas Beham und Robert Lemaire geht, soll das Geld aber nicht mehr in das betagte Fahrzeug gesteckt werden.

Die dortige Wehr hatte im November vergangenen Jahres mit dem Logistik GW-L1 einen neuen Fahrzeugtyp in den Dienst gestellt. Auf einem Iveco Fahrgestell befördert das Gefährt ein flexibles Modulsystem, welches alle Jettenbacher Anforderungen erfüllen würde. Mit sechs Sitzgelegenheiten und einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen darf jeder Führerscheinbesitzer der Klasse 3 (alt) dieses bewegen.

Vorgestellt wurde Bürgermeister Alfons Obermaier und seinen fünf mitgereisten Gemeinderäten das Konzept vom Tachinger Kommandanten Stefan Wittmann. Dieser lobte die Vielseitigkeit seines neuen Feuerwehrautos in den höchsten Tönen.

Vorläufigen Schätzungen zu Folge sind die Kosten sogar deutlich niedriger, als noch in der Gemeinderatssitzung erörtert. Die Feuerwehr geht von einer Gesamtausgabe in Höhe von 95 000 Euro aus. Abzüglich der Fördermittel in Höhe von etwa 35 000 Euro blieben also noch 60 000 Euro Eigenanteil der Gemeinde.

"Es ist zwar ein wirklich schönes Auto", so der Gemeindechef Obermaier, "aber ganz schön teuer". Ob die Gemeinde willens ist, so viel Geld zu investieren, bleibt nach den bereits hohen Ausgaben für die Ortswehr in der jüngsten Vergangenheit abzuwarten. Wenn es nach dem Willen der Einsatzkräfte in Jettenbach geht, soll bis spätestens Ende Juni eine Entscheidung getroffen werden. (cg)

 

 

01.04.2016

Jettenbacher Feuerwehr braucht neues Fahrzeug

Die Freiwillige Feuerwehr Jettenbach ist an die Gemeinde herangetreten, einen Ersatz für das Löschgruppenfahrzeug LF 8 zu beschaffen. 1. Kommandant Thomas Beham erläuterte das Konzept für die nächsten Jahre sowie eine weitere Notwendigkeit auch für das Fahrzeug LFB Ersatz zu beschaffen.

Das Fahrzeug LF 8/6 ist Baujahr 1981, so dass mit größeren Reparaturen in nächster Zeit zu rechnen ist. Es dürfte auch zunehmend schwieriger werden, Ersatzteile zu beschaffen. Als Lösung schlägt die Feuerwehr den Erwerb des Gerätewagens Logistik GW-L1 vor. Die geschätzten Gesamtkosten dürften bei ca. 118.000 € liegen. Der erwartete Zuschuss würde bei ca. 33.600 € liegen. Für die Gemeinde würden 84.400 € als geschätzte Kosten verbleiben. Um den Zuschussantrag über die Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg stellen zu können, sollte bis Ende Mai 2016 ein Gemeinderatsbeschluss vorliegen, so Thomas Beham. Im Jahr 2017 könnte mit der Lieferung des Fahrzeugs gerechnet werden. (ste)

 

 

01.04.2016

Aktuelles aus dem Gemeinderat

 

Bürgermeister Alfons Obermaier wird im Monat April auf Anraten seiner Ärzte eine Reha antreten. Die Amtsgeschäfte werden in dieser Zeit von 2. Bürgermeisterin Maria Maier wahrgenommen. Deshalb wird die 2. Bürgermeisterin auch die Organisation für die "Segnung des renovierten Kriegerdenkmals" übernehmen. Erste Vorgespräche haben bereits im Oktober 2015 stattgefunden.

 

Der Bauantrag von Andreas Hofer, Velden, zum Neubau einer Lagerhalle für Fischfutter, Maschinen und Geräte für seine Fischweiher in Grafengars wird befürwortend an das Landratsamt Mühldorf weitergeleitet.

 

Bürgermeister Alfons Obermaier berichtete dem Gemeinderat von einem neuerlichen Treffen mit Vertretern des Landratsamtes Mühldorf – Untere Naturschutzbehörde –, Teilen des Gemeinderates und Frau Monika Bönisch von der Verwaltung. Wieder stand das Thema "Ersatz der gefällten Eichen" im Mittelpunkt. Auf Grund der massiven Beschwerden der Anlieger hatte der Jettenbacher Gemeinderat das Fällen der 11 Eichen an der Grafengarser Straße beschlossen.

Nun verlangt das Landratsamt als Ersatz 16 Eichen neu zu pflanzen = 1,5-facher Ersatz. Da die Gemeinde kaum Grundstücke zur Verfügung hat, auf denen eine Pflanzung möglich wäre, müsste die Gemeinde eine Ersatzgeldleistung an den Bayerischen Naturschutzfonds in Höhe von 3.821 € leisten. Die Ersatzleistung setzt das Landratsamt für 5 Bäume an. Das Landratsamt fordert für die neuen Bäume folgende Kriterien: Stieleichen, 3 x verpflanzt, Hochstamm, extra weiter Stand mit Drahtkorb, Stammumfang 18 – 20 cm, gemessen in 1 m Stammhöhe. Bürgermeister Alfons Obermaier wurde vom Gemeinderat beauftragt, mit dem Landratsamt Mühldorf alle offenen Fragen genau zu klären, ehe entsprechende Kostenangebote eingeholt werden.

 

Einige Anwohner der Hauptstraße in Jettenbach haben einen Antrag auf Geschwindigkeits- und Tonnenbeschränkung gestellt. Dazu liegt jetzt eine Stellungnahme von Frau Bauer-Hanauer von der Kreistiefbauverwaltung vor. "Aufgrund von zwei Verkehrszählungen mit Geschwindigkeitsmessungen an zwei verschiedenen Stellen in der Hauptstraße wurden an einem Tag 640 Fahrzeuge und am anderen Tag 610 Fahrzeuge gezählt. 85 Prozent der Verkehrsteilnehmer fuhren  51 km/h und bei 50% teilweise nur 41 km/h. Nach Rücksprache mit der Polizei ist deshalb weder eine Absenkung der Geschwindigkeit noch eine 30-km-Zone möglich. Auch die geforderte Tonnenbeschränkung ist auf Kreisstraßen nicht möglich. Kreisstraßen sind Straßen, die dem überörtlichen Verkehr dienen und die Benutzung dieser Straßen ist jedermann gestattet. Nachzutragen ist, dass, laut Verkehrszählung, durchschnittlich nicht mehr als 30 LKW die Straße benutzen."

 

Das Ausschreibungsergebnis für die kommunale Strombeschaffung 2017 – 2019 hat ergeben, dass die Gemeinde ihren Strom von den Stadtwerken Dachau zum Preis von 2,4400 ct/kWh beziehen wird.

 

Nach langjähriger Schließung des Jugendheims wegen dringenden Renovierungsbedarfs zeichnet sich nun eine Lösung ab. Die verantwortlichen kirchlichen Stellen und die Gemeinde befürworten eine Sanierung dahingehend, dass die dringendsten Arbeiten erledigt werden, damit das Haus wieder benutzt werden kann. Zu den vordringlichsten Sanierungen zählen die Stabilisierung der Decken und eine Fluchttreppe Die Sanierung der Toilettenanlagen wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. (ste)

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

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84555 Jettenbach

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